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Kraultechnik – Kraulatmung – So lernst du auf deiner schwachen Seite zu atmen – Teil 1

11 Tipps, die dir dabei helfen die Kraulatmung auch auf deiner schwachen Seite zu meistern. Teil 1.

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Wenn du im Kraulschwimmen auf einer Seite atmen kannst, kannst du auch auf der anderen Seite atmen. Wenn du dir einredest, daß du es nicht kannst, wirst du erst gar nicht anfangen es zu üben. Und die Folge davon ist, daß du es nicht kannst. Jeder kann auf beiden Seiten atmen lernen und jeder kann auf beiden Seiten atmen. Wenn du dir einredest, daß eine Kraulatmung auf deiner schwachen Seite schwer ist, dann wirst du es dir schwer machen. Niemand sagt, daß es beim ersten mal perfekt funktionieren wird. Alles, was perfekt funktioniert, hat irgendwann einmal überhaupt nicht funktioniert. Dazwischen liegt ÜBUNG. In beiden Fällen, stehst du dir selbst im Weg und machst es dir schwer bis unmöglich etwas zu erlernen.

Inhalt

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1. Übung macht den Meister

Wenn du das, was du erreichen willst nicht regelmäßig übst, wirst du keine Verbesserung erreichen. Wer sich nur wünscht etwas zu verbessern ohne dem Wunsch konkrete Taten folgen zu lassen, kann warten bis zum Sankt Nimmerleinstag. Verbesserungen entstehen durch langfristige, konkrete und gezielte Arbeit an den Fehlern. Verbesserungen entstehen nicht durch Nichtstun oder das Wiederholen der gleichen Fehler.

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2. Erkenne deine Fehler

Du mußt wissen was richtig und falsch ist. Dir muß bewußt sein, daß und was du falsch machst. Und du mußt wissen, wie du den (oder die) Fehler, die du in der Kraulatmung auf deiner schwachen Seite machst, selbst korrigieren kannst. Wenn du nicht weißt, was richtig oder falsch ist und wie du Fehler korrigierst, dann ist es sinnvoll dir Hilfe von außen zu holen. Nimm eine Trainerstunde oder buche einen Workshop.

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3. Lerne aus deinen Fehlern

Wenn du Wasser schluckst, machst du etwas falsch. Anstatt immer wieder die gleichen Fehler zu wiederholen, finde heraus, was du falsch machst und korrigiere diesen Fehler. Ein Fehler ist so lange kein Fehler, so lange du etwas aus deinem Fehler lernst. Ein Fehler wird erst zu einem Fehler, wenn du den gleichen Fehler zwanzigtausendfach wiederholst ohne etwas daraus zu lernen.

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4. Kopiere deine gute Seite

Wenn du auf einer Seite problemlos atmen kannst, dann finde heraus, was du auf deiner guten Atem-Seite anders machst, als auf deiner schwachen Atem-Seite. Kopiere das, was du auf deiner starken Atem-Seite machst. Stelle auf deiner schwachen Atem-Seite das gleiche Gefühl her, das du auf deiner starken Atem-Seite hast.

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5. Hol dir Hilfe von außen

Wenn du überhaupt keinen Peil hast von dem was du tust, dann hol dir Hilfe von außen. Das heißt entweder visuelles Feedback durch Videoaufnahmen. Auch da mußt du bereits „richtig“ von „falsch“ unterscheiden können. Und wissen, wie du „falsch“ korrigierst. Oder sende deine Videoaufnahmen zur Videoanalyse an jemanden, der Ahnung vom Schwimmen hat. Oder hole dir Hilfe von jemandem, der Ahnung vom Schwimmen hat und dich korrigieren kann (Trainer). Das heißt, frage deinen Trainer (wenn du einen hast), besuche einen Workshop oder buche eine Trainerstunde.

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6. Fang klein an und steigere dich langsam

Wer erwartet bei seinem ersten Versuch auf seiner schwachen Seite gleich mehrere perfekte Bahnen zu absolvieren, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Schwimme kurze Strecken. Schwimme öfter kurze Strecken. Kurze Strecken sind kürzer als 25m. Schwimme im ruhigen bis maximal lockeren Tempo. Keine Sprints. Steigere langsam die Streckenlänge über welche du auf deiner schwachen Seite atmest. Anstatt gleich 25m (oder 50m oder 100m oder …) mit einer Kraulatmung auf deiner schwachen Seite schwimmen zu wollen, beginne mit ein oder zwei Atemzyklen auf deiner schwachen Seite. Erst wenn der erste Zyklus korrekt funktioniert und sich korrekt mehrfach wiederholen läßt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit daß der zweite Atemzyklus korrekt wird. Schluckst du beim ersten Versuch des ersten Atemzyklus bereits Wasser erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, daß du beim zweiten (dritten, vierten, fünften….) Atemzyklus ebenfalls Wasser schluckst. Anstatt Fehler zu wiederholen, finde heraus, was du falsch gemacht hast und beginne erneut. Der erste Schritt erfolgt VOR dem zweiten.

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Fazit

Um deine Kraulatmung auch auf deiner schwachen Seite zu lernen oder zu verbessern, mußt du kontinuierlich, gezielt und regelmäßig daran arbeiten. Und zwar so lange, bis du die Kraulatmung auf deiner schwachen Seite gemeistert hast. Niemand sagt, daß es leicht ist. Niemand sagt, daß du es beim ersten Mal schaffst. Aber du kannst auf beiden Seiten atmen, wenn du dran bleibst. Wenn du auf einer Seite atmen kannst, kannst du auch auf der anderen Seite atmen. Übrigens: Mit den meisten dieser Tipps kannst du JEDEN Fehler korrigieren. Nicht nur die Fehler in deiner Kraulatmung… Hier geht es zum zweiten Teil…

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Trainingsangebot

Wenn du kompetente Hilfe und Ideen brauchst, um die Grundlagen einer mühelosen Kraulatmung auch auf deiner schwachen Seite zu lernen, dann buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1.

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Kontakt

Fordere weitere Infos zu Trainings & Workshops unter dieser E-Mail Adresse an: vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder benutze das Kontaktformular auf Schwimmstudio.de.

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Kraultechnik – Grundlagen – Wie gut ist dein Gleichgewicht im Wasser?

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Schneller Kraul schwimmen? Arbeite an deinem Gleichgewicht mit den Workshops, Bootcamps & Trainings von Schwimmstudio.de

Bist du zu langsam? Fällt dir das Kraulschwimmen schwer? Kämpfst du gegen ein Gefühl des Sinkens? Schwimmst du mit Neoprenanzug oder Pullbuoy deutlich schneller als ohne? Dann liegt das vor allem an deinem fehlenden Gleichgewicht im Wasser.

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Gleichgewicht im Wasser zählt zu den ersten Grundlagen der Kraultechnik (und der anderen Schwimmarten auch). Merkwürdigerweise arbeiten die wenigsten Triathleten gezielt weiter an den Grundlagen sobald sie einen ersten Kraulkurs absolviert haben. Und noch weniger arbeiten gezielt an der Verbesserung ihres Gleichgewichts im Wasser. Dabei sind es die Fehler in deinen Grundlagen, die dich an schnelleren Schwimmzeiten hindern.

Das betrifft nicht nur dich als Kraulanfänger, sondern auch dich als Triathlet auf allen Distanzen.

Statt an den Defiziten in deinen Kraultechnik-Grundlagen zu arbeiten, schwimmst du schlechtestenfalls nur von Wand zu Wand. Oder arbeitest bestenfalls am Armzug. Und das alles bevor du dir ein Gefühl des Gleichgewichts im Wasser erarbeitet hast, dein Gleichgewicht herstellen oder gar über eine längere Strecke halten kannst. Hm. Und dann wunderst du dich, warum du nicht schneller wirst?

Wobei „erarbeiten“ das falsche Wort ist. Gleichgewicht ist ein Gefühl. Ein Gefühl erfährst du durch Wahrnehmen. Nicht indem du 80kg stemmst oder einen Marathon in 3 Stunden läufst.

Selbst Rumpfstabitraining – so bedeutend es ist – bringt dir in Sachen Gefühl gar nichts. Ein Gefühl mußt du FÜHLEN. Zum Fühlen hast du Sinne. Deine Sinne werden dadurch geschärft, daß du sie benutzt. Und da liegt der Hund begraben: Viele Hobby-Athleten benutzen noch nicht einmal die Sinne, die sie haben.

Ein MEHR macht nichts besser, wenn du noch nicht einmal das nutzt, was du bereits hast.

Dein Körper ist ein einziger, riesiger Sensor mit unzähligen Rezeptoren, die dir ständig Informationen darüber übermitteln, ob du im Gleichgewicht im Wasser bist oder nicht. Und was machst du mit diesen Informationen? Nüscht. Ah, doch: Du kaufst dir einen Pullbuoy oder einen Neoprenanzug als Krücken. Die mildern das unangenehme Gefühl des Sinkens ab. Und was lernst du von deinen Krücken: Wieder nüscht.

Inhalt

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Gleichgewicht im Wasser ist etwas anderes als Gleichgewicht an Land

Die Anzahl derer nimmt zwar ständig ab, aber viele Athleten – auch du – sind in der Lage „längere“ Zeit (= 30sek bis 1min) ohne umzukippen und ohne sich festzuhalten auf ebenem Boden auf einem Bein zu stehen.

Auf zwei Beinen kannst du (können jedenfalls die meisten Athleten) auf ebenem Boden unbegrenzte Zeit stehen (ohne umzukippen und ohne dich festzuhalten). Das heißt, du weißt im Prinzip wie du dein Gleichgewicht herstellen und halten kannst. Allerdings nur an Land.

Diese Gleichgewichtsfähigkeit an Land kannst du leider nicht ins Wasser übertragen. Warum nicht?

Bedingungen an Land

  • An Land stehst du aufrecht.
  • Deine Füße sind durch die Schwerkraft auf dem Boden verankert. Diese Verankerung bewahrt dich davor, bei jeder unvorsichtigen Bewegung das Gleichgewicht zu verlieren. Sie mildert Ausweichbewegungen ab. So kannst du dir viele suboptimale Bewegungsausführungen leisten, ohne Schaden zu nehmen oder – im Laufen – an Geschwindigkeit zu verlieren.
  • Kleine Gewichtsverlagerungen haben keine Konsequenzen.
  • Du kannst dich an Land jederzeit abstützen, wenn du dein Gleichgewicht verlierst.
  • Du hast als Kleinkind gelernt dich gegen die Schwerkraft vom Boden zu erheben. Dein Erfahrungshorizont umspannt als Erwachsener mehrere Jahrzehnte.
  • Du hast gelernt auf zwei Beinen dein Gleichgewicht zu finden. BEVOR du den ersten Schritt gemacht hast. Die wenigsten können sich daran erinnern. Du wahrscheinlich auch nicht.
  • Der Boden bleibt (relativ) stabil. D.h. er bewegt sich unter dir nicht (wahrnehmbar).

Im Wasser liegst du – je nach Schwimmart – auf dem Bauch, in seitlichen Kipplagen oder auf dem Rücken. Idealerweise in einer nahezu horizontalen Position. Diese würde zeigen, daß du tatsächlich Gleichgewicht im Wasser hast.

Bedingungen im Wasser

  • Im Wasser bist du eingebettet zwischen den Auftriebskräften des Wassers von unten und der Schwerkraft (v.a. außerhalb des Wassers) von oben.
  • Im Wasser schwebst du frei in einer Flüssigkeit.
  • Jede deiner Bewegungen im Wasser hat unmittelbare Konsequenzen.
  • Das Fehlen deiner Bewegungen ebenfalls. Denn Wasser ist ca. 800 mal dichter als Luft. Tust du nichts, bremst es dich aus.
  • Tust du das Falsche, bremst dich das Wasser ebenfalls aus (Wasserwiderstand).
  • Jede kleinste Gewichtsverlagerung hat Konsequenzen.
  • Du hast als Erwachsener mit dem Kraulschwimmen angefangen. Das heißt, du hast zigtausend Bewegungsmuster abgespeichert, die dir im Weg stehen, wenn du neue Erfahrungen sammelst. Dein Erfahrungsschatz ist relativ klein.
  • Du kannst dich im Wasser nicht (wirklich) abstützen, wenn du deine Gleichgewicht verlierst.
  • Du bist gefordert gleichzeitig mehrere Bewegungen vortriebswirksam auszuführen. Das ist koordinativ anspruchsvoll.
  • Du bist gefordert dich den sich ständig verändernden Bedingungen des Wassers anzupassen.

Hinzu kommt die Kraulatmung. Diese bringt erneut sehr viele Triathleten komplett aus dem Gleichgewicht.

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Wasser ist (fast) ständig in Bewegung

Im Schwimmbecken: Jeder Schwimmer im Wasser bewegt das Wasser über und unter Wasser. Das bewegte Wasser wird vom Boden und den Wänden zurück geworfen. Das bewegte Wasser wird von Begrenzungsleinen zurück geworfen. Wasserpumpen bringen sogar leichte Strömungen in Schwimmbecken. Die Wassertemperatur des einströmenden Wassers erzeugt Bewegung im Wasser. Auch in einem Schwimmbecken findet ein künstlicher Wasserkreislauf statt.

In offenen Gewässern kommt noch der Wind hinzu, der die Wasseroberfläche bewegt und damit die Wasserschichten umwälzt. Fische im Wasser. Schichtbewegungen durch Temperaturunterschiede. Fließströmungen durch Flußrichtung, Ab- und Zuflüsse. Wasservögel und, und, und…

Wasser ist durch seine ständige Bewegung und seine Flüssigkeitsform eine instabile Umgebung. Völlig anders als der (augenscheinlich) feststoffliche Boden. (Auch der Boden ist ständig in Bewegung. Nur nimmst du das nicht wahr, weil die Bewegungen zu subtil sind.)

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Folgen deines fehlenden Gleichgewichts im Kraulschwimmen

  • Fehlt dir das Gleichgewicht im Wasser, dann schwimmst du ständig gegen das Wasser.
  • Schwimmst du gegen das Wasser, dann verschwendest du Kraft (Energie).
  • Du mußt mehr Kraft aufwenden um eine Schwimmgeschwindigkeit zu erreichen, als ein Athlet, der sich im Gleichgewicht befindet.
  • Du kämpfst ständig um dein Gleichgewicht im Wasser. Denn dein Körper mag es nicht, sich im Ungleichgewicht zu befinden.
  • Du machst Ausweichbewegungen um dich ins Gleichgewicht zu bringen, anstatt gezielte Bewegungen, um Vortrieb zu erzeugen.
  • Du bist instabil.
  • Du bremst dich aus.
  • Du kannst nicht entscheiden, wann du eine Bewegung einsetzt.
  • Du nimmst nicht wahr, was du tust. Denn du bist damit beschäftigt nicht unterzugehen. Für die „Fortgeschrittenen“: …daß deine Beine nicht absinken.
  • Du bist ständig hektisch in Bewegung.
  • Du kannst deine Bewegungen nicht entspannt ausführen.
  • Dein Körper diktiert dir deine Bewegungsabläufe um sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Du bist ein Spielball des Wassers.
  • Du hast keine Kontrolle über deine Bewegungen.
  • Du hast keine Kontrolle über deinen Körper.
  • Du hast keine Kontrolle über deinen Vortrieb.

Kraulschwimmen ist etwas anderes. Und schnell Kraulschwimmen ist erst recht etwas anderes. Leider wirst du es nie erfahren, weil du kein Gleichgewicht im Wasser besitzt als Grundlage für tatsächliches (Kraul)Schwimmen.

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So stellst du dein Gleichgewicht im Wasser her

In zwei Beiträgen auf dem Blog bin ich bereits auf die Thematik eingegangen.

Schluß mit Bleiente! Finde dein Gleichgewicht für effektives Kraulschwimmen
Schneller Kraulschwimmen? – Arbeite an deinem Gleichgewicht!

Zwei Übungen, die du selbst machen kannst, findest du hier beschrieben:

Kraultechnische Übungen für Triathleten – 90-Grad-Seitlage
Kraultechnische Übungen für Triathleten – Aquadynamisch Abstoßen

Im Grunde genommen, ist JEDE kraultechnische Übung gleichzeitig AUCH eine Übung für dein Gleichgewicht.

kraultechnik-grundlagen-gleichgewicht-im-wasser-3-veras-triathlon-blog
kraultechnik-grundlagen-gleichgewicht-im-wasser-3-veras-triathlon-blog

Gleichgewicht im Wasser erfordert deine aktive Mitarbeit. Wenn du nur im Wasser hängst und ziellos mit Armen und Beinen ruderst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit kein Gleichgewicht im Wasser finden. Ohne aktiv danach zu „suchen“, wirst du ebenfalls kein Gleichgewicht im Wasser finden.

Die typischen ersten Gedanken der meisten Hobby-Triathleten: Mehr Rumpfstabi. Mehr Krafttraining. Bessere Ausdauer. Du bist auf dem Holzweg. All das hilft dir ebenfalls nicht.

Gleichgewicht ist ein Gefühl. Und es ist eine Fähigkeit, dieses Gefühl bewußt herzustellen und zu halten.

Ein Gefühl erlernst du durch Aufmerksamkeit und FÜHLEN, was du tust. Eine Fähigkeit erlernst du durch sinnvolles und gezieltes ÜBEN, das tatsächlich auf deine Verbesserung ausgerichtet ist.

Gleichgewicht ist nicht anstrengend. Gleichgewicht ist mühelos.
Gleichgewicht kostet keine Muskelkraft. Gleichgewicht ist ein Gefühl.

Gleichgewicht entsteht durch Körperspannung/Streckung, Gewichtsverlagerung, Kopfhaltung, Fußhaltung, Armhaltung, Handhaltung.

Gleichgewicht im Wasser ist integraler Bestandteil der Wasserlage. Ohne Gleichgewicht keine (mühelose) Wasserlage.

Naja, nicht ganz. Du kannst dir deine Wasserlage auch mit viel Arbeit (= Anstrengung) herstellen. Sprich Beinschlag. Du hältst das nur nicht lange durch… und bei vielen Triathleten läßt leider die Qualität des Beinschlags zu wünschen übrig… Gleichgewicht hast du dadurch noch lange keines.

Übrigens: Wirksamer Vortrieb im Wasser entsteht nur aus einer Position des Gleichgewichts heraus. Du glaubst das nicht? Das kannst du sogar an Land testen. Stell dich einfach mal gerade hin. Laß dich von einem Partner heftig schubsen und versuche dich gleichzeitig in eine andere Richtung zu bewegen. Funktioniert nicht. Und an Land hast du noch die Hilfe durch die Verankerung deiner Füße auf einem festen Boden…

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Fazit

Erinnere dich daran, wie du als Kleinkind dein Gleichgewicht erlernt hast, um Gehen zu lernen. Das gleiche Prinzip gilt für das Schwimmen.

Lerne dein Gleichgewicht im Wasser zu finden, herzustellen und mühelos zu halten. Schwimme mit dem Wasser anstatt gegen das Wasser. Mache den ersten Schritt BEVOR du den zweiten, dritten oder vierten Schritt machst. Vergißt du den ersten Schritte, wirst du immer über deine Füße stolpern.

Für dein Kraulschwimmen heißt das: Ohne den ersten Schritt dein Gleichgewicht im Wasser zu erlangen, bleibst du langsam. Dein Kraulschwimmen bleibt anstrengend.

Arbeite gezielt an den Grundlagen der Kraultechnik, wie deinem Gleichgewicht. Und es wirkt sich positiv auf alle Bereiche deines Kraulschwimmens aus.

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Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Lerne

  • den Unterschied zwischen Gleichgewicht an Land und im Wasser.
  • wie du dein Gleichgewicht im Wasser findest.
  • wie sich das Gleichgewicht im Wasser anfühlt.
  • wie du dein Gleichgewicht im Wasser herstellst.
  • wie du dein Gleichgwewicht im Wasser mühelos hältst.
  • mit dem Wasser zu schwimmen.
  • leichter und schneller Kraulschwimmen.

Für Anfänger im Kraulschwimmen: Lerne tatsächlich den ersten Schritt zuerst. Lerne dich von Anfang an sicher im Wasser zu fühlen.

Beginne aus einer Position des Gleichgewichts heraus deine weiteren Bewegungsabläufe im Kraulschwimmen zu entwickeln. Vermeide von Anfang an den Kampf im Wasser. Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1.

Für erfahrene Triathleten, Langstreckenschwimmer und Fitness-Schwimmer: Fühle den Unterschied zwischen Kraulschwimmen im Gleichgewicht und Kraulschwimmen ohne Gleichgewicht. Schwimme länger und weiter. Komme erholter im Wettkampf aus dem Wasser. Erreiche müheloser neue persönliche Bestzeiten. Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1.

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Links

Kraulschwimmen – Du schwimmst so langsam, weil…
Kraultechnik – 9 von 10 Triathleten machen diese Fehler
Kraulschwimmen – Bewegungsausrichtung
Kraulschwimmen – Denn sie wissen nicht, was sie tun
Kraulschwimmen – Fehleranalyse – Wie viele Fehler machst du pro Armzug?
Kraulschwimmen – Über die Körperspanung
Kraulschwimmen – Langsam ist das neue schnell
Kraulschwimmen – Warum ist deine Fußhaltung wichtig?
Kraulschwimmen – Trockenübung für die Körperspannung
Kraulschwimmen – Sinkende Beine – 10 Gründe – Teil 1
Kraulschwimmen – Sinkende Beine – 10 Gründe – Teil 2
Kraulschwimmen im Triathlon – Fehler in der Wasserlage
Kraulschwimmen – Reduziere deinen Wasserwiderstand
Kraulschwimmen – Merksatz zur maximalen Streckung
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Kraultechnik – Schneller zu Schulterbeschwerden mit Paddels und diesem Armzugfehler

Wenn du besonders schnell Schulterbeschwerden brauchst, dann solltest du eine gute Kraultechnik vergessen und mit möglichst großen Paddels und gestrecktem Arm im Unterwasserarmzug aus dem Schultergelenk heraus das Wasser nach unten drücken.

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Viele Triathleten scheinen auf Schulterbeschwerden aus zu sein, denn dieser Fehler im Unterwasserarmzug läßt sich häufig beobachten. Und fast genauso häufig schwimmen diese Athleten mit Paddles.

Wenn du schmerzfrei bleiben und vielleicht irgendwann einmal schneller Kraulschwimmen willst, dann ist es ratsam genau das Gegenteil zu tun: Keine Paddles. Arbeit an den Grundlagen deiner Kraultechnik: Am Gleichgewicht, der Kraulatmung und am Unterwasserarmzug.

Schwimmst du mit gestrecktem Arm im Unterwasserarmzug? Machst du diesen Fehler im Kraularmzug? Dann solltest du nicht mit Paddels Kraul schwimmen. Warum? Weil die Belastung, auf dein Schultergelenk sich drastisch verstärkt und du damit das Verletzungsrisiko deiner Schulter überproportional erhöhst.

Inhalt

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Gute Vorbereitung ist das halbe Ergebnis – oder auch nicht

Alles, was du über Wasser machst, bereitet das vor, was du unter Wasser machst. Das heißt, dein Überwasserarmzug bereitet deine Eintauchphase vor. Deine Eintauchphase bereitet dein Wasserfassen vor. Dein Wasserfassen bereitet deine Zugphase vor. Deine Zugphase bereitet deine Druckphase vor. Deine Druckphase bereitet deinen Handaustritt vor. Dein Handaustritt bereitet deinen Überwasserarmzug vor. Jede Teilbewegung beeinflußt die nachfolgende Teilbewegung. Fehler in einer Teilbewegung setzen sich oft in anderen Teilen der Bewegung fort.

Wenn du deinen Arm und deine Hand während der Eintauchphase auf das Wasser legst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß du mit gestrecktem Ellenbogen im Unterwasserarmzug nur nach unten drückst. Drückst du deine Hand und deinen Arm nach unten, drückst du damit dich selbst nach oben.

In der Kraulatmung ist das meistens ein Zeichen dafür, daß kein Gleichgewicht vorhanden ist. Der Athlet stützt sich am Wasser ab. Fehlendes Gleichgewicht zieht eine Reihe von Folgefehlern nach sich.

Im Unterwasserarmzug ist das oft ein Zeichen dafür, daß der Athlet nicht verstanden hat, wie er körpereigene Hebel zu seinem Vorteil und Vortrieb einsetzt. Gleichzeitig ist es ein Zeichen für mangelhaftes Gleichgewicht. Mangelhaftes Gleichgewicht zieht eine Reihe von Folgefehlern nach sich.

Viele Athleten machen diesen Fehler (im Unterwasserarmzug mit gestrecktem Arm nach unten zu drücken) nur beim Atmen. Andere machen diesen Armzugfehler ständig. Das heißt, wenn sie atmen, UND wenn sie nicht atmen.

Weiter bedeutet ein nach unten drücken, daß die Hauptbelastung auf deinem Schultergelenk liegt. Und zwar mit einem langen Hebel.

Das Schultergelenk ist ein sehr komplexes Gelenk mit einem relativ großen Bewegungsradius, vielen Sehnen und Bändern und wenig umgebendes Gewebe. Das Gelenk selbst ist nicht stark, dafür eben sehr flexibel. Ein Gelenk ist geeignet Kraft zu übertragen, aber nicht um andauernd Kraftspitzen auszuhalten. Die Kraft muß aus der Muskulatur kommen. Und davon hat kein Gelenk ausreichend. (Knieschmerzen entstehen genauso. Aber ich schweife ab.)

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Der Armzug ist ein Hebel

Wer sich noch an den Physikunterricht (dunkel) erinnert, hat schon mal was von Hebeln und Hebelverhältnissen gehört. Hier findest du eine verständliche Erklärung zum Hebelgesetz.

Ein Armzug ist kein Ziehen wie es die Bezeichnung fälschlicherweise impliziert. Ein Armzug ist ein Hebel. Wenn du im Armzug ziehst, hast du verloren. Ein Ziehen bedeutet immer den Ellenbogen zurück zu ziehen. Ziehst du deinen Ellenbogen im Unterwasserarmzug zurück, erzeugst du keinen Vortrieb. Sondern du weichst dem Wasserwiderstand aus. Dem Wasserwiderstand, den du für deinen Vortrieb brauchst.

Es geht darum den eigenen Körper über einen Punkt (an dem sich die Hand, mit Handgelenk und Unterarm folgend, eingehakt hat) nach vorn zu bewegen. Es geht niemals darum den Arm oder die Hand nach hinten zu bewegen. Wer das (endlich) versteht, kann anfangen verletzungsfreier, leichter und schneller (nicht nur Kraul, sondern alle Schwimmarten) zu schwimmen. Korrekt eingesetzte Hebel verringern im Idealfall den Krafteinsatz. Nur so ist es möglich hohe Schwimmgeschwindigkeiten zu erreichen und in diesem Fall: Verletzungsfrei Paddles zielgerichtet im Training einzusetzen.

Falsch eingesetzte Hebel erhöhen dein Verletzungsrisiko.

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Der gestreckt Arm im Unterwasserarmzug

Auch der gestreckte Armzug ist ein Hebel. Aber ein Hebel mit äußerst ungünstiger Kraftverteilung. Beim Armzug mit gestrecktem Arm holst du dir die Kraft hauptsächlich aus dem Schultergelenk (im Drehpunkt des einseitgen Hebels). Anstatt hauptsächlich aus der großen Rückenmuskulatur (v.a. den m. latissimus dorsi), wo tatsächlich viel Kraft sitzt, die für den Vortrieb eingesetzt werden kann.

Wenn du diese Belastung zusätzlich durch eine größere Auflagefläche – wie durch ein Paddel – erhöhst, verstärkst du damit gleichzeitig die Belastung auf dein Schultergelenk und die umgebenden Strukturen.

Schwimmst du nicht oder wenig mit Paddles, dann macht dir dein Armzugfehler vielleicht keine Probleme.

Es gibt auch Athleten, denen schadet der schlechteste Armzug zusammen mit Paddleeinsatz nichts. (Zumindest nicht, so lange ich sie schwimmen gesehen habe.) Diese Athleten machen häufig Ausweichbewegungen, so daß ein Großteil der Kraft gar nicht auf das Paddel trifft. (Der Weg des geringsten Widerstandes.) Aber das kann andere Beschwerden verursachen. Und vor allem schleift es eine schlechte Kraultechnik ein.

Probleme im Zusammenhang mit Armzugfehlern und gleichzeitigem Einsatz von Paddels im Bereich des Schultergelenks treten oft auf sobald der Umfang oder die Intensität erhöht wird.

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Externe Links zum Thema

Das Hebelgesetz einfach erklärt
Paddels im Schwimmen
Schulterschmerzen im Schwimmen: Anatomische Grundlagen, Ursachen und Vorbeugung

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Fazit

Wenn du unbedingt schneller zu Schulterbeschwerden kommen willst, dann schwimme mit diesem Armzugfehler weiter mit Paddels. Je größer desto besser, desto schneller setzt du dich mit Schulterbeschwerden außer Gefecht.

Willst du das nicht, dann räume deine Paddles erst einmal ganz hinten in den Schrank. Arbeite gezielt an der Verbesserung deines Gleichgewichts im Wasser. Verbessere deine Kraulatmung. Und lerne einen Unterwasserarmzug, der dein Schultergelenk deutlich geringer belastet und dir mit weniger Krafteinsatz mehr Vortrieb bringt.

Dann kommst du schneller in den Bereich in welchem dir deine Kraultechnik Schwimmzeiten erlaubt, die Paddles sinnvoll einzusetzen. Wie sagte Gunther Frank: „Wer 1500m nicht in 20 Minuten schwimmen kann, braucht keine Paddles.“

Leider gibt es immer noch genügend Trainer, die unbedarften Athleten mit fehlerhaftem (und fehlerhaft instabilem) Unterwasserarmzug Paddles an die Hände schnallen. Meiner Meinung nach ist das grob fahrlässig.

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Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt. Schaffe dir deine Basis für bessere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen.

Lerne wie du die Inhalte deines Trainings so veränderst, daß sie deinem Zeitbudget gerecht werden und trotzdem bessere Schwimmergebnisse bringen. Lerne endlich richtig Kraul „schwimmen“ anstatt dich mit Schwimmhilfen nur über Wasser zu halten.

  • Du möchtest dein Verbesserungspotenzial im Detail kennenlernen? Konkrete Hinweise zu Ursachen, Folgen und Korrekturen?

Buche eine Kraultechnik-Videoanalyse*, wenn du das genau wissen willst. Und was du wie in den nächsten 6-12 Monaten verbessern müßtest, um zukünftig leichter und schneller Kraul zu schwimmen

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Buche die Kraultechnik-Trainingspläne*, wenn du eine „Bedienungsanleitung“ haben willst, wie du deine Kraultechnik verbessern müßtest, um leichter und schneller Kraul zu schwimmen.

* Videoaufnahmen sind dazu notwendig.

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Links

Der Traum von der Technikverbesserung durch Paddles
Trainingshilfen im Kraulschwimmen – Paddles
Kraulschwimmen – Wann ist ein Schwimmtraining mit Paddles für dich sinnvoll?
Krafttraining und Paddles im Kraulschwimmen
Kraulschwimmen – Tipps gegen Schulterprobleme
Fehler in der Kraulatmung
Kraulschwimmen – Schneller schwimmen? Verbessere deine Kraulatmung!
Die Vorteile der wechselseitigen Kraulatmung
Kraulschwimmen – Eine kurze Fehleranalyse der Kraulatmung
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Kraulschwimmen – Reduziere deinen Wasserwiderstand
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Kraultechnik – Dein Wasserwiderstand hindert dich an schnelleren Schwimmzeiten

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Ohne richtige Kraultechnik verpufft deine Kraft am Wasserwiderstand. Die meisten Hobby-Schwimmer glauben, sie müßten einfach nur ihre Arme und Beine schneller durch das Wasser bewegen und mehr Kraft aufwenden, um schneller zu schwimmen. Das ist teilweise richtig. ABER.

Ohne richtige Kraultechnik bist du gar nicht in der Lage deine Armzugfrequenz über eine längere Strecke dauerhaft zu erhöhen, weil der Kraftaufwand zu groß wird. Nach spätestens 50m brichst du ein und verlierst bereits Zeit auf den zweiten 50m. Wie willst du da 500m, 1500m oder 3800m in einer schnelleren Schwimmgeschwindigkeit schaffen?

Je mehr Kraft du ohne vernünftige Kraultechnik einsetzt, desto anstrengender wird dein Kraulschwimmen. Desto geringer wird die Verbesserung deines Vortriebs. Desto kürzer wird die Strecke, die du diesen Krafteinsatz aufrecht erhalten kannst.

Viele Freizeit-Athleten trainieren fleißig zwei bis drei mal pro Woche ihre Ausdauer im Kraul schwimmen und merken gar nicht, wie kontraproduktiv das ist, was sie machen. Kraulschwimmen ist einfach – aber nicht leicht. Kraul zu schwimmen wird für dich leichter, wenn deine Kraultechnik stimmt.

Kraultechnik kann sich durch Umfang verbessern. Aber dafür schwimmen die meisten Freizeit-Athleten zu wenig. Zwei mal pro Woche Schwimmen, ist genauso wie zwei mal pro Woche Laufen: Das Minimum. Wer nur mit einem Minimum an Training trainiert, braucht eine andere Strategie als Umfang.

Diese andere Strategie ist eine gezielte Verbesserung deiner Kraultechnik. Verringere deinen Wasserwiderstand über eine verbesserte Kraultechnik. Schwimme leichter und schneller durch weniger selbst erzeugten Wasserwiderstand.

Verringere deinen Wasserwiderstand durch richtige Kraultechnik

Mit einer richtigen Kraultechnik reduzierst du den Wasserwiderstand, den du selbst erzeugst so weit wie möglich. Erst dann wird Kraulschwimmen für dich einfach leichter und schnellere Schwimmzeiten auf langen Strecken (500m-3800m) werden möglich.

Inhalt

Wenn dein Kraftaufwand in deinem angepeilten Wettkampftempo bereits so groß ist, daß es anstrengend für dich ist 25m zu schwimmen, wie willst du dann mit noch mehr Kraftaufwand 50, 100, 500 oder 3800m schwimmen? So viel Kraft baust du nicht auf, wenn du zwei mal pro Woche zum Schwimmen gehst. Und auch zwei mal pro Woche Fitness-Studio oder Krafttraining zu Hause helfen dir da nicht weiter.

So viel Zeit hast du gar nicht, um so viel zu trainieren, um eine mangelhafte Kraultechnik mit Kraft zu kompensieren. Und so viel willst du nicht Kraulschwimmen trainieren, um tatsächlich eine Verbesserung rein über den Umfang zu erwirken.

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Wasserwiderstand verdreifacht sich

Bedenke: Der Wasserwiderstand verdreifacht sich mit doppelter Geschwindigkeit. Das heißt für dich du mußt dreimal so viel Wasserwiderstand überwinden, wenn du doppelt so schnell schwimmen willst. Das heißt, du mußt dreimal so viel Kraft aufwenden, wenn du doppelt so schnell schwimmen willst.

Konkretes Beispiel: Du schwimmst jetzt im Wettkampf-Tempo 2:00min/100m als Durchschnittstempo über deine Wettkampfstrecke. Dann mußt du (mit deiner aktuellen Kraultechnik, die dir gerade einmal 2:00min/100m ermöglicht) dreimal so viel Kraft aufwenden, um 1:00min/100m zu schwimmen.

Wenn du als Triathlet schneller schwimmen willst, wäre es da nicht intelligenter deinen Wasserwiderstand zu reduzieren? BEVOR du anfängst Kraft einzusetzen?

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Hebel dich zu besseren Schwimmzeiten

Betrachte eine verbesserte Kraultechnik wie einen Hebel: Einen Hebel richtig angesetzt und eingesetzt, reduziert deinen Krafteinsatz um die Hälfte bis auf ein Drittel. Plötzlich kannst du ein Gewicht heben, was du (ohne Hebel) für unmöglich gehalten hast.

Eine korrekte Kraultechnik ist wie ein Hebel für deine Schwimmgeschwindigkeit. Sie ermöglicht dir neue Schwimmgeschwindigkeiten zu erreichen, die du vorher für unmöglich gehalten hast.

Das heißt auf das Kraul schwimmen übertragen: Wenn deine Kraultechnik korrekt ist, brauchst du nur die Hälfte bis ein Drittel der Kraft einzusetzen, um deine jetzige Schwimmgeschwindigkeit zu erreichen. Das gibt dir neuen Spielraum nach oben, für schnellere Schwimmzeiten und neue persönliche Bestzeiten im Kraulschwimmen.

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Überflüssiger Wasserwiderstand durch Haltungsfehler

Du erzeugst überflüssigen Wasserwiderstand durch Haltungsfehler:

Anstatt Vortrieb zu erzeugen und Schwimmgeschwindigkeit aufzubauen, bremst du dich mit jedem Haltungsfehler aus. Du erreichst das Gegenteil von dem, was du erreichen willst.

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Überflüssiger Wasserwiderstand durch Fehler im Bewegungsablauf

Du erzeugst überflüssigen Wasserwiderstand durch fehlerhafte Bewegungsabläufe:

Anstatt Vortrieb zu erzeugen und Schwimmgeschwindigkeit aufzubauen, bremst du dich mit jeder Bewegung aus. Du erreichst das Gegenteil von dem, was du erreichen willst.

Haltungen und Bewegungsabläufe greifen nahtlos ineinander über. Eine korrekte Haltung ist die Voraussetzung für einen korrekten Bewegungsablauf. Ist deine Haltung bereits fehlerhaft, bleibt dein Bewegungsablauf fehlerhaft. Dein Wasserwiderstand erhöht sich. Dein Vortrieb bleibt mangelhaft. Deine Schwimmgeschwindigkeit bleibt langsam. Dein Kraulschwimmen bleibt anstrengend. Du kannst deine Schwimmgeschwindigkeit nicht erhöhen.

Deine eingesetzte Kraft verpufft am Wasserwiderstand. Das Wasser ist immer stärker als du, so lange du gegen das Wasser kämpfst.

Erst wenn du anfängst mit dem Wasser zu schwimmen, anstatt dagegen, bist du in der Lage deine vorhandene Kraft wirksam zu deinem Vortriebsvorteil einzusetzen. Für die Schwimmzeiten, die die meisten Freizeitathleten erreichen wollen, braucht es nicht mehr Kraft.

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Fazit

Für die Schwimmzeiten, die die meisten Freizeitathleten erreichen wollen, braucht es eine bessere Kraultechnik. Als Voraussetzung dafür, daß die vorhandene Kraft tatsächlich in ausreichendem Maß in das Wasser gebracht und als Vortrieb umgesetzt werden kann.

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Trainingsangebot

Für Anfänger mit keinen oder geringen Vorkenntnissen im Kraulschwimmen: Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 und lerne wie korrekte Haltungen dir deine Bewegungsabläufe im Wasser erleichtern. Damit du schneller längere Strecken am Stück mit weniger Anstrengung Kraul schwimmen kannst.

Für Triathleten und Fitness-Schwimmer mit Erfahrung im Kraulschwimmen: Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 und lerne deinen Wasserwiderstand so weit wie möglich zu reduzieren. Lerne deine Haltungen zu korrigieren. Fühle den Zusammenhang zwischen korrekter Haltung und vortriebswirksamen Bewegungsabläufen. Schwimme so einfach leichter, weiter und schneller, weil du weniger Kraft aufwenden mußt.

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Kontakt

Fordere weitere Infos zu Trainings & Workshops unter dieser E-Mail Adresse an: vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder benutze das Kontaktformular auf Schwimmstudio.de.

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Kraultechnik – Häufige Fehler in der Kraulatmung in Bildern

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Alle Kraultechnik-Fehler, die du machst während du im Kraulschwimmen atmest, beeinflussen die Qualität deiner Kraulatmung. Damit beeinflussen diese Fehler deinen Vortrieb, deine Leistung und deine Schwimmzeiten. Willst du leichter Kraul schwimmen? Müheloser Atmen? Schnellere Schwimmzeiten in Training und Wettkampf? Dann finde heraus, welche Fehler in deiner Kraultechnik dich während der Kraulatmung ausbremsen und arbeite gezielt an ihrer Verbesserung.

Fehler in der Kraulatmung kannst du direkt beim Atmen machen (Luft anhalten, zu spät ausatmen etc.). Oder in der Haltung, während des Bewegungsablaufs der Kraulatmung.

Nachfolgend findest du einige der häufigsten Haltungs-Fehler, die während der Kraulatmung auftreten. Diese erschweren dir die Atmung und hindern dich daran müheloser und schneller Kraul zu schwimmen.

Inhalt

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Kraulatmung – Fehler in der Armhaltung

Der Athlet stützt sich mit dem unteren Arm während der Kraulatmung im Wasser ab. Er versucht sich am Wasser nach oben zu drücken.

Folgen: Ausbremsen. Zusätzlicher Wasserwiderstand. Falsche Bewegungsausrichtung (nach oben, anstatt nach vorn). Ausweichbewegungen. Vortriebsverlust.

Korrektur: Entweder tatsächlich Vortrieb erzeugen (Wasserfassen und Zugphase aktiv einsetzen). Oder stabilisierend den unteren Arm aktiv nach vorn(unten) strecken. Das erhöht die Körperspannung und verbessert die Wasserlage. Und erleichtert damit das Atmen.

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Kraulatmung – Fehler in der Kopfhaltung

Der Athlet dreht den Kopf zu weit aus dem Wasser.

Folgen: Überrotation. Sein ganzer Körper folgt dieser Bewegung. Verschlechterung der Wasserlage. Zusätzlicher Wasserwiderstand. Gleichgewichtsverlust. Instabilität. Ausweichbewegungen. Ausbremsen. Vortriebsverlust. Energieverlust.

Korrektur: Den Kopf nur so weit drehen, daß das untere Brillenglas im Wasser bleibt. Beim Atmen nach vorn-unten sehen, anstatt nach hinten, hinten-oben oder zur Seite. Die Kopfhöhe in der Kraulatmung ist situationsabhängig. D.h. ruhiges Wasser, wie beim Training im Schwimmbad, erlaubt eine tiefere Kopfhaltung als rauhes Wasser im Schwimmstart eines Triathlons.

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Kraulatmung – Fehler in der Ganzkörperhaltung

Mangelnde Körperspannung.

Folgen: Mangelhafte Stabilität. Fehlende Kraftübertragung. Mangelhafte Bewegungsdynamik. Verschlechterung der Wasserlage. Vortriebsverlust. Energieverlust.

Korrektur: Strecken von Zehenspitzen bis Fingerspitzen. Gesäß-, Bauch-, Rücken-, Beinmuskulatur (entspannt) aktivieren.

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Kraulatmung – Fehler in der Fußhaltung

Zehen zeigen auf den Boden.

Folgen: Ausbremsen. Vortriebsverlust.

Korrektur: Zehenspitzen so lang wie möglich entgegen deiner Schwimmrichtung richten.

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So funktioniert eine gute Kraulatmung

  • Der Kopf bleibt im Wasser.
  • Der Kopf wird nur gedreht.
  • Das untere Glas der Schwimmbrille bleibt im Wasser.
  • Die Athletin befindet sich im Gleichgewicht.
  • Das Gewicht liegt auf der unteren Schulter.
  • Die Bewegung ist nach vorn (in Schwimmrichtung) ausgerichtet.
  • Die Streckung von Zehenspitzen bis Fingerspitzen ist vorhanden.
  • Die Rotation entsteht durch die Streckung.
  • Die Körperspannung entsteht durch die Streckung.
  • Dadurch ist die Wasserlage gut (knapp unter der Wasseroberfläche).
  • Der Beinschlag unterstützt aktiv die Kraulatmung und erhält das Schwimmtempo.
  • Unterer Arm stabilisiert mit der Streckung den Körper nach vorn.
  • Fingerspitzen befinden sich auf Schulterhöhe (für gute Schwimmer; schwächere Schwimmer sollten den unteren Arm etwas tiefer nehmen) und bereiten das Wasserfassen vor.
  • Zehenspitzen zeigen entgegen der Schwimmrichtung.
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Fazit

Kraulschwimmen ist ein Ganzkörpersport. Genauso ist es die Kraulatmung. Das, was du während dem kurzen Zeitraum der Kraulatmung machst, beeinflußt deinen Vortrieb. Je mehr du richtig machst, während deiner Kraulatmung, desto weniger stört sie deinen Bewegungsablauf. Je weniger du deinen Bewegungsablauf störst, desto weniger bremst du dich aus. Je weniger du dich während deiner Kraulatmung ausbremst, desto leichter kannst du deine Schwimmgeschwindigkeit aufrecht erhalten. Je leichter du deine Schwimmgeschwindigkeit aufrecht erhalten kannst, desto weniger Energie mußt du verschwenden auf erneutes Beschleunigen und desto besser ist deine durchschnittliche Schwimmgeschwindigkeit, desto besser ist deine Schwimmzeit über deine Gesamtstrecke in Training und Wettkampf.

Bedenke immer, daß du jeden zweiten oder dritten Armzug atmest. Das ist deine Möglichkeit jeden zweiten oder dritten Armzug an Vortrieb zu verlieren – oder deinen Vortrieb, und damit deine Schwimmzeiten, zu verbessern.

Die Präsentation „Kraultechnik – Häufige Fehler in der Kraulatmung“ als Film auf Youtube

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Trainingsangebot

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 und lerne die wechselseitige Kraulatmung.

Lerne einfach und sicher auf beiden Seiten zu atmen.

Verbessere gezielt deine vorhandenen Fähigkeiten in der Kraulatmung.

Lerne einfach leichter und schneller Kraul zu schwimmen in Training und Triathlon-Wettkampf.

Verbessere deine Kraulatmung mit dem 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) von Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Kontakt

Interesse an Kraultechnik-Workshops, Kraultechnik-Videoanalyse oder Kraultechnik-Trainingsplänen?

Dann fordere weitere Infos zu Verfügbarkeit, Preisen und Buchung unter dieser E-Mail Adresse an: vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder nutze das folgende Kontaktformular

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Kraultechnik – Häufige Fehler in der Wasserlage in Bildern

Kraultechnik – Welche Fehler in deiner Wasserlage hindern dich an besseren Leistungen? Welche Fehler in deiner Wasserlage machen dich langsam?

Eine kleine Auswahl an leistungsbehindernden Fehlern – und wie du es besser machen kannst – findest du in den nachfolgenden Bildern.

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Hier findest du die kleine Präsentation auch als .pdf zum Herunterladen:

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Und als kleines Video kannst du dir die Präsentation auch ansehen:

Kraultechnik Wasserlage – Häufige Fehler – Schwimmstudio.de

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Lerne eine Kraultechnik, die dich vorwärts bringt mit den Workshops, Bootcamps, Trainerstunden von Schwimmstudio.de
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Willst du schneller Kraul schwimmen? Dann arbeite an deiner Wasserlage. Buche den
1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Lerne als Kraulanfänger an nur einem Tag die Grundlagen einer Kraultechnik (und da zählt die Wasserlage hinzu), die dich vorwärts bringt. Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1).

Hast du als kraulschwimmerfahrener Athlet Schwierigkeiten eine nahezu horizontale Wasserlage herzustellen? Sinken dir immer wieder die Beine ab und machen das Kraulschwimmen für dich mühsam? Dann buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und lerne wie du mühelos eine nahezu horizontale Wasserlage herstellst. Für zukünftig neue persönliche Bestzeiten in Training und Wettkampf.

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Kraultechnik – 9 von 10 Triathleten machen diese Fehler

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Deine Schwimmzeiten im Triathlon-Wettkampf sind langsam? Überprüfe die Qualität von zwei Bereichen deiner Kraultechnik in deinem Gesamtbewegungsablauf des Kraulschwimmens.

Wenn du diese Fehler in diesen Bereichen in deiner Kraultechnik in den Griff bekommst, schwimmst du sofort schneller und leichter. Die häufigsten und schwerwiegendsten Fehler in der Kraultechnik unter den Triathleten finden sich wo?

Sie finden sich in der Wasserlage und der Kraulatmung.

Inhalt

Verbesserst du deine Wasserlage und deine Kraulatmung, dann schwimmst du wahrscheinlich besser als 90% der Hobby-Triathleten ohne leistungsschwimmsportlichem Hintergrund. Warum? Weil du dich weniger ausbremst als sie.

Wer langsamer als 2min/100m durchschnittlich im Wettkampf schwimmt hat DEFINITIV in der Wasserlage und in der Kraulatmung Verbesserungspotenzial. Ich habe auch schon Triathleten gesehen, die eine 1:50min/100m (Durchschnittstempo im Wettkampf) schwammen und trotzdem noch ausbremsende Fehler in der Wasserlage und in der Kraulatmung aufwiesen. Verbesserungspotenzial ist immer vorhanden.

Je langsamer deine besten Schwimmzeiten sind, desto mehr Fehler weist deine Kraultechnik auf. Je schneller deine Schwimmzeiten sind, desto weniger Fehler weist deine Kraultechnik auf.

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Du beeinflußt deine Wasserlage durch

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Du beeinflußt deine Kraulatmung durch

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Die häufigsten Fehler in der Wasserlage sind

  • Kopfhaltung – Kopf heben
  • Blickrichtung – nach vorn sehen
  • Körperspannung und Streckung – mangelhaft bis nicht vorhanden
  • Armhaltung – Bergauf-Schwimmen
  • Beinschlag – verzweifelter Versuch Wasserlage herzustellen anstatt Vortriebsunterstützung
  • Fußhaltung – Ausweichbewegungen oder Hakenfüße

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Die häufigsten Fehler in der Kraulatmung sind

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Fehler in der Wasserlage und in der Kraulatmung bremsen dich aus. Du selbst erzeugst immer zusätzlichen Wasserwiderstand. Diesen Wasserwiderstand mußt du mit jedem Armzug (aktiver Vortrieb) zusätzlich überwinden. Dein Kraulschwimmen bleibt anstrengend. Und du bleibst langsam.

Erhöhst du trotzdem deine Schwimmgeschwindigkeit, erhöhst du deine Belastung (= Anstrengung, Krafteinsatz) über ein Maß hinaus, was für diese Schwimmgeschwindigkeit angemessen wäre. Schnellere Schwimmzeiten über längere Strecken bleiben so für dich außer Reichweite.

Willst du etwas ändern? Willst du leichter Kraul schwimmen? Willst du schneller Kraul schwimmen? Dann verbessere deine Wasserlage und deine Kraulatmung.

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Kraulatmung und Wasserlage bedingen sich gegenseitig

Ist deine Kraulatmung schlecht (= fehlerbehaftet), dann verschlechterst du gleichzeitig deine Wasserlage. Bei jeder Kraulatmung.

Ist deine Wasserlage schlecht (= fehlerhaft), dann hast du gleichzeitig Probleme mit deiner Kraulatmung.

Eine sinnvolle Reihenfolge ist es, wenn du zuerst an deiner Wasserlage arbeitest und dann an deiner Kraulatmung.

Was kannst du also tun?

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Überprüfe deine Wasserlage und deine Kraulatmung auf

Und beseitige die Fehler. Hinweise dazu wie, findest du mehr aus ausreichend auf diesem Blog (größtenteils hier im Artikel oder unten verlinkt).

Du findest keine Fehler und bist trotzdem langsam? Dann nimm dich selbst auf Video auf oder laß dich aufnehmen. Und sieh dir dein Unter- und Überwasservideo an. Du siehst keine Fehler? Dann buche eine Videoanalyse. (Kontakt)

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Fazit

Fehler in der Wasserlage und in der Kraulatmung begleiten dich durch jedes Intervall, jeden Sprint, im Training, im Wettkampf, mit Neo und ohne Neoprenanzug, im Schwimmbad und im Freiwasser. So lange, bis du gezielt daran arbeitest und deine vorhandenen Fehler abstellst.

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Trainingsangebote

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 und lerne die Grundlagen einer mühelosen, nahezu horizontalen Wasserlage. Lerne eine Kraulatmung, mit der du aufhörst dich jedesmal auszubremsen. Lerne auf beide Seiten zu atmen.

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Kontakt

Für weitere Informationen zu

  • Kraultechnik-Workshops
  • Kraultechnik-Videoanalysen
  • und Kraultechnik-Trainingsplänen
  • Verfügbarkeit
  • Preise
  • und Buchung

sende eine E-Mail an vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder nutze das folgende Kontaktformular

Bitte achte auf die korrekte Schreibweise deiner E-Mail Adresse und beachte die E-Mail Etikette. Danke.

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(c) 2014-2019 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten.

Überwinde deine Angst vor dem Freiwasserschwimmen im Triathlon

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Überwinde deine Angst vor dem Freiwasserschwimmen im Triathlon (Tipps & Tricks) – Veras Triathlon-Blog Schwimmstudio.de

Besonders für Leute mit lebhafter Phantasie, kann dunkles, tiefes Wasser gruselige Filme im Kopf produzieren. Da werden Erinnerungen an Blockbuster wie „Der Weiße Hai I-III“ oder „Dunkle Wasser“ wach. Ich gebe es zu, früher haben mich Horrorschocker fasziniert. Und meine lebhafte Phantasie hat es gar nicht beeindruckt, daß Haie im Salzwasser offener Meere und Ozeane leben und nicht im Süßwasser bayerischer Baggerseen. Jeder Karpfen wurde als Hai verdächtigt. Jede harmlose Pflanze, die meine Haut streifte, wollte mich in die Tiefe ziehen. Fauna und Flora von Seen haben mir in den Anfängen meiner Freiwassererfahrungen so häufig zu einem Gratis-Antritt-Training verholfen.

Nachfolgend findest du eine Reihe von Tipps und Tricks (kein Anspruch auf Vollständigkeit), die dir helfen deine erste Freiwassererfahrung zu einem (überwiegend) positiven Erlebnis zu machen.

Inhalt

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Überwinde deine Angst vor dem Freiwasserschwimmen im Triathlonkraulschwimmen – Veras Triathlon-Blog Schwimmstudio.de

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Übe ausreichend im Pool

Bevor du dich das erste mal ins Freiwasser wagst, stelle sicher, daß du über ausreichend solide Grundkenntnisse im Kraulschwimmen verfügst. Trainiere so lange in der sicheren Umgebung von Schwimmbädern, bis du in der Lage bist tatsächlich 500m am Stück in egal welcher Zeit aber problemlos zu schwimmen. D.h. keine Pausen am Beckenrand.

Übe auch die Freiwassertechniken wie beispielsweise geradeaus schwimmen, Sichten und Orientieren und Wasserschattenschwimmen bereits im Schwimmbad.

Auch ein 24h-Schwimmen ist eine geniale Möglichkeit ein moderates Waschmaschinen-Feeling in sicherer Umgebung zu testen. Denn manchmal tummeln sich schon 15-20 Schwimmer unterschiedlichster Leistungsklassen auf einer 25m-Bahn…

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Finde deine Schwächen heraus

Die wenigsten Menschen – und die meisten Triathleten sind auch Menschen – tun gern die Dinge, die sie nicht können. Deine Schwächen oder Defizite verbessern sich jedoch nicht dadurch, daß du sie vermeidest. Sie verbessern sich nur dadurch, daß du dich mit ihnen auseinandersetzt und an ihnen arbeitest. Plane einen längeren Zeitraum dafür ein. Mache dir einen Plan. Plane kleine Schritte. Hol dir Hilfe, wenn du sie brauchst. Aber fang rechtzeitig an. Im Wettkampf ist es dafür zu spät.

Das gilt besonders dann, wenn deine Gefühle eine klare Sicht auf die eigentlichen Ursachen verschleiern. Angst ist ein Gefühl. Angst vor dem Freiwasserschwimmen hat bestimmte, reale Ursachen und Auslöser. Finde heraus, was dir Angst macht und arbeite daran.

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Schwimme mit einem Trainingspartner

Schwimme mit einem Trainingspartner, der deutlich mehr Freiwassererfahrung als du hat. Damit er dir bei einer Panikattacke zur Seite stehen kann. Idealerweise hat dein Trainingspartner (in grauer Vorzeit) die gleichen Erfahrungen gemacht wie du und hat sie bewältigt. So kann er (oder sie) sich in dich einfühlen und dir helfen, anstatt dir nur zu sagen, daß du dich nicht so anstellen sollst.

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Sieh dir an, was dir Angst macht

Wenn du beispielsweise Angst vor Fischen hast, dann sieh dir diese Fische an. Suche Informationen im Internet oder in Büchern über sie. Lerne sie kennen. Was du kennst, macht dir keine Angst mehr. Das gleiche gilt für Pflanzen.

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Gewöhne dich langsam an das kalte Wasser

Ich kann mich noch gut an meinen allerersten Triathlon erinnern. Ca. fünf Athleten und ich hatten keinen Neoprenanzug. Lufttemperatur ca. 20°C und Wassertemperatur ca. 17°C. Das kalte Wasser war solch ein Schock für meinen Körper, daß ich weder richtig atmen noch meinen Kopf ins Wasser bringen konnte.

Es gibt Athleten, die springen einfach ins Wasser und schwimmen los, egal, welche Wassertemperatur vorliegt. Das sind die wenigsten. Je nach Umgebungs- und Körpertemperatur und Herz-Kreislauf-Stabilität kann dieses Vorgehen wenig gesundheitsförderlich sein.

Wenn du nicht zu dieser Minderheit gehörst, dann ist es für dich angenehmer dich langsam an das kalte Wasser zu gewöhnen. Wate ins Wasser bis zu den Knien. Du fühlst, wie das Wasser in den Neoprenanzug steigt. Wate weiter ins Wasser bis zur Hüfte. Fühle, wie das Wasser weiter in den Neo steigt. Gehe weiter ins Wasser (oder gehe in die Knie) bis auf Brusthöhe. Hebe deinen Kragen vom Hals ab und lasse von oben Wasser in deinen Neo laufen. Fühle, wie sich der Wasserfilm im Neo langsam erwärmt. Dann bringe dein Gesicht ins Wasser. Schwimme ein paar Meter am Ufer auf und ab, bevor du dich weiter hinaus ins offene Wasser wagst.

Vor einem Wettkampf ist Einschwimmen auch aus diesem Grund sinnvoll.

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Freiwasser hat unterschiedliche Temperaturen

Freiwasser hat unterschiedliche und andere Wassertemperaturen als das Wasser in deinem Schwimmbad.

Das Wasser in deinem Schwimmbad hat eine gleichmäßige Temperatur von ca. 24-28°C. Manche Schwimmbäder sind sogar noch wärmer. Freibäder sind vielleicht einen Tick kälter. Naturfreibäder auch.

Seen, Flüsse oder Meere und Ozeane werden durch die Natur durch Wind, Wetter, Zu-Abflüsse, und Strömungen durchgemischt. Wassertemperaturen sind weiter abhängig von Lufttemperaturen und Sonneneinstrahlung. Obere Wasserschichten haben die Möglichkeit sich schneller zu erwärmen als tiefer gelegene Wasserschichten. Flaches Wasser erwärmt sich schneller als tiefes Wasser. Dunkles Wasser erwärmt sich schneller als klares Wasser. Stehendes Gewässer erwärmt sich schneller als fließendes Gewässer.

Die Temperaturunterschiede der Wasserschichten können auch in einer Tiefe von Wasseroberfläche bis ca. 1m drastisch sein. Wenn du im Freiwasser unerwartet auf kalte Wasserschichten triffst, kann dir dies einen Schreck versetzen.

Mach dir bewußt, daß es nur kaltes Wasser ist (und nicht der kalte Hauch des Todes, der nach dir greift) und schwimme einfach weiter.

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Bleib in Ufernähe

Wenn du unbedingt allein im Freiwasser schwimmst, dann bleib in Ufernähe. Gehe ca. hüft- bis schultertief ins Wasser und schwimm auf dieser Distanz das Ufer entlang. So kannst du jederzeit aufstehen, anhalten, dich herunter takten (beruhigen) und dann wieder weiter schwimmen. Bis du dich wohlfühlst.

Wenn du mit einem Trainingspartner im Freiwasser schwimmst, der genauso unerfahren ist wie du (oder schlimmer: deine Ängste teilt), dann bleibt ihr beide in Ufernähe. Überzogenes Selbstvertrauen hat schon manche Wasserleiche produziert.

Wenn du allein schwimmst, dann schwimme in einem Gewässer, das du kennst. Vermeide es unerfahren und allein mit neuem Equipment in einem unbekannten Gewässer zu schwimmen. Das nennt sich Dummheit. Heldentod ist etwas anderes.

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Atme aus

Wenn dich die Angst packt, vergißt du zu atmen oder du fängst an zu hyperventilieren. Beides nimmt dir dein Körper übel. Und beides verstärkt dein Unwohlsein und damit deine Angst. Einfachstes Mittel dagegen: Konzentriere dich darauf so lange wie möglich auszuatmen. Ausatmen beruhigt dich. Um das Einatmen kümmert sich dein Körper selbst. Kümmere du dich hauptsächlich um dein Ausatmen und du wirst dich besser fühlen. Und ruhig genug um entweder dein Schwimmen erst gar nicht zu unterbrechen oder dein Schwimmen fortzusetzen.

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Besorge dir passende Ausrüstung

Surfneoprenanzüge oder Taucheranzüge (auch Tauchershorties) sind ungeeignet für das Kraulschwimmen (oder Schwimmen im allgemeinen). Die Passform ist zu schlecht und das Obermaterial zu rauh. Die Hals-, Arm- und Beinabschlüsse oft zu weit, so daß Wasser in den Anzug läuft und dich behindert.

Behinderung durch dein eigenes Material sorgt für ein unangenehmes Schwimmerlebnis im Freiwasser. Umso schlimmer, wenn das in deinem ersten Wettkampf passiert. Sorge selbst für passendes Material und schalte diese mögliche Ursache für Angstgefühle aus.

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Fange klein an

Du hast keinerlei Erfahrung mit Triathlonstarts? Deine Freiwassererfahrungen in Sachen Körperkontakt beschränken sich ebenfalls auf eine übersichtliche Gruppe von zwei, drei Leuten? Dann ist es eine ziemlich größenwahnsinnige Idee als ersten Wettkampf einen Triathlon mit einem Massenschwimmstart von 3000 Athleten zu wählen.

Such dir einen kleinen Triathlon oder ein Langstreckenschwimmen mit einem übersichtlichen Teilnehmerfeld. Oder einen Triathlon mit Wellenstart und/oder kleinerer Teilnehmeranzahl. Das reduziert das Chaos beim Schwimmstart. Es gibt dir mehr Platz zum Schwimmen.

Du sammelst Erfahrungen und lernst mit der Waschmaschine nach dem Startschuß umzugehen. Oder du lernst mit der Zeit eigene Strategien zu entwickeln. Mit Erfahrung wird alles besser (sofern du aus deinen Fehlern lernst). Und du ersparst dir ein DNF nach dem Schwimmstart.

Steigere dich langsam in Sachen Größe des Wettkampfes (entspricht auch größe des Teilnehmerfeldes).

Aber vermutlich schreibe ich das hier gegen eine Wand, da es heutzutage en vogue ist mit einer Langdistanz Triathlon zu beginnen…

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Teste deine Ausrüstung im Training

Bei Wassertemperaturen unter 16°C besteht Neoprenpflicht im Wettkampf. Bei Wassertemperaturen über 22°C gilt Neoprenverbot.

Das erste mal mit dem neuen Neoprenanzug im ersten Wettkampf zu schwimmen, ist dein sicherster Weg ins Disaster. Schwimmen mit Neoprenanzug fühlt sich anders an, als Kraulschwimmen ohne Neo.

Deshalb: Mach dich ausreichend Zeit VORHER und ausreichend oft (für dich!) mit den Besonderheiten deines Neoprenanzugs (Auftrieb, Schulterbeweglichkeit, Halsabschluß, Reißverschluß, Scheuern am Hals, Passform insgesamt) vertraut. Mindestens dreimal, besser fünfmal vorher, testest du wie du mit deinem Material zurecht kommst. So hast du auch noch Zeit, den Neo mit dem du nicht zurecht kommst, gegen ein anderes Modell zu tauschen.

Dich im Wettkampf davon überraschen zu lassen, wenn du sowieso schon unter Stress stehst, beendet deinen Wettkampf vielleicht bereits beim Schwimmen. Willst du das nicht, dann sorge selbst dafür, daß dies nicht passiert.

Das gleiche gilt für deine Schwimmbrille. Beschlägt sie ständig oder läuft sie voll Wasser, trägt das wenig dazu bei dein Wohlbefinden zu verstärken. Im Gegenteil. Wenn du nichts siehst oder ständig anhalten mußt um deine Schwimmbrille auszuleeren, dann verstärkst du nur dein Gefühl des Unangenehmen.

Das gleiche gilt für deinen Triathloneinteiler oder Triathlon-Zweiteiler für den Fall, daß du an einem Triathlon-Wettkampf mit Neoprenverbot teilnimmst. Auch hier kann der Reißverschluß oder Nähte können scheuern. Auch hier weitet sich das Material, wenn komplett in Wasser eingetaucht. Ist deine Wettkampfbekleidung zu groß, erzeugt sie zusätzlichen Wasserwiderstand (durch Faltenwurf), den DU überwinden mußt. Das macht dich langsamer. Unter dem Neo ist das egal. Aber ohne Neo hast du ein Problem mehr. Also teste vorher, wie du mit deinem Wettkampfanzug (ohne Neo) schwimmst und wie sich das Material in Bezug auf Passform und Wasserwiderstand verhält.

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Sorge selbst für deinen Erfolg

Du bist verantwortlich dafür, daß du deine Angst überwindest. Wenn du dich selbst sabotierst, sorgst du dafür, daß du sagen kannst: Ich habe doch gewußt, daß ich das nicht kann. Das nennt sich selbsterfüllende Prophezeihung. Wenn du dich deiner Angst vor dem Freiwasser stellst, sorge dafür daß alles stimmt, was zu deinem Erfolg beiträgt.

Vorbereitung ist der halbe Erfolg. Erkundige dich, was du an Ausrüstung brauchst, welche Fähigkeiten du bereits haben sollst und entscheide mit wem und wo du schwimmen willst. Sei ausgeruht. Habe ausreichend Zeit vorher etwas leicht verdauliches, was dein Magen verträgt gegessen. Ausreichend getrunken. Sei pünktlich (für ein Training mit einem Partner oder in einer Trainingsgruppe). Habe deine vollständige, passende und funktionierende Ausrüstung mit dabei, wenn du dich deiner Angst vor dem Freiwasser stellst.

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Bereite dich mental auf dein Freiwasserschwimmen vor

Denke positiv. Glaube an dich selbst und daran, daß du deine Ängste bewältigst. Sag dir immer wieder selbst vor: Ich kann das.

Vermeide negative Gedanken und negative Selbstgespräche wie „Das schaffe ich nie“, „Das kann ich nicht“, „Ich bin zu alt/klein/groß/langsam/dick/dumm …(was auch immer) um das zu lernen“.

Schau dir Videos an von Freiwasserschwimmen (Vielleicht anfangs die Übungsvideos in etwas ruhigerem Wasser. Später die Wettkämpfe der Elite-Schwimmer.). Sag dir: Das will ich auch können. Das kann ich auch.

Informiere dich ausführlich mit Blogs, Zeitschriften, Büchern, Foren, Videos, Gesprächen mit Trainingspartnern, Trainern, etc. Andere Athleten vor dir haben die gleichen Ängste gehabt und sie bewältigt. Du kannst das auch.

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Geh auf Tuchfühlung

Hunderte von herumwirbelnder Arm und Beine beim Schwimmstart im Triathlon sind eine Horrorvorstellung für dich? Massenstarts empfinden wahrscheinlich nur Außerirdische unter den Triathleten als angenehm. Aber: Komm in unser Freiwassertraining oder den WS-3. Oder organisiere dir ein paar Trainingspartner. Du kannst in nachgestellten, spielerischen Situationen dich mit dem Chaos beim Schwimmstarts auseinandersetzen, denn deine Trainingspartner wollen dir nichts Böses. Und du kannst jederzeit unterbrechen, wenn es dir zu viel wird. Auch in einer Wettkampfsituation sind Rempeleien, Drängeleien, Festhalten, Tritte oder Schläge Zufallstreffer im Startfieber. Unterbrechen kannst du im Wettkampf leider nicht. Deshalb: Gehe bereits im Training „auf Tuchfühlung“, damit dir der Körperkontakt im Wettkampf weniger ausmacht.

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Finde deine Sicherheitsposition

Dich hat – aus welchem Grund auch immer – trotzdem im Freiwasser die Panik gepackt? Dann geh zurück in deine Sicherheitsposition oder zurück ins Brustschwimmen oder Wassertreten.

Sicherheitsposition ist normalerweise die Rückenlage. Sie ist nur außerhalb des Schwimmstarts geeignet, wenn sich das Feld etwas auseinander gezogen hat. Sie ist wenig geeignet für Situationen, wenn viele Menschen um dich herum sind.

Wenn du gelernt hast dein Gleichgewicht zu finden und zu halten, dann brauchst du in Rückenlage sehr wenig Aufwand um vom Wasser getragen zu werden. Mit Neoprenanzug sogar noch weniger. Mit ein wenig Beinschlag kannst du sogar etwas Vortrieb aufrecht erhalten. Du kannst in Ruhe atmen (solange der Wellengang moderat ist), deine vollgelaufene Brille ausleeren, husten, und dich beruhigen. Dann einfach wieder umdrehen und weiter schwimmen.

Brustschwimmen und Stehenbleiben/Wassertreten sind die wirklich letzten Möglichkeiten. Beim Stehenbleiben/Wassertreten kommst du zu einem kompletten Stop. Schlechtestenfalls rauschen hinter dir schwimmende Athleten in dich hinein. Beim Brustschwimmen (v.a. an Bojen) kann es sein, daß du andere (versehentlich) trittst.

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Schwimme auch mal bei schlechtem Wetter

Wenn du nur bei strahlendem Sonnenschein und spiegelglattem Wasser schwimmst, wirst du am Wettkampftag dein blaues Wunder erleben, wenn Wind und Regen das Wasser aufpeitschen. Das heißt jetzt nicht, daß du bei Gewitter schwimmen sollst (bitte unbedingt unterlassen! Lebensgefahr!)!

Du kannst das Wetter am Wettkampftag nicht beeinflussen. Natürlich kannst du sagen: Dann starte ich nicht.

Wenn dein Wettkampf mit extra Urlaub, einer weiten Anreise, einer Startgebühr im dreistelligen Bereich verbunden ist, dann wirst du dir das vermutlich zweimal überlegen.

Deshalb: Organisiere ein paar Trainingspartner, sorge vor und mache dich vertraut mit dem schlechtesten, aber noch sicherem Wetter-Fall im heimischen Gewässer. Dann schreckt dich so schnell nichts mehr.

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Fazit

Mögliche Ängste vor dem Freiwasserschwimmen gibt es viele. (Noch mehr als hier aufgezählt…) Und genauso viele Strategien sie zu überwinden. Stelle dich deinen Ängsten. Überwinde sie. Eine gute Vorbereitung sorgt dafür, daß du deinem ersten, zweiten, … nächsten Wettkampf im Triathlon oder Langstreckenschwimmen mit Freude entgegen siehst und das Schwimmen mit Bravour absolvierst.

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Komm ins Freiwassertraining

Komm ins Freiwassertechnik-Training. Eine Mini-Trainingsgruppe (4 Athleten pro Trainer) garantiert dir eine persönliche Atmosphäre und viel Aufmerksamkeit.

Du siehst, daß sich deine Angst vor dem Freiwasser bewältigen läßt anhand des Beispiels, das dir Gleichgesinnte in der Trainingsgruppe geben.

Athleten, wie du überwinden innerhalb von kürzester Zeit ihre Ängste.

Und nicht nur, fachlich kompetenter Trainer, die das seit Jahren machen.

Deine Trainer haben ebenfalls erst als erwachsene Quer- und Späteinsteiger ihre Angst vor dem Freiwasser überwunden und können sich deshalb gut in dich einfühlen.

Trainingsangebote

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Lerne die Grundlagen der Kraultechnik

Lerne an nur einem Tag hochintensiv die Grundlagen der Kraultechnik im 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1).

Danach ist es sinnvoll zuerst mindestens 500m Kraul sicher am Stück schwimmen zu lernen bevor du dich zum ersten mal ins Freiwasser wagst.

Werde mit dem 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) Kraultechnik-Fit für das Freiwasser.

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt. Schaffe dir deine Basis für bessere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen.

Lerne wie du die Inhalte deines Trainings so veränderst, daß sie deinem Zeitbudget gerecht werden und trotzdem bessere Schwimmergebnisse bringen. Lerne endlich richtig Kraul „schwimmen“ anstatt dich mit Schwimmhilfen nur über Wasser zu halten.

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  • Du weißt nicht, mit welchen Fokuspunkten du deine Kraultechnik verbessern mußt um leichter und schneller Kraul zu schwimmen?

Buche die Kraultechnik-Trainingspläne*, wenn du eine „Bedienungsanleitung“ haben willst, wie du deine Kraultechnik verbessern müßtest, um leichter und schneller Kraul zu schwimmen.

* Videoaufnahmen sind dazu notwendig.

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Kraulschwimmen – Kopfhaltung im Freiwasserschwimmen
Kraulschwimmen – So stellst du das Übergreifen ab
Häufige Fehler im Freiwasserschwimmen
Nachteile des Schwimmens mit Neoprenanzug
So findest du deinen optimalen Neoprenanzug für das Schwimmen im Triathlon
Wie du deinen Neoprenanzug anziehen und ausziehen kannst
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Kraulschwimmen – Du schwimmst so langsam, weil…
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21 Tipps für das Freiwasserschwimmen im Triathlon
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Freiwassertechniken – Sichten und Orientieren

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Willst du bessere Schwimmzeiten im Triathlon-Wettkampf? Dann optimiere dein Sichten und Orientieren im Freiwasserschwimmen.

Eine weitere triathlonspezifische Freiwassertechnik ist das Sichten und Orientieren. Wie gut du sichten und orientieren kannst, beeinflußt die Strecke, die du schwimmst, deine Schwimmgeschwindigkeit, deine Schwimmzeit und dein Endergebnis im Triathlon oder Langstreckenschwimmen. Schlechte Technik im Sichten und Orientieren kostet dich Zeit und Kraft.

Inhalt

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Warum mußt du im Freiwasserschwimmen sichten und orientieren?

Um einen direkten Weg auf die nächste Boje oder Landmarke zu nehmen, ist es sinnvoll, daß du weißt wohin du schwimmst. Das Wasser in Seen, Flüssen und im Meer ist oft dunkel. Du hast keine Linie auf dem Boden, die dich führt. Was bleibt dir? Du mußt über Wasser Ausschau halten nach der nächsten Boje oder deiner nächsten Landmarke, um deinen Kurs zu bestimmen oder zu überprüfen

Du kannst dich nicht darauf verlassen geradeaus zu schwimmen. Wind, Wellen, Strömungen und deine Mitbewerber sind äußere Einflüsse, die deinen direkten Weg stören. Eine ungleichmäßige Kraultechnik ist ein innerer Einflußfaktor, mit dem du selbst deinen direkten Weg störst.

Du kannst dich auch nicht darauf verlassen, daß der Athlet, der vor dir schwimmt geradeaus schwimmt. Du kannst dich auch nicht darauf verlassen, daß eine ganze Gruppe tatsächlich geradeaus schwimmt bzw. den direkten Weg auf die nächste Markierung oder Wende nimmt.

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Wann sichtest und orientierst du dich im Freiwasserschwimmen?

Du sichtest/orientierst dich

  • vor der Boje – auf dem Weg zur Boje/Landmarke
  • an der Boje – beim Umrunden der Boje
  • nach der Boje – auf dem Weg zur nächsten Boje/Landmarke
  • immer, wenn du das Gefühl hast, daß du vom Weg abkommst
  • immer, wenn du überprüfen willst, daß du dich noch auf dem richtigen Weg befindest

Wie geschrieben: Nach der Boje ist vor der Boje.

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Wie oft sichtest und orientierst du dich im Freiwasserschwimmen?

Wie oft DU sichtest und dich im Freiwasser orientierst, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Es gibt innere und äußere Faktoren, die deine Häufigkeit des Sichtens und Orientierens bestimmen.

Innere Faktoren sind

  • Ungleichmäßigkeiten/Fehler in deiner Kraultechnik
  • Unsicherheit im Freiwasser
  • Unsicherheit in Bezug auf den Schwimmkurs (schlechte Vorbereitung)

Äußere Faktoren sind

  • Strömung
  • Wellen
  • Wind
  • Mitbewerber

Du mußt weniger sichten/orientieren, wenn

  • deine Kraultechnik gleichmäßig ist
  • du geradeaus schwimmen kannst
  • Wind, Wellen, Strömungen wenig oder nicht vorhanden sind
  • Mitbewerber Wasserschatten geben UND auf Kurs bleiben
  • du deinen Schwimmkurs kennst
  • du dich sicher im Freiwasser fühlst
  • dein Schwimmkurs wenige oder keine Richtungswechsel aufweist

Du mußt mehr sichten/orientieren, wenn

  • deine Kraultechnik ungleichmäßig ist
  • du Zickzack schwimmst oder Schlagseite hast
  • Wind, Wellen, Strömungen dich in die eine oder ander Richtung abseits deines Schwimmkurses treiben
  • Wellen oder das Wetter deine Sicht behindert
  • Mitbewerber deine Sicht behindern
  • du allein im Feld schwimmst
  • Mitbewerber Wasserschatten geben UND vom Kurs abkommen
  • dein Schwimmkurs häufige Richtungswechsel aufweist
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Schnellere Schwimmzeiten im Triathlon? Verbessere dein Sichten und Orientieren!

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Welche Techniken gibt es im Sichten und Orientieren für das Freiwasserschwimmen?

Grundsätzlich ist alles erlaubt. Anfänger im Freiwasserschwimmen/Triathlon werden sogar ins Brustschwimmen übergehen oder anhalten um besser zu sehen und sich neu zu orientieren.

Wenn es darum geht das Sichten/Orientieren so ins Kraulschwimmen zu integrieren, daß es am wenigsten stört (= sprich deine Schwimmgeschwindigkeit weitestgehend erhält), dann bieten sich hauptsächlich zwei Techniken an.

Surfen auf dem unteren Arm mit Vorbereitung des Wasserfassens

Beim Surfen auf dem unteren Arm streckst du diesen schulterbreit, in deine Schwimmrichtung geradeaus nach vorn-unten.

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STRECKEN bedeutet, daß dein Arm im Ellenbogengelenk gestreckt ist. Wenn du die Beweglichkeit hast, dann schiebst du deine Schulter ebenfalls noch mit nach vorn. Je besser deine Ganzkörperstreckung, desto besser kommst du automatisch in eine leichte Seitlage, die deinen frontalen Wasserwiderstand reduziert. Bring deinen Daumen in Schwimmrichtung und du mußt dein Ellenbogengelenk strecken.

SCHULTERBREIT hilft dir geradeaus zu schwimmen und stabiler zu bleiben. Außerdem schont es deine Schultergelenke. Nach vorn-unten bereitet dein Wasserfassen vor.

VORN-UNTEN bedeutet, daß deine Hände unter der Wasseroberfläche bleiben, ca. 10-20cm. Durchbrechen deine Hände die Wasseroberfläche oder zeigen dein Arm und deine Hand zur Wasseroberfläche, erzeugst du erneut selbst überflüssigen, frontalen Wasserwiderstand und bremst dich selbst aus.

Dabei hebst du dein Gesicht kurz nach vorn aus dem Wasser und machst eine Momentaufnahme, wie einen Schnappschuß. Je nach Wassersituation nur die Augen (wie ein Krokodil) oder mehr, wenn erforderlich. Auch beim Gesicht nach vorn aus dem Wasser heben im Sichten/Orientieren gilt: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Du bringst dein Gesicht so schnell wie möglich entweder zur Seite zum Atmen oder zurück ins Wasser.

Wenn du beim ersten Mal Sichten nicht ausreichend gesehen hast, was du sehen willst, wiederholst du dieses kurze Sichten nach vorn, so lange bis du gesehen hast, was du sehen wolltest.

Du atmest zur Seite – Kraulatmung. Entweder im gleichem Armzug. Oder du trennst das Atmen (die Kraulatmung) vom Sichten/Orientieren und atmest erst beim nächsten Armzug (ohne Sichten/Orientieren) zur Seite.

Du unterstützt dein Surfen auf dem unteren Arm beim Sichten/Orientieren mit Körperspannung, Streckung und etwas mehr gezieltem, aktiven Beinschlag.

Achte darauf BEIDE Arme abwechselnd zum Surfen zu benutzen. Einseitiges Belasten macht einseitig und ermüdet hauptsächlich den benutzten Arm und die damit verbundenen Strukturen. Vor allem in Verbindung mit der Kraulatmung.

Diese Technik bietet sich dir an, auf dem Weg von Boje zu Boje (Landmarke zu Landmarke), beim Schwimmen von längeren, geraden Strecken und „relativ“ ruhigem Wasser.

Wasserballkraul

Bei Wasserballkraul bleibt dein Kopf kurz (fast) komplett außerhalb des Wassers. Du erhöhst kurz deine Armzugfrequenz. Machst 3-6 kürzere, schnellere Armzüge. Du unterstützt dein Wasserballkraul mit Körperspannung und aktivem Beinschlag.

Du atmest nach vorn und sichtest/orientierst gleichzeitig. Halte diesen Zeitraum so kurz wie möglich und so lang wie nötig.

Das Wasserballkraul ermöglicht dir einen längeren Blick nach vorn, ist dafür etwas anstrengender.

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Hast du dein Ziel (Boje/Landmarke) zu deiner Zufriedenheit gesehen, dann senkst du deinen Kopf wieder und schwimmst Kraul weiter mit deiner üblichen Armzugfrequenz.

Wasserballkraul ist eine Freiwassertechnik des Sichtens/Orientierens, die sich v.a. in unruhigem Wasser, mit höheren Wellen anbietet, und immer dann, wenn deine Sicht auf die nächste Boje/Landmarke versperrt ist. Auch bei Positionskämpfen im Pulk direkt an den Wendebojen wirst du vermutlich besser mit Wasserballkraul sichten können.

Du kannst jederzeit situationsabhängig zwischen den beiden Techniken hin und her wechseln.

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Tipps & Tricks für das Sichten und Orientieren im Freiwasserschwimmen

Schau beim Sichten/Orientieren dorthin, wohin du schwimmmen willst. Richte deine gesamte Bewegung in die Richtung aus, in welche du schwimmen willst. Erzeuge Vortrieb in deine Schwimmrichtung.

Wenn du an einer Markierungsboje vorbeischwimmst, kannst du evtl. beim Atmen (Kraulatmung auf die Seite der Boje) deinen Abstand zur Boje und deine Schwimmrichtung kontrollieren. Auch hier ist es dein Vorteil auf beide Seiten atmen zu können.

Kurzes, häufigeres Sichten und Orientieren ist meiner Meinung nach vorteilhafter als langes Sichten Orientieren.

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Optimiere dein Sichten und Orientieren im Kraul schwimmen für deinen nächsten Triathlonwettkampf mit den Tipps und Freiwassertrainings von Schwimmstudio.de

Warum? Sichten und Orientieren stört immer deinen Bewegungsfluss und damit deine Schwimmgeschwindigkeit, weil du deinen Kopf nach vorn heben mußt. Egal wie gut du es kannst, du wirst dich immer ausbremsen. Je weniger hoch du deinen Kopf (dein Gesicht) aus dem Wasser nach vorn-oben hebst, desto weniger bremst du dich aus.

Du mußt immer bei egal welcher Technik des Sichtens/Orientierens mit Körperspannung und Beinschlag dagegen arbeiten, um deine Wasserlage und damit deine Schwimmgeschwindigkeit aufrecht zu halten.

Das kostet dich zusätzliche Kraft. Je geringer dein Kopfheben ausfällt, desto geringer die Bremswirkung und desto geringer der zusätzliche Krafteinsatz zur Stabilisierung und Tempoerhalt.

Je höher du deinen Kopf aus dem Wasser hebst, desto stärker bremst du dich aus, desto mehr verlierst du an Schwimmgeschwindigkeit, desto mehr mußt du mit Körperspannung und Beinschlag dagegen arbeiten, wenn du deine Schwimmgeschwindigkeit aufrecht erhalten willst.

Natürlich ist es von der jeweiligen Wassersituation abhängig, wie hoch du deinen Kopf heben mußt um für dich optimal zu sichten.

Beide Freiwassertechniken des Sichtens und Orientierens kannst du bereits im Schwimmbecken üben. Um diese Techniken fließend in dein Kraulschwimmen zu integrieren, baue sie ganzjährig, regelmäßig in dein Schwimmtraining ein.

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Vermeide diese Fehler im Sichten und Orientieren im Freiwasserschwimmen

Fehler in der Armhaltung, dem Unterwasserarmzug

In vielen Ratgebern läßt sich lesen, daß du deinen Arm nach unten drücken sollst, um zu sichten. Das halte ich für falsch. Da sehr viele Triathleten ohne schwimmerische Historie Fehler im Unterwasserarmzug haben und sowieso schon den Arm zu früh und mit gestrecktem Ellenbogen nach unten drücken, wird beim Sichten und Orientieren diese negative Tendenz weiter verstärkt.

Was passiert, wenn du deinen Arm nach unten drückst? Du drückst dich nach oben. Was ist deine Schwimmrichtung? Geradeaus nach vorn! Wenn du dich nach oben drückst, schwimmst du nicht geradeaus nach vorn, sondern nach oben. D.h. du erzeugst hauptsächlich Vortrieb nach OBEN anstatt nach vorn. Das ist Zeit- und Kraftverschwendung.

Wenn du dich nach oben drückst, bringst du deinen Kopf weiter aus dem Wasser (was in unruhigem Wasser und bei Wellengang notwendig ist), aber gleichzeitig bremst du dich aus, reduzierst deinen Vortrieb und damit deine Schwimmgeschwindigkeit. Außer du kannst mit entsprechender Körperspannung und gezieltem Beinschlag dagegen halten. Aber Hand aufs Herz: Welcher Triathlet/Langstreckenschwimmer (ohne schwimmsportlichem Hintergrund) macht das schon? Viele Schwimmzeiten lassen vermuten: die wenigsten.

Wasserlage verschlechtern

Kopf heben beeinflußt direkt und unmittelbar deine Wasserlage. Dein Kopf wiegt ca. 4-5kg. Hebst du deinen Kopf aus dem Wasser und wirfst ihn ihn den Nacken, dann verlagerst du 4kg in Richtung deiner Füße. Zudem öffnen sich deine Beine. Du fällst ins Hohlkreuz. Deine Hüften, Beine und Füße sinken ab. Du erzeugst sofort höheren frontalen Wasserwiderstand, der sich sofort auf deine Schwimmgeschwindigkeit und deinen Krafteinsatz auswirkt.

Auch hier mußt du mit Körperspannung und gezieltem, aktiven Beinschlag gegensteuern, willst du deine Schwimmgeschwindigkeit aufrecht erhalten.

Beinschlagfehler

  • zu wenig/kein/Pause im Beinschlag
  • fehlerhafter Beinschlag
  • Ausweichbewegungen im Beinschlag

Du brauchst deinen Beinschlag unbedingt, um dein Schwimmtempo während des Sichtens/Orientierens aufrecht zu erhalten. Du brauchst deinen Beinschlag weiter um Richtungswechsel, deine Wasserlage, deine Streckung nach vorn, deine Kraulatmung, deine Kraftübertragung über die Rotation und deinen Vortrieb zu unterstützen.

Keinen Beinschlag zu machen, ist eine schlechte Idee, die dich im Wettkampf Zeit kostet.

Ein Neoprenanzug mag dir eine bessere Wasserlage schenken, aber schwimmen, mußt immer noch du selbst. (Kraul)Schwimmen ist ein Ganzkörpersport. Der Beinschlag gehört dazu.

Fehler in der Kopfhaltung

Kopf unangemessen hoch heben (z.B. in ruhigem Wasser)

Wie hoch du deinen Kopf zum Sichten/Orientieren aus dem Wasser hebst, bestimmt die jeweilige Situation. Hebst du deinen Kopf jedesmal zu hoch aus dem Wasser (= unangemessen hoch für die jeweilige Situation), dann verschwendest du Kraft (Abbremsen, neu Beschleunigen, mehr Wasserwiderstand) und verschenkst Zeit, weil du deine Wasserlage verschlechterst.

Fehler in der Kraulatmung

Fehler in der Kraulatmung verursachen erhöhten Wasserwiderstand bei jeder Atmung. Mehr Wasserwiderstand bremst dich aus, kostet dich mehr Kraft, macht dich langsam. Du bist gut beraten ganzjährig an deiner Kraulatmung zu arbeiten, wenn du im Wettkampf schneller schwimmen willst. Obwohl die Kraulatmung zu den Grundlagen des Kraulschwimmens gehört, bremsen sich viele Triathleten unnötig dabei aus.

Ein weiterer Fehler im Zusammenhang mit Kraulatmung und Sichten/Orientieren tritt auf, wenn du versuchst zuerst zur Seite zu atmen und sofort im Anschluß daran nach vorn zu sichten (= falsche Reihenfolge, wenn du Sichten/Atmen in einem Armzug verbindest). Das ist ziemlich anstrengend und bringt dich wahrscheinlich komplett aus dem Rhythmus deines Kraulschwimmens. Die Reihenfolge: zuerst nach vorn Sichten/Orientieren, dann zur Seite atmen (wenn du beides zusammen in einem Armzug verbindest), hat sich in meiner Praxis als die sinnvollere und weniger anstrengende herausgestellt.

Wenn du Sichten/Orientieren und Atmen trennst, dann ist die Reihenfolge egal, denn das eine kommt immer vor dem anderen, in egal welcher Reihenfolge.

Je mehr Fehler du sammelst, desto mehr machst du eine Vollbremsung bei jedem Sichten/Orientieren. Nach ein Vollbremsung mußt du erneut beschleunigen. Bis zur nächsten Vollbremsung…Jede Vollbremsung führt zum Geschwindigkeitsverlust. Eine erneutes Beschleunigen kostet dich zusätzliche Kraft. Beides kostet dich Zeit.

Wenn du dir überlegst, daß du alle 3-10 Armzüge sichtest/orientierst und jedesmal eine Vollbremsung hinlegst, dann wird dir vielleicht klar, warum deine Schwimmzeiten so langsam sind. Eine einfache Rechnung verdeutlicht dir das Potenzial, das du verschenkst:

Angenommen, du schwimmst 1500m mit 1500 Armzügen. Du sichtest alle 4 Armzüge. Dann sichtest du 375 mal. Wenn du bei jedem Sichten und Orientieren nur 1/10 Sekunde verlierst, dann verlierst du bereits 37,5 Sekunden nur dadurch, daß du dich jedesmal beim Sichten und Orientieren ausbremst. UND du mußt mehr Kraft einsetzen, bei jeder erneuten Beschleunigung.

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Videos

Hier ein paar Videos auf YouTube, die dir die Freiwassertechniken im Sichten und Orientieren zeigen (Englisch).

Sighting for Open Water Swimming
Gute Demonstration von Geradeaus schwimmen und Sichten/Orientieren.

Open Water Swimming Tips and Techniques: Stroke Mechanics for rough water swimming
Das Video zeigt gut das Sichten und Orientieren in unruhigem Wasser.

Open water swimming – sighting technique with Keri-anne Payne
Keri-Anne Payne zeigt hier die beiden Techniken des Sichtens/Orientierens im Pool und gibt noch ein paar Tipps zur Wahl der Schwimmbrille.

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Fazit

Je mehr Fehler du beim Sichten und Orientieren machst, desto anstrengender ist dein Kraulschwimmen im Freiwasser und desto langsamer sind deine Schwimmzeiten.

Je weniger Fehler du beim Sichten/Orientieren machst, desto besser erhältst du deine Schwimmgeschwindigkeit aufrecht, desto weniger Kraft verschwendest du und desto besser sind deine Schwimmzeiten.

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Trainingsangebote

Buche ein Freiwassertechnik-Training und optimiere dein Sichten und Orientieren.

Entweder in der Minigruppe mit maximal 4 Athleten pro Trainer. Ziehst du Trainereinzelstunden vor, dann buche ein Freiwassertechnik-Training im 1:1-Training (= 1 Athlet : 1 Trainer).

Buche einen der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops und optimiere die Grundlagen deiner Kraultechnik. Verbessere deinen passiven Vortrieb (WS-1), bremse dich selbst weniger aus und schwimme so leichter und schneller. Verbessere deinen aktiven Vortrieb (WS-2) und erzeuge leichter Vortrieb, der dich tatsächlich vorwärts bringt.

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Kontakt

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Freiwassertechniken – Bojen umrunden

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Eine weitere triathlonspezifische Freiwassertechnik im Kraulschwimmen ist das Umrunden von Bojen.

Hast du es geschafft geradeaus zu schwimmen und den direkten Weg zur ersten Wendeboje zu nehmen, stehst du nun vor dem Problem die Boje zu umrunden. Möglichst stressfrei, elegant und schnell. D.h. ohne Zeit zu verlieren.

Inhalt

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Welche Bojen gibt es?

Es gibt Markierungs- und Wendebojen. Wie der Name schon sagt, dienen die Markierungsbojen dazu den Streckenverlauf anzuzeigen. Wendebojen zeigen dir einen Richtungswechsel an.

Bojen haben unterschiedliche Größen, Formen und Farben. Sinnvoll wäre es, wenn sie immer so groß wären, daß sie problemlos vom Wasser aus jederzeit gesichtet werden können.

Leider ist das der Idealfall und nicht die Regel. Oft sind sie von Land aus gut erkennbar, aber sobald du dich im Wasser befindest, kannst du sie nicht mehr sehen. Aus diesem Grund empfehle ich dir – wenn möglich – trotz Bojen gut erkennbare Landmarken zu finden, welche du vom Wasser aus erkennen kannst, und die dir deine Schwimmrichtung anzeigen.

Nach der Boje ist vor der Boje. Sobald du die Boje umrundet hast, sichte/orientiere und halte sofort Ausschau nach der nächsten Markierungs- oder Wendeboje.

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Einflußfaktoren im Bojen umrunden

Wie du am besten eine Boje umrundest, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Diese Einflußfaktoren sind:

Streckenverlauf

  • U-Turn (Wendepunktstrecke, 180°-Wende)
  • Viereckskurs (Rundkurs, 90°-Wende)
  • Dreieckskurs (Rundkurs, Spitze-Wende)

Je nachdem wie deine Schwimmstrecke abgesteckt ist, ändert sich der Winkel in welchem du nach einer Boje weiter schwimmen mußt. Unterschiedliche Wendewinkel, erfordern eventuell unterschiedliche Techniken im Umrunden der Boje. Je nachdem ob du eine Boje im oder entgegen den Uhrzeigersinn umrunden mußt, ändert sich deine Technik von rechts auf links.

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Informationen dazu, welchen Kurs du in deinem Triathlon-Wettkampf (oder Wettkampf im Langstreckenschwimmen) zu schwimmen hast, findest du in der Ausschreibung der jeweiligen Veranstaltung oder spätestens in der Wettkampfbesprechung. Sollten die Informationen in der Ausschreibung fehlen, dann erkundige dich direkt beim Veranstalter.

Achte auch auf Hinweise WIE du die Bojen zu umrunden hast: Nur außen, oder ob du auch innen umrunden darfst. Ob alle nur außen zu umrunden sind oder nur die Wendemarken. Zuwiderhandlung kann in deiner Disqualifikation enden. Im Triathlon werden die Athleten mit solchen Details meistens nicht gefordert. Im Langstreckenschwimmen dagegen häufiger.

Wenn du beim Umrunden der Boje nicht die ganze Zeit mit dem Kopf aus dem Wasser schwimmst, sondern je nach angewandter Technik „Kraul“ schwimmst, dann atme zur Seite der Boje damit du sie im Blickfeld hast. Hier ist es für dich wieder einmal von Vorteil auf beide Seiten atmen zu können.

Gruppe oder Einzelschwimmer

Auch die Anzahl und Ordnung der gleichzeitig an der Boje ankommenden Athleten beeinflußt dein Wendeverhalten. Du kommst entweder in einer Gruppe oder als Einzelschwimmer an der Boje an. Das wirkt sich aus auf den Platz, den du zum Wenden hast, deinen Abstand zur Boje, das Ausmaß des Körperkontakts und die Höhe deines Stresslevels.

Je nachdem, ob du den „Luxus“ hast allein um eine Boje herum zu schwimmen, oder ob du im Pulk ankommst um eine Boje zu umrunden, brauchst du vielleicht unterschiedliche Strategien.

Im Pulk: Gute Schwimmer, mit guter Technik, breitem Handlungsrepertoire, einer guten Portion Aggressivität und Durchsetzungsfähigkeit wählen den engsten Weg direkt um die Boje. Im Pulk ist Körperkontakt vorausgesagt. Schwächere Schwimmer wählen besser einen etwas weiteren Bogen um die Boje herum, um Wasserschlucken, Stress, Tritte und Schläge zu vermeiden.

Als Einzelschwimmer: Kannst du problemlos die Ideallinie nehmen.

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Wetter, Strömungsbedingungen

Wetter und daraus resultierend Wind und Wellen erfordern von dir eventuell andere Techniken im Umrunden einer Boje als ein glatter, ruhiger See mit strahlendem Sonnenschein. Strömungen können mit Richtungswechseln im Schwimmen entweder plötzlich auftreten oder sich verändern.

Schwimmerische Fähigkeiten, Kenntnisse

  • Wie solide sind deine kraultechnischen Fähigkeiten?
  • Wie sicher fühlst du dich im Freiwasser?
  • Wie gut ist dein Navigations-IQ?
  • Kennst du mehr als eine Technik Bojen zu umrunden?

Je besser deine schwimmerischen Fähigkeiten, je wohler du dich im Freiwasser fühlst, je besser dein Navigations-IQ und je größer dein Handlungsrepertoire, desto aggressiver kannst du schwimmen und um eine gute Position um die Boje herum kämpfen. D.h. im Pulk einen engen Weg um die Boje herum.

Trifft das alles nicht auf dich zu, dann bist du mit einer konservativen Strategie besser beraten. D.h. im Pulk mehr Abstand zu Boje und zu anderen Schwimmern.

Brustschwimmer, Kraulschwimmer

Die Technik zum Umrunden einer Boje ändert sich für dich je nachdem ob du Kraul oder Brust schwimmst. Dieser Beitrag widmet sich nur den Techniken für das Kraulschwimmen.

Für langsame Kraulschwimmer (im Wettkampf) gilt: Halte dich fern von Brustschwimmern. Das gilt immer, aber besonders an Bojen. Ein Tritt egal wohin kann den Rest deines Wettkampfes negativ beeinflussen, und schlechtestenfalls deinen Wettkampf vorzeitig beenden.

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Welche Möglichkeiten eine Boje zu umrunden gibt es?

  • enge Wende – so nah wie möglich an der Boje
  • weite Wende – mit Abstand zur Boje

Eine enge Wende so nah wie möglich an der Boje bietet sich für dich an, wenn du

  • allein (als erster, als letzter oder mittendrin) an die Boje kommst
  • als guter, aggressiver, durchsetzungsstarker Schwimmer im Pulk an die Boje kommst
  • mit teilweise heftigem Körperkontakt zurecht kommst

Eine weite Wende mit Abstand zu Boje bietet sich für dich an, wenn du

  • als weniger guter, weniger aggressiver, weniger durchsetzungsstarker Schwimmer im Pulk an die Boje kommst
  • teilweise heftigem Körperkontakt weniger gut zurecht kommst
  • beim Anschwimmen der Boje bereits bemerkst, daß sich ein Stau an der Boje bildet

Dein Abstand zur Boje richtet sich nach der jeweiligen Situation und deinem Gusto.

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Techniken des Bojen umrundens

Inneren Armzug verkürzen

Ein Fehler, der dich im Kreis schwimmen läßt, wird hier zu einer korrekten Technik, wenn es darum geht eine Boje zu umrunden. Bei dieser Technik verkürzt du absichtlich deinen inneren – zur Boje zugewandten – Armzug. Diese Verkürzung läßt dich einen Bogen um die Boje herum schwimmen. Nach dem Umrunden der Boje schwimmst du wieder mit (hoffentlich) gleichmäßig-langen Armzügen weiter.

Surfen auf dem Innenarm

Bei dieser Technik läßt du deinen inneren Arm (der Arm, der zur Boje liegt) stehen. D.h. du streckst ihn knapp unter der Wasseroberfläche in deine Schwimmrichtung nach vorn. Vermeide es nach unten zu drücken. Sondern benutze den inneren Arm als Verlängerung deines Körpers um darauf zu „surfen“.

Dein äußerer Arm (der Arm, der weiter weg von der Boje ist), macht mehrere, schnelle, kürzere Armzüge und betont dabei die Richtung in welche du schwimmen willst (= um die Boje herum). Das ganze unterstützt du mit Körperspannung und aktivem, kompaktem Beinschlag. Du kannst deinen Kopf außerhalb des Wassers halten, damit du siehst wo du hin schwimmst oder dein Gesicht zwischendurch immer wieder ins Wasser senken. Wenn du deinen Kopf/dein Gesicht aus dem Wasser hebst, denke an zusätzliche Körperspannung und Beinschlag. Sonst sinken dir deine Hüften und Beine ab. Und du mußt den zusätzlich von dir erzeugten Wasserwiderstand mit jedem Armzug überwinden.

Wechsel von Kraul/Rückenkraul (Korkenzieher)

Mit dieser Technik rotierst du einmal komplett um deine Längsachse. Du schraubst dich wie ein Korkenzieher durch das Wasser. Du läßt deinen inneren Arm stehen. Der innere Arm ist der Boje zugewandt. Dann drehst du dich auf deinen Rücken zur Boje hin, wie bei Rückenkraul. Dein innerer Arm und dein Beinschlag halten deinen Vortrieb aufrecht. Deine Körperspannung hilft dir deine Wasserlage zu halten. Dein äußerer Arm schwingt mehr oder weniger über deinen Kopf in deine zukünftige Schwimmrichtung und du setzt deinen Weg mit Kraul fort.

Die Technik ist nur geeignet, wenn du viel Platz hast und – ich würde sagen – relativ ruhiges Wasser. Ansonsten sind die anderen beiden Techniken vorteilhafter.

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Wann wendest du welche Technik an?

Inneren Armzug verkürzen oder auf dem Innenarm surfen:

  • Wenn du wenig Platz hast
  • wenn du in der Gruppe zur Boje kommst
  • wenn du eine enge Wende schwimmst
  • bei spitzen Wenden oder 180°-Wenden

Wechsel von Kraul/Rückenkraul (Korkenzieher) oder inneren Armzug verkürzen oder auf dem Innenarm surfen:

  • wenn du viel Platz hast
  • wenn du allein zur Boje kommst
  • wenn du eine weite Wende schwimmst
  • bei einer 90°-Wende

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Links zu Bojen-Umschwimmen-Videos auf YouTube

Videos mit Demonstrationen und Tipps zum Bojen umrunden (Englisch)
Die meisten Demonstrationen zeigen einen einzelnen Athleten dabei, wie er die Boje bei ruhigem Wasser umschwimmt. Eine Wettkampfsituation zeigen nur die letzten beiden Videos aus 10k-Rennen.

Ninety Degree Turn Around Buoy
Kraul/Rückenkraul (Korkenzieherwende)

Triathlon Open Water Turns

Open Water Swim Tips – Buoy Turns

2010 Open Water National Championships second buoy turn

Tactics & Techniques of Elite Open Water Swimmers
Zusammengeschnittener 10k-Open-Water-Wettkampf. Bojen umrunden bei ca. 0:52 bis 1:23. Feeding bei ca. 2:00.

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Fazit

Wie du siehst, kannst du wertvolle Sekunden auch beim Umrunden von Wendebojen verlieren. Deshalb übe die triathlonspezifischen Freiwassertechniken wie beispielsweise das Umschwimmen von Bojen regelmäßig und ausreichend ganzjährig in deinem Training.

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Trainingsangebote

Buche ein Freiwassertechnik-Training. Lerne und übe u.a. die Techniken, wie du eine Boje im offenen Gewässer umrundest. Spare wertvolle Sekunden in deinem nächsten Triathlon-Wettkampf.

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und arbeite an den Grundlagen deiner Kraultechnik, welche die Basis für deine Freiwassertechniken darstellen.

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Kontakt

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