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Material Laufen – Einfache Hilfsmittel um deine Schrittfrequenz zu erhöhen

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Dein Lauftempo bestimmt sich hauptsächlich über deine Schrittlänge und deine Schrittfrequenz. Das heißt für dich, du hast zwei (Haupt-)Parameter an welchen du „drehen“ kannst, um deine Laufgeschwindigkeit zu erhöhen.

Zusätzlich fördert eine höhere Schrittfrequenz deine Koordinationsfähigkeit. Um schneller auf deinen Füßen zu werden, musst du sie auch schnell „koordinieren“ können. Andernfalls stolperst du über deine eigenen Füße.

Da die meisten Hobbyläufer zu lange Schritte machen und ihre Schrittfrequenz dabei zu gering ist, bietet es sich für dich an, deine Schrittfrequenz (anstatt der Schrittlänge) etwas zu erhöhen um deine Laufgeschwindigkeit zu erhöhen. Teste es einfach einmal aus.

Ein paar einfache Rechenbeispiele zeigen dir, was ich meine. Angenommen, du machst 150 Schritte pro Minute und legst pro einzelnem Schritt einen Meter zurück, dann legst du pro Minute 150 Meter zurück. Dann brauchst du für einen Kilometer (= 1000m) 6:40 Minuten.

Wenn du anstatt der 150 Schritte pro Minute 160 Schritte pro Minute läufst (auch wieder mit einem Meter pro Schritt), dann brauchst du für einen Kilometer 6:15 Minuten. Mit 170 Schritten mit 1m brauchst du für 1km 5:53min und mit 180 Schritten 5:33min.

150 Schritte/Minute à 1m = 6:40min auf 1km
160 Schritte/Minute à 1m = 6:16min auf 1km
170 Schritte/Minute à 1m = 5:53min auf 1km
180 Schritte/Minute à 1m = 5:33min auf 1km

Das bedeutet für dich, wenn du deine Schrittfrequenz bei gleichbleibender Schrittlänge erhöhen kannst, läufst du automatisch schneller. Das heißt in diesem beschriebenen Fall, dass deine Schrittlänge 1m bleiben muss. Das Beispiel zeigt dir, was theoretisch möglich ist.

Achtung: Das heißt jetzt nicht, dass jeder Athlet eine 180er-Schrittfrequenz laufen soll! Ein 190cm-Mann wird eine 180er-Schrittfrequenz wahrscheinlich nur im Sprint laufen. Und er wird 1km (oder länger) nicht im Sprint-Tempo zurück legen. Für die meisten Athleten ist es vorteilhaft die vorhandene Schrittfrequenz um ca. 10% zu erhöhen für das Ausgangstempo (lockeres Tempo). D.h. wenn du 150 Schritte pro Minute bisher gelaufen bist, dann reicht es vollkommen aus deine Schrittfrequenz schrittweise an 165 Schritte pro Minute anzunähern. Jeder hat seine individuell optimale Schrittfrequenz und die gilt es für dich auszutesten.

Kürzere Schritte nach vorn (= du setzt deinen Fuß näher zu deinem Körper auf) helfen dir auch dabei eventuell vorhandene Kniebeschwerden zu reduzieren. Wenn du deinen Fuß näher zu deinem Körper aufsetzt, hast du nicht mehr die Möglichkeit extrem auf deiner Ferse aufzusetzen. (So dass deine Schuhspitzen himmelwärts zeigen.) Zusätzlich kannst du dein Knie beim Fußaufsatz etwas beugen. Und beides reduziert die Auswirkungen der Aufprallkräfte, die sonst bei jedem Schritt auf dein Knie wirken.

Auch Beschwerden in den Schienbeinen (Schienbeinkantensyndrom) lassen sich dadurch eventuell reduzieren oder ganz zum Verschwinden bringen. Es gibt natürlich keine Garantie dafür, aber ich denke, dass es einen Versuch wert ist. Lass dir gegebenenfalls von einem Trainer helfen.

Nachfolgend stelle ich dir ein paar einfache und relativ preiswerte Hilfsmittel vor, die dir dabei helfen deine Schrittfrequenz schrittweise zu erhöhen.

Das Clip-Metronom DM50 von Seiko

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Ein einfaches Hilfsmittel ist dabei das Clip-Metronom von Seiko. Es gibt dir unbeeindruckt einen ständig gleichbleibenden akustischen Signalton in der von dir gewählten Taktfrequenz vor.

Taktfrequenz bedeutet hier im Laufen Schritte pro Minute. Diese Schrittfrequenz kannst du stufenlos wählen von 30 bis hinauf zu 250 Schritten pro Minute (oder BPM = Beats Per Minute). Wenn dir das noch nicht reicht kannst du auch Achtel, Triolen oder Sechzehntel einstellen :)) Es speichert die zuletzt eingestellten Werte.

Die Lautstärke ist ebenfalls regelbar. Und eine eingesetzte Batterie ist bereits im Lieferumfang enthalten. Die Bedienung ist intuitiv, aber eine Bedienungsanleitung ist mit dabei.

Das Clip-Metronom-DM50 von Seiko clippst du dir einfach an die Kleidung, die Baseball-Cap oder du behältst es in der Hand. Der Ton wird auf Dauer den ein oder anderen nerven. Aber wen Dauerberieselung durch Musikkonserven beim Laufen nicht stört, sollte auch mit einem Dauerpiepston kein Problem haben.

Der Preis liegt bei ca. 17-20 EUR (Stand Januar 2013)

Ich benutze das DM50 von Seiko selbst und bin sehr zufrieden damit. Das einzige, was besser sein könnte, ist der Batteriewechsel, der ziemlich frickelig ist.

Ich habe auch mal ein Billig-Clip-Metronom (ca. 7 EUR) ausprobiert, aber war sehr unzufrieden damit, da keine Speicherfunktion vorhanden , die Batterie nach ca. 3 x Benutzung leer war und das Teil auch mit einer neuen Batterie nicht mehr funktionieren wollte. Mein Rat: Finger weg davon.

Der Tempo Trainer von Finis

Finis-Tempo-Trainer-Pro-Veras-Triathlon-Blog
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Willst du dein Metronom auch im Wasser benutzen, um an deiner Armzugfrequenz zu arbeiten, dann bietet sich natürlich der Tempo Trainer (Pro) von Finis an. Da wasserdicht verschweißt, kannst du damit auch schwimmen. Hier findest du einen ausführlichen Beitrag dazu.

Der Tempo Trainer von Finis kommt mit einem Clip den du an deiner Bekleidung befestigen kannst. Auch hier kannst du deine Schrittfrequenz pro Minute einstellen. Die Lautstärke ist nicht regelbar. Die letzte Einstellung speichert der Tempo Trainer ab. Die Bedienung ist intuitiv. Nur um den Modus zu wechseln (der Tempo Trainer hat zwei, der Tempo Trainer Pro von Finis hat drei Betriebs-Modi), ist vielleicht ein Blick in die Bedienungsanleitung notwendig.

Ich benutze den Tempo Trainer und neuerdings auch den Tempo Trainer Pro.

Der Preis liegt für den Tempo Trainer bei ca. 27 EUR und für den Tempo Trainer Pro bei ca. 46 EUR. (Stand Januar 2013)

Ein Rubberband

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Das Rubberband ist eine geschlossene Gummischlinge. Es gibt diese Teile in unterschiedlichen (Zug-)Stärken und Breiten. Für das Laufen empfehle ich dir ein starke Zugstärke (grün) zu wählen. Das Rubberband schlingst du dir in einer einfachen Acht um die Fußknöchel und läufst damit.

Vorsicht! Besonders Rückfußläufer, die es gewohnt sind ihre Füße zuerst nach vorn zu bringen, laufen Gefahr damit „auf die Schnauze“ zu fallen. Also vorsichtig, langsam und mit Gefühl (anstatt mit Gewalt) anfangen 😉

Achtung: Du solltest dabei entweder längere Socken oder eine lange Laufhose (Lauftight) tragen. Das Gummiband auf der blanken Haut reibt dir sonst die Haut ab und erzeugt schmerzhaft Schürfwunden. Wenn du es übertreibst und kilometerweit damit laufen willst, dann hilft dir wahrscheinlich auch der Schutz durch die längeren Socken nichts mehr.

Des weiteren tragen die Reißverschlüsse der Lauftights dazu bei die Lebensdauer des Rubberbands zu verkürzen, da sie scharfkantig sind und das Gummimaterial aufarbeiten. Auch hier hilft es, wenn du längere Socken einfach über den Reißverschluss ziehst. Wechsle kurze Strecken mit Rubberband mit kurzen Laufstrecken ohne Rubberband ab.

Der Preis liegt bei ca. 2-5 EUR. (Stand Januar 2013)

Koordinations-, Speed- oder Trainings-Leiter

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Die Speed- oder Trainingsleiter legst du auf den Boden (oder besser: Rasen) und versuchst in jedes Feld zu treten. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den beiden folgenden Hilfsmitteln den Pflastersteinen und der Straßenkreide: Du versuchst in mit steigender Schrittfrequenz jeden Zwischenraum der Koordinationsleiter zu treffen, ohne auf die Sprossen zu treten.

Koordinations-oder-Trainingsleiter-veras-triathlon-blog
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Der Preis liegt bei ca. 18-42 EUR (Stand Januar 2013)

Gehsteig mit Pflastersteinen

Pflastersteine-veras-triathlon-blog
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Eine einfache Schrittfrequenzübung findest du draußen vor deiner Tür, wenn du Gehwege mit Betonpflastersteinen auf deinen Laufrouten hast.

Versuche einfach jeden zweiten Pflasterstein zu „treffen“ (siehe gelbe Kreuze). Die kleine Übung wirkt jederzeit, aber – meiner Meinung nach – besonders gut am Ende einer Laufeinheit, um dich zum Abschluss nochmals an eine höhere Schrittfrequenz zu „erinnern“.

Preis: Entweder unbezahlbar oder kostenlos 😉 Je nachdem, ob du dir einen (Gehweg) kaufen oder nur benutzen willst.

Straßenkreide

Straßenkreide findest du beim Discounter, in einer Spielwarenabteilung oder im bunt sortierten Schreibwarengeschäft. Du nimmst dir eine Straßenkreide und malst Striche oder Kästchen in gleichbleibenden Abständen auf den Asphalt oder Beton. Das gleiche Prinzip wie bei den Pflastersteinen: Du versuchst mit steigender Schrittfrequenz zwischen deine Striche oder in deine Kästchen zu treten ohne die Linien zu übertreten. Die Kreidestriche waschen sich beim nächsten Regenschauer weg.

Der Preis liegt bei ca. 1-5 EUR.

Die Hilfsmittel lassen sich auch untereinander kombinieren. Beispielsweise lassen sich die akustischen Hilfsmittel (Clip-Metronom und Finis Tempo Trainer) mit den „Pflastersteinen“, der „Koordinationsleiter“ oder der „Straßenkreide“ kombinieren. Bei den Rubberbands glaube ich nicht, dass du zusätzliche akustische Unterstützung benötigst, denn diese verkürzen dir deine Schritte von Anfang an gewaltig.

Wie du siehst, kannst du dir mit etwas Kreativität viele Hilfsmittel finden, die dir dabei helfen deine optimale Schrittfrequenz zu finden, zu verändern, gezielt zu trainieren und langfristig zu halten.

Wenn dir noch weitere Hilfsmittel einfallen, die dich dabei unterstützen deine Schrittfrequenz zu verändern, dann erweitere diese Vorschläge über die Kommentarfunktion (dazu brauchst du einen WordPress-Account) oder sende mir eine E-Mail unter jane_doe_muc (at) web (dot) de. Dann füge ich deine Vorschläge noch ein.

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Finde deine optimale Schwimmbrille

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Was nützt dir die coolste Schwimmbrille, wenn sie ständig beschlägt, dir Kopfschmerzen verursacht oder dir Wasser in die Brille läuft? Nachfolgend findest du einen Einkaufsführer, der dir dabei hilft deine für dich optimale Schwimmbrille zu finden.

Wozu dient eine Schwimmbrille?

Schwimmbrillen schützen deine Augen vor dem Wasser. Im Freiwasser vor verschmutztem Wasser und in Schwimmbädern vor meistens gechlortem Wasser. Im Freiwasser, auch schon im Freibad, kommt noch der Schutz vor der Einstrahlung von direktem Sonnenlicht und zusätzliche Reflexionen des Wassers hinzu (UV-Schutz ist optional).

Sie sorgen dafür, dass du siehst wo du hin schwimmst und ob dir ein anderer Schwimmer entgegen kommt. Du siehst wie viel Abstand du noch zur Wand oder zu den Begrenzungsleinen hast, und sie helfen dir optimale Kopfhöhe bei der Kraulatmung festzustellen.

Welche Arten von Schwimmbrillen gibt es?

Chlorbrille ist nur eine andere Bezeichnung für Schwimmbrille.

Es gibt

  • Schwimmbrillen mit weichem Rahmen (aus Silikon)
  • Schwimmbrillen mit harten Augenschalen aus Plastik (z.B.
    Polycarbonat).
  • Schwimmbrillen mit Rahmen aus einem einzigen Guss (Silikon)
  • Schwimmbrillen bestehend aus harten Augenschalen verbunden durch einen Nasensteg.
  • maskenförmige Schwimmbrillen; nicht zu verwechseln mit Taucherbrillen zum Tauchen oder Schnorcheln. Schwimm-Masken besitzen eine größere Auflagefläche aus Silikon als die Saugnapfbrillen.

Verwendungszweck

Schwimmbrillen unterscheiden sich nach ihrem Verwendungszweck.

  • Freizeitgebrauch zum gelegentlichen Schwimmen
  • Dauereinsatz im Training
  • Wettkampf
  • Freiwasser, Freibad
  • Schwimmhalle

Wettkampfschwimmbrillen (Swedish Goggles)

Wettkampfschwimmbrillen-veras-triathlon-blog
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Die Augenschalen sind im Vergleich zu anderen Schwimmbrillen klein und hart. Die Augenschalen sind normalerweise nicht gepolstert. Inzwischen gibt es auch minimal gepolsterte Schwedenbrillen.

schwimmbrille-schwedenbrille-mit-dünner-augenauflage-veras-triathlon-blog
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Die Augenschalen saugen sich im Prinzip an der Haut in den Augenhöhen fest. Das ist gewöhnungsbedürftig. Wenn du dich daran gewöhnst, hast du eine gute Rundumsicht und eine ultraleichte Schwimmbrille.

Die original Swedish Goggles sind auch die mitunter die preiswertesten, qualitativ hochwertigen Schwimmbrillen im Vergleich. Die Malmsten Swedish Goggles kommen immer als Bausatz in Einzelteilen. Es gibt sie mit klaren, farblich getönten oder verspiegelten „Gläsern“.

Nachteil: Wenn dir jemand ins Gesicht schlägt oder tritt (Freiwasserstarts oder tumbe Freizeitschwimmer auf nicht abgeleinten Bahnen oder der Rüpel von nebenan), dann bekommt dein Auge das voll ab.

Vorteil: Geringes Gewicht, sehr klein, flach und damit aquadynamisch (= erzeugen wenig zusätzlichen Wasserwiderstand), geringer Anschaffungspreis. Keine allergischen Reaktionen auf Silikon- oder andere Plastikauflagen.

Meine Erfahrung: Anfangs konnte ich sie nicht tragen, da zu schmerzhaft. Inzwischen sind die Swedish Goggles von Malmsten meine Lieblingsschwimmbrillen, da sie bei mir auch im Dauergebrauch keine allergischen Reaktionen hervorrufen.

Trainingsschwimmbrillen (Saugnapfbrillen)

Trainingsschwimmbrillen-veras-triathlon-blog
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Die Augenschalen sind gepolstert. Meistens mit Silikon. Manchmal finden sich auch noch Polsterungen aus Schaumstoffen. Hier saugt sich das Auflagenmaterial saugnapfartig an der Haut fest. Diese Schwimmbrillen gibt es in diversen Ausführungen und Designs. Auch die Trainingsschwimmbrillen verfügen über klare, farblich getönte oder verspiegelte „Gläser“. Allerdings schränken viele die Rundumsicht ein, d.h. deine Sicht zur Seite ist durch den Rahmen behindert. Das stört vor allem beim Rückenkraul schwimmen.

Vorteil von Polsterungen: Sie fühlen sich angenehm auf der Haut um die Augen an. Sie schützen das Auge etwas besser bei Tritten und Schlägen (z.B. im Triathlon).

Nachteil von Polsterungen: Bei Materialempfindlichkeiten kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Nachteil der Wettkampf- und Trainingsschwimmbrillen: Sie hinterlassen oft Augenränder, die sich je nach Hauttyp über ein paar Stunden halten.

zwei-unterschiedliche-schwimmbrillengläser-veras-triathlon-blog
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Maskenartige Schwimmbrillen

Sie besitzen einen breiten Silikonrand der an Stirn und Wangenknochen aufliegt. Sie saugen sich fest und sitzen (im Trockenen) auch sehr fest.

Meine Erfahrungen: Mir liefen sie voll Wasser. Jedes mal beim Abstoßen von der Wand oder auch beim Schwimmen. Ein Trainingspartner von mir schwimmt ausschließlich mit diesen Brillen, weil ihm keine andere passt und er ist hochzufrieden damit.

Hersteller sind beispielsweise Aqua Sphere, TYR, Zoggs, Cressi, Arena, …

Inzwischen gibt es fast eine Zwitterform zwischen den Maskenartigen und den Trainingsschwimmbrillen, die größere, oft dreieckig anmutende Augenschalenform besitzen und eine vergrößerte Auflagefläche, aber kleiner sind als die typischen Maskenbrillen.

Schwimmbrillen für Triathlon

Theoretisch kannst du jede Schwimmbrille für das Schwimmen im Triathlon benutzen. Praktisch ist es sinnvoll mindestens zwei Schwimmbrillen zu besitzen: Eine mit klaren Gläsern (oder nur minimal getönte wie gelb, orange, blau oder grün) für bewölktes Wetter und eine dunkel getönte oder verspiegelte für Wetter mit Sonnenschein. Meiner Meinung nach ist die Bezeichnung „Triathlon-Schwimmbrille“ reines Marketinggeschwätz, um in einem weiteren Marktsegment gleiche Schwimmbrillen verkaufen zu können.

Optische Schwimmbrillen

Optische Schwimmbrillen besitzen geschliffene „Gläser“. Als Schwimmer mit Sehschwäche (kurzsichtig oder weitsichtig) ermöglichen sie dir scharfe Sicht beim Schwimmen ohne dass du Kontaktlinsen benutzen musst.

Die Sehstärken gibt es meistens in Schritten von halben oder ganzen Dioptrien. Manchen Hersteller bieten auch die Möglichkeit zwei Augenschalen mit unterschiedlichen Dioptrien zu kombinieren (z.B. Fashy, Swans, Chilliez, Aqua Sphere, View). Die optische Schwimmbrille von „View“ war die einzige, bei der ich Dioptriewerte bis -10 gefunden habe. Die meisten hören bei -7 (oder früher) auf.

Manche Hersteller bieten die optische Schwimmbrille komplett (z.B. Chilliez), andere wiederum als Bausatz (Swans, Aqua Sphere). Inzwischen gibt es auch verspiegelte optische Schwimmbrillen (Swans).

Bestandteile einer Schwimmbrille

Eine Schwimmbrille besteht aus einem Rahmen, Augenschalen, Kopfband, Nasensteg. Zusätzlich bieten manche Verstellmöglichkeiten beim Kopfband und unterschiedliche Nasenstege. Die Augenschalen weisen bei bestimmten Modellen eeine Anti-Beschlag-Beschichtung und einen UV-Schutz auf.

Nasensteg

Der Nasensteg ist entweder bereits in den Rahmen gegossen oder ein verstellbarer Bestandteil deiner Schwimmbrille. Wenn er verstellbar ist, dann findet sich entweder eine gerippte Innenfläche am Nasensteg, die je nach gewünschter Länge einrastet oder du findest austauschbare Nasenstege in unterschiedlichen Formen und Längen als mitgeliefertes Zubehör.

Material und Form der Augenschalen

Die Augenschalen sind entweder aus Silikon in den Rahmen gegossen oder aus hartem Plastik (oft kratzfestes Polycarbonat).

Von Hersteller zu Hersteller sind die Augenschalen unterschiedlich geformt. Die Wettkampfschwimmbrillen sind sehr flach. Sie schmiegen sich in die Augenhöhlen damit sie wenig oder gar nicht von der Gesichtsfläche abheben, und somit geringen oder keinen zusätzlichen Wasserwiderstand erzeugen.

Trainingsschwimmbrillen und die Schwimmbrillen für Freizeitschwimmer und Triathleten besitzen oft Augenschalen die etwas größer und höher sind.

Glasfarben und ihr Einsatzgebiet

Für fast alle Schwimmbrillen gibt es farbige, getönte, verspiegelte oder klare Gläser. Welche Glasfarbe du wählst, hängt ab davon, ob du deine Schwimmbrille in der Schwimmhalle oder draußen benutzen willst. Draußen hängt die Glasfarbe vom Wetter ab: Strahlender Sonnenschein oder bedeckter Himmel.

klar

Klare, ungetönte, transparente Gläser eignen sich vor allem zum Schwimmen in Schwimmhallen, bei künstlichem oder schwachen Lichtverhältnissen, oder bei bewölktem Himmel. Klare Augenschalen filtern kein Licht. Bei Sonnenschein wirst du mit klaren Schwimmbrillengläsern ständig durch das Sonnenlicht und seine Reflektionen durch das Wasser geblendet. Das ist auf Dauer sehr unangenehm.

rauchfarben, grau getönt

Rauchfarbene oder grau getönte Schwimmbrillengläser schützen deine Augen vor direkter Einstrahlung des Sonnenlichts. Sie reduzieren die Helligkeit des Lichts ohne Farben zu filten. Sie eignen sich vor allem für das Schwimmen im Freien (Freiwasser oder Freibad). Die helleren Tönungen eignen sich auch in Schwimmhallen. Bei den dunklen Grautönungen sieht es für dich damit in der Schwimmhalle aus, als würdest du bei Nacht schwimmen.

blau getönt

Blaugetönte Gläser mindern die Wirkung von grellem Licht und zusätzlichen Reflektionen durch das Wasser. Sie eignen sich – laut Herstellerangaben – für das Schwimmen in der Schwimmhalle und draußen.

gelb oder orange getönt

Gelbe oder orange getönte Gläser erhöhen die Kontraste bei schlechten Lichtverhältnissen.

verspiegelt

Verspiegelte Gläser bieten den besten Schutz bei grellem Sonnenlicht und zusätzlichen Reflektionen durch das Wasser. Sie eignen sich vor allem für das Schwimmen im Freiwasser oder Freibad bei Sonnenlicht. In der Schwimmhalle sind sie etwas dunkel (ähnlich den dunkelgrau getönten Schwimmbrillengläsern).

polarisiert

Polarisierte Gläser besitzen eine zusätzliche Beschichtung. Diese filtert Reflexionen wie z.B. des Sonnenlichts von der Wasseroberfläche heraus und verhindern dadurch, dass du geblendet wirst.

UV-Schutz

Der UV-Schutz schützt deine Augen – wie bei einer Sonnenbrille – vor dem ultravioletten Anteil des Sonnenlichts. UV-Schutz wird zwar sehr häufig bei Schwimmbrillen deklariert, aber es finden sich keine weiteren Hinweise zum Umfang des UV-Schutzes (wie z.B. bei Sonnenbrillen).

Anti-Beschlag-Beschichtung (Anti-Fog-Beschichtung)

Die Augenschalen der Schwimmbrille sind innen mit einer hauchdünnen Schicht imprägniert, die verhindert, dass sich die Gläser von Innen beschlagen. Diese Schicht nutzt sich im Laufe des Gebrauchs der Schwimmbrille ab und ist kratzempfindlich. Deshalb vermeide es mit den Fingernägeln die Innenseite der Gläser zu berühren. Unterlasse es auch die Innenseite der Augenschalen mit einem (Hand-)Tuch auszutrocknen. Auch das ist Gift für die Anti-Fog-Beschichtung.

Herstellerfirmen von Schwimmbrillen

Adidas, Alex, Aquafeel, Aqua Sphere, Arena, Beco, Blueseventy, Camaro, Chilliez, Cressi, Fashy, Gator, Head, Malmsten, Maru, Orca, Seac, Speedo, Swans, Tusa, TYR, View, Yingfa, Zoggs, (kein Anspruch auf Vollständigkeit!)

Zubehör von Schwimmbrillen

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Entweder eine Tasche aus Weichplastik mit Reißverschluß, oder ein Etui aus Hartplastik findest du oft bereits im Kaufpreis inbegriffen.

Zusätzlich bieten viele Hersteller Reparatur-Kits an, die Ersatz für gerissene Kopfbänder, gebrochene Nasenstege und Plastikschnallen für die Weitenregulierung der Kopfbänder enthalten.

Weiteres käufliches Zubehör sind Anti-Beschlag-Sprays oder -Tropfen. Allerdings habe ich damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. Das heißt: Das Zeug kostet meiner Meinung nach nur Geld und taugt nichts. Die Schwimmbrillen beschlugen trotz Anti-Fog-Spray oder -Flüssigkeit.

Ich benutze Spülmittel, Duschgel oder die Flüssigseife aus dem Spender in der jeweiligen Toilette… Andere spucken einfach in die Augenschalen oder benutzen sogar Zahnpasta. Jedem das seine. Teste aus, was bei dir funktioniert, damit deine Schwimmbrille nicht mehr beschlägt.

Weiteres Schwimmbrillen-Zubehör sind Etuis oder Neoprentaschen zum Aufbewahren der Schwimmbrillen. Diese helfen deiner Schwimmbrille länger kratzfrei und sauber zu bleiben, als wenn sie in deinem Schwimmbeutel lose herum fliegt.

Extra-Tipp: Preiswerte Etuis für Schwimmbrillen

Hier findest du zwei Fotoreihen von preiswerten Etuis. Einmal ein Softcase: Das eine ist ein Faulenzer (für Stifte) aus Neopren zweckentfremdet. Kostenpunkt: 2 EUR.

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Einmal ein Hardcase: Das andere ist ein preiswertes Brillenetui aus dem 1-EURO-Kruschladen. Kostenpunkt: 1 EUR.

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Darauf solltest du beim Kauf deiner Schwimmbrille achten

Triathleten haben unterschiedliche Kopfformen, Augenabstände und Nasenrücken. Deshalb ist es wichtig für dich die für dich passende Schwimmbrille zu finden.

Als Triathletin (aber auch als Triathlet) mit schmalem Gesicht und/oder geringem Augenabstand passt dir vielleicht eine Schwimmbrille für Jugendliche oder Kinder besser.

Passform

Stell dir folgende Fragen:

  • Sitzt die Schwimmbrille fest aber komfortabel um deine Augen?
  • Bleibt sie einmal fest angepresst um deine Augen haften? Saugt sie sich fest? Oder fällt sie sofort wieder ab?
  • Drücken die Augenschalen irgendwo unangenehm?
  • Passt der Nasensteg?
  • Oder drückt er auf deinen Nasenrücken?
  • Ist der Nasensteg fest?
  • Ist der Nasensteg flexibel?
  • Ist der Nasensteg austauschbar?
  • Passt der Abstand zwischen den Augenschalen? Wenn nicht, läßt er sich verstellen?
  • Kannst du das Kopfband problemlos verstellen?
  • Stört der Verstellmechanismus beim Schwimmen?

Wenn die Schwimmbrille als Bausatz verkauft wird:

  • Kannst du sie zusammen setzen?
  • Gibt es ein zusammen gebautes Muster, welches du probeweise aufsetzen kannst?
  • Wie weit ist dein Sichtwinkel?
  • Kannst du auch ohne den Kopf zu drehen, zur Seite blicken?

Wenn die Schwimmbrille nach dem Andrücken für einige Sekunden (oder länger) ohne dem Kopfband an deiner Haut haften bleibt, ist das meistens (aber nicht immer) ein Hinweis darauf, dass sie auch im Wasser gut dicht hält.

Wenn du Schwimmbrillen online kaufst, solltest du vorher wissen, was du brauchst.

Zubehör im Preis inbegriffen

Wenn du eine Schwimmbrille kaufst, sind meistens im Preis inbegriffen eine Aufbewahrungsmöglichkeit (Hard- oder Softcase) und verschiedenen Nasenstege (nicht bei den Schwimmbrillen, deren Rahmen in einem Stück gegossen wurde). Ab und zu bekommst du noch Schwimmbrillen im Blister, also ohne Aufbewahrungsmöglichkeit.

Besonderheiten bei Schwimmbrillen

Viele Hersteller produzieren unterschiedliche Schwimmbrillen für Damen, Herren, Jugendliche und Kinder. Einige Hersteller bieten sogar fast maßgefertigte Schwimmbrillen an. Z.B. bei TYR (USA) kannst du dir deine Schwimmbrille nach Passform, Glastyp und der Farbkombination nach deinem Geschmack und Bedürfnissen zusammenstellen. Auswählen kannst du den Rahmen der Schwimmbrille, die Farbe der einzelnen Gläser, die Farbe der rechten und der linken Hälfte des Rahmens, die Farbe des Kopfbandes und der Verstellriegel. Du kannst sogar etwas auf eine der Augenschalen eingravieren lassen. Alles gegen Aufpreis versteht sich.

Preise

Die Preise beginnen bei ca. 1 EUR im 1-Euro-Kruschladen (nicht zu empfehlen!) und enden irgendwo bei ca. 50EUR für die Schwimmbrillen von der Stange.

Die optischen Schwimmbrillen fangen lt. meiner Erfahrung bei ca. 20 EUR an (via Internet). Ich habe allerdings schon mehr als das Doppelte beim Augenoptiker dafür bezahlt.

Übrigens: Die teuerste Schwimmbrille ist kein Garant dafür, dass sie dir passt oder dass sie „die Beste“ für dich ist. Ich besitze sogar ein paar Schwimmbrillen von den Discountern à ca. 4 EUR und selbst diese sind für Trainingseinheiten oder als Ersatzschwimmbrille für mich ok.

Pflegehinweise für deine Schwimmbrille

  • spüle sie nach dem Einsatz mit klarem, kalten Wasser ab (empfiehlt sich v.a. bei Salzwasser)
  • verpacke die Schwimmbrille wieder in ihre Tasche (Softcase) oder ihr Etui (Hardcase), damit die Gläser nicht verkratzen
  • vermeide es die Schwimmbrille mit Handtuch oder Lappen zu trocknen. Lass besonders die Gläser von allein an der Luft in ihrer Aufbewahrungstasche trocknen
  • Reiben an der Innenseite der Augenschalen verkratzt das Material und zerstört die Anti-Beschlag-Beschichtung.
  • vermeide das Trocknen durch direkte Sonneneinstrahlung oder das Trocknen auf Heizkörpern

Viel Erfolg beim Finden deiner für dich optimalen Schwimmbrille.

Trainingsangebot

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Blogtipp Laufen – Der Runblogger Blog von Pete Larson

Heute stelle ich dir einen Blog aus meiner Blogroll vor, den ich abonniert habe und auch auf Twitter folge.

Möchtest du immer auf dem Laufenden gehalten werden was es an neuen Laufschuhen und neuen Laufschuh-Trends gibt? Dann solltes du öfters auf dem äußerst informativen Blog Runblogger von Pete Larson vorbeischauen.

Leider kommen die vorgestellten Laufschuhe zuerst in USA heraus und sind dann erst Wochen später hier in Deutschland über den Fachhandel erhältlich. Wer nicht so lange warten möchte, kann ja direkt in USA bestellen.

Wer ist Pete Larson?

Hier findest du seine Biografie.

Logischerweise ist er selbst ein aktiver (und ziemlich guter) Läufer und weiß aus eigener Erfahrung worüber er schreibt. Er ist im Hauptberuf Professor für Biologie und lehrt Anatomie und Leistungsphysiologie. Mit seiner Familie (bestehend aus seiner Frau, drei kleinen Kindern plus Hund) lebt er in Concord, New Hampshire in den USA. Ausserdem gibt er zu ein größeres Laufschuhproblem zu haben… ich schätze mal er hat wahrscheinlich soviele Laufschuhe wie beispielsweise ein It-Girl Pumps. („It-Girls“ sind beispielsweise Kim Kardashian oder Paris Hilton.)

Was bietet der Runblogger Blog?

Er bietet regelmäßige Infos zu von ihm getesteten Laufschuhmodellen. Was mir gefällt ist, dass er tatsächlich unabhängig von irgendwelchen Herstellern Querbeet testet was ihm zusagt. Besonders haben es ihm die Light Weight Trainer und minimalistischen Laufschuhe angetan, was auch die Laufschuhe sind, die ich bevorzuge.

Darüber hinaus finden sich immer wieder interessanten Perspektiven und/oder weiterführende Links zu aktuellen Trendthemen wie derzeit beispielsweise „Natural Running“ oder (Pseudo-)“Barfusslaufen“. Auch konnte ich schon öfter weitere lesenswerte, englischsprachige Laufblogs über seine Verlinkungen entdecken.

Neu: Das Buch von Pete Larson

Natürlich darf etwas Eigenwerbung, wie zu seinem kürzlich erschienen Buch „Tread Lightly: Form, Footwear and the Quest for Injury-Free Running.“ in Zusammenarbeit mit Bill Katovsky (der auch einen lesenswerten Blog betreibt) nicht fehlen. Sein Buch handelt natürlich – wie könnte es auch anders sein – vom Laufen.

Die Themen reichen (lt. der Info auf seinem Blog) von der Evolution des Laufens über Laufverletzungen bis zum Barfusslaufen und der Geschichte des Laufschuhs. Laufschuhtechnologie wird genauso behandelt wie die Biomechanik des Laufens. Auch über die sportgerechte Ernährung findet sich ein Kapitel und ein interessanter Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Laufverletzungen wird nachgewiesen.

In seinem Buch versucht er sich daran die Frage zu klären, warum heutige Läufer so häufig verletzt sind, aber gibt zu nicht die ultimative Antwort darauf zu haben. Mit einem multifaktoriellen Ansatz über Lauftechnik, Laufschuhe, Ernährung und vielem mehr sucht er die Ursachen zu aufzudecken.

Er beleuchtet das aktuelle Wissen bezüglich der Lauftechnik aus der Wissenschaft, vergleicht es mit dem vorhanden Wissen aus der Geschichte und versucht daraus abzuleiten inwieweit dieses Wissen uns – dem modernen Läufer – dabei helfen kann verletzungsfreier zu laufen.

Klingt doch vielversprechend für ein Erstlingswerk? Ich bin gespannt darauf es zu lesen, denn ich habe es gerade via amazon.de bestellt… und freue mich auf weiterhin viele informative Beiträge auf seinem Blog.

Hier kannst auch du es bestellen: Tread Lightly von Pete Larson und Bill Katovsky

(Achtung: Das war noch keine Buchrezension, denn gelesen habe ich das Buch noch nicht ;o))

Hier findest du ein Interview mit Pete Larson über sein Buch auf der Webseite der US-Runnersworld (Englisch).

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Materialtipp Triathlon – Ausrüstungs-Tipps für Triathloneinsteiger

Triathlon besteht aus den drei Einzeldisziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Deshalb benötigst du Ausrüstungsmaterial für alle drei Disziplinen.

Wenn du vorher schon etwas sportlich unterwegs warst, dann ist das meiste an Ausrüstung bereits vorhanden. Ein Mountainbike oder Stadtfahrrad hat fast jeder. Eine Badehose oder einen Schwimmanzug besitzen ebenfalls viele Leute, die sich gern ab und zu schwimmend bewegen und über Laufschuhe verfügen alle, die sich schon mal am Laufen versucht haben.

Um bei einem Volkstriathlon dabei zu sein, die Atmosphäre zu schnuppern und deinen Spass zu haben, brauchst du dir definitiv keine komplette neue Ausrüstung für das Schwimmen, Radfahren und Laufen zu kaufen.

Über Neuerwerbungen in Punkto Material solltest du dir nur Gedanken machen, (1) wenn du es nicht hast, (2) das alte beschädigt ist oder (3) du sicher bist, dass du beim Triathlonsport bleiben willst.

Für das Schwimmen benötigst du an Ausrüstungsgegenständen:

  • Schwimmbekleidung. Badehose für die Herren, Schwimmanzug für die Damen. Die Badehose sollte eng anliegen. Flattershorts bremsen dich beim Schwimmen aus. Die Damen sollten unbedingt einen Schwimmanzug (Einteiler) wählen, keine Bikinis. Es ist ein Sport- und kein Schönheitswettbewerb. Aus diesem Grund sind die meisten Bikinis wenig für das sportliche Schwimmen geeignet.
  • Schwimmbrille. Eine Schwimmbrille mit getönten Gläsern ist für das Freiwasser vorteilhafter; eine klare Schwimmbrille ist nur in Hallenbädern von Vorteil.
  • Schwimmmütze (auch Bademütze oder Schwimmhaube genannt; diese wird oft vom Veranstalter gestellt)
  • Achtung: Du brauchst einen Neoprenanzug, sobald die Wassertemperatur am Wettkampftag unter 16°C absinkt, sonst lassen sie dich nicht starten. Dazu kannst du dir entweder !!rechtzeitig vorher!! einen Wetsuit ausleihen (von Freunden oder gegen Gebühr) oder du kaufst dir einen gebrauchten Neoprenanzug. Du solltest vorher schon ein paar mal mit dem Neo geschwommen sein, sonst erhöhst du dein Risiko für Panikattacken im Wasser.

Für das Radfahren benötigst du folgendes Equipment:

  • funktionstüchtiges Fahrrad (MTB, Rennrad, Trekkingrad, Klapprad, Stadtrad – alles ist erlaubt; nur kein Hilfsmotor)
  • funktionstüchtiger, unbeschädigter Fahrradhelm (das wird beim Einchecken von den Kampfrichtern überprüft!)
  • Radhose + Radtrikot (Du kannst auch in deiner Badehose/deinem Schwimmanzug radfahren; die Herren müssen jedoch den Oberkörper bekleiden)
  • evtl. Radbrille (schützt z.B. gegen den Fahrtwind und Staub)
  • evtl. Radschuhe (sind steifer als die Laufschuhe, in welchen du auch radfahren kannst), Socken

Für das Laufen benötigst du weiter an Ausrüstung:

  • Laufschuhe (+ Laufsocken, wenn du nicht barfuss in den Schuhen laufen willst)
  • ggfs. Kopfbedeckung für das Laufen
  • ggfs. Laufbekleidung (du kannst auch in deiner Radbekleidung laufen)

Zusätzlich benötigst du an Material:

  • eine Radflasche für dein Getränk
  • ein Startnummernband (oder etwas ähnliches, wie ein Gummiband mit Sicherheitsnadeln) an welchem deine Startnummer befestigt wird, die du beim Radfahren und Laufen tragen musst
  • ein Chipband für den Zeitnahmechip (wird manchmal ebenfalls vom Veranstalter gestellt)

Bezüglich der Ausrüstungsgegenstände, die dir eventuell vom Veranstalter gestellt werden (Schwimmkappe und Chipband), findest du die Infos in der Ausschreibung oder du fragst beim Veranstalter nach.

Wenn dir das Umziehen zwischen den einzelnen Disziplinen zu lästig ist oder du Zeit sparen möchtest, dann empfiehlt sich ein Triathlonanzug als Einteiler oder Zweiteiler. Damit kannst du alle drei Triathlondisziplinen absolvieren und musst die Kleidung nicht mehr wechseln.

Viel Spass und Erfolg bei deinem ersten Triathlon. 😉

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Materialtipp Triathlon – Worauf du beim Kauf deiner Triathlonbekleidung achten solltest

Ob Einteiler oder Zweiteiler, deine Triathlonbekleidung benötigst du für alle drei Teildisziplinen: Schwimmen, Radfahren und Laufen. Entsprechend sollte sie funktionell und ausreichend bequem sein. Sie sollte dich in keinem Fall behindern, einengen oder zu unangenehmen Scheuerwunden führen. Bei den Materialien schenken sich die diversen Hersteller relativ wenig. Aber: Der Teufel liegt im Detail.

Einteiler oder Zweiteiler

Ein Triathlon-Einteiler mag etwas komplizierter zum An- und Ausziehen sein (v.a. wenn du dringend das Örtchen aufsuchen musst), besonders wenn es sich um einen Kompressionsanzug handelt. Dafür sitzt das Teil – hoffentlich – wie angegossen. Ein zu kurzer Frontreissverschluss oder eine fehlende Reissleine am Rückenreissverschluss werden in der Hektik des Wettkampfs leicht zur Ursache für Krämpfe beim verzweifelten Versuch den Trisuit an- oder auszuziehen.

Ein Triathlon-Zweiteiler ist in dieser Situation (An- und Ausziehen) leichter zu handhaben, aber birgt die Gefahr eines Sonnenbrandes am Rücken. Wenn sich das meist recht knapp gehaltene Triathlontop beim Radfahren am Rücken nach oben schiebt und einen Streifen blanker Haut frei gibt, der v.a. auf der Langstrecke gut durchgegrillt wird. Da bleibt die Erinnerung an die Veranstaltung garantiert bis Weihnachten…

Ein weiterer bedenkenswerter Nachteil der Zweiteiler liegt in dem notwendig straffen Hosenbund, der beim Radfahren gern in den Bauch einschnürt. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte darauf achten und überprüfen, ob die enge Schnürung der Trishorts vielleicht ihren Anteil an eventuell auftretenden Magenbeschwerden hat.

Passform

Deine Triathlonbekleidung sollte sehr eng anliegen. Das ist besonders wichtig beim Schwimmen, wenn Neoprenverbot herrscht und beim Radfahren. Nachfolgend findest du ein paar Hinweise, welche weiteren Details deiner Triathlon Bekleidung welche Vorteile für dich bieten.

Obermaterial

Das Obermaterial von Trisuits ist meistens eine Mischung aus Polyester, Polyamid, Nylon ggfs. mit einem Anteil an Lycra oder Elasthan, um es dehnfähiger zu machen. Das Material sollte unbedingt atmungsaktiv sein und schnell trocknen. Einsätze an Seite oder Rücken aus luftigem Mesh-Material sorgen für zusätzliche Kühlung.

Manche der Triathlon Anzüge sind neuerdings mit einer Sharkskin-Oberfläche ausgestattet, die das Wasser besser abperlen läßt. Es kann jedoch sein, dass sich der Effekt nach relativ kurzer Zeit verliert. (Das war zumindest meine Erfahrung mit entsprechend ausgestatteten Schwimmanzügen.)

Hosenbeinlänge

Triathleten mit kräftigeren Oberschenkeln sind gut beraten längere Hosenbeine zu wählen und die „Hot Pants“ den Athleten mit den schlankeren Beinen zu überlassen. Wenn Haut irgendwo scheuern kann, dann wird sie scheuern und dich aufscheuern. Je länger die Distanz, desto langanhaltender und heftiger das Scheuern. Mach dir selbst ein Bild… v.a. der Schmerzen. Da hilft leider auch kein Vaselin mehr, sondern da helfen nur längere, eng anliegende Hosenbeine.

Gummierte Beinabschlüsse verhindern, dass dir die Hosenbeine nach oben rutschen.

Hals-, Arm-, Beinabschlüsse

Beim Schwimmen ohne Neoprenanzug kommt es darauf an, dass v.a. die Abschlüsse am Hals, an den Armen und Beinen eng anliegen. Der Halsausschnitt sollte entweder hoch, d.h. knapp unterhalb des Halses oder (wenn tiefer ausgeschnitten bei den Triathlonanzügen für Damen) etwas oberhalb des Brustbeins eng anliegen. Dort sind die Eintrittsstellen für das Wasser beim Schwimmen ohne Neoprenanzug.

Ist dein Anzug an diesen Stellen weit, findet das Wasser seinen Weg zwischen Haut und Material. Sitzt der Triathlonanzug auch an Bauch und Rücken locker, dann bilden sich dort gern Wasserblasen, die dich beim Schwimmen behindern.

Grundsätzlich erhöht Bekleidung, die Falten wirft deinen Wasserwiderstand. Dreimal darfst du raten, warum Schwimmbekleidung, v.a. Wettkampfbekleidung, knalleng anliegt.

Auch bei der Triathlonbekleidung ist es meiner Meinung eine Überlegung wert eine Nummer kleiner zu wählen. Wie gesagt, spielt das hauptsächlich eine Rolle, wenn Neoprenverbot herrscht. Wenn du einen Neoprenanzug darüber ziehst, ist es zumindest für das Schwimmen relativ egal, ob deine Triathlonbekleidung darunter Falten wirft oder nicht.

Kompression

Der zweite Vorteil hauteng anliegender Bekleidung im Triathlon liegt im Kompressionseffekt. Dieser ist mMn überwiegend ein Placeboeffekt, aber trotzdem in seiner Wirkung zu beachten. Wenn du dich in Kompressionsbekleidung wohl fühlst, wirst du – aufgrund des subjektiven Wohlgefühls – eine individuell bessere Leistung erbringen können. Dazu musst du noch nicht einmal ausgewiesene Kompressionsbekleidung kaufen. Es reicht meistens schon, wie erwähnt, wenn du den Trisuit 1-2 Nummern kleiner kaufst.

Aerodynamik

Der dritte Vorteil besteht darin, dass deine Triathlonbekleidung beim Radfahren eng genug anliegen sollte, um zu vermeiden, dass sie im Wind flattert. Das ist mit unter einer der einfachsten und preiswertesten Wege, um deine eigene Aerodynamik auf dem Rad zu erhöhen.

Wundscheuerschutz

Der vierte Vorteil liegt in einer geringeren Wahrscheinlichkeit dich wund zu scheuern. Wenn Arm- und Beinabschlüsse eng und rutschfest anliegen, werden sie weniger verrutschen, Falten schlagen und damit weniger Erhebungen zum Scheuern auf der Haut bieten.

Flache Nähte

Möglichst wenige und flache Nähte helfen ebenfalls die Gefahr des Wundscheuerns zu reduzieren. Für Athletinnen und Athleten mit kräftigen Oberschenkeln sind Triathlonhosen (oder Triathlon Shorts) und Triathloneinteiler mit längeren Hosenbeinen empfehlenswerter. Auch wenn sich dadurch die Tan Line mehr in Richtung Knie verschiebt…Lieber weiß als wundgerieben. Das wird besonders auf den längeren Distanzen schmerzhaft.

Reissverschlüsse

Wenn das Oberteil (egal ob Einteiler oder Zweiteiler) vorn mit Reißverschluss zu verschließen ist, macht ein kleiner Kinnschutz das Tragen oft angenehmer. Ein Kinnschutz ist ein kleines Stoffstück, unter welches das Ende des Reissverschlusses versteckt wird, damit es nicht scheuern oder pieksen kann.

Ist das Oberteil am Rücken mit Reißverschluß zu schließen, wird eine Reissleine hilfreich. Damit läßt sich der Reißverschluß leichter schließen. Wenn der Triathloneinteiler sehr eng ist, kannst du ihn beim Anziehen leichter eigenhändig schließen und brauchst keine Hilfe von Dritten. Die Reissleine solltest du unter deinem Anzug verstauen. Sonst kann es dir passieren, dass dir im Eifer des Gefechts beim Schwimmen von einem Athleten dein Anzug aufgezogen wird. Zusätzlich solltest du sie so verstauen, dass sie dich nicht im Nacken/am Hals scheuern kann.

(B)Halt für die Damen

Für die Triathletinnen wird es zusätzlich wichtig, dass das Oberteil fest sitzt. Schmalbrüstige Athletinnen haben hier eindeutig einen Vorteil. Triathletinnen mit größerer Oberweite sollten sich überlegen ein festsitzendes Sportbustier oder einen entsprechenden Sport-BH unter den Triathlonanzug oder das Oberteil des Triathlon Zweiteilers zu ziehen. Beim Schwimmen und Radfahren spielt es keine so große Rolle. Jedoch das Laufen ist eine High-Impact Sportart, die das Brustgewebe mit in Leidenschaft zieht, sollte die entsprechende Unterstützung fehlen.

Manche Triathlon Anzüge für Damen haben bereits ein zusätzliches Oberteil eingearbeitet. Andere Hersteller bieten ein zusätzliches Oberteil optional an.

Blickdichte

Triathlon Oberteile (in Ein- oder Zweiteilern) für weibliche Athleten sind manchmal (aber nicht immer) mit zusätzlichem Futterstoff unterlegt. Das Material fühlt sich angenehmer auf der Haut an, besonders wenn das Oberteil in mehreren Bahnen genäht wurde.

Die Triathlonhosen oder Triathlonshorts (bei Triathletinnen auch das Oberteil) sollten aus undurchsichtigem (blickdichtem) Material sein. Manchmal stellt sich die Durchsichtigkeit erst bei Nässe heraus (weiss oder helle Farben!) oder unter Spannung (schwarz oder dunkle Farben). Deshalb ist es ratsam, wenn du dich auch mal von hinten in Sitzposition betrachtest ;o) bevor du den Anzug oder die Hose für deine Triathlonausrüstung kaufst. Hast du bereits so ein Teil erworben, und stellst du zu spät fest, dass die Hose doch durchsichtig ist, kannst du unter die Hose dunkle Kompressionsunterwäsche anziehen.

Sitzpolster

Das Sitzpolster sollte relativ klein und dünn im Vergleich zu den „Pampers“ in Radhosen sein. Das Material besteht meistens aus dünnem Fleece. Die Nähte sollten flach und das Nahtmaterial elastisch und relativ weich sein.

Taschen

Eine oder zwei kleine Rückentasche(n) ist/sind (v.a. auf den längeren Distanzen) nützlich für Gelpäckchen oder Riegel. Manchmal finden sich zusätzliche kleine Taschen an den Beinen, die praktisch sind, um den Müll der Gelpäckchen und Riegel zu verstauen (schließlich solltest du es vermeiden dein Plastik in der Botanik zu entsorgen). Diese Taschen sollten ebenfalls eng anliegen, andernfalls erfüllen sie den Zweck einer Widerstandshose beim Schwimmen ohne Neoprenanzug.

Nochmal zusammengefasst:

Einteiler oder Zweiteiler: bleibt Geschmackssache
Material allgemein: atmungsaktiv, elastisch/dehnbar, blickdicht, schnelltrocknend, eng anliegend
Verarbeitung der Nähte: möglichst wenige, flach und elastisch
Beinabschlüsse: flach, enganliegend, sparsam gummiert, nicht einschneidend
Armabschlüsse (ärmellos): flach, eng anliegend
Reissverschluss vorn: verdeckt oder sehr flach, Kinnschutz,
Reissverschluss hinten: Reissleine
Sitzpolster: dünn, klein, ohne Falten, keine harten Nähte
Taschen: kleine Rückentasche(n), evtl. kleine Tasche(n) am Bein, straff/eng anliegend

Ach ja: Teste deinen neuen Triathlonanzug (Einteiler oder Zweiteiler) im Training. Dort wirst du erst feststellen, ob er wirklich passt. Kleine Unannehmlichkeiten auf kurzen Strecken mutieren zu Katastrophen auf langen Strecken…

Worauf findest du, sollte noch geachtet werden, wenn du Triathlonbekleidung kaufst? Hinterlasse einen Kommentar (dazu brauchst du einen WordPress-Account) oder sende mir eine E-Mail unter jane_doe_muc (at) web (dot) de.

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Materialtipp Laufen – Leichter Trainingsschuh von Aldi-Süd

leichter-trainingsschuh-crane-aldi-2-veras-triathlon-blog
leichter-trainingsschuh-crane-aldi-2-veras-triathlon-blog

Wenn du ohne viel Geld zu riskieren mal einen leichten Trainingslaufschuh (relativ geringes Gewicht, relativ wenig Dämpfung, relativ geringe Sprengung, keine Pronationsstütze) ausprobieren möchtest, dann solltest du mal zu Aldi-Süd schauen. Vergangene Woche (KW7/2012) gab es diesen als Aktionsartikel für ca. 10,00 EUR. Läuft unter der Bezeichnung „Fitness-Schuh“.

leichter-trainingsschuh-crane-aldi-1-veras-triathlon-blog
leichter-trainingsschuh-crane-aldi-1-veras-triathlon-blog

Achtung: Diese Empfehlung beinhaltet keine Wertung dieses Laufschuhs, ob er gut/schlecht oder sonst etwas ist.

Sie bietet dir nur die Möglichkeit für wenig Geld auszuprobieren, ob du mit einem leichten Trainingsschuh zurecht kommen könntest.

leichter-trainingsschuh-crane-aldi-5-veras-triathlon-blog
leichter-trainingsschuh-crane-aldi-5-veras-triathlon-blog

Wenn du Probleme mit diesem Laufschuh entwickelst, bedeutet das nur, dass du mit DIESEM Laufschuh nicht zurecht kommst. Du könntest trotzdem mit einem anderen leichten Trainingsschuh zurecht kommen.

leichter-trainingsschuh-crane-aldi-3-veras-triathlon-blog
leichter-trainingsschuh-crane-aldi-3-veras-triathlon-blog

Update November 2012: Ich habe mir ein paar von diesen Laufschuhen in unterschiedlichen Farben zugelegt und bin rundum zufrieden damit. Sie verfügen für mein Gefühl über
+ eine angenehm weite Zehenbox (Größe 41),
+ ausreichend Dämpfung,
+ keine Stützelemente (also Neutralschuh),
+ und sind angenehm leicht (eher Light Weight als Racing Flat oder dazwischen)

Meiner Meinung nach war dieser leichte Trainingsslaufschuh ein echtes Schnäppchen. Mich würde interessieren wer der Hersteller war…

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Laufen im Triathlon – Je mehr Wochenkilometer, desto mehr Paar Laufschuhe

Die Anzahl deiner Laufschuhpaare und der Laufumfang pro Woche haben eine direkte Relation zueinander. Je mehr Kilometer du pro Woche du läufst, desto mehr unterschiedliche Paare Laufschuhe solltest du gleichzeitig in Gebrauch haben. Eine grobe Regel besagt, dass du je 20-30 km Wochenumfang ein Paar Laufschuhe benutzen solltest.

Wenn du beispielsweise nur 20-30km pro Woche läufst, dann kommst auch gut mit einem Paar Laufschuhe aus. Läufst du hingegen 100km pro Woche, dann bist du mit drei bis vier Paaren besser beraten.

Du kannst
+ innerhalb deiner Lieblingsmarke unterschiedliche Modelle laufen.
+ unterschiedliche Modelle unterschiedlicher Marken laufen.
+ gleiche Modelle unterschiedlicher Marken laufen.
+ unterschiedliche Jahrgänge des gleichen Modells deiner Lieblingsmarke laufen.

Selbst das gleiche Modell von Laufschuhen wird nicht unbedingt identisch produziert. Auch in der Laufschuhproduktion gibt es Montagsmodelle. Dennoch ist es weniger ratsam mehrere Paare des gleichen Laufschuhmodells zu tragen, da die Unterschiede zu gering ausfallen.

Warum solltest du mehrere Paare Laufschuhe gleichzeitig in Gebrauch haben?

Die Modelle unterscheiden sich voneinander. Sprengung, Pronationsstütze, Fersenkappenhöhe, Zehenboxbreite, Dämpfungseigenschaften, Schnürung, Innenverarbeitung, Sohlenprofil, Torsion, Sohlenhöhe, Absatzhöhe, Sohlenmaterialien etc. etc.

Der Schuh an deinem Fuß beeinflußt dein Laufverhalten. Bereits kleine Unterschiede bewirken eine Abwechslung – einen anderen Reiz – für deine Füße.

Im negativen Fall reicht das, wenn ein Laufschuh nicht für deinen Fuß, deine Lauftechnik, dein Abrollverhalten, etc. passt, bis hin zu massiven Schmerzen in Knie, Hüften, Schienbeinen etc.

Unterschiedliche Reize verhindern monotone Belastungen im Bewegungsablauf. Weniger monotone Belastung reduzieren die Verletzungsgefahr. Die Belastungen an immer den gleichen Schwachstellen deines Stützapparates nimmt ab.

Dadurch verteilt sich auch die Abnutzung auf mehrere Paar Laufschuhe. Das wirkt sich ebenfalls positiv auf dein Verletzungsrisiko aus.

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Minimalistische Laufschuhe – Der Nike Free 3.0
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Minimalistische Laufschuhe – der Nike Free 3.0

Der Nike Free 3.0 ist ein minimalistischer Laufschuh, mit geringfügigen stabilsierenden Elementen, sehr geringer Sprengung und guter Dämpfung. Dazu kommt die typische, stark eingekerbte Laufsohle, die eine hohe Flexibilität in der Schuhsohle garantiert.

Ich bezeichne den Nike Free 3.0 absichtlich nicht als Barfusslaufschuh, weil er dafür viel zu viel Dämpfung aufweist.

Da ich hauptsächlich Mittelfußtechnik laufe, ist für mich ein Abrollen (über die Ferse) unwichtig. Der Schuh bietet mir mehr als ausreichend Dämpfung für den Ballenaufsatz, und für meine Zehen ausreichend Platz in der Zehenbox für das Abdrücken.

Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen Zehenbox
Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen Zehenbox

Hinweis: Wenn du auf das Bild klickst, öffnet sich im gleichen Fenster eine größere Ansicht.

Die früheren Versionen des Nike Free 3.0 waren noch etwas minimalistischer ausgestattet. Scheinbar geht Nike in dieser Hinsicht drei Schritte vor und zwei zurück. In der letzten Version, die ich besitze, ist das verwendete Obermaterial bereits wesentlich fester und einige Streifen Kunststoff wurden zu zusätzlichen Versteifung im Fersenbereich angebracht. Schade. Ich hoffe, es wird nicht irgendwann eine Lunarglide-Kopie daraus…(meiner Meinung nach ein grauenhafter Laufschuh – einer meiner teueren Fehlkäufe).

Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen hinten
Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen hinten

Hinweis: Wenn du auf das Bild klickst, öffnet sich im gleichen Fenster eine größere Ansicht.

Das Obermaterial ist eine Art festeres Meshmaterial. Die Sohle ist geschäumtes PU. Auf der Innenseite der Schuhe gibt es eine kleine Verstärkung. Siehe Foto. Die Innesohle läßt sich bei Bedarf herausnehmen. Der Schuh selbst ist sehr leicht und kaum spürbar am Fuß.

Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen seitlich innen
Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen seitlich innen

Hinweis: Wenn du auf das Bild klickst, öffnet sich im gleichen Fenster eine größere Ansicht.

Ich besitze zwei ältere Versionen dieses Schuhs. Siehe Fotos. Es gibt Modelle für Frauen und für Männer. Ich laufe mit der Männerversion – in erster Linie, weil ich die Farben „dezenter“ finde. (Ich steh nicht so auf rosa…)

Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen seitlich aussen
Vergleich Nike Free 3.0 zwei Versionen seitlich aussen

Hinweis: Wenn du auf das Bild klickst, öffnet sich im gleichen Fenster eine größere Ansicht.

Der Nike Free 3.0 läuft sich mMn „wie auf Wolken“ (= Dämpfung). Über die Schnürung läßt sich etwas mehr Stabilität generieren, aber dabei kommt es darauf an, welche Strecken ich laufe. Ein zu fest geschnürter Schuh drückt mich auf langen Strecken sonst am Fußrist. Mehr als 12km bin ich damit noch nicht gelaufen, aber ich werde ihn auch auf längeren Strecken testen, weil der Nike Free 3.0 einfach super bequem ist.

Ein Nachteil – fast – aller Nike Free Schuhe ist, dass sie Steinchensammler sind. Das heißt, wenn ich über steinige Forstwege laufe (wo ich meistens unterwegs bin), darf ich nach meinem Lauf den „Hufkratzer“ holen, und die Steinchen aus der Sohle pulen, die nicht schon durch das einfache Verbiegen der Sohle herausfallen. Du solltest auch vermeiden damit durch Lehm, fette Erde, Pferdäpfel oder Hundehaufen oder ähnliches zu laufen – denn was sich so zwischen den Kerben festsetzt, darfst du hinterher herauspulen oder -spülen oder -schrubben. 😉

Vergleich 5.0:

Neutrallaufschuh vs. 5.0

Die Absatzhöhe des Nike Free 5.0 unterscheidet sich nicht/kaum von der Absatzhöhe und Laufsohle vieler herkömmlicher Laufschuhe. Die Dämpfung ist mehr als ausreichend – ähnlich wie bei Neutralschuhen, aber noch weicher. Der Absatz ist sogar geringfügig breiter. Die Sprengung ist ähnlich wie bei herkömmlichen Laufschuhen. Die Innenverstärkung (Pronationsstütze) fällt dezenter und flexibler aus als bei den herkömmlichen Laufschuhen. Die Materialverstärkungen wurden von Schuhversion zu Schuhversion auch wieder mehr (ich habe noch ein Paar der ersten Generation Nike Free 5.0). Vorteile bieten die flexiblere, da eingekerbte, Sohle und das geringere Gewicht. Ergo: Geringere Veränderung von Neutralschuh zu Nike Free 5.0 als zu 3.0.

Nike Free 3.0 vs. Nike Free 5.0

Der 3.0 verfügt im Vergleich zum 5.0 über eine geringe Sprengung, geringere Sohlenstärke, stärkere Einkerbungen (= erhöhte Sohlenflexibilität), geringeres Gewicht, geringere Verstärkung im Innenfußbereich (Pronationsstütze wäre ein zu starkes Wort dafür).

Vergleich Nike Free 3.0 vs. 5.0 Seite innen
Vergleich Nike Free 3.0 vs. 5.0 Seite innen
Vergleich Nike Free 3.0 vs. 5.0 hinten
Vergleich Nike Free 3.0 vs. 5.0 hinten

Hinweis: Wenn du auf die Bilder klickst, öffnet sich im gleichen Fenster eine größere Ansicht.

Wer mit dem Nike Free 3.0 läuft, sollte vorher mindestens dauerhaft in Wettkampfschuhen gelaufen sein, und über stabile Bänder, Sehnen und Fußmuskulatur verfügen, denn der Schuh stützt nicht mehr. Es ist – bis auf die Dämpfung – als ob du in einem Sneaker laufen würdest. Wer von einem typischen Laufschuh (Neutrallaufschuh, Pronationslaufschuh) auf den Nike Free umstellen will, ist wahrscheinlich mit einem 5.0er erst einmal besser bedient, denn die Unterschiede sind weniger ausgeprägt. Aber auch beim 5.0er solltest du Vorsicht walten lassen, deine Umfänge langsam steigern und rechtzeitig auf die Signale deines Körpers hören, nicht erst, wenn du vor Schmerzen nicht mehr laufen kannst.

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So pflegst du deinen Neoprenanzug

Egal ob du dir einen gebrauchten Neoprenanzug oder das allerneueste Top-Teil für 600 Euronen zulegst. An deinem Neo wirst du länger Freude haben, wenn du sorgfältig mit ihm umgehst und ebenso pflegst. Nachfolgend findest du ein paar Pflegehinweise für deinen Wetsuit.

Nach der Benutzung

(1) Zieh den Neoprenanzug immer auf links.
(2) Achte darauf, dass der Klettverschluss dort verklettet ist, wo er hin soll und nicht am Innenmaterial (ergibt sonst ein häßliches Pilling des Innenmaterials).
(3) Roll den Neo immer zusammen. Vermeide es den Neoprenanzug zu falten/knicken.
(4) Pack den noch nassen Neoprenanzug für den Transport in eine Tüte oder in die Tasche oder den Beutel, die/den du mit deinem Wetsuit geliefert bekommen hast.

Zuhause

(1) Dusch den Neo gründlich mit kaltem/lauwarmen Wasser ab.
(2) Hänge den Neoprenanzug auf links auf einen stabilen, etwas breiteren, nicht-scharfkantigen Kleiderbügel. Holz oder Plastik sind am besten.
(3) Lass den Wetsuit an einem schattigen Ort (wie z.B. Badezimmer) trocknen. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung und hänge ihn niemals über eine Heizung zum Trocknen. Das beschädigt das Material.

Aufbewahrung

(1) Lass den Neoprenanzug unbedingt komplett trocknen.
(2) Kauf dir eine Tube Neoprenkleber (ab ca. 5 EUR) und repariere entstandene Beschädigungen sofort. Kontrolliere innen und außen nach Beschädigungen.
(3) Lass den Neo auf links gedreht.
(4) Roll ihn entweder zusammen und verpacke ihn in einen Stoffsack (o.ä. atmungsfähiges Material). Dann verstauen. Lege nichts zusätzlich auf den gerollten Neoprenanzug drauf. Das gibt Knicke. Und Knicke sind die Stellen, wo das Material zuerst bricht.
(5) Oder du hängst den Wetsuit auf einem Kleiderbügel in einen Kleiderschrank, wo er ausreichend Platz und Luft hat.

Dort wartet er dann auf seine nächste Triathlonsaison… 😉

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Wie du deinen Neoprenanzug anziehen und ausziehen kannst

Die schwarzen Gummihäute halten dich beim Schwimmen im Freiwasser warm und verschaffen den schlechteren Schwimmern unter den Triathleten eine verbesserte Wasserlage. Das Anziehen und Ausziehen des Wetsuits gerät manchmal zu einem kleinen Kampf. Ich habe dir ein paar Tipps und Videos zusammengestellt, die dir das An- und Ausziehen des Neos erleichtern sollen.

Wie du deinen Neoprenanzug anziehst

(1) Schneide dir vorher deine Fingernägel.

(2) Ziehe Uhren und Schmuck aus. Auch den Zeitnahmechip befestigst du besser erst am Bein, nachdem du den Neo angezogen hast.

(3) Es ist hilfreich, wenn deine Haut trocken ist. Wenn du verschwitzt oder nass bist, hast du größere Probleme den Neoprenanzug anzuziehen.

(3a) Ist es ein warmer oder gar heißer Tag such dir einen Schattenplatz zum Anziehen. Viele Neoprenzanzüge lassen sich schwerer anziehen als ausziehen. Du kommst beim Anziehen des Neos unweigerlich ins Schwitzen. Also suche dir (wenn möglich) vorsorglich einen kühleren Platz als die pralle Sonne.

(4) Benutze gummierte Gartenhandschuhe (gibt es ab 1EUR) und festere Plastiktüten beim Anziehen. Das schont das Obermaterial. (Wenn du den Neo beim Anziehen am Außenmaterial stückchenweise nach oben ziehst.)

(5) Öffne den Reißverschluß des Neoprenanzugs.

(6) Wenn möglich klebe den Klettverschluß mit einem Gegenstück oder Stück Stoff ab, damit der sich nicht an das Innenmaterial verkletten kann. Das ergibt sonst mit der Zeit ein häßliches Pilling am Innenmaterial, was am Hals scheuern kann.

(7) Drehe den Neoprenanzug auf links und lege ihn auf den Boden.

(8) Wenn du dich hinsetzen mußt oder kannst, dann setz dich. Das gilt für das An- und Ausziehen. Das macht das Anziehen teilweise bequemer und du kannst nicht mehr umfallen.

(9) Die Vorderseite des Neos muß zu dir liegen (oben).

(10) Laß die Beine ca. 20-40cm nach innen gestülpt oder stülpe sie nachträglich nach innen.

(11) Das gleiche bei den Armen.

(12) Vermeide es unbedingt exzessiv am Neoprenmaterial zu ziehen, denn das Material leiert aus und könnte reißen.

(12a) Schlüpfe mit deinen Füßen in die umgestülpten Beinröhren des Wetsuit so weit es geht. Bis du über die Beine durch deinen ganzen Neoprenanzug hindurch bist. Der Neo „baumelt“ dir jetzt um die Waden oder Knie.

(13) Schiebe immer nur kleine Stücke nach oben.

(14) Wenn du außen am Material arbeitest, greife mit den Gummihandschuhen in die Falten und ziehe diese jeweils ein kleines Stück nach oben. Die nächste Falte greifen und nach oben ziehen, etc. Du kannst genauso am Innenmaterial deinen Neo stückweise nach oben ziehen.

(15) Achte auf perfekten Sitz des Neoprenanzugs im Schritt, in den Achseln, am Hals und an den Schultern.

(16) Achte auf ausreichend Bewegungsfreiheit.

(17) Achte auch auf gute Sitz des Kragens. Bei einem zu lockeren Verschluß läuft dir Wasser in den Anzug. Bei einem zu festen Verschluß bekommst du Beklemmungsgefühle oder Atemprobleme.

(18) Ziehe die Reißleine komplett nach oben. Schließe die Kragenlasche und laß die Reißleine nach oben hinaus hängen. Der Kragenverschluß schließt jetzt glatt abs. Überstehende Enden sorgen sonst für unangenehme Schürfwunden am Hals.

(19) Oder ziehe die Reißleine komplett nach oben (den Reißverschluß schließen), falte die Reißleine und verstaue sie unter der Kragenlasche.

(20) Gib dir vor einem Wettkampf ca. 30 Minuten Zeit, um den Neoprenanzug anzuziehen und dich fünf oder zehn Minuten einzuschwimmen. Im Wasser weitet sich der Neo noch etwas und die Passform wird besser. Wenn irgend etwas nicht sitzt, hast du noch Zeit den Sitz zu korrigieren.

(21) Beide Variationen des Reißverschluß-Verstauens reduzieren das Risiko, dass dir (aus Versehen) im Schlachtgetümmel des Triathlonstarts der Neoprenanzug aufgezogen wird. Außerdem verhindert es, dass du dich selbst in der Reißleine verfängst, was weniger schlimm ist, aber irritiert.

(22) Wenn du die Reißleine unter der Kragenlasche verstaust, achte darauf, dass die Erhebung flach bleibt, sonst scheuert es im Nacken.

(23) Gegen ein Scheuern im Nacken hilft zudem dünnes Einreiben mit Bodyglide oder einer Creme. Dünn deshalb, weil sich das Zeug sonst in das Neoprenmaterial abreibt, was dem Material wenig zuträglich ist.

(24) Achte besonders als Frau darauf, zu vermeiden die längeren Haare in den Klettverschluß zu bringen. Das ziept sehr unangenehm – spätestens beim Schwimmen. Es irritiert dich beim Schwimmen.

(25) Neoprenanzüge, die sich von oben nach unten schließen lassen, haben dieses Problem (siehe 21) nicht. Aber auch da ist es empfehlenswert die Reißleine zu verstauen, da sich sonst ein Mitbewerber darin verfangen könnte und dich im Schwimmen zurückreißt.

Nachfolgend findest du ein paar Videos auf YouTube, die dir ein paar unterschiedliche Techniken demonstrieren, wie du einen Wetsuit anziehen kannst. Es gibt nicht nur eine Möglichkeit einen Neoprenanzug anzuziehen, sondern verschiedene Variationen. Alle Links öffnen sich in einem neuen Browserfenster.

Neoprenanzug anziehen 1

Wetsuit anziehen 2

Neo anziehen 3

Wie du deinen Neoprenanzug ausziehst

(1) Im Wettkampf beginnst du dir den Neoprenanzug auszuziehen, sobald du aus dem Wasser heraus bist und zur Wechselzone läufst.

(2) Du schiebst deine Schwimmbrille auf die Stirn, damit du besser siehst, wo du hinläufst. Lass sie jedoch auf deinem Kopf, denn du benötigst beide Hände zum Ausziehen des Neos.

Neoprenanzug ausziehen im Laufen Triathlon Wettkampf
So ziehst du deinen Neoprenanzug im Triathlon-Wettkampf aus, auf dem Weg in die Wechselzone 1 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

(3) Öffne die Kragenlasche.

(4) Fasse die Reißleine.

(5) Zieh die Reißleine von oben nach unten. Oder von unten nach oben (je nachdem, wie sich dein Reißverschuss öffnen läßt.)

 Neoprenanzug ausziehen im Laufen Triathlon Wettkampf
So ziehst du deinen Neoprenanzug im Triathlon-Wettkampf aus, auf dem Weg in die Wechselzone 1 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

(6) Im Laufen rollst du den ersten Arm nach unten. Dann den zweiten Arm.

(7) Den Wetsuit rollst du bis maximal zur Hüfte und läufst so zu deinem Wechselplatz.

Neoprenanzug ausziehen im Laufen Triathlon Wettkampf
So ziehst du deinen Neoprenanzug im Triathlon-Wettkampf aus, auf dem Weg in die Wechselzone 1 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

(8) Spätestens jetzt kannst du deine Schwimmbrille und Badekappe runterziehen und in deine Wechselbox werfen.

(9) Erst am Wechselplatz ziehst du deinen Neoprenanzug ganz aus.

(10) Herunterrollen funktioniert meistens besser (und materialschonender) als herunterziehen.

(11) Es hilft auf einen Teil (Beinröhre) des Neoprens zu treten sobald du ein Bein heraus hast und den anderen Fuß aus der anderen Beinröhre herauszuziehen.

(12) Wenn du dich schwindlig fühlst, ist es besser, wenn du dich hinsetzt zum Ausziehen, als wenn du bei deinen Anstrengungen umfällst.

Nachfolgend findest du ein paar Videos, die dir zeigen, wie du deinen Neopren ausziehen kannst.

Neo ausziehen 1

Neoprenanzug ausziehen 2

Wetsuit ausziehen 3

Übe vor deinem Wettkampf das An- und Ausziehen des Neoprenanzugs. Das gleiche gilt für das Schwimmen mit Neoprenanzug.

Das Schwimmen mit Neoprenanzug ist anders als das Schwimmen ohne Neo. Du hast automatisch mehr Auftrieb, was deine Wasserlage verbessert. Du arbeitest (bei Fullsuits – langärmeligen Neoprenanzügen) jedoch im Schulterbereich immer gegen das Material, egal wie dünn es ist. Das ist Gewöhnungssache.

Außerdem kann es zu Panikattacken oder Beklemmungsgefühlen kommen, wenn du das erste mal mit Neoprenanzug unterwegs bist, da der Anzug sitzen muß wie eine zweite Haut. Deshalb ist es ratsam einen ersten Test in gesicherter Umgebung durchzuführen (z.B. Neotestschwimmen, im Freibad, in Sichtweite der Wasserwacht oder zusammen mit erfahrenen Schwimmern).

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