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Besser Kraulschwimmen – Richtig ist oft falsch

Besser Kraulschwimmen - Richtig ist oft falsch - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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… wenn du deine Komfortzone im Kraulschwimmen nicht verlassen willst

Und falsch ist oft richtig, wenn du deine Komfortzone verläßt.

Hast du dich schon mal gefragt, warum es dir so schwer fällt deine Kraultechnik zu verbessern?

Warum es dir so schwer fällt Fehler in der Kraultechnik abzustellen?

Ich bin immer auf der Suche nach dem „warum“ (und wie) etwas so und so funktioniert und nicht anders.

Ich finde Lösungen zu Problemen im Kraulschwimmen, die du hast, aber nicht erkennst.

Und ich helfe dir dabei, wie du deine Probleme im Kraulschwimmen lösen kannst.

Damit du bessere Leistungen im Kraulschwimmen erreichst.

Das ist die Funktion eines guten Coaches.

Ein „WARUM“, das mich interessiert – und das dich betrifft – ist die Frage:

Warum schaffen es so viele Athleten nicht ihre Kraultechnik-Fehler abzustellen?

Obwohl sie behaupten es zu wollen.

Warum fallen so viele Athleten nach ein bis zwei korrekten Wiederholungen (= die zeigen, daß sie es richtig KÖNNEN) wieder in die gleichen fehlerhaften Bewegungsmuster zurück?

Meine Antwort auf diese Frage lautet:

Es ist keine Frage des KÖNNENS.

Es ist eine Frage des WOLLENS.

Sie wollen es nicht.*

* Da werden viele Athleten jetzt aufschreien und sagen: DOCH! Natürlich will ich besser (schneller, leichter, ….) Kraul schwimmen!

Das klingt erst einmal hart, aber es ist anders gemeint, als du es interpretierst.

Laß mich dir erklären wie und warum.

Dazu muß ich etwas weiter ausholen.

Im Kraulschwimmen brauchst du ein Gefühl für das, was du tust.

* Körpergefühl und Wassergefühl im Kraulschwimmen –> WS-1.1 –> WS-1.2

Weil du kannst dich nicht dabei beobachten, was du tust.*

* Bei den anderen Sportarten übrigens auch nicht.

Du brauchst dieses Gefühl (= Körpergefühl, Wassergefühl), damit du das, was du beim Kraulschwimmen machst, richtig machen kannst.

Hast du kein Gefühl für das, was du tust, kannst du nicht fühlen, ob das, was du im Kraulschwimmen machst, richtig oder falsch ist.

Weißt du nicht, was richtig oder falsch im Kraulschwimmen ist, kannst du nicht beurteilen, ob das was du tust richtig oder falsch ist.

Du kannst auch nicht beurteilen, ob das Gefühl (das du dabei hast) richtig oder falsch ist.

Das, was du im Kraulschwimmen machst, speicherst du zusammen mit einem Gefühl ab.

Wenn das, was du im Kraulschwimmen machst immer falsch (= fehlerhaft) ist, dann speicherst du Fehler (= fehlerhafte Haltungen, Bewegungsabläufe) zusammen mit einem Gefühl ab.

Dieses Gefühl etikettiert Kraultechnikfehler als „richtig“.*

* Stell dir das so vor: Du überkreuzt mit deinen Händen beim Eintauchen ins Wasser die gedachte Körpermittellinie. Das ist ein Kraultechnik-Fehler. Das machst du für die nächsten 10-20-30-40-…100 Trainingseinheiten im Schwimmen. Dann klebst du ein Etikett auf diesen Kraultechnikfehler. Darauf steht: RICHTIG. Das fühlt sich: GUT an. Obwohl es ein Fehler ist. Und die Bewegung falsch ist. Und zu fehlerhaften Bewegungsabläufen führt, die dich in deiner Leistungsentwicklung behindern.

Obwohl es Kraultechnik-Fehler sind, die du schwimmst, fühlen sie sich nach einer gewissen Zeit und Anzahl an Wiederholungen für dich „richtig“ und „gut“ an.

* und du kommst ja irgendwie vorwärts (Stolpern im Kraulschwimmen tut nicht weh) und du kommst ja irgendwie ans andere Ende der Bahn (Kraultechnik lernen & verbessern – Vergiß das Bahnende)

Das bedeutet für dich: Das, was du im Kraulschwimmen tust, kann falsch sein, obwohl es sich für dich richtig anfühlt.

Und hier liegt eines der großen Probleme, wenn es darum geht Kraultechnik-Fehler (selbst) zu korrigieren.

Jede Veränderung (= Korrektur = das Richtige) fühlt sich anders (= fremd, anders, neu, ungewohnt = „falsch“, „schlecht“) für dich an – obwohl sie „richtig“ ist.

Das ist ein weiterer Grund, warum viele Athleten lieber bei ihren eingeschliffenen (Kraultechnik) Fehlern bleiben.

Der Mensch (= der Athlet) bleibt gern beim Gewohnten*.

* = Routine, Gewohnheit, Altbekanntes, Vertrautes.

Der Athlet hält „das Richtige“ für falsch, weil es sich „ungewohnt“* anfühlt.

* = anders, neu, fremd = „falsch“

Zusätzlich kostet jede Veränderung* zuerst einmal mehr Energie, weil auch innere Widerstände überwunden werden müssen: Denkblockaden.

* = Korrektur, Verbesserung, Optimierung, neu lernen

In dem Wort „VERÄNDERUNG“ steckt das Wort „ÄNDERN“, steckt das Wort „ANDERS“.

Das heißt, wenn der Athlet etwas (tatsächlich) korrigiert, dann muss es sich anders anfühlen.

Fühlt es sich nicht anders an, dann hat der Athlet nichts korrigiert – er macht nichts anders.

Er macht weiterhin das Gleiche.

Eine Korrektur (= Veränderung) muß andere Ergebnisse bringen.

Sonst hat der Athlet nichts verändert.*

* Oder baut neue, weitere, andere Fehler zusätzlich ein, d.h. verändert zusätzlich Dinge, die er nicht verändern sollte. Oder macht zu wenig. Oder macht zu viel. Oder … Es gibt auch hier einige Variationen, die gern genutzt und als Ausreden benutzt werden.

Viele „reden“ davon, daß sie ihre Schwimmzeiten verbessern wollen, aber sie TUN NICHTS WAS EINE VERÄNDERUNG BEWIRKT.

* = Kraultechnik verbessern = verändern = korrigieren = neu lernen

Sie machen nur mehr vom Gleichen.

Sie machen weiter die gleichen Fehler in ihrer Kraultechnik.

Mehr Fehler wiederholen macht nichts „richtig“.

Fehler härter wiederholen, macht nichts „richtig“.

Ich kenne niemanden, der es geschafft hat seine Kraultechnik-Fehler dadurch abzustellen, daß er sie tausendfach wiederholt hat.

Aber das ist das Schwimmtraining, das die Athleten machen,

  • die sich im Kraulschwimmen schwer tun
  • deren Schwimmzeiten stagnieren
  • die gern schneller Kraulen wollen, es aber trotz Training nicht schaffen

Sie machen in jedem Schwimmtraining weiter die gleichen Fehler.

Weil sich diese Kraultechnik-Fehler „gut“ anfühlen.

Weil sie sich mit diesen Kraultechnik-Fehlern „wohl-fühlen“.

* „Wohlfühlen“ ist kein Trainingsziel!

Verändern* bedeutet die eigene Komfortzone (= das Wohlfühlen) verlassen.

* = verbessern, optmimieren, korrigieren, neu lernen

Es bedeutet sich auf etwas anderes EINZULASSEN.

Es bedeutet falsche Vorstellungen, schlechte Gewohnheiten, falsche Routinen LOSZULASSEN.

Es bedeutet OFFENHEIT für neue Erfahrungen.

Die meisten Athleten GLAUBEN, daß sie all das wären.

Und zeigen in ihren Handlungen, daß sie es nicht sind.

Es ist keine Frage des KÖNNENS.

Es ist eine Frage des WOLLENS.

Viele Athleten interpretieren falsch, was es heißt „die Komfortzone zu verlassen“ und wollen es genau dann nicht, wenn es notwendig wäre

Ein Beispiel.

9 von 10 Altersklassentriathleten überkreuzen im Kraulschwimmen oder übergreifen (die Körpermittellinie) mit den Händen beim Eintauchen.

Wenn der Athlet das abstellen will (= diesen Kraultechnikfehler korrigieren), dann gibt ihm sein Trainer eine Überkorrektur.

Diese Überkorrektur besteht darin, daß der Trainer den Athleten dazu auffordert mit den Händen deutlich (!) breiter (!) als schulterbreit ins Wasser einzutauchen.

Das fühlt sich für alle Athleten sofort „komisch“* an.

* = ungewohnt, anders, fremd, neu

Dieses Gefühl wird mit dem Wort „falsch“ assoziiert*, OBWOHL die Bewegung RICHTIG ist.

* = verbunden

Denn diese Überkorrektur führt in 99 von 100 Fällen dazu, daß der Athlet breiter als vorher mit seinen Händen ins Wasser eintaucht. Nicht: weit außerhalb der Schulter, sondern entweder etwas breiter als vorher. Dann sind weitere Überkorrekturen notwendig. Oder tatsächlich korrekt, d.h. schulterbreit.

Und DAS ist ein weiterer Grund WARUM es vielen Athleten so schwer fällt ihre fehlerhaften Bewegungen im Kraulen zu korrigieren, trotz dem, daß sie Korrekturen von außen (= einem Trainer) erhalten.

Der Athlet weigert sich auf das unbekannte* Gefühl einzulassen.

* = komische, andere, fremde, neue

Und er zieht es vor bei der gewohnten, bekannten – aber falschen – Bewegung mit dem „Wohlgefühl“ zu bleiben, daß er schon hundertausendmal im Training wiederholt hat.

Hinzu kommt Angst*.

* = Versagensangst, Angst sich zu blamieren, Angst vor Unbekanntem, Angst davor erst einmal langsamer schwimmen zu müssen, Unsicherheit, … = innere Widerstände

Und dann kommen so Aussagen wie: „Ich kann das nicht.“

Und diese Aussage ist falsch.

Sie ist eine Selbsttäuschung und eine Lüge.

JEDER Athlet KANN seine Kraultechnikfehler abstellen*

* = verbessern, korrigieren – entweder selbst oder mit Hilfe durch Trainer, Kraultechnik-Workshops etc.

Die richtige* Aussage ist: „Ich will das nicht.“

* = wahre, ehrliche, korrekte

Der Kontext, der dazu im Unterbewußtsein abläuft, lautet:

Ich will meine Komfortzone nicht verlassen.

Ich will zwar andere Ergebnisse, aber ich will mich dabei genauso fühlen wie mit meinen Kraultechnikfehlern.

Ich habe Angst vor Veränderungen.

Ich habe Angst vor dem Unbekannten, dem Fremden, dem Anderen.

Ich will nichts verändern.


Erst wenn der Athlet fähig ist, das zu erkennen und bereit ist sich anders, fremd, unbeholfen, etc. zu fühlen, …

… bereit ist sich auf Neues, Anderes, Fremdes EINZULASSEN…

… es ANZUNEHMEN…

… und Falsches LOSZULASSEN…

DANN kann der Athlet wirkliche Leistungsfortschritte* erreichen.

* = bessere Leistungen, Ergebnisse im Schwimmen (Kraulschwimmen), Laufen, Radfahren, … egal welche Sportart

Wenn du also deine Leistungen im Kraulschwimmen verbessern willst, dann mußt du zuerst dein Denken verändern.

Du tust, was du denkst.

„Wenn dein Horizont deine Grenze ist, dann erweitere deinen Horizont.“ ~ Vera Bleeke

Hier hast du Gelegenheit dazu…

Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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