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Neuer Schwimmtrainings-Beitrag auf Schwimmstudio.de – 07.12.2015

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Schwimmtraining für Triathleten – Lagenspiele

Finde heraus, wie du mit Variationen im Lagenschwimmen mehr Abwechslung und ein Cross-Training in dein Triathlon Schwimmtraining bringst. Viel Spaß. 😉

Schwimmtraining für Triathlen – Lagenspiele

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Lerne eine Kraultechnik, die dich vorwärts bringt mit den Workshops, Bootcamps, Trainerstunden von Schwimmstudio.de

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Korrigiere deine Bewegungsausrichtung für besseres Kraulschwimmen

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Das einfachste Prinzip, wie du in Training und Wettkampf schneller Kraul schwimmst, heißt: Schwimme geradeaus.

Wenn du schneller (Kraul) schwimmen willst, dann frag dich: Wo will ich hin? Kennst du die richtige Antwort? Die richtige Antwort lautet: Geradeaus.

Frage: Warum schwimmst du dann ständig nach

  • links?
  • rechts?
  • oben?
  • unten?
  • Und in extrem Fällen sogar rückwärts?

Willst du schneller schwimmen, dann richte deine gesamte Bewegung in deine Schwimmrichtung aus.

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Lerne deine Bewegungen tatsächlich in Schwimmrichtung auszurichten mit den Workshops, Bootcamps und Trainings von Schwimmstudio.de

Deine Schwimmrichtung ist geradeaus. Entweder auf einer Bahn. Oder von Wand zu Wand. Oder in gerader, direkter Strecke auf eine Boje zu. Und von dort aus in gerader, direkter Linie zur nächsten Boje.

Komisch, daß geradeaus zu schwimmen scheinbar so schwer ist.

Jedesmal, wenn du deine Schwimmrichtung verläßt, bremst du dich mit Ausweichbewegungen aus und das kostet dich Zeit.

Es kostet dich Zeit beim Verlassen der Schwimmrichtung und es kostet dich Zeit bei der Korrektur. Bruchteile von Sekunden pro Verlassen deiner Schwimmrichtung und Bruchteile pro Sekunde um zurück zu kehren. Pro Armzug/Gesamtbewegung. Meistens mehrfach pro Gesamtbewegungszyklus.

Da liegt dein Problem, das dich langsam macht. Da liegt dein Verbesserungspotenzial.

Das ist es, was dich zusätzliche Energie kostet. Das ist es, was dich langsam macht. Das ist es, was dich schneller machen könnte, wenn du lernst, deine komplette Bewegung im Kraulschwimmen tatsächlich und direkt in deine Schwimmrichtung auszurichten.

Wo im Bewegungsablauf bringst du dich aus deiner Bewegungsrichtung?

Um schneller Kraulschwimmen (oder jeder andere Schwimmart schneller schwimmen zu können) reduziere oder eliminiere alles, was dich aus deiner angestrebten Bewegungs- bzw. Schwimmrichtung bringt. (Das gleiche Prinzip gilt übrigens für jede andere Sportart.)

Damit bringst du dich aus deiner Schwimmrichtung

Auf direktem Weg geradeaus schwimmen. Das versteht jeder, so einfach ist dieses Prinzip. Aber scheinbar ist es nicht leicht dieses Prinzip umzusetzen. Sonst würden weniger Triathleten und Fitness-Schwimmer

  • überkreuzen in der Eintauchphase
  • überkreuzen im Unterwasserarmzug
  • überkreuzen in der Rückholphase
  • das Wasser nach unten drücken/sich selbst nach oben drücken
  • das Wasser nach oben drücken/sich selbst nach unten drücken
  • das Wasser zur Seite drücken/sich selbst zur Seite drücken
  • hin und her schlängeln
  • die Zehen auf den Boden zeigen lassen
  • die Handflächen gegen das Wasser drücken – Stopphaltung
  • den Kopf nach oben heben
  • mit dem Kopf hin und her pendeln
  • nach hinten sehen – Kraulatmung
  • Scherenbeinschlag
  • Knie anziehen – Beinschlag
  • den Arm/die Hand zur Wasseroberfläche richten – Unterwasserarmzug

etc. etc. etc. (kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Mit jedem

  • Schlängeln
  • Verlust deines Gleichgewichts
  • Kopfheben
  • Kopfpendeln
  • etc.

verläßt du deine Schwimmrichtung.

Jedes übertriebene nach oben, nach unten, nach links oder nach rechts kostet dich Kraft und Zeit und macht dich damit langsam.

Das einfachste Prinzip nach welchem du alles, was du im Kraulschwimmen tust, ausrichtest heißt:

Richte alles, was du tust in deine Schwimmrichtung aus.

Jede deiner Bewegungen im Kraulschwimmen muß darauf abzielen dich auf direktem Weg in deine Schwimmrichtung (= geradeaus) zu bringen. Auf direktem Weg heißt: ohne Umwege (nach oben, unten, links, rechts).

Folglich frage dich bei jeder Bewegung, die du im Kraulschwimmen (und in den anderen Schwimmarten) ausführst: Bringt mich diese Bewegung auf direktem Weg in meine Schwimmrichtung?

Eine einfach ja/nein-Antwort hilft dir weiter. Wenn ja, dann führe diese Bewegung weiterhin so aus. Wenn nein, dann verändere diese Bewegung so lange, bis sie dich auf direktem Weg in deine Schwimmrichtung bringt.

Einfach was? Komisch, daß die meisten Hobby-Triathleten und Fitness-Schwimmer genau das nicht tun.

Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Willst du aufhören, dich mit überflüssigen Bewegungen nach links, rechts, oben, unten auszubremsen? Und dich lieber entspannt, locker, mit flüssigen Bewegungen im Wasser fortbewegen können?

Dann buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 und lerne deinen gesamten Körper im Kraulschwimmen in Schwimmrichtung (geradeaus) auszurichten. Lerne entspannter, leichter und schneller Kraul zu schwimmen.

  • Du möchtest die Fehler in deiner Bewegungsausrichtung (und weiteres Verbesserungspotenzial) im Detail kennenlernen? Konkrete Hinweise zu Ursachen, Folgen und Korrekturen?

Buche eine Kraultechnik-Videoanalyse, wenn du das genau wissen willst. Und was du wie in den nächsten 6-12 Monaten verbessern müßtest, um leichter, länger und schneller Kraul zu schwimmen.

  • Du weißt nicht, auf welche Fokuspunkte du für eine bessere Bewegungsausrichtung im Kraulen achten sollst?

Buche die Kraultechnik-Trainingspläne, wenn du eine „Bedienungsanleitung“ haben willst, wie du deine Bewegungsausrichtung verbessern müßtest, um leichter, länger und schneller Kraul zu schwimmen.

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Kontakt

Für weitere Informationen zu

  • Kraultechnik-Workshops
  • Kraultechnik-Videoanalysen
  • und Kraultechnik-Trainingsplänen
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Links

Schwimmen im Triathlon – Üb das Sichten für dein Freiwasserschwimmen bereits im Schwimmbecken
Der Tempo Trainer von Finis
Leistungssteigerung im Triathlon – Kenne deinen Triathlonwettkampf
Die häufigsten Trainingsfehler im Triathlon
Training im Triathlon – Die Bedeutung deiner Einstellung zum Training
So findest du deinen idealen Trainingspartner im Triathlon
Tipps gegen Schulterprobleme beim Kraulschwimmen im Triathlon
Über die Rumpfstabilität
Kraulschwimmen – Trockenübung für die Körperspannung</a
Allgemeine Hinweise, wie du erfolgreicher schwimmen trainierst
Kraulatmung – Eine kurze Fehleranalyse
Kraulschwimmen – Kopfhaltung im Freiwasserschwimmen
Kraulschwimmen – Beinschlagübung – Vertikaler Beinschlag
Was bringt dir eine Videoanalyse für deine Kraultechnik?
Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1. Und lerne die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich vorwärts bringt.
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Kraulschwimmen – Langsam ist das neue Schnell

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Kannst du Tempovariationen? Ich meine tatsächliche. Nicht das, was du machst. Jedesmal „erfrischend“ zu beobachten, was da als „maximaler Antritt“ von Triathleten demonstriert wird. Das gleiche gilt für die andere Richtung. „Superlangsam zu schwimmen“ bedeutet für die meisten Triathleten GA1. Leute, das ist nicht langsam. GA1 (berechnet von deinem Sprinttempo) ist dein Wettkampftempo. „Langsam“ ist etwas anderes. „Schnell“ übrigens auch. Lerne langsam zu schwimmen, damit du zukünftig schneller schwimmen kannnst.

Wie langsam ist langsam?

Hast du schon mal Zeitlupenaufnahmen gesehen, die mit Hochgeschwindigkeitskameras aufgenommen wurden? Wenn beispielsweise ein Wassertropfen auf die Wasseroberfläche fällt? Oder wenn eine Pistolenkugel eine Glasscheibe durchschlägt? Oder wenn eine Nadel einen mit Wasser gefüllten Luftballon anpiekt? Ja? DAS IST LANGSAM. Das ist das Tempo, in welchem du schwimmst, wenn es darum geht langsam zu schwimmen. Zeitlupe.

Was bringt dir langsam schwimmen?

Wie macht dich langsames Schwimmen schneller? Schwimme langsamer, weil

  • du mehr fühlst, was du tust.
  • du ein Gefühl für das entwickeln kannst, was du tust.
  • du ein Gefühl für das Wasser entwickelst.
  • du dich auf den Bewegungsablauf konzentrieren mußt, in dem Moment, wenn du ihn ausführst.
  • du Details im Bewegungsablauf wahrnimmst.
  • das Wasser dir deine Fehler zeigt.
  • das Wasser dir (auch) zeigt, was du richtig machst.
  • du Ganzkörperspannung halten mußt, sonst säufst du ab.
  • du Gleichgewicht halten mußt, sonst säufst du ab.
  • du dein Gewicht in Schwimmrichtung verlagern mußt, sonst sinken dir deine Beine ab
  • du anfängst Zusammenhänge zu verstehen, zwischen dem was du tust und welchen Effekt es hat.
  • du damit Gelegenheit hast dich selbst zu korrigieren.

Langsam schwimmen programmiert korrekte Bewegungsabläufe

Willst du schneller schwimmen? Deine stagnierenden Schwimmzeiten verbessern? Neue persönliche Bestzeiten im Schwimmen aufstellen? Dann schwimme langsam(er). Finde heraus, was du im Kraulschwimmen machst. Wie du deine Bewegungen ausführst. Finde deine Fehler. Korrigiere deine Fehler. Programmiere deine Muskulatur, deine Nervenbahnen und dein Gehirn für korrekte Bewegungsabläufe.

Arbeite an deinem Hauptfehler

Finde heraus, was dein Hauptfehler ist. Nicht das Symptom! Sondern die Ursache für deine langsamen Schwimmzeiten. Finde heraus, wie du deine Fehler korrigieren kannst. Welche Übungen deine Fehler korrigieren. Es reichen ein bis zwei Übungen. Lerne diese Übungen korrekt auszuführen. Verstehe die Übungen. Verstehe die Fokuspunkte der Übungen. Pick dir einen Fokuspunkt heraus, der dein Hauptproblem adressiert. Wenn du es nicht kannst, dann hole dir Hilfe. Buche eine Trainerstunde. Besuche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1. Und/oder laß eine Videoanalyse machen.

Diese Übungen wechselst du im Wechsel mit Kraul gL. Ziel ist es den Fokuspunkt der jeweiligen Übung auf dein Kraulschwimmen zu übertragen.

Langsam schwimmen deckt alle deine Fehler auf

Langsames schwimmen zeigt dir die Fehler in deiner Kraultechnik auf, die dich ausbremsen und/oder wo du Vortrieb verschenkst. Beides zusammen bestimmt die Ausgangssituation für deine möglichen Schwimmzeiten. Ist deine Grundlage (= deine Kraultechnik) bereits fehlerhaft, begleiten dich diese Fehler durch jeden weiteren Aufbau. Der weitere Aufbau im Schwimmtraining ist – nach der Kraultechnik – das Konditionstraining.

Wenn du im superlangsamen Tempo fehlerfrei und flüssig (Technik, Timing und Rhythmus) Kraulschwimmen kannst, dann übertrage diese Technik in höhere Tempi und behalte die Technik, Timing und Rhythmus bei. Sobald du die Technik (Timing, Rhythmus) verlierst, verlierst du Zeit (pro Armzug). Wenn du die Technik (Timing, Rhythmus) verlierst, gehe zurück zu einem langsameren Tempo. Dann hast du dein Tempo zu stark gesteigert.

Der Tempo Trainer lehrt dich langsam zu schwimmen

Besorg dir den Tempotrainer von Finis und ARBEITE damit. Das ist meiner Meinung nach eines der besten Trainingsinstrumente, die es auf der Welt gibt, um selbständig die eigene Kraultechnik zu verbessern und damit die eigene Schwimmgeschwindigkeit zu erhöhen. Leider haben das die wenigsten Triathleten begriffen, sonst würden mehr damit arbeiten.

Buche einen der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops um den zielgerichteten Umgang mit dem Tempo Trainer zu lernen.

Benutze den Tempo Trainer nicht gelegentlich, sondern IMMER. Fang mit einer Zeit pro Armzug von 1,7sek oder 1,8sek oder wasauchimmer für dich paßt an und arbeite dich 100stel sekundenweise nach unten vor (bis auf ca. 1,2 oder idealerweise 1,0 – daran siehst du schon, daß es eine langfristig angelegte Strategie ist).

Der Tempo Trainer zwingt dich zum langsamen Schwimmen. (Die meisten Triathleten wissen nicht, was langsam schwimmen ist.) Er zwingt dich zur Bewegungspräzision. Er zwingt dich zur Bewegungsqualität. Er zwingt dich dazu dich auf die Bewegungsausführung zu konzentrieren, weil du sonst das Timing und den Rhythmus nicht findest. Langsam schwimmen ist schwerer als schnell schwimmen. Langsam schwimmen deckt jeden deiner Fehler auf.

Mit schnellerem Schwimmen kannst du die meisten Fehler überdecken, die dich langsam machen. So daß du nie herausfindest, warum es so anstrengend ist auch nur einen Tick schneller zu schwimmen.

Langsam schwimmen lehrt dich Körperspannung, Gleichgewicht, maximale Ganzkörperstreckung, exaktes Armzug/Beinschlag/Rotations-Timing etc. Alles Aspekte des Kraulschwimmens, die du IMMER brauchst. Immer bedeutet in jedem einzelnen Bewegungsablauf des Kraulschwimmens. Du verlierst Zeit, wenn du deine Körperspannung, dein Gleichgewicht, dein Timing, deinen Rhythmus verlierst. Du verlierst Kraftübertragung. Das Kraulschwimmen wird für dich sofort anstrengender.

Langsames Schwimmen lehrt dich leider auch erst einmal zu gleiten, aber es ist ÜBEN. Im Üben ist Gleiten erlaubt. Anfangs. Im Kraulschwimmen nicht. Vermeide es Üben und Kraulschwimmen zu verwechseln.

Minimiere dein Gleiten

Wenn dein Timing und dein Rhythmus exakt sind, dann minimiert sich die Gleitphase. Das gilt für das Üben und das Kraulschwimmen. Ist dein Timing falsch und dein Rhythmus daneben, dann mußt du pro Armzug länger gleiten. „Mußt“ du länger gleiten, dann weißt du jetzt, woran du zu arbeiten hast.

Wenn du tatsächlich lernen willst schneller und irgendwann sogar schnell zu schwimmen, dann lerne zuerst mit perfekter Bewegungsausführung langsam Kraul zu schwimmen. Und zwar noch langsamer als die Omas im Kopf-über-Wasser-Brustschwimmen.

Mit dem Tempo Trainer lernst deine Armzugfrequenz schrittweise zu erhöhen, aber deine Technik (Rhythmus, Timing) – und damit deine Strecke pro Armzug – beizubehalten.

Erinnerst du dich an die Formel für Schwimmgeschwindigkeit?
Armzugfrequenz x Armzugstrecke = Schwimmgeschwindigkeit

Diese Formel gilt (übertragen) auch für das Laufen und Radfahren. Schade, daß diese simple Formel so wenige Triathleten verstehen. Und noch weniger die konkrete Anwendung.

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 um zu lernen, wie du mit Bewegungspräzision durch langsam Schwimmen zukünftig schneller schwimmst.

Fordere weitere Infos zu Kraultechnik-Workshops, Kraultechnik-Videoanalysen und Kraultechnik-Trainingsplänen unter dieser E-Mail Adresse an: vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder nutze das folgende Kontaktformular

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Fokuspunkte im Kraulschwimmen – Schwimme lautlos

fokuspunkte-kraulschwimmen-schwimme-lautlos-veras-triathlon-blog
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Ob du gut oder schlecht Kraul schwimmst, d.h. ob du dich ausbremst oder nicht, kannst du hören. Selbst mit Ohrstöpseln. Du hörst, ob du deinen Arm oder deine Hand beim Eintauchen auf das Wasser patscht. Du hörst, ob dein Fuß im Beinschlag auf das Wasser patscht. Und du kannst sogar die Luftblasen hören, die du unter Wasser ziehst, wenn du deine Hände schlampig eintauchst.

Lerne zu hören, was du beim Kraulschwimmen tust

Lautlos Schwimmen ist eine der Möglichkeiten, wie du dich selbst korrigieren kannst, wenn du es kannst. Um dich selbst zu korrigieren, müssen zwingend solide Grundkenntnisse in den Bewegungsabläufen des Kraulschwimmens vorhanden sein. Wenn du keine Ahnung von dem hast, was du tust, ist es äußerst unwahrscheinlich, daß du dich korrigieren kannst. Die Verbesserungen erfordern ein Gespür für das Wasser und Bewegungsabläufe, Aufmerksamkeit, ein Gefühl für und Wissen um die Zusammenhänge zwischen Geräusch und Bewegung.

Was machst du, wenn du den Fokuspunkt „Lautlos schwimmen“ im Kraulschwimmen einsetzt?

Das „Lautlos Schwimmen“ kann für jeden Athleten etwas anderes bedeuten. Die deutlichsten Geräusche finden ganz vorn – während der Eintauchphase – und ganz hinten – im Beinschlag – statt. Aber auch fehlende Körperspannung, falsches Timing des Beinschlags in Bezug auf den Armzug, falsches Atmen-Timing, mangelndes Gleichgewicht und allgemein das Kämpfen gegen das Wasser, anstatt das Schwimmen mit dem Wasser erzeugt zusätzliche Geräusche, an welchen du erkennst, daß du etwas fehlerhaft oder unzureichend tust.

Beispiel Eintauchphase

Die Geräusche entstehen beispielsweise durch schlampiges Eintauchen der Hand. Wasser spritzt nach allen Seiten (auch in lockerem/ruhigen Tempo) und du ziehst jede Menge Luftblasen mit ins Wasser. In diesem Fall ist die Eintauchphase deiner Hände schlampig.

Um lautlos zu schwimmen, achtest du besonders darauf, was du machst, wenn du deine Hände ins Wasser eintauchst.

Tauche deine Fingerspitzen zuerst ins Wasser ein. Das geht nur, wenn deine Fingerspitzen der tiefste Punkt gegenüber deinem Ellenbogen sind. Damit sind wir wieder beim hohen Ellenbogen im Überwasserarmzug. Deine Fingerspitzen durchstechen das Wasser. Der Rest deines Armes schlüpft durch die Öffnung im Wasser, die deine Finger erzeugt haben. Von oben nach vorn-unten. Eventuell vorhandene Luftblasen streifst du einfach ab, wenn du deine Hand und deinen Arm unter Wasser weiter nach vorn bringst, bevor du das Wasser faßt.

Finde für dich selbst heraus, wo du weitere, überflüssige, laute Geräusche erzeugst, die zeigen, daß du schlampig Kraul schwimmst und stell sie ab. Lerne lautloser Kraul zu schwimmen.

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Wann setzt du den Fokuspunkt „Lautlos schwimmen“?

Intensität: Lautlos schwimmen ist ein Fokuspunkt, den du am besten einsetzt, wenn du locker oder ruhig schwimmst. Fortgeschrittene Schwimmer unter den Triathleten können sich auch in höheren Intensitäten (= schnelleres Tempo) daran versuchen.

Merke: Wenn deine Bewegungen unsauber (= schlampig, inkorrekt) im langsamen Kraulschwimmen sind, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 100%, daß deine Bewegungen auch im schnelleren Tempo schlampig sind. Höheres Tempo macht Bewegungsabläufe nicht automatisch besser, sondern du nimmst nur weniger von deinen fehlerhaften Bewegungsabläufen wahr, weil du komplett damit beschäftigt bist mehr Energie (= Kraft) einzusetzen.

Wann im Programm: Im Prinzip immer. Egal ob im Einschwimmen, Hauptteil oder Ausschwimmen. In jedem fremd vorgegebenen Schwimmprogramm (Trainingsplan) Während einer (beliebigen) technischen Übung, nach einer kraultechnischen Übung, im Dauerschwimmen, in Intervallen und sogar mit Hilfsmitteln. Den Fokuspunkt „lautlos schwimmen“ kannst du immer setzen.

Wie lange: So lange, bis du begriffen hast, wie du lautlos(er) Kraul schwimmst oder bis du dich nicht mehr konzentrieren kannst.

Effekte des „Lautlosen Schwimmens“

Du achtest vermehrt auf das, was du tust. Du setzt einen weiteren Sinn – dein Gehör – ein, um eigene Fehler in deiner Kraultechnik zu entdecken und zu korrigieren. Du schwimmst leichter und mit großer Wahrscheinlichkeit auch schneller, weil du deine Bewegungen mit größerer Konzentration ausfühst und damit deine Bewegungsabläufe korrekter sind.

Vermeide diese Fehler im „Lautlos schwimmen“

  • Vermeide Pausen im Bewegungsablauf des Kraulschwimmens. Egal wo, es gibt keine Pausen im Bewegungsablauf des Kraulschwimmen.
  • Vermeide es zu „gleiten“. Gleiten ist eine Pause. Wenn du passiv gleitest, bremst dich der Wasserwiderstand aus. Du verlierst an Schwimmgeschwindigkeit und mußt neu beschleunigen.
  • Vermeide es dich auf mehr als die Verbesserung eines Fehlers zu konzentrieren. Du kannst maximal eine Sache gleichzeitig wirklich richtig machen. Eine 100% korrekte Ausführung einer Teilbewegung ist besser, als zwei 50% falsche.
  • Vermeide es dich zu verkrampfen. Lautlosigkeit hängt mit Entspannung zusammen.

Für Fragen und Anregungen hinterlasse einen Kommentar.

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Warum dich dein Triathlon-Schwimmtraining nicht schneller macht

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Die meisten Triathleten trainieren im Schwimmtraining ihre Ausdauer. Triathlon ist schließlich ein Ausdauersport. Schön und gut. Im Schwimmen ist jedoch deine Ausdauer in den seltensten Fällen, das was deine Leistung begrenzt. Es ist deine mangelhafte Kraultechnik.

Trotzdem trainiert der gemeine Triathlet weiterhin stur seine Ausdauer. Frei nach dem Motto: Viel hilft viel. Und wenn ich nur lange genug schwimme, dann bessert sich meine Kraultechnik. Funktioniert ja im Radfahren und Laufen auch. Ich verrate dir ein Geheimnis: Du bist auf dem Holzweg. Und der führt dich im Schwimmen bestenfalls in eine Mittelmäßigkeit im Endstadium.

Du verbesserst keine Fehler indem du Fehler zwanzigtausendmal wiederholst. Du korrigierst keine Fehler in deiner Kraultechnik mit Dauerschwimmen, Intervallen oder Sprints. Damit verbesserst du nur deine Fehlerausführung. Das macht den Fehler nicht richtiger. Das vertieft deinen Fehler in deiner Kraultechnik und läßt dich besser mit Fehler schwimmen. Das heißt aber nicht, daß du richtiger schwimmst. Und: Du merkst noch nicht einmal mehr, daß du mit Fehlern Kraul schwimmst, weil du dich so sehr daran gewöhnt hast.

Wenn du im Wettkampftempo Zeiten von 2:00min/100m und langsamer schwimmst, dann hast du noch mehr Fehler in deiner Kraultechnik als gut für dich ist. Und die verbesserst du nicht durch Dauerschwimmen, Intervalle oder Sprints, Paddels oder Pullbuoy, sondern nur dadurch, daß du deine eigene Bremswirkung reduzierst und deinen Vortrieb verbesserst. Beides erreichst du nur durch gezieltes Techniktraining. Und Techniktraining ist definitiv etwas anderes als Dauerschwimmen, Intervalle oder Sprints oder Pullbuoy oder Paddels.

Stelle fest, wo du dich im Kraulschwimmen ausbremst. Stelle fest, wo du im Kraulschwimmen keinen Vortrieb erzeugst und wo du Vortrieb erzeugen solltest.

Mit diesen Fehlern in deiner Kraultechnik bremst du dich aus

Liste deiner möglichen Bremsfaktoren im Kraulschwimmen (kein Anspruch auf Vollständigkeit!)

  • Kopfhaltung (zu hoch, zu unruhig)
  • Handhaltung (Stopphaltung)
  • Armhaltung (bergrauf schwimmen)
  • Fußhaltung (zu steife Fußgelenke, Hakenfüße)
  • Wasserlage (besteht aus Kopfhaltung, Körperspannung/Streckung, Gewichtsverlagerung, Beinschlag, Gleichgewicht)
  • Beinschlag (kein Beinschlag, passive Beine/Nachschleppen der Beine, Radfahrerbeinschlag, zu breit/ausladend nach oben/unten/seitlich)
  • Armzug (über Wasser – Gleichgewichtsverlust, falsche Bewegungsausrichtung, Überkreuzen; unter Wasser – Ellenbogen zurückziehen, nach unten drücken, zur Seite drücken, unter dem Körper überkreuzen)
  • Kraulatmung (zu hohe Kopfhaltung, falsches Timing, falsche Blickrichtung, Ausweichbewegungen in Armen und Beinen)
  • Sichten und Orientieren (zu hohe Kopfhaltung, passive Beine, Atmen und Sichten zusammen, )
  • fehlende Streckung/Körperspannung (Instabilität, Ausweichbewegungen )
  • falsche Bewegungsausrichtung (bergauf schwimmen, falsche Blickrichtung, verkrümmen/einrollen des Körpers)
  • fehlende Ganzkörperkoordination (Arme und Beine arbeiten getrennt und gegeneinander)
  • zu geringe Armzugfrequenz (zu langes, passives Gleiten)

Jetzt stell dir mal vor jeder dieser einzelnen Punkte kostet dich 1/100 Sekunde pro Armzug. Dann verlierst du ca. 13/100 Sekunden pro Armzug. Das ist nur eine vereinfachte Annahme der Bremswirkungen. Die Bremswirkung der einzelnen Bremsfaktoren kann höher oder niedriger sein, je nachdem wie stark der Fehler bei dir ausgeprägt ist.

Angenommen du legst pro Armzug eine Strecke von 1m zurück und du schwimmst pro Minute 50 Armzüge. Damit brauchst du auf 100m 2:00 Minuten. Der Abstoß von der Wand ist nicht mit eingerechnet. Weiter wird angenommen, daß die Durchschnittszeit (Pace) von Anfang bis Ende gleich bleibt.

25m = 30sek
50m = 60sek = 1:00min
100m = 120sek = 2:00min
400m = 480sek = 8:00min
500m = 600sek = 10:00min
1500m = 1800sek = 30:00min
1900m = 2280sek = 38:00min
3800m = 4560sek = 76:00min = 1:16std

Diese Zeit verschwendest du pro Armzug

Mit den genannten Bremsfaktoren und 13/100sek an Zeitverlust pro Armzug verschenkst du diese Zeit auf diesen (typischen Triathlon)Distanzen:

25m = 325/100 = 3,25 Sekunden
50m = 650/100 = 6,5 Sekunden
100m = 1300/100 = 13 Sekunden
400m = 5200/100 = 52 Sekunden –
500m = 6500/100 = 65 Sekunden = 1:05 Minuten
1500m = 19500/100 = 195 Sekunden = 3:15 Minuten
1900m = 24700/100 = 247 Sekunden = 4:07 Minuten
3800m = 49400/100 = 494 Sekunden = 8:14 Minuten

Und das ist nur deine mangelhafte Kraultechnik mit einer Menge Bremsfaktoren. Stelle die Bremsfaktoren in deiner Kraultechnik ab und schwimme einfach schneller. Arbeite mit gezieltem Techniktraining an deiner Kraultechnik und du schwimmst schneller (bei gleichem Krafteinsatz) und leichter (bei gleicher Geschwindigkeit).

Damit ist gemeint, schwimmst du mit dem gleichen Krafteinsatz mit welchem du 2:00min auf 100m erreicht hast, und reduzierst du deine Bremsfaktoren, dann schwimmst du schneller. Denn die (oder ein Großteil der vorher vorhandenen) Bremswirkung fällt weg.

Damit ist gemeint, wenn du ein Tempo von 2:00min auf 100m schwimmst, dann fällt dir das leichter als vorher, weil du weniger Kraft einsetzen mußt, um dieses Tempo zu erreichen und zu halten. Der Grund ist der gleiche: Du bremst dich weniger aus.

Diese Zeit kannst du durch gezieltes Techniktraining gut machen

Angenommen du würdest die Bremsfaktoren reduzieren und einfach pro Armzug 13/100sek schneller schwimmen, dann wären das deine neuen Schwimmzeiten –> im lockeren Tempo:

25m = 26,75sek
50m = 53,5sek
100m = 107sek = 1:47min
400m = 428sek = 7:08min
500m = 535sek = 8:55min
1500m = 1605sek = 26:45min
1900m = 2033sek = 33:53min
3800m = 4066sek = 67:46min = 1:07:46std

Das ist eine Verbesserung, die du erreichen kannst, indem du mit Techniktraining an deinem passiven Vortrieb arbeitest. Und du hast bis jetzt noch nicht einmal an deinem aktiven Vortrieb gearbeitet.

Und wann kannst du mit Techniktraining am besten an deinem passiven Vortrieb arbeiten? Wenn das Schwimmbecken zu voll für Dauerschwimmen, Intervalle und Sprints ist! Warum? Weil es dir den Verstand von Strecke, Wand zu Wand schwimmen und Zeit nimmt. Und du dich statt dessen auf jeden einzelnen Moment in deiner Bewegungsausführung konzentrieren kannst. Wenn du es tust…Du wirst dir noch wünschen, daß das Schwimmbad zu voll ist. 😉

Den Beitrag darüber, wie und wo du deinen (aktiven) Vortrieb verschenkst gibt es ein andermal.

Trainingsangebote

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Kraulschwimmen – Das Schwimmbad ist so voll…18 Tipps, was du tun kannst

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„Ich kann nicht effektiv trainieren, weil das Schwimmbad so voll ist…“ quääk, quääk, quääk. Ich kann es nicht mehr hören, dieses Gejammer auf hohem Niveau.

Wenn du diesen Spruch losläßt,
1. bin ich davon überzeugt,daß du keine Ahnung davon hast, was das Wort „effektiv“ bedeutet.
2. bin ich davon überzeugt, daß du keine Ahnung hast, was für dich ein „effektives Training“ überhaupt ist.
3. haben wir beispielsweise hier in München ca. 10 öffentliche, städtische Hallenbäder, plus genauso viele Freibäder, plus unzählige Hallenbäder in Fitness-Studios und anderen Einrichtungen, plus ca. 5 Seen im näheren Umland. Das sind deine Wahlmöglichkeiten in Bezug auf Schwimmbädern in München. (Wenn du irgendwo JWD wohnst und nur ein Schwimmbad in 50km Umkreis hast, dann bist du unter diesem Punkt entschuldigt.)
4. glaube ich nicht, daß dein Training einen Deut anders (sprich: besser oder im „Manager-Sprech“: effektiver) wäre, wenn du einen ganzen Pool für dich allein hättest, als wenn du mit zehn anderen Triathleten und Fitness-Schwimmern auf einer 25m-Bahn schwimmst.

Jetzt werde ich dir eine unangenehme Wahrheit um die Ohren fetzen: Wenn du kein „vernünftiges“ Training schwimmen kannst – egal was die Umstände sind – DANN BIST DU SELBST SCHULD. Warum? Weil du unfähig bist etwas aus dem zu machen, was du hast.

Anstatt die unendlichen Möglichkeiten zu sehen in dem was du vorfindest, siehst du Probleme. Wenn du nach Problemen suchst, wirst du welche finden. Wenn du nach Möglichkeiten suchst, wirst du welche finden. Es ist deine Entscheidung, was du finden willst.

Anstatt ständig die anderen und äußere Umstände dafür verantwortlich zu machen, daß du nicht trainieren kannst, werde flexibel in dem, was du denkst und tust.

Du kannst andere nicht ändern. Du kannst die anderen „Schwimmer“ (Triathleten, Gesundheitsschwimmer, Fitness-Schwimmer, Wassertreter oder Wassersteher…) nicht aus dem Schwimmbad kicken, denn die haben wie du dafür bezahlt, daß sie hier schwimmen (oder sich bewegen) dürfen. Und oft kannst du die äußeren Umstände nicht (sofort) ändern. (Klar, du kannst einfach wieder gehen, und zu einer anderen Zeit wieder kommen. Oder du kannst es ganz lassen. Oder du kannst dir ein eigenes Schwimmbad bauen, kaufen, etc. wenn du über das nötige Kleingeld verfügst.)

Aber du kannst dich und deine Einstellung SOFORT ändern. Anstatt beleidigt auf dem zu beharren, was nicht ist und was du nicht hast, kannst du dir die Situation ansehen, und das Beste für dich aus der Situation machen, die du vorfindest. Wie? Dazu findest nachfolgend ein paar Hinweise…

Der einfachste Tipp, der immer gilt: Sei flexibel in deinem Denken und Handeln. Ist deine Bahn zu überfüllt für 10 x 100m auf 1:30min? Dann mach etwas anderes. Du hast keine Ahnung was? Ok. Hier sind 18 Tipps.

1. Achte zur Abwechslung auf jede Teilbewegung innerhalb jedes einzelnen Armzugs. Jedes einzelne Wasserfassen. Jede einzelne Zugphase. Deinen Abdruck am Oberschenkel. Deine Entspannung im Überwasserarmzug. Jedes einzelne Detail. ABER IMMER NUR EINE SACHE. Vergiß die Strecke und die Zeit. Arbeite an deiner Technik und verlasse den Pool als technisch, besserer Schwimmer als du hinein gestiegen bist. Und du wirst es nicht glauben: Du schwimmst schneller, wenn deine Technik besser ist.

2. Schwimme so langsam wie möglich. Du schwimmst schon langsam? Glaube ich nicht. Denke an Zeitlupe. Denke an Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskamera. S-o. L-a-n-g-s-a-m. S-o-l-l-s-t. D-u. S-c-h-w-i-m-m-e-n. Je langsamer du schwimmst, desto mehr zeigt dir das Wasser und dein Körper deine Fehler und das, was du richtig machst. Du mußt umso korrekter/richtiger schwimmen, um dein Gleichgewicht, deine Körperspannung/Streckung zu halten, ein exaktes Timing einzusetzen, den Rhythmus ohne Pausen zu halten etc. Für viele geht es wahrscheinlich vorrangig darum nicht unterzugehen…Daran kannst du erkennen, wie gut (bzw. schlecht) deine Kraultechnik ist.

3. Schwimme langsam und setze dir konkrete Fokuspunkte. Am besten nur einen einzigen für dein gesamtes Workout. Das bringt dir nicht nur etwas für deine Schwimmtechnik (Kraultechnik), sondern schult auch deine Konzentrationsfähigkeit und mentale Stärke. (Ich wette, du verkürzt dein Training freiwillig.)

4. Schwimme technische Übungen. Und schwimme diese Übungen so langsam und so korrekt wie möglich. Das gleiche wie unter 2. und 3. nur bei den (kraul)technischen Übungen. Je langsamer du diese Teilbewegungen ausführst, desto besser wirst du verstehen, was du tust. Desto mehr wirst du fühlen, was du tust. Desto eher wirst du Unterschiede feststellen in dem was du tust. Und erst dann kannst du etwas verändern. Es ist etwas wahres dran an dem Spruch: Schwimme langsam, um schnell zu schwimmen. Nur versteht das kein Triathlet.

5. Beschäftige dich zur Abwechslung mal mit den technischen Übungen, die du haßt, wie die Pest. Weil du sie nicht kannst. (Ich wette, du verkürzt dein Training freiwillig.) Du wirst es nicht glauben, aber das sind die Übungen, die dich weiter bringen (der Doppelsinn ist beabsichtigt).

6. Übe Wasserschattenschwimmen. Egal, wie langsam der Schwimmer vor dir schwimmt, du schwimmst hinter ihm (oder ihr) OHNE ihm auf die Füße zu tatschen! Wenn du die besondere Herausforderung liebst: Such dir den langsamsten Schwimmer. Du lernst deine Geschwindigkeit anzupassen. Wichtig bleibt dabei, daß du deine (hoffentlich vorhandene) Technik hältst. Auch Wasserschattenschwimmen ist nicht zum schlampig Schwimmen oder Ausruhen, sondern zum Schwimmen mit deiner bestmöglichen Technik da. Besonders gut übst du das Wasserschattenschwimmen bei einem 24h-Schwimmen …

7. Wenn du einen Trainingsplan hast, dann ändere ihn. Ändere den Umfang: Schwimme nur die Hälfte des Umfangs. Oder nur ein Viertel. Ändere die Intensität: Schwimme ein langsameres Tempo. Oder mache Kurzsprints. Übe das Überholen – ohne andere Schwimmer zu treten oder unterzutauchen. Mache längere Pausen. Schwimme ein lockeres Training anstatt ein intensives.

8. Verändere deine Sets. Auf einer 25m-Bahn können bei viel Betrieb bereits 50m-Intervalle unmöglich werden. Wenn du 10 x 100m auf dem Plan stehen hast, dann mach 4 x 10 x 25m daraus. Oder noch kürzer 4 x 20 x 12,5m.

9. Übe das technisch richtige Sichten und Atmen für das Freiwasserschwimmen.

10. Arbeite ausschließlich an deiner Kraulatmung. Auf deiner schwachen Seite. Oder übe eine 3er-, 5er-, 7er- etc. Atmung.

11. Nutze deine Zeit am Beckenrand – Teil 1 am tiefen Ende für vertikalen Beinschlag. Entweder Kraulbeinschlag oder Delfinbeinschlag. Delfinbeinschlag ist zusätzlich ein super Training für deine Rumpfmuskulatur. Gehst du unter, weißt du, daß dein Beinschlag schlecht ist und du zu wenig Vortrieb (in diesem Fall – Auftrieb) erzeugst. Wer die Arme und Hände benutzt um sich über Wasser zu halten, lügt sich selbst in die Tasche…

12. Du willst unbedingt ein hochintensives Training schwimmen? Dann schwimme Beinschlagübungen. Normalerweise sage ich, daß Beinschlag für Hobbytriathleten relativ unwichtig ist und nicht extra viel trainiert werden muß. Ausnahme: Dein Beinschlag behindert dich. Oder – zweite Ausnahme: Du brauchst ein kurzes, knackiges Training für dein Herz-Kreislaufsystem, aber hast keinen Platz für Sprints oder 100er auf 1:30min. Dann schnapp dir dein Spielzeug (Pullbuoy, Pullkick oder Brett; es geht auch ohne = die erschwerte Variante) und schwimme „Sprints“ mit Beinschlag. Schau mal ob du mit den langsamsten Schwimmern mithalten kannst…oder sie vielleicht sogar überholst?

13. Noch besser: Beschäftige dich ausgiebig mit den anderen Schwimmarten. Du wirst es nicht glauben, aber es gibt auch noch Brustschwimmen, Rückenkraul und Delfin. Und Rücken Altdeutsch.

14. Oder schwimme dein ganzes Training in Kombi-Übungen. Kombiübungen sind z.B.
Br-A/Kr-B = Brustarme mit Kraulbeinen
Br-A/D-B = Brustarme mit Delfinbeinen
Kr-A/Br-B = Kraularme mit Brustbeinen
Kr-A/D-B = Kraularme mit Delfinbeinen
(Ich glaube auch das Training verkürzt du freiwillig…)
Auch hier geht es darum eine sinnvolle, rhythmische, perfekt ge-timed-e Verbindung der jeweiligen Schwimmarten zu finden, die dich in fließdenden, gleichmäßigen Bewegung vorwärts bringt. Anstatt dich sinnlos durch das Wasser zu kämpfen. (Außer es macht dir Spaß dich sinnlos durch das Wasser zu kämpfen, dann steht es dir natürlich frei, das zu tun…)

15. Nutze deine Zeit am Beckenrand – Teil 2. Eine gute Übung für deine Armmuskulatur, für deine Technik im Unterwasserarmzug und dein Training als ganzes sind sogenannte „Press-Outs“. Im Prinzip eine Art Liegestütze im Stehen. Du legst – je nach Höhe des Beckenrandes – entweder deine Hände oder deine Unterarme mit deinen Händen etwas mehr als schulterbreit auf den Beckenrand. Dann drückst du dich (deinen Körper) über deine Hände (Unterarme) hinweg nach oben (über die Höhe des Beckenrands hinaus). Wenn du es richtig machst, hast du eine perfekte Übung um deinen Unterwasserarmzu zu simulieren und dein Muskelgedächtnis zu schulen. (Wenn du sie falsch machst, hast du Pech gehabt…) Wenn wieder genug Platz ist zum Schwimmen, dann schwimmst du wieder eine Bahn und setzt das Gefühl aus den „Press-Outs“ im Wasser um.

16. Oder mache deine technischen Übungen auf 2-5m. Einfach immer wieder umdrehen und auf dieser Strecke hin und her „schwimmen“. Das geht auch im kleinsten Pool und bei sehr wenig Platz.

17. Denke voraus und schreibe (oder besorge) dir einen (oder mehrere) Trainingsplan für den Fall, daß das Schwimmbecken voll ist und – ganz wichtig – habe diesen Plan immer mit dabei!

18. Oder mache einen bunten Mix aus allen Vorschlägen.

Wenn du die Tipps anwendest, wirst du nie mehr Probleme mit einem vollen Schwimmbad haben und dein „Training“ wird „effektiver“.

Das sind längst noch nicht alle Möglichkeiten, wie du das Beste für dich (und etwas weitaus sinnvolleres als nur ein HKS-Training) aus deinem Training in einem überfüllten Schwimmbad machen kannst. Ich wette, dir fallen – urplötzlich – noch weitere Möglichkeiten ein, wie du dein Training besser nutzen kannst. Hinterlasse sie im Kommentar…

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Kraulschwimmen – Techniktraining ist kein Ausdauertraining

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Weißt du eigentlich, was du da schwimmst in deinem Schwimmtraining? Ist das zielgerichtet? Ist es auf DEINE Verbesserung ausgerichtet? Oder schwimmst du das nur, um eine Strecke X und eine Zeit X in dein Trainingsprotokoll einzutragen und dein Gewissen zu beruhigen?

Techniktraining ist kein Ausdauertraining. Und Ausdauertraining ist kein Techniktraining. Aber im Ausdauertraining sollte deine Kraultechnik bereits solide sitzen. Andernfalls vertiefst du nur deine Fehler…

Dein Schwimmtraining im Verein ist dir vorgegeben. Trotzdem kannst du etwas eigenes daraus machen. Die Trainingspläne aus Zeitschriften, Büchern oder dem Internet sind allgemeine Trainingspläne. Trotzdem kannst du jeden Plan auf deine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Natürlich wirst du auch dein Herzkreislaufsystem mit trainieren, wenn du eine Stunde lang Kraul-Technik übst. Aber Ausdauertraining ist nicht das Ziel deines Techniktrainings.

Im Schwimmtraining im Triathlonverein bist du wahrscheinlich mit zwanzig anderen Athleten im Wasser. Dein Trainer hat selten Zeit für – manchmal noch nicht einmal Interesse an – individuellen Korrekturen.

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Für deine sofortige Rückmeldung in jedem einzelnen Bewegungszyklus im Techniktraining BIST DU SELBST VERANTWORTLICH. Wenn du immer darauf wartest, daß andere das für dich tun, was du selbst tun solltest, kannst du lange warten. Und du vergeudest deine Zeit und dein Potenzial dabei.

Beachte die folgenden „Regeln“ und du wirst mehr und erfolgreicher lernen, schneller schwimmen und schneller deine Ziele erreichen.

  1. Führe die jeweilige Übung 100% korrekt aus. Merke: 99% richtig ist 100% falsch.
  2. Nimm dir eine einzige Übung vor und arbeite an der Übung bis du sie verstanden hast und beherrschst.
  3. Nimm dir einen einzigen Aspekt (Fokuspunkt) aus einer einzigen Übung vor und arbeite an dem einzigen Aspekt der übung bis du ihn verstanden hast und beherrschst.
  4. Setze dir eigene Fokuspunkte.
  5. Finde heraus, wo deine Fehler liegen. Wenn du es allein nicht kannst, hole dir Hilfe von außen und/oder buche eine Videoanalyse.
  6. Schwimme das, was du nicht kannst, anstatt endlos das zu wiederholen, was du bereits kannst. Meistere die Übungen, die du nicht kannst. Konzentriere dich auf die Fokuspunkte, die du nicht beherrschst. Du lernst nichts von dem, was du bereits kannst. Du wächst nicht an dem, was du bereits kannst. Du wirst nicht besser von dem, was du bereits kannst.
  7. Korrigiere dich immer sofort im nächsten Bewegungszyklus, anstatt endlos die gleichen Fehler zu wiederholen.
  8. Jede 25m-Bahn bietet dir ca. 25 Möglichkeiten etwas richtig zu machen oder 25 Möglichkeiten etwas falsch zu machen. Was machst du daraus?
  9. Fühle was du tust, anstatt zu ignorieren, was du tust.
  10. Sei tatsächlich präsent im Moment der Bewegungsausführung und am Ort der Bewegungsausführung, mit all deinen Sinnen.
  11. Nimm die Unterschiede wahr in dem, was du tust.
  12. Hole dir auch von außerhalb Feedback (Metallboden, Schatten, Partner).
  13. Bleibe dir selbst gegenüber immer aufmerksam und konstruktiv kritisch, ohne ins negative Denken zu verfallen.
  14. Habe einen konkreten Plan und ein konkretes Ziel.
  15. Habe ein Lernziel für jede Trainingseinheit.
  16. Habe ein Lernziel für jede einzelne Bahn.
  17. Habe ein Lernziel für jeden einzelnen Bewegungszyklus.
  18. Achte darauf und kontrolliere, daß du dein Lernziel erreichst.
  19. Mach jede einzelne Trainingseinheit, die du absolvierst zur Besten.
  20. Mach jede einzelne Bahn, die du schwimmst zur Besten.
  21. Mach jeden einzelnen Bewegungszyklus zum Besten, den du ausführst.
  22. Vermeide Junkmiles. Junkmiles sind Trainingsstrecken oder Trainingszeiten ohne konkreten Sinn und Zweck. Junkmiles fehlt eine Ausrichtung auf deine Verbesserung.
  23. Höre auf über Geschwindigkeit im Techniktraining nachzudenken.
  24. Überprüfe regelmäßig visuell (durch einfaches Hinsehen), dort wo es möglich ist, ob deine Bewegungsausführung korrekt ist.
  25. Nutze taktile Marker, wo sie dir zur Verfügung stehen.

Das ist MEHR als jede Technik (i.S.v. Elektronik, technisches Equipment) und jeder Trainer im Gruppentraining leisten kann. Es kostet dich kein Geld und es steht dir jedesmal zur Verfügung, wenn du zum Schwimmen gehst, denn du schwimmst immer mit dir selbst.

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Kraulschwimmen – Kraultechnik – Techniktraining ist kein Ausdauertraining

Das sind die vielen Möglichkeiten deiner Verbesserung, die dir immer offen stehen. Es liegt an dir, diese wahrzunehmen oder ungenutzt liegen zu lassen. Es liegt an dir den bestmöglichen Schwimmer (im Triathlon) oder den bestmöglichen Triathleten aus dir zu machen, der du sein kannst. Oder deine Zeit und dein Potenzial zu verschwenden.

Überlege dir, ob du es dir leisten kannst aus den (durchschnittlich) beiden Schwimmtrainingseinheiten pro Woche Zeit mit Inhalten zu verschwenden, die dich deinen Zielen nicht näher bringen.

Ausdauer hast du ohne Ende. Solange die Fehler in deiner Kraultechnik dein Leistungsbegrenzer sind, bist du besser beraten mehr Zeit in dein Techniktraining zu stecken, als in die Entwicklung deiner Schwimmausdauer und Schwimmschnelligkeit.

Verbessere deine Wasserlage, deinen Überwasserarmzug und deine Kraulatmung, um weniger Wasserwiderstand zu erzeugen und den Unterwasserarmzug optimal vorzubereiten. Du kommst schneller vorwärts bei gleichem Krafteinsatz, weil du aufhörst dich ständig auszubremsen.

Verbessere dein Wassergefühl, und stelle deine Fehler im Unterwasserarmzug ab und du erzeugst plötzlich dort Vortrieb, wo du vorher keinen oder nur sehr geringen Vortrieb erzeugt hast. In vielen Fällen mit geringerem Krafteinsatz, denn dein Vortrieb fühlt sich „leichter“ = „weniger anstrengend“ an, wenn du es richtig machst.

Passiver und aktiver Vortrieb, plus zielgerichtetes Training, helfen dir dabei neue persönliche Bestzeiten im Kraulschwimmen aufzustellen.

Viel Erfolg.

PS. Die meisten dieser „Regeln“ lassen sich auch auf das Lauf- und Radtraining (oder jedes andere sportliche Training) übertragen.

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Lieber Marc, ich hoffe, du kannst uns die kleine Verschwörung verzeihen. Birgitt wünscht dir mit diesem Beitrag nochmals alles Liebe und Gute zum Geburtstag. Freu dich über die großartigen Geburtstagsgeschenke und laß dich schön feiern. Ich schließe mich den Geburtstagswünschen einfach an 😉 Herzliche Grüße, Vera

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© 2013-2015 Vera Honoschenko. Alle Rechte vorbehalten.

Kraulschwimmen im Triathlon – So erreichst du den Flow-Zustand im Kraul schwimmen

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Vielleicht hast du ihn schon mal gefunden und gefühlt: das magische Gefühl des Flow. Wenn plötzlich alles an seinen Platz fällt. Und alles sich so unendlich leicht und in Harmonie anfühlt.

Harmonie mit dem Wasser. Harmonie im Bewegungsablauf. Harmonie im Krafteinsatz in Relation zum Vortrieb. Mühelos fühlt es sich an. Und wärst du nicht im Wasser, würde sich ein Grinsen von einem Ohr zum anderen ziehen, so glücklich und zufrieden fühlst du dich. Die Zeit scheint still zu stehen. Oder sich vor dir sichtbar und greifbar auszudehnen. Ein veränderter Bewußtseinszustand.

Alles im Kraulschwimmen passiert ohne deine bewußte Anstrengung, ohne deine bewußte Kontrolle. Es fühlt sich an, wie das beste Training, das du je hattest. Oder zumindest für den Zeitraum, den der Flow anhält. Das ist der Flow.

Das Wort Flow wurde von einem Psychologen mit dem für deutsche Zungen fast unaussprechlichen Namen Mihály Csíkszentmihályi geprägt, der sich mit Glück, Motivation und Erfolg beschäftigt.

Er stellte fest, daß wenn Leute völlig in einer Sache aufgehen etwas passiert, daß sich fast magisch anfühlt. Sie erreichen einen veränderten Bewußtseinszustand. Sie sind energiegeladen, effizient und effektiv ohne sich anzustrengen. Sie fühlen eine tiefe Befriedigung und Freude bei dem was sie tun.

Viele Athleten unabhängig von der Sportart erleben den Flow. Läufer nennen ihn das Runners High, andere empfinden ihn als eine Art spirituellen Augenblick oder Zeitraum, in dem sie sich wirklich lebendig fühlen.

Du mußt den Flow-Zustand nicht dem Zufall überlassen. Du kannst ihn bewußt herbeiführen. Wie stellst du den Flow her oder wie holst du ihn wieder zurück, wenn du ihn verloren hast?

So erreichst du den Flow-Zustand im Kraul schwimmen

Die wichtigsten Voraussetzungen um den Flow im Kraulschwimmen zu erreichen sind ein gewisser Fertigkeitsstand in der Technik des Kraulschwimmens, der Wille zu lernen und zu wachsen, deine absolute Konzentration und Freude an dem, was du tust. Es geht mehr darum, daß du ein bestimmtes Gefühl in der Bewegung und eine bestimmte Geisteshaltung erzeugst. Weniger um den mechanischen Ablauf bestimmter Bewegungen. Dieser muß vorher schon vorhanden sein.

Dein Fertigkeitsstand

Im Kraulschwimmen weißt du, was du tust, warum du es tust, was es dir bringt und kannst eigene Fehler erkennen und korrigieren. Du bist dir selbst gegenüber aufmerksam und hast Liebe zum Detail. Du bist in der Lage winzige Veränderungen in deinen Bewegungen durchzuführen um sie der sich kontinuierlich verändernden Situation im Wasser anzupassen. Du weißt und fühlst, welche Muskulatur du wann in welchem Maß du einsetzt um etwas zu erreichen. Du weißt, daß du es kannst. Es liegt in deiner Reichweite. Du bist weder über- noch unterfordert in dem, was du tust. Dein Fertigkeitsstand ist definitiv fortgeschritten.

Dein Wille

Du willst dich tatsächlich verbessern und weißt, was sinnvolles, zielgerichtetes Üben mit dem Fokus auf kontinuierliche Verbesserung ist. Du suchst die Herausforderung und willst das Kraulschwimmen meistern.

Deine Konzentration

Du bist im jeweiligen Augenblick präsent. Jedesmal aufs Neue. Du konzentrierst dich auf jeden einzelnen Moment der Bewegungsausführung im Kraulschwimmen und achtest auf das kleinste Detail . Du gehst völlig auf in der Bewegung (das ist die eigentliche Bedeutung von total immersion – völliges Aufgehen (in diesem Fall) in der Schwimmbewegung im Wasser).

Deine Freude

(Kraul)Schwimmen und vor allem (Technik) Üben macht dir Spaß. Die „perfekte“ Bewegung an sich ist dir Belohnung genug für das, was du tust.

Deine Vorbereitung

Schließe die Umwelt aus deinen Gedanken aus. Vermeide es dich ablenken zu lassen. Vergiß deinen inneren Kritiker. Hör auf zu bewerten, was du tust. Vermeide es etwas zu erzwingen. Vergiß ein bestimmtes Ziel. Der Weg – jeder einzelne Augenblick – ist das Ziel.

Die Ausführung

Gib dich der Bewegung und dem Wasser hin. Schwimme mit dem Wasser anstatt dagegen. Suche die Harmonie, die Einheit mit dem Wasser und es zeigt dir, wie du es nutzt um schneller und leichter vorwärts zu kommen. Das ist der Moment, in dem sich „eine Tür in deinem Geist öffnet“ und alles fließt und leichter wird. Sei angespannt (oder erwartungsvoll) entspannt. Nimm mit allen Sinnen wahr, aber überlasse die Verarbeitung und Ausführung deinem Unterbewußtsein.

Es hilft, wenn du eine Art Plan hast, von dem, was du tust, wo ein Teil in den anderen übergeht, ohne Unterbrechungen.

Du – dein Selbst – hört auf zu existieren. Es tritt in den Hintergrund. Du hörst auf zu denken. Du kannst nur sein. Du fühlst dich beinahe als Beobachter und bist trotzdem unmittelbar im Geschehen. Dein Körper bewegt sich fast wie von allein. Du wirst eins mit dem Wasser. Du fühlst die Harmonie der perfekt abgestimmten Bewegungen zwischen Armen und Beinen. Der Kraftübertragung im Rumpf. Das gleichmäßige, rhythmische, ruhige Atmen. Die reine Freude an der Bewegung durch das Element Wasser nur um der Bewegung willen. Du glaubst die unmittelbare Zukunft voraussehen zu können, denn alles ist so klar und du weißt, was du als nächstes tun mußt um die nächste Teilbewegung im gleichen (Flow-)Zustand zu halten. Wenn du das fühlen kannst, dann bist du im Flow.

Wenn du den Flow-Zustand erreichst, bringst du dein Kraulschwimmen auf die nächste Stufe.

Ach ja: Erwarte nicht, daß dieser Zustand sofort dauerhaft anhält. Vor allem am Anfang sind es nur winzige Momente in welchen du eine Ahnung bekommst, wie es (in diesem Fall das Kraul schwimmen) sich anfühlen könnte. Über die Zeit mit Geduld und vielen tausend aufmerksamen, korrekten Wiederholungen verlängerst du den Zeitraum. Bis du ihn irgendwann „auf Knopfdruck“ produzieren kannst.

So erreichst du den Flow nicht

Du wirst keinen Zustand des Flow beim Kraul schwimmen erreichen, wenn du nur halbherzig bei der Sache bist, dich langweilst, und deine Gedanken herum wandern. Wenn du darüber nachdenkst, was du zu Abend essen wirst oder daß du vergessen hast deiner Mutter zum Geburtstag zu gratulieren. Oder wenn du nur versuchst so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Wenn du keinen Sinn in dem siehst, was du tust oder mit der Aufgabe komplett überfordert bist. Wenn du dich ständig kritisierst oder über dich selbst (oder andere) ärgerst.

Wenn du nicht 100% in jedem Detail der Bewegungsausführung des Kraulschwimmens präsent bist, hat der Flow keine Chance sich zu manifestieren.

Der Flow ist nicht auf das Kraulschwimmen begrenzt. Du kannst ihn in jeder Sportart und jeder Art von Tätigkeit erleben.

Hier noch ein TED-Talk-Vortrags-Video von Mihály Csíkszentmihályi zum Thema Flow.

Oder wenn du dich in das Thema einlesen willst, findest du seine Bücher bei amazon.de

Flow: Das Geheimnis des Glücks von Mihály Csíkszentmihályi

Das flow-Erlebnis: Jenseits von Angst und Langeweile – im Tun aufgehen von Mihály Csíkszentmihályi

Flow: The Psychology of Optimal Experience von Mihály Csíkszentmihályi (Englisch)

Flow im Beruf: Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz von Mihály Csíkszentmihályi

Flow im Sport von Mihály Csíkszentmihályi und Susan Jackson

Flow in Sports von Mihály Csíkszentmihályi und Susan Jackson (Englisch)

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Kraultechnik Übung für Triathleten – Wasserkämmen

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Verbessere deinen Überwasserarmzug mit der Kraultechnik-Übung – Wasserkämmen – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mit Wasserkämmen perfektionierst du deinen Kraularmzug über Wasser. Dein Erholungsarmzug im Kraulschwimmen bestimmt mit, wie vortriebswirksam du deine Hand ins Wasser eintauchst und das Wasserfassen für deinen Unterwasserarmzug vorbereitest.

Wenn du den Armzug über Wasser richtig beherrschst, erholst du deine Armmuskulatur dabei. Wenn nicht, arbeitet deine Armmuskulatur im Bewegungszyklus des Kraularmzugs ohne Erholungsphase.

Wasserkämmen ist eine relativ einfache kraultechnische Übung, die du problemlos in jedes deiner Ausdauerprogramme im Schwimmtraining einbauen kannst. Also auch eine ideale Übung für alle, die beim Kraulschwimmen nur Bahnen ziehen.

Das Wasserkämmen im Kraulschwimmen hat viele Namen:

  • Wasserstreicheln
  • Wasserstreifen
  • hohe Elle
  • Zipper Switches
  • Fingertip Drag
  • Wasserschleifen

Was bringt dir das Wasserkämmen im Kraulschwimmen?

  • Wasserkämmen zeigt dir den Weg deines Erholungsarmzugs (auch Rückholphase genannt) im Kraul schwimmen.
  • Du lernst deinen Arm auf direktem Weg nach vorn zu bringen – ohne überflüssige Umwege.
  • Es zeigt dir, wie gering die Höhe sein kann in welcher du deinen Arm nach vorn bringst.
  • Du fühlst, wie entspannt du deinen Arm nach vorn bringst.
  • Du lernst deine Rückenmuskulatur im Überwasserarmzug einzusetzen. Dadurch ermüden deine Arme im Kraulschwimmen weniger schnell und du schonst deine Schultergelenke.
  • Wasserkämmen lehrt dich den hohen Ellenbogen in der Überwasserphase.
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So führst du Wasserkämmen im Kraulschwimmen aus

  • Stoss dich aquadynamisch vom Beckenrand ab.
  • Sobald du in die Nähe der Wasseroberfläche kommst, rolle über deine maximale Streckung etwas in eine Seitlage.
  • Eine leichte Seitlage erleichtert dir deinen Überwasserarmzug, weil deine Schulter bereits aus dem Wasser heraus ragt und du nur noch deinen Arm etwas zur Seite und nach vorn bringen musst (anstatt ihn nach oben zu heben).
  • Führe deinen ersten Unterwasserarmzug aus.
  • Deine Hand tritt am Oberschenkel aus dem Wasser aus.
  • Lass deine Finger im Wasser.
  • Dein Ellenbogen hebt deinen Arm so weit aus dem Wasser, dass du das Wasser noch an deinen senkrecht locker nach unten Hängenden Fingern fühlen kannst.
  • Fühle, wo sich deine Fingerspitzen befinden.
  • Fühle das Wasser, das deine Fingerspitzen durchstreifen.
  • Lass deinen Ellenbogen deinen Arm nach vorn führen.
  • Lass deinen Unterarm und deine Hand entspannt und locker senkrecht aus dem Ellenbogengelenk nach unten hängen.
  • Die Schwerkraft hilft dir dabei.
  • Du führst deinen Ellenbogen locker aus dem Rücken, mit etwas Abstand zu deinem Körper, aber parallel zu deinem Körper (etwas in Seitlage) nach vorn.
  • Fühle es, wenn du deine Rückenmuskulatur einsetzt. Besonders die M.li Latissimus.
  • Schulterbreit unmittelbar neben deinem Kopf oder schulterbreit nach Belieben vor deinem Kopf läßt du deinen Arm wie in einen Ärmel ins Wasser fallen.

  • Bring deinen Arm schulterbreit unter Wasser gerade nach vorn so weit es geht in die maximale Streckung.
  • Nimm deinen Körper mit in die Bewegung nach vorn in Schwimmrichtung.
  • Dein anderer Arm führt (je nach deiner Armzugtechnik währenddessen) seinen Unterwasserarmzugaus.
  • Du ziehst die Hand deines anderen Arms mit deinem Ellenbogen so weit aus dem Wasser, dass deine Fingerspitzen im Wasser bleiben und führst die Übung Wasserkämmen auf der anderen Seite aus.
  • Achte auf einen gleichmäßigen Rhythmus.

Vermeide diese Fehler beim Wasserkämmen

  • Du schwimmst auf dem Bauch.
  • Du rollst zu stark in die Seitlage. Du überrotierst.
  • Du ziehst deine Hand komplett aus dem Wasser.
  • Du hebst deinen Kopf.
  • Du machst Pausen im Bewegungsablauf.
  • Du überkreuzt deine Hände beim Eintauchen. Du kreuzt deine Körpermittellinie, wenn du deine Hände ins Wasser eintauchst.
  • Du ziehst deine Hand aus dem Wasser und kreuzt dabei mit dem Ellenbogen deine Seitlage.
  • Du ziehst deinen Ellenbogen zu hoch.
  • Du bringst deinen Unterarm und deine Hand zu nah an deinem Körper nach vorn.
  • Du führst die Bewegung hauptsächlich aus der Schulter aus.
  • Deine Hand führt.
  • Du bist verkrampft.
  • Deine Hand ist verkrampft.
  • Dein Unterarm ist verkrampft.
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Variationen im Wasserkämmen

Wasserkämmen

Mit Hilfsmittel

Und natürlich in diversen Kombinationen von allen genannten Variationsmöglichkeiten. Wenn du alle dir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfst, hast du lange Zeit sehr viel Abwechslung in deinem Schwimmtraining und entwickelst den perfekten Überwasserarmzug im Kraulschwimmen. Viel Erfolg dabei. 😉

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Mein Bericht über das 24h-Schwimmen in Waldenbuch 2012

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Am Wochenende vom Samstag 20.10. 11h auf Sonntag 21.10.2012 11h war in Waldenbuch (ca. 250km von München entfernt) das diesjährige – das sechste – 24h-Schwimmen angesagt. Ausgerichtet wurde es von der Ortsgruppe der DLRG Waldenbuch-Steinenbronn.

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Heimat von „quadratisch, praktisch, gut“

Falls dir der Ort Waldenbuch in Baden-Württemberg irgendwie bekannt vorkommt, bist du vermutlich ein bekennender Schokoholic: Waldenbuch ist die Ritter-Sport Stadt. Natürlich sind wir hinterher im SchokoLaden (genialer Name!) eingefallen und haben uns im Museums-Cafè eine Tasse leckere, heiße, weiße Schoki gegönnt. Aber ich greife vor.

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Ausschreibung des 24h-Schwimmens 2012 in Waldenbuch Der Link wurde leider schon auf der DLRG-Seite entfernt. (Danke für den Hinweis, Matthias.)

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Wie es zur Teilnahme kam

Konkret geplant hatte ich zu diesem Zeitpunkt kein 24h-Schwimmen mehr, da das Haarer 24h-Schwimmen dieses Jahr aus verschiedenen Gründen leider nicht statt findet. Und dafür trainiert hatte ich schon gleich gar nicht. Aus Motivationsgründen nehme ich jedoch auch untrainiert immer gern solchen Veranstaltungen teil.

Am 15.10.2012 erhielt ich überraschend eine E-Mail von Matthias, ob ich nicht Lust hätte die „Rettungslosen“ (Matthias und seine beiden Töchter Katharina und Magdalena) als Gruppe – vier Personen waren dazu diesmal mindestens notwendig – zu vervollständigen, da sie selbst mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatten.

Da mir das 24h-Schwimmen in Regensburg in der Vorwoche auf Grund meiner Augenentzündung geplatzt war, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und sagte spontan zu. Dummerweise holte ich mir am Donnerstag davor noch eine fiese Erkältung (Kratzen im Hals), die über Freitag leider nicht besser wurde. Trotzdem war ich fest entschlossen, mich diesmal nicht von dem 24h-Schwimmen abhalten zu lassen. Schließlich hatte ich den anderen Gruppenteilnehmern zugesagt

Großartig geplant an Kilometerleistung hatte ich nichts. Da ich der Fahrer der Gruppe war (und erkältungs-krank und untrainiert), dachte ich mir einfach, mal sehen was geht und allerspätestens die letzten fünf Stunden ablegen.

Anfahrt und Einfinden

Problemlose Anfahrt (ca. 2,5 Std.) und Dank Google Maps und Matthias‘ Navi die Schwimmhalle auf Anhieb gefunden. Kostenfreie Parkplätze gab es zudem. Übernachtungsmöglichkeiten bestanden in der angeschlossenen Turnhalle (sehr praktisch), wo der Veranstalter bzw. seine Helfer großzügig Bodenmatten ausgelegt und Feldbetten aufgestellt hatte. Toller Service. Danke nochmals dafür!

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Die Verpflegung

Für das leibliche Wohl gab es vom Veranstalter schmackhafte, kalte und warme Speisen zu moderaten Preisen. Die Bewirtung übernahmen freundliche und hilfsbereite DLRG-Mitglieder und freiwillige Helfer, wie Eltern.

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Die Ausstattung

Das 25m-Schwimmbecken mit vier Bahnen hatte eine angenehme Schwimmtemperatur. Zu meinem Erstaunen war das Wasser deutlich weniger gechlort (im Vergleich zu Haar – anderes System?). Die erste Bahn rechts war für die Kraulschwimmer reserviert. Auf die drei anderen Bahnen verteilten sich die Brustschwimmer.

Irgendein Metallteil, das rechts am Beckenrand der Kraulschwimmerbahn fix befestigt stand, war in weiser Voraussicht mit zwei Schwimmbrettern verkleidet. Gottseidank (oder demjenigen sei Dank, der die Verkleidung dort angebracht hat), denn ich habe mir mehr als einmal die Finger dort angeschlagen.

Das einzige Manko war die geringe Wassertiefe (weniger als 1m) auf der gegenüberliegenden Seite des Schwimmbeckens, wo ich aufpassen musste mir beim Wenden nicht jedes mal die Knie aufzuschlagen.

Das Schwimmbad, die Toiletten und Umkleiden waren immer sehr sauber und aus der Sauna wehte oft ein intensiver Zitronenduft ins Bad hinein. Die vielen fleißigen Helfer des Ortsverbandes der DLRG stellten die Bahnenzähler.

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Meine Strategie

Die Teilnehmer auf der Kraulbahn kannten alle das Rechtsschwimmgebot und hielten sich auch daran. Das Schwimmtempo selbst war für mein Gefühl sehr moderat. Wenn ich schneller hätte schwimmen wollen, hätte ich ständig überholen müssen, aber in einem Tempo, das dann doch über dem Tempo gelegen hätte, das ich schwimmen wollte. Das war mir a) zu nervig b) zu unrhythmisch und c) zu anstrengend. Zudem hat mir Überholen gar nichts gebracht, denn spätestens eine bis eineinhalb Bahnen später hing ich wieder hinter einem Schwimmer fest, der mir zu langsam schwamm.

Also fand ich mich damit ab, stellte meinen Cruising-Modus ein und schwamm im Slipstream des jeweils vor mir schwimmenden Schwimmers. Das ging auch meistens gut. Wenn ich meinen bevorzugten Wasserschattengeber einmal verlor und hinter jemandem schwimmen musste, dessen Beinschlag mich tierisch nervte, legte ich ein kurzes GA2-Intervall ein um wieder hinter einem Schwimmer zu landen, hinter dem ich bequem cruisen konnte. Das war dann teilweise richtig meditatives Schwimmen und die zwei Stunden Wasserzeit vergingen relativ schnell.

Ich habe versucht jeweils zwei Stunden zu schwimmen und anschließend maximal eine Stunde Pause zu machen. Jeweils 5k wollte ich pro Wassereinheit schaffen. Die letzte der vier Einheiten war dann ca. 20 Minuten kürzer (weil ich in meiner Pause getrödelt hatte), deshalb fehlen mir auch die 550m auf die 20k.

Um Mitternacht war dann die letzte Einheit für mich, da ich a) der Fahrer unserer Truppe war b) meine Erkältung richtig durchschlug und c) meine Augen wieder zu jucken anfingen. Letzteres war mein ausschlaggebende Grund bereits um 24h auszusteigen, denn eine erneute akute Augenentzündung wollte ich mir nicht wieder einfangen. Schlafen war allerdings nicht wirklich möglich, da eine Gruppe energiegeladener, unausgelasteter Kiddies bis um zwei oder drei Uhr morgens durch die Turnhalle tobte und gegen morgens um acht wieder weiter tobte.

Die Leistungen der „Rettungslosen“

Matthias und seine beiden Mädels Magdalena (13 Jahre) und Katharina (11 Jahre) schlugen sich wacker ohne Schlafpausen bis zuletzt und sammelten unermüdlich Stunde um Stunde Schwimmkilometer.

Diese Leistung wurde mit einem ersten Platz in der Wertung Jugendliche weiblich für Magdalena mit 36.000m belohnt. Katharina teilte sich ihren ersten Platz mit 20,2km mit einer Mitschwimmerin in der Wertung Kinder. Matthias erschwamm sich mit 27,15km einen vierten Platz. Und bei mir hat es mit 19450m auch noch für einen vierten Platz gereicht. Dafür hat unser Team „Die Rettungslosen“ den ersten Platz in der Mannschaftswertung geholt (Gesamtleistung 102.800m, Durchschnittsleistung 25.700m).

24h-schwimmen-waldenbuch-2012-10
24h-schwimmen-waldenbuch-2012-10

Der Ausklang

Die Siegerehrung fand unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung statt und ging flott über die Bühne. Wir hatten uns alle eine Goldmedaille erschwommen.

Die Veranstaltung hatte einen familiären Charakter und war sehr gut organisiert. Mit 154 Teilnehmern war sie gut besucht, aber nicht übervoll. Ich denke, so um die 150 Teilnehmer sind auch mehr als ausreichend für ein 25m-Becken. Wir vier aus München waren die Exoten mit der weitesten Anreise.

Nächstes Jahr werde ich das 24h-Schwimmen in Waldenbuch bewusst in meine Planung mit einbeziehen.

Abfahrt und Heimfahrt

Zu allem Überfluss fuhr mir auf dem Parkplatz ein junger Waldenbucher von vorn ins Auto, so dass wir auch noch Bekanntschaft mit der Böblinger Polizei machen durften. Glück im Unglück: Dadurch hat sich Katharina an ihre vergessenen Schwimmsachen erinnert.

Um uns von dem Schrecken zu erholen, sind wir noch zu Ritter Sport gefahren und in den SchokoLaden eingefallen (Weihnachtsgeschenke!). Zum Abschluss gab es die oben erwähnte heiße Schokolade.

Die Heimfahrt verlief ereignislos. Die Mädels, anfangs noch aufgekratzt und munter plappernd, wurden immer stiller und schlummerten wie die Englein auf der Rückbank.

Die beiden fleissigen Fischlein als schlummernde Englein.
Die beiden fleissigen Fischlein als schlummernde Englein.

Die Trainingseffekte eines 24h-Schwimmens

Was sich bei einem 24h-Schwimmen meiner Meinung nach hervorragend trainieren lässt, ist
+ Wasserschattenschwimmen
+ Entspannung beim Schwimmen
+ Flexibilität in der Einstellung/Haltung
+ Technikvariationen (Armzugtechnik)
+ Technik (je nach Geschwindigkeit)
+ Toleranz (Schmerztoleranz; Toleranz im Umgang mit anderen)
+ Ausdauer (wo und wann schwimmst du schon mal 10 oder mehr Kilometer an einem Tag?)
+ mentale Stärke (jedesmal wieder ins Wasser zu gehen nach einer Pause; weiter durchzuhalten, trotz schmerzender Gelenke etc.)
+ Konzentrationsfähigkeit (um deine Technik aufrecht zu erhalten)

Das sind alles Eigenschaften, die du auch im Triathlon brauchst. Ein 24h-Schwimmen ist ein Mini-, aber Hardcore- Schwimmtrainingslager zu einem Vorzugspreis. In diesem Sinne: Überlege dir die ein oder andere Veranstaltung in deine Triathlon-Trainingsplanung einzubauen.

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Positive und negative Effekte eines 24h-Schwimmens
20stes 12h-Nachtschwimmen in Weissenfels 2011
24h-Schwimen in Haar 2011
Schwimmen im Triathlon – Krafttrainingstipp für ein 24h-Schwimmen
Checkliste für ein 24h-Schwimmen
Häufige Fragen zum 24h-Schwimmen
24-Stunden-Schwimmen in Haar 2010
Wie trainiere ich auf ein 24h-Schwimmen?
Mein Bericht über das 24h-Schwimmen in Stuttgart 2013
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