Archiv der Kategorie: Radfahren

Tipps und Tricks rund um das Radfahren im Triathlon.

5 typische Vorbereitungs-fehler vor einem Triathlon-wettkampf

5 typische Vorbereitungsfehler vor einem Triathlon-Wettkampf - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
5 typische Vorbereitungsfehler vor einem Triathlon-Wettkampf – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Du möchtest doch sicher einen schönen und erfolgreichen Triathlon-Wettkampf haben?

Dann sorge in deiner Vorbereitung auch dafür, daß es dazu kommen kann.

Vorbereitung ist nicht nur dein Training von Schwimmen, Radfahren, Laufen, Wechseln.

Nein.

Vorbereitung sind noch ein paar Dinge mehr, die typischerweise gern vernachlässigt werden.

Und infolgedessen dafür sorgen, daß der Triathlon-Wettkampf weniger schön, weniger erfolgreich ist oder schlechtestenfalls im Disaster endet.*

* bis hin zum tödlichen Ausgang.

Ein schönes Beispiel brachte des öfteren (der leider verstorbene) Zig Ziglar:

Kommt ein Reporter zu Sir Edmund Hillary* und fragt ihn: Wie haben Sie es geschafft den Mount Everest zu besteigen?

* der Mann (Neuseeländer), der als erstes den Mount Everest bestiegen hat

Glaubst du, Sir Edmund Hillary hätte geantwortet: „Ach, ich hatte gerade nichts besseres vor. Ich bin da einfach herum gelaufen und bin dann mal den Mount Everest raufgeklettert.“

Das wäre absurd.

Aber genauso absurd sind manchmal die Fehler in der Vorbereitung auf einen Triathlon-Wettkampf.

Hier sind fünf beispielhafte, typische Fehler.

Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit…

1. Mangelhaftes Training unter Wettkampfbedingungen

Viele Athleten trainieren allein oder zu zweit, in klarem Wasser (oder nur im Schwimmbad), ohne Strömungen, ohne Salzwasser, bei schönem Wetter, ohne Wind, ohne Steigungen unmittelbar nach der Wechselzone, ohne steile Abfahrten, Laufen (oder Radfahren) nur bei angenehmen Temperaturen, ohne … (wasauchimmer), auf was sie dann aber im Wettkampf treffen.

Das nennt sich mangelhafte Vorbereitung.

  • Massenstart ist etwas anderes, als allein oder zu zweit im stillen Weiher zu paddeln.
  • Dunkles, trübes, kaltes Wasser ist etwas anderes als 24°C warmes Chlorwasser im Freibad.
  • Schwimmen im See ist etwas anderes als im Fluß oder gar das Schwimmen im Ozean.
  • Regenwetter ist etwas anderes als strahlender Sonnenschein.
  • Und in der Mittagshitze einen Marathon zu laufen ist etwas anderes als 20km morgens um 5h.

Kenne deinen Wettkampf! Und bereite dich entsprechend deiner Wettkampfstrecke, des zu erwartenden Wetters, etc. in deinem Training vor.

Triathlon ist ein reiner Wettkampfsport.

Deshalb sollte dein Training auch die anderen Bedingungen deines Wettkampfs wiederspiegeln.

2. Fehlende Erfahrung auf kürzeren Strecken

Heutzutage ist es ja „en vogue“ mit der Ironman Distanz (Langdistanz) einzusteigen, auch wenn der Athlet erst vor einem halben Jahr mit dem Training angefangen hat.

Das ist der sicherste Weg zu Überlastungsschäden, einem DNF und zur Aufgabe des Sports.

Deshalb sammle erst einmal Erfahrung auf den kürzeren Distanzen.

Gib deinem Körper die Gelegenheit sich langfristig an die immer länger dauernde Belastung zu gewöhnen.

Dann hast du verletzungsfreier und länger Freude und Erfolg im Triathlonsport.

3. Mangelhafte Streckenkenntnisse

Es gibt tatsächlich Athleten, die erscheinen völlig „grün“* zu einem Wettkampf.

* im Sinne von ahnungslos

Es ist sinnvoll dir rechtzeitig im Vorfeld die Wettkampfstrecken angesehen zu haben.

Damit du die Gefahrenstellen oder auch nur Besonderheiten kennst.

Streckenpläne findest du meistens zusammen mit der Ausschreibung auf der Webseite der Veranstalter.

Noch besser ist es, wenn du die Wettkampfstrecken vorher schon mal abschwimmen, abradeln und ablaufen kannst.

Das schafft Sicherheit und Selbstvertrauen.

Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll zur Wettkampfbesprechung zu gehen.

Denn es kann – beispielsweise aufgrund eines Wetterumschwungs – kurzfristige Änderung der Streckenlänge, Streckenführung, Gefahrenstellen etc. geben.

4. Mangelhafte gesundheitliche Selbsteinschätzung

Es gibt immer wieder Altersklassen-Athleten, deren Rennen bereits beim Schwimmstart tödlich endet. Herzversagen.

Besonders Männer, die im Alter von 35 Jahren oder älter zum ersten Mal mit Leistungssport anfangen (Midlife-Crisis?) sollten sich regelmäßig auf Herz-Kreislauf-Gesundheit untersuchen lassen.

Vor allem die Familie wird sich bedanken, wenn der Vater (oder Ehemann oder Lebenspartner) noch etwas länger erhalten bleibt, als bis zum ersten Ironman-Start.


Und das ist trotz aller in Foren, Büchern, Videos, Blogs zur Verfügung stehenden Informationen ein Klassiker:

5. Fehlender Ausrüstungstest im Training

  • Der neue 800EUR teure Neoprenanzug wird am Wettkampftag eingeweiht.
  • Die neue Schwimmbrille wird am Wettkampftag anprobiert.
  • Der Aerolenker wird zum ersten mal am Wettkampftag montiert.
  • Die Klickpedale werden zum ersten mal am Wettkampftag getestet.
  • Der auf der Triathlonmesse gekaufte Triathlonanzug wird dann im Wettkampf ausprobiert.
  • Das neue Fahrrad wird erst zwei Tage vor dem Wettkampf geliefert.
  • Usw. usf.

Hier die möglichen, aber vermeidbaren, Folgen:

  • Der Neoprenanzug ist zu eng. Du bekommst keine Luft und mußt das Schwimmen nach 200m abbrechen.
  • Die Schwimmbrille läuft ständig voll Wasser.
  • Du schwankst von links nach rechts jedes mal, wenn du dich auf den Aerolenker legst und wirst zu einer Gefahr für dich und andere.
  • Du bleibst beim Absteigen in den Klickpedalen hängen und stürzt.
  • Der Triathlonanzug scheuert dir die Brustwarzen auf.
  • Das neue Fahrrad ist schlecht eingestellt und führt zu Knieproblemen.
  • usw. usf.

Neue Ausrüstung am Wettkampftag zu testen, ist eine denkbar schlechte Idee. Der Wettkampftag ist nicht zum Materialtesten da. Dort solltest du zusammen mit dem von dir getesteten Material zur Hochform auflaufen.

Teste die Ausrüstung, die du im Wettkampf nutzen willst ausgiebig (und rechtzeitig vor dem Wettkampf) im Training. Dafür ist es da.


Gute Vorbereitung ist der halbe Wettkampf.

Und gut vorbereitet ist halb gewonnen.

Viel Erfolg.

Trainingsangebot

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(c) 2018 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten.

Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein (auch im Kraulschwimmen)

Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Heute gibt es mal einen sportphilosophischen Ausflug…

Wenn du auf dein Athleten-Dasein zurück blickst, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit Dinge geben, die du bedauerst gemacht zu haben.

Jeder trifft mal falsche Entscheidungen.

Glauben wir zumindest.

Aber sie stellen sich erst im Nachhinein, im Rückblick, als falsch heraus.

In dem Augenblick, in dem du die Entscheidung triffst, hältst du sie für richtig.

Sonst würdest du sie nicht treffen.

Ich kenne niemanden, der absichtlich falsche Entscheidungen trifft.*

* außer Berufslügner wie Politiker, Bankster und Konsorten.

Dein Athletenleben besteht aus ständigen Entscheidungen:

  • Gehe ich ins Frühschwimmen oder bleibe ich lieber in meinem warmen Bett liegen?
  • Mache ich diese Wiederholungen im Krafttraining bis zum Muskelversagen oder höre ich lieber vorher auf?
  • Achte ich kontinuierlich und konzentriert auf das was ich tue oder lenke ich mich lieber mit Musik im Ohr ab?
  • Mache ich noch eine extra Runde, die nicht auf dem Plan steht oder begnüge ich mich mit dem, was alle anderen auch tun?
  • Verlasse ich meine Komfortzone und wage etwas anderes (neues) oder bleibe ich in meiner Komfortzone und mache weiterhin dasselbe?
  • Suche ich nach Abkürzungen oder stelle ich mich der wirklichen Herausforderung?
  • Suche ich nach Ausreden oder suche ich nach Lösungen?
  • Fange ich an aus meinen Fehlern zu lernen oder bin ich gezwungen sie bis an mein Athleten-Lebensende zu wiederholen?*

* Du bist gezwungen die gleichen Fehler zu wiederholen, und zwar so lange, bis du sie tatsächlich abstellst. Wie im Sport so im Leben. Ausdauersport ist eine so schöne Metapher für das Leben… denn er besteht aus tausendfachen Wiederholungen der gleichen Bewegungen… Und du kommst nur wirklich vorwärts, wenn du die Fehler abstellst.

Egal, welche Entscheidung du triffst, es ist die einzige, die du treffen kannst.

Andernfalls würdest du dich anders entscheiden.

Alles, was du als Athlet tust, hast du dir selbst so ausgewählt.

Was gibt es also zu bedauern?

Nichts.

Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein.

Und jede Entscheidung, die du getroffen hast, hat dich zu dem Athleten gemacht, der du heute bist.

Willst du morgen ein besserer Athlet sein?

Dann treffe heute bessere Entscheidungen.

Welcher Athlet willst du sein?


** Inspiriert durch Paul Ardens Buch „Whatever You Think Think The Opposite.“ Adaptiert durch mich.

Hier gibt es das Buch Whatever You Think, Think the Opposite (Englisch) bei amazon.de*, **

Und auf Deutsch: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil *, **

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** Das Buch hat NICHTS mit Sport zu tun!

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Triathlon Anfängerfehler am Wettkampftag – Vor dem Wettkampf

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Triathlon – Anfängerfehler am Wettkampftag (Veras Triathlon-Blog)

Die einfachste Regel für den Wettkampftag lautet: Halte dich an das, was du im Training ausreichend getestet und trainiert hast. Der Triathlon-Wettkampf ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt für Experimente. Hast du nicht für den Wettkampf trainiert an dem du teilnimmst, dann frage dich wofür du trainiert hast. Triathlon ist ein reiner Wettkampfsport.

Viele Fehler im Triathlon-Wettkampf kannst du vermeiden, wenn du die aktuelle Sportordnung (2015) gelesen hast. Die Sportordnung ändert sich im Laufe der Zeit, da sie ständig neuen Bedingungen angepaßt wird. Beispiel: Im Jahr 1980 kam noch niemand auf den dummen Gedanken im Wettkampf mit einem MP3-Player zu schwimmen/radfahren/laufen, denn da gab es sowas noch nicht.

Eine Übersicht aller geltenden Ordnungen im Bereich Triathlon findest du auf der Seite der DTU (Deutschen Triathlon Union).

Manche Fehler haben nur für dich einen Nachteil. Beispielsweise, wenn du bei Neoprenpflicht keinen Neoprenanzug dabei hast, dann ist dein Wettkampf für dich zu Ende, bevor du gestartet bist.

Andere Fehler führen zu einer Verwarnung oder Zeitstrafe, wenn dich ein Kampfrichter erwischt. Beispielsweise Windschattenfahren bei Windschattenverbot.

Wiederum andere Fehler führen zu deiner sofortigen Disqualifikation. Beispielsweise bist du nach zwei Verwarnungen durch einen Kampfrichter draußen. Oder fange im Triathlon-Wettkampf eine Diskussion mit einem Kampfrichter an und dein Wettkampf ist ebenfalls beendet.

Und die schlimmsten Fehler beenden nicht nur deinen Wettkampf, sondern auch den Wettkampf für andere Athleten. Beispielsweise, wenn du einen vermeidbaren Unfall verursachst, und andere Athleten (oder Zuschauer oder Helfer) verletzt.

Die Regeln sind manchmal etwas unterschiedlich, je nach Veranstaltung. Abweichungen und Besonderheiten findest du in der Ausschreibung deines Triathlon-Wettkampfes.

Die Einhaltung der Regeln wird unterschiedlich überwacht. Bei einem Wald-und-Wiesen-Volkstriathlon mit unter 200 Teilnehmern wird schon mal ein Auge zugedrückt bei Regelübertretungen. Bei größeren Veranstaltungen rate ich dir dein Glück nicht zu herauszufordern…

Nachfolgend findest du eine Auflistung von möglichen Fehlern, die dir unmittelbar vor dem Wettkampf unterlaufen können. Das Gegenteil davon hilft dir diese Fehler zu vermeiden.

Inhalt

Fehler vor dem Wettkampf

.

Nicht lesen der Wettkampfausschreibung

Folgen:

  • keine Ahnung von der Wettkampfstrecke
  • keine Ahnung von Sonderbestimmungen
  • keine Ahnung vom Ablauf

.

Späte Anreise an den Wettkampfort

Folgen:

  • Stau
  • Parkplatzprobleme
  • überflüssige/r Streß/Hektik

.

Ausrüstung vergessen, falsch oder defekt

Beispiele:

  • keinen Neoprenanzug dabei (Wassertemperatur!)
  • Neoprenanzug defekt
  • Radhelm defekt
  • keine Luftpumpe dabei
  • Schnürsenkel gerissen
  • Schwimmbrille defekt
  • keine wetterangepaßte Bekleidung (Wetterbericht!)
  • Getränkeflaschen vergessen
  • Badekappe vergessen (wenn der Veranstalter keine Badekappen stellt)
  • Chip-Band vergessen (wenn der Veranstalter kein Chipband stellt)

.

Neue, ungetestete Ausrüstung

Beispiele:

  • Triathlonanzug, Schuhe, Schwimmbrille, Neoprenanzug, Helm, Fahrrad, etc. zu klein/groß/eng/weit

Folgen:

  • Die Ausrüstung scheuert, verursacht Blasen/Abschürfungen, hindert dich an der Bewegung, schränkt deinen Spaß an der Sache ein, verursacht Schmerzen oder führt schlimmstenfalls zu Verletzungen.

.

Keine Teilnahme an der Wettkampfbesprechung

Folgen:

  • keine Ahnung von der Wettkampfstrecke
  • keine Ahnung von kurzfristigen Änderungen z.B. aufgrund der sich verändernden Wetterlage wie z.B. Streckenkürzungen.
  • keine Ahnung von neuen/alten Gefahrenstellen
  • .

    Krank oder verletzt an einem Wettkampf teilnehmen

    Folgen:

    • du bist eine Gefahr für dich und andere

    Bedenke, daß du nur diesen einen Körper hast. Triathlon-Wettkämpfe gibt es jedes Wochenende.

    .

    Zu späte Darm- und Blasenentleerung

    Folgen:

    • Streß und Hektik
    • Erwarte längere Schlangen vor den Toilettenhäuschen, deshalb gehe rechtzeitig VOR dem Start aufs Klo

    .

    Auskühlen vor dem Start

    Tipp:

    • An kalten Tagen: Halte dich warm vor dem Start (Wärmebekleidung).

    .

    Überhitzen vor dem Start

    Tipp:

    • an warmen Tagen: halte dich kühl vor dem Start (halte dich im Schatten auf, kühle Nacken und Handgelenke, trinke nach Durst)

    .

    Kein Aufwärmen der Muskulatur vor dem Start

    Folgen:

    • Ein Kaltstart erhöht dein Verletzungsrisiko und beeinträchtigt deine Leistungsfähigkeit.

    Tipp:
    Gewöhne dir bereits im Training eine Aufwärmroutine an, dann machst du sie automatisch im Wettkampf.

    .

    Diese Liste ist der erste Teil einer kleinen Serie über mögliche Fehler am Triathlon-Wettkampftag.

    Fazit

    Vor dem Wettkampf kann dein Triathlon-Wettkampf bereits beendet sein. Eine gute Planung ist der halbe Wettkampf. Den groben Ablauf eines Triathlons kennt jeder: Schwimmen – Radfahren – Laufen. Der Triathlon-Wettkampf-Fehler-Teufel steckt wie immer im Detail.

    Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn du weitere Fehler weißt, oder vielleicht selbst gemacht hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder schreibe ihn mir unter vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de.

    .

    Trainingsangebote

    Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
    Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

    Der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) hilft dir Fehler in deiner Kraultechnik abzustellen oder von Anfang an zu vermeiden, die dir den Spaß am Kraulschwimmen verleiden oder deine Leistungen im Triathlon-Wettkampf beeinträchtigen. Lerne eine Kraultechnik, die dich schneller und leichter vorwärts bringt.

    .

    Kontakt

    Fordere weitere Infos zu Kraultechnik-Workshops, Kraultechnik-Videoanalysen und Kraultechnik-Trainingsplänen an unter vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder nutze das folgende Kontaktformular

    .

    Links

    Wechseltraining im Triathlon
    Wettkampfdistanzen im Triathlon – Eine Übersicht
    Was ist eine gute Zeit im Triathlon?
    Wettkampf im Triathlon – So wärmst du dich optimal for deinem Wettkampfstart auf
    Was tust du, wenn im Wettkampf deine Kraultechnik auseinander fällt
    Welche Schwimmstarts gibt es im Triathlon?
    Kraultechnik Filme und Präsentationen von Schwimmstudio.de
    Was bringt dir eine Videoanalyse für deine Kraultechnik?
    Buche einen der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops. Lerne eine Kraultechnik, die dich vorwärts bringt.
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    Stärke JETZT deine Rumpfmuskulatur

    Du trainierst deine Rumpfmuskulatur nicht in den drei Triathlon-Ausdauersportarten. Aber du brauchst eine stabile Rumpfmuskulatur für die Haltearbeit in allen drei Disziplinen: Schwimmen, Radfahren, Laufen.

    Im Schwimmen hilft sie dir u.a. deine Körperspannung zu halten und unterstützt deinen Vortrieb in der Ganzkörperrotation des Kraulschwimmens. Ist deine Rumpfmuskulatur zu schwach, verlierst du deine Körperspannung und damit sofort an Schwimmgeschwindigkeit, denn Ausweichbewegungen finden statt, mit welchen du dich ausbremst.

    Im Radfahren trägt sie u.a. deinen Oberkörper, so daß weniger Gewicht auf deinen Sitzknochen und deinen Händen lastet. Ist deine Rumpfmuskulatur zu schwach, dann kann das Rückenschmerzen, Sitzbeschwerden oder eingeschlafene Hände zur Folge haben.

    Im Laufen hält sie u.a. deine Körperaufrichtung und erhält dir damit deine Schrittlänge und dein Lauftempo. Ist deine Rumpfmuskulatur zu schwach, verlierst du deine Aufrichtung und damit deine Schrittlänge. Das heißt du verkürzt deine Strecke pro Schritt, was sich sofort auf deine Laufgeschwindigkeit auswirkt. Zusätzlich veränderst du Hebelwirkungen in deinem Körper, was zu einem erhöhten Risiko für Verletzungen führt.

    In allen drei Disziplinen hilft sie dir in der Kraftübertragung bei jedem Bewegungszyklus um schneller zu sein und Verletzungen zu vermeiden. Du machst noch kein Training für deine Rumpfmuskulatur? Dann wird es aber Zeit…

    Hier findest du Links zu Competitor.com auf ein paar Videos mit Übungen in drei Schwierigkeitsvariationen für hauptsächlich – aber nicht nur – die Rumpfmuskulatur. Die meisten Übungen benötigen keine bis sehr wenig Hilfsmittel.

    Benötigte Hilfsmittel: Swiss Ball (= Pezziball, Gymnastikball), Kurzhanteln (leicht + schwer(er)), Matte.

    Der Platzbedarf ist sehr gering. Das bedeutet für dich du kannst die Übungen einfach in deinem Wohnzimmer durchführen.

    Der Zeitbedarf ist ebenfalls sehr gering: ca. 6 Minuten. 6 Minuten pro Tag solltest auch du finden und für eine Übung pro Tag reservieren.

    Die Schwierigkeitsgrade reichen von Anfänger über Fortgeschrittene zu Könner. Fang mit der leichtesten Übung an. Bereits die Fortgeschrittenen-Übungen haben es in sich.

    Die Sprache ist Englisch. Aber die Bilder sprechen für sich.

    Dauer der Videos: ca. 2 Minuten.

    Rückstütz mit Kicks
    6-minute-6-pack Reverse Plank With Kicks

    Frontstütz mit Armbewegung
    6-minute-6-pack Plank Reach

    Ausfallschritt-Wechselsprünge
    6-minute-6-pack Scissor Jumps

    Ausfallschritt mit Armen über dem Kopf (3 Variationen)
    6-minute-6-pack 3 Way Lunge Overhead

    Übung für die seitliche Rumpfmuskulatur
    6-minute-6-pack Oblique Abs

    Frontstütz auf Swiss Ball (Gymnastikball, Pezziball) mit Arm-(und Seit-)Bewegungen
    6-minute-6-pack Swiss Ball Walkout

    Du findest die Videos auch auf Vimeo (Übersicht der o.g. Videos auf Vimeo)

    6-Pack in 6 Minuten – schön wär’s. Um einen solchen Körper und eine solche Bauchmuskulatur wie eine Lesley Paterson zu bekommen, bedarf es leider ein bißchen mehr als nur diese 6-Minuten-Übungen. Aber um einen Anfang zu machen, und um deine Rumpfmuskulatur für die drei Disziplinen im Triathlon zu stärken, sind diese Übungen super.

    Lesley Paterson zeigt dir diese Übungen und bietet diese und weitere Übungsvideos kostenpflichtig als komplette Serie auf dem Videoportal Vimeo an. Die Schottin Lesley Paterson ist eine zweifache Gewinnerin der Xterra Weltmeisterschaften auf Maui (Vize in 2013) und die Gewinnerin der 2012 ITU Cross-Triathlon-Weltmeisterschaft (Vize in 2013). Für die Herren ist sie sicherlich eye-candy 😉 Es gab auch mal ein Fotoshooting für das Magazin Inside Triathlon.

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    (Tri)Athleten, die diesen Artikel gelesen haben, fanden auch folgende Beiträge interessant:

    Die häufigsten Trainingsfehler im Triathlon
    Über die Rumpfstabilität
    Selbstmassage mit der Hartschaumrolle
    Die Regeneration
    Wie du deinen Regenerationszustand selbst überprüfen kannst
    Das Übertraining
    Buchtipp – Swim Speed Secrets von Sheila Taormina
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    Langweilst du dich in deinem Triathlon-Training?

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    Gehörst du zu den Triathleten, die das Kraulschwimmen als monoton empfinden? Suchst du nach einem wasserdichten MP3-Player, um dir die „Zeit zu vertreiben“? Bist du der Läufer oder Radfahrer mit Knöpfen im Ohr? Langweilst du dich beim Radfahren und Laufen so sehr, daß du dich selbst in der Natur mit Musikkonserven oder Hörbüchern berieseln lassen mußt?

    Anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du tust, lenkst du dich ab von dem, was du tust. Abgesehen davon, daß es beim Laufen und Radfahren gefährlich ist, wenn du dir deiner Umgebung nicht bewußt bist.

    Wie willst du irgend etwas von dem mitbekommen, von dem was du tust? Wie willst du deine Leistungen verbessern, wenn du nichts von dem mitbekommst, was du tust und dich nicht für das interessierst was du tust?

    Ursachen deiner Langeweile im Triathlon-Training

    Langeweile – egal ob beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen – kommt meiner Meinung nach nur auf, wenn du als Athlet

    • nicht bei der Sache bist, sondern irgendwo anders.
    • kein Interesse hast an dem, was du tust.
    • nur irgend etwas abspulst, weil du es „mußt“. (Sinnfrage)
    • keine Ahnung davon hast, was du überhaupt machst. (Kenntnis- und Wahrnehmungsfrage)
    • eine Konsumentenhaltung hast.

    Du bist nicht bei der Sache,

    wenn du dich in deinem Schwimmtraining, Radtraining oder Lauftraining mit Dingen beschäftigst, die nichts mit deinem Kraulschwimmen, Radfahren oder Laufen zu tun haben. Beispielsweise mit Vorfällen in deiner Arbeit, im Studium etc., Streß mit dem Lebenspartner, finanzielle Sorgen, etc. Anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du tust, in dem Moment in dem du es tust, bist du mit deinen Gedanken ganz woanders.

    Du hast kein Interesse an dem, was du tust,

    wenn du Kraul schwimmst, Rad fährst oder läufst, aber es ist nicht das, was dich eigentlich interessiert, sondern es ist nur Mittel zum Zweck.
    Du schwimmst, radelst, läufst

    • weil du jemanden oder eine Gruppe Leute treffen willst (Geselligkeit, Austausch).
    • um jemanden zu beeindrucken.
    • weil andere es machen.
    • um abzunehmen.
    • weil es im Trend liegt („in“ ist).
    • weil (was auch immer dein Motiv ist).

    Hast du wirklich Interesse am Triathlon oder den Einzelsportarten? Oder warum machst du Triathlon? Wenn es dich langweilt, dann mache etwas anderes. Es gibt tausende von anderen Sportarten und noch mehr andere Beschäftigungsmöglichkeiten…

    Andernfalls ist es kein Training, sondern du versuchst nur dein Gewissen zu beruhigen, damit du „etwas“ in dein Trainingsprotokoll eintragen kannst. Schwimm-, Rad- oder Lauf-Training oder technisches Üben ist etwas anderes.

    Du spulst nur etwas ab, weil du es „mußt“,

    • wenn du einen Trainingsplan hast, aber nicht verstehst worum es geht.
    • wenn dir dein Trainer etwas vorgibt, aber du nicht verstehst warum du es tust.
    • wenn du Vorgaben durch Trainingsplan oder Trainer hast, aber keine Lust hast es zu tun.

    Du hast eine Konsumentenhaltung, wenn

    • du dir grundsätzlich keine Gedanken um das machst, was du tust.
    • du alles nur passiv konsumierst, ohne dir jemals die Frage nach Sinn und Zweck zu stellen
    • du nur auf Spaß aus bist
    • du nur auf Abwechslung aus bist
    • du immer nur auf der Suche nach dem nächsten „Kick“ bist und dich grundsätzlich schnell langweilst
    • deine Aufmerksamkeitsspanne zu kurz ist, um dich intensiv mit etwas auseinander zu setzen

    So wird dein Training wieder kurzweilig

    Wenn dein Training also spannend, interessant, kurzweilig sein und vor allem deine Leistungen im Triathlon verbessern soll, dann

    • sei bei der Sache. In.Jeder.Einzelnen.Sekunde. In der du trainierst.
    • interessiere dich für das, was du tust. Vor allem deine Bewegungstechnik. Deine Hilfsmittel. Deine Umgebung (damit meine ich nicht unbedingt die Landschaft!). Alles, was dazu gehört plus die Randgebiete und blicke über deinen Horizont hinaus…
    • erfülle, das was du tust mit Sinn für dich. Mach etwas eigenes daraus.
      In einem Vereinsschwimmprogramm bekommst du kein auf dich individualisiertes Programm. Also mach etwas eigenes daraus, indem du dir eigene Fokuspunkte innerhalb der gestellten Aufgaben setzt. Beispielsweise: maximale Streckung bei jedem Armzug. Oder Kopf tief bei jeder Kraulatmung. Oder immer schulterbreit eintauchen. Oder … Setz dir einen Fokuspunkt der DICH weiterbringt, indem du an etwas arbeitest, was du noch nicht kannst. Und zwar so lange, bis du es kannst.
    • lerne, was du tust. Verstehe, was du tust. Fühle, was du tust. Erweitere deine Kenntnisse, anstatt immer nur das gleiche zu machen, was du schon kannst. Nur etwas = eine Übung, ein anderes Intensitätslevel, eine andere Strecke, eine längere Strecke, eine andere Kombination etc., das du nicht kennst und nicht kannst, bringt dich weiter und du verbesserst deine Leistungen.
      Wenn du nur immer das machst, was du kannst, wirst du dich kein Stück verbessern. Einstein hat mal gesagt: „Insanity is to do the same thing over and over again and expect different results.“
    • lege deine passive Konsumentenhaltung ab und engagiere dich aktiv in dem, was du tust. Setze dich aktiv und intensiv mit dem auseinander, mit dem, was du tust.
    • Und vor allem: Umgib dich mit Leuten (Athleten), die gut drauf sind und motiviert, das beste aus sich herauszuholen. Meide alle Jammerer, Nörgler, und Nein-Sager. Und laß dich nicht auf deren Niveau herabziehen.

    Und du wirst dich nie mehr in einem Training langweilen.

    Jede Menge Hinweise, wie du dein Triathlon-Training sinnvoller, zielgerichteter gestalten kannst, findest du hier auf dem Blog.

    Übrigens: Das läßt sich auf alles anderen „langweiligen“ Tätigkeiten im Leben übertragen (Putzen, Bügeln, Aufräumen, Ablage, Einkommenssteuer etc.).

    Es ist lange her, daß ich mich das letzte mal bei irgend etwas gelangweilt habe. Und schon gar nicht beim Radfahren, Laufen oder Schwimmen. Auch du mußt dich von nun an nie mehr in deinem Triathlon-Training langweilen 😉

    Buche eine Trainingsstunde und ich zeige dir, auf was du alles achten kannst und sollst. Wie abwechslungsreich dein Schwimm- oder Lauftraining ist, wenn du dich tatsächlich mit dem beschäftigst was du tust. Und wie du allein dadurch deine Leistungen verbesserst. Wenn DU es tust.

    Buche einen der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops oder den Kompakt-Lauftechnik-Laufworkshop und lerne die Werkzeuge kennen, mit welchen du deine Trainings im Schwimmen und Laufen für den Rest deines Lebens bereichern und verbessern kannst. Wenn DU es tust.

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    Training im Triathlon – Was ich meine, wenn ich von Training spreche

    Du solltest nach jeder Trainingseinheit von dir sagen können, dass du ein besserer Triathlet geworden bist, als du vor dieser Trainingseinheit warst.

    Ich bin jedesmal entsetzt zu sehen, wie die meisten Triathleten ihre knappe Trainingszeit verschwenden, und trotzdem behaupten sich verbessern zu wollen…

    Du verbesserst dich nicht…?

    Du verbesserst dich nicht, indem du zwanzigtausendfach das wiederholst, was du schon kannst. Du verbesserst dich, indem du zwanzigtausendmal das übst, was du nicht kannst. Und wenn es dann immer noch nicht sitzt, dann wiederholst du es so lange bis es sitzt…

    Wenn du nicht weiter kommst und keine Verbesserung bemerkst bei dem was du tust, dann solltest du dich fragen, ob das was tu tust a) korrekt ausgeführt ist und b) ob es wirklich etwas ist, was zu einer Verbesserung deiner Leistung beiträgt.

    EIN Nutzen eines Trainers

    Bist du nicht in der Lage herauszufinden warum du nicht besser wirst, dann empfehle ich dir eine oder zwei Trainerstunden zu nehmen. Ein Trainer sieht meistens auf dem ersten Blick, was deine Fehler sind und kann dir mit entsprechenden Korrekturen und Übungen helfen, deine Fehler zu verbessern. Die Arbeit bleibt jedoch bei dir. Die kann dir kein Trainer der Welt abnehmen.

    Zielgerichtetes, sinnvolles Training macht keinen Spass

    Ich hör dich schon maulen: Das macht aber keinen Spaß… So ein Pech aber auch. Willst du dich verbessern oder Spaß haben? Beides zusammen funktioniert leider meistens nicht. Richtiges zielgerichtetes Training, welches auf deine tatsächliche Verbesserung ausgerichtet ist, macht keinen Spaß, denn es ist harte Arbeit.

    Spaß macht hauptsächlich das, was du schon kannst und worin du dich sicher fühlst. Das bringt dir jedoch keine Verbesserung. Dein Ziel ist es dich kontinuierlich zu verbessern? Dann sollte jede deiner einzelnen Trainingseinheiten darauf ausgerichtet sein dich kontinuierlich zu verbessern.

    Was machen statt dessen die meisten Triathleten? Sie schwimmen 1500m im Einheitstempo Kraul und wiederholen 1500 mal dieselben Fehler. Oder sie machen eine Radausfahrt oder ein Läufchen bei dem sie sich so langweilen, dass sie sich dabei mit Musik ablenken müssen. Was für eine Verschwendung von Zeit und Möglichkeiten der Verbesserung.

    Du willst bei deinem nächsten Wettkampf deine persönliche Topleistung erreichen?

    Dann solltest du deine Wettkampfstrecke in und auswendig kennen, dein Wettkampftempo über deine Distanz trainiert haben, und deine Technik in deiner jeweiligen Disziplin in deinem Wettkampftempo über deine Wettkampfdistanz halten können.

    Übst du schon oder trainierst du noch?

    Such dir für jede Trainingseinheit, ein konkretes Ziel, welches du in dieser Trainingseinheit erreichen willst. Überlege dir konkret, wie du dieses Ziel erreichen kannst. Am besten ist es du machst dir einen entsprechenden schriftlichen Plan, wie du dieses Ziel erreichst und überlegst dir die einzelnen Schritte, die du brauchst, um dieses Trainingsziel zu erreichen. Das nennt sich dann Trainingsplan. Wenn du planlos in deine Trainingseinheit gehst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn nichts (= keine Verbesserung deiner Leistung) dabei herauskommt.

    Wenn du eine Trainingseinheit absolvierst, dann frag dich vorher, während und danach, a) was du tust/getan hast, b) was du gelernt hast und c) ob du dich verbessert hast.
    Wenn du diese Fragen nicht mit positiv verwertbaren Ergebnissen beantworten kannst, dann hast du wieder einmal eine komplette Trainingseinheit erfolgreich… vergeudet.

    Übe konzentriert und bewusst etwas, was du nicht kannst oder schlecht kannst. Nur dann lernst du etwas hinzu, erweiterst deine Fähigkeiten und verbesserst dich. Du verbesserst dich nicht, wenn du immer nur das machst, was du bereits kannst. Suche gezielt nach Schwachstellen in deinem Bewegungsablauf. Suche gezielt nach Möglichkeiten diese Schwachstellen zu eliminieren. Wenn du es nicht allein kannst, dann nimm die Hilfe eines Trainers in Anspruch.

    Sinnvolles Training ist was anderes

    Du lernst nichts, wenn du immer nur das wiederholst was du schon kannst. Such dir eine Herausforderung für jede einzelne Trainingseinheit. Trotzdem sollte dein Trainingsziel für jede Einheit mit einem angemessenen Aufwand für dich erreichbar sein. Aufgaben, die du mühelos bewältigen kannst, sind zu leicht. Aufgaben, die du noch nicht einmal ansatzweise ausführen kannst, sind zu schwer. Wie findest du das richtige Maß an Herausforderungen für dich heraus? Durch Versuch und Irrtum. Oder mit Hilfe eines Trainers.

    Führe dein Training hochkonzentriert aus. Das heißt, sei 100% bei der Sache. Achte auf jedes kleine Detail in deiner Bewegungsausführung und in den sich zwangsweise ergebenden Variationen über einen gewissen Wiederholungszeitraum. Denk daran: In zyklischen Ausdauersportarten (wie Schwimmen, Radfahren, Laufen) wiederholst du jede Bewegung tausendfach, millionenfach. Du hast bei jedem Armzug, bei jeder Pedalumdrehung und bei jedem Schritt die Gelegenheit etwas besser zu machen. Nutze sie.

    Richtiges Üben ist geistig anstrengend. Wenn du mit deinen Gedanken woanders bist, als bei der Bewegung, in dem Augenblick und an dem Ort, wo du sie ausführst, dann verschwendest du deine Zeit. Jeder einzelne Bewegungsabschnitt erfordert deine volle Konzentration. Das ist der Grund warum du auch geistig frisch in eine Trainingseinheit gehen solltest.

    Wenn du mit wachem Verstand, aufmerksam und voll konzentriert trainierst, dann ist deine Trainingseinheit nach maximal neunzig Minuten beendet, denn spätestens dann lässt deine Konzentration nach. Es schleichen sich Fehler ein und du übst Fehler, was alles was du vorher konzentriert und korrekt geübt hast zunichte macht.

    Richtiges Üben macht nicht wirklich Spaß. Wenn du Spaß hast in deinem Training, dann trainierst du zum Spaß und nicht um dich zu verbessern. Alles was keinen Spass macht, passt leider nicht zu unserer heutigen Spaßgesellschaft. Wenn du hochkonzentriert übst, um dich zu verbessern, bist du zu keiner Mikrosekunde irgendwo auf Autopilot. Wenn du abschweifst und in deiner Konzentration nachlässt, hast du verloren. Dann ist es besser entweder eine (längere) Pause zu machen oder aufzuhören.

    Du schwimmst nicht zum Abschalten, du läufst nicht zum Abschalten und du fährst auch nicht Rad um abzuschalten. Training ist kein Abschalten. Training ist harte Arbeit.

    Richtiges Üben macht häufig wenig Spaß, denn du wiederholst Bewegungsabläufe so oft und so lange, bis sie 100% korrekt sitzen. So lange und so oft bis sie in jedem Tempo, aber vor allem in deinem angestrebten Wettkampftempo perfekt sitzen. Und so oft und so lange bis du diese Bewegungsabläufe 100% perfekt in deinem Wettkampftempo über deine gesamte Wettkampfdistanz halten kannst. Sei mal ehrlich: Wann hast du das zuletzt gemacht?

    Multipliziere das mit den drei Triathlon Disziplinen, dann weißt du was auf dich zukommt, wenn du dich tatsächlich verbessern willst. Dann erkennst du hoffentlich auch, dass du es dir nicht leisten kannst auch nur eine einzige Trainingseinheit zu vergeuden, wenn du ein ehrgeiziges Wettkampfziel erreichen willst.

    Zitat Bruce Lee
    Zitat Bruce Lee

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    Wettkampf im Triathlon – So wärmst du dich optimal vor deinem Wettkampfstart auf

    Die meisten Triathleten springen ohne sich groß aufzuwärmen ins Wasser und legen gewissermaßen einen Kaltstart hin. Dabei kann eine Aufwärmeroutine dir helfen bereits im Schwimmen eine bessere Leistungen zu erbringen. Eine bessere Leistung im Schwimmen bedeutet auch für die nachfolgenden Disziplinen eine größere Motivation und verbesserte Leistung. Also einen rundum gelungenen Wettkampf.

    Achtung: Wenn du vorher noch nie etwas bzgl. des Aufwärmens vor deinem Triathlonrennen gemacht hast, ist ein Triathlonwettkampf der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um damit anzufangen. Du solltest es vermeiden in einem Wettkampf etwas Neues auszuprobieren. Du nutzt im Wettkampf normalerweise eine im Training (oder Testwettkampf) getestete Aufwärmroutine, die du für dich als wirksam befunden hast.

    Das Aufwärmen gliedert sich in das allgemeine Aufwärmen an Land, das spezielle Aufwärmen an Land und das spezielle Aufwärmen im Wasser.

    Das allgmeine Aufwärmen an Land

    Für das allgemeine Aufwärmen kannst du 3-10 Minuten ruhig bis locker gehen oder laufen/gehen oder laufen. Was du wie lange machst, ist abhängig von

    + dem Wetter
    + deiner Wettkampfdistanz
    + deinem Trainingsalter (Anfänger, Fortgeschrittener, Könner)
    + deiner Fitness
    + deinem Wissen
    + deinen individuellen Erfahrungen mit Aufwärmroutinen
    + deinem kalendarischen Alter
    + deiner Beingesundheit (betrifft v.a. die älteren Athleten & Athletinnen)

    Wenn das Wetter sehr heiß ist, willst du es vermeiden dich unnötig zu dehydrieren und auszulaugen. Dein Körper ist bereits gut damit beschäftigt deine Körperkerntemperatur unten zu halten. Deine Aufwärmroutine wird aus diesem Grund kürzer ausfallen.

    Wenn das Wetter gruselig kalt, regnerisch und windig ist, solltest du dich nach deiner Aufwärmroutine v.a. warm halten.

    Je kürzer der Wettkampf, desto länger deine Aufwärmroutine. Je länger der Wettkampf, desto kürzer kann dein Aufwärmen ausfallen. Wobei „kurz“ und „lang“ relative Begriffe sind und deiner individuellen Interpretation bedürfen.

    Je geringer deine Triathlonerfahrung ist, desto kürzer wird dein Aufwärmprozedere ausfallen. Die drei anderen Faktoren – deine individuelle Fitness, dein Wissen um das Aufwärmen selbst und deine Erfahrungen damit – fallen deshalb meistens mit unter dein Trainingsalter. Ein Anfänger hat meistens auch eine geringere Fitness im Vergleich zu einem Triathlon-Profi. Dein Wissen als Triathloneinsteiger ist weniger umfangreich, als das eines langjährigen Triathleten. Auch dein Erfahrungsschatz ist kleiner.

    Je älter du wirst, desto länger wird meistens deine Aufwärmroutine, da die Stoffwechselprozesse in deinem Körper langsamer ablaufen. Zusätzlich ergeben sich im Laufe der Jahre oft zusätzliche individuelle Beschwerden, die sich manchmal mit einer speziellen individuellen Aufwärmroutine in den Griff kriegen lassen.

    Wer Probleme mit den Beinen hat (Venenprobleme, Fußbeschwerden, Sehnenbeschwerden etc.) sollte das Laufen im allgemeinen Aufwärmen verkürzen oder ersetzen. Normalerweise würde ich sagen, dass du mit solchen Beschwerden gar nicht laufen solltest, aber ich kenne erstens meine Triathleten und zweitens mich. Nicht laufen ist keine Option. ;o)

    Laufen/Gehen ist ideal für das allgemeine unspezifische Aufwärmen, da du einen Großteil deiner Muskulatur mit bewegst und belastest.

    Bei Problemen mit den Beinen oder für Triathleten, bei denen Laufen sowieso schon die schwächste Disziplin ist, gibt es Alternativen.

    + Radfahren

    Radfahren belastet Gelenke/Sehnen/Bänder weniger, aber beansprucht ebenfalls große Teile der gesamten Muskulatur. Nachteil: Dein Rad ist vielleicht schon eingecheckt (= steht schon in der Wechselzone).

    Dann gibt es folgende Alternativen:
    1) ein zweites Rad mitnehmen – wer hat und Platz hat.
    2) auf dem Rücken liegend die Beine in der Luft radfahren lassen
    3) auf der Stelle gehen/trippeln/laufen
    4) ersatzweise oder zusätzlich Kniebeugen und Ausfallschritte in Variationen

    Die zweiten 3-10 Minuten steigerst du das Tempo etwas. Auch hier wieder entweder gehen oder laufen/gehen oder laufen. Und streust 3-5 kleine Antritte (maximale Beschleunigungen über maximal 10 sek) ein. Das bringt sowohl deinen Körper als auch deinen Kopf auf Trab.

    Das spezifische Aufwärmen an Land

    Die folgenden Übungen machst du zuerst ohne Neoprenanzug und dann mit Neoprenanzug:
    + lockeres Schulterkreisen, 3-20 x vorwärts, rückwärts, gegenläufig
    + Schulterblätter zusammenziehen/Arme nach vorn strecken, 3-20 x
    + lockeres Armschlenkern stehend auf schulterhöhe links/rechts, 3-20 x
    + lockeres Armschlenkern nach vorn gebeugt links/rechts, 3-20 x
    + lockeres Armkreisen, 3-20 x vorwärts, rückwärts, gegenläufig
    + lockeres Rumfkreisen, 3-20 x links, rechts
    + lockeres Rumpfdrehen, 3-20 x links, rechts
    + Zugseilübungen (Theraband), 3-20 x Zugphase, Druckphase, ganzer Zug (Unterwasser), gleichzeitig, links/rechts abwechselnd
    + oder die Schwimmbewegungen deines Armzugs ohne Theraband, (wie mit Zugseil/Theraband)

    Das spezifische Aufwärmen im Wasser

    Danach gehst du für ca. 2-10 min (je nach Wassertemperatur und deinem Können etc.) „zum Aufwärmen“ ins Wasser. Das erste Eintauchen in das kalte Wasser (manchmal 16°C und darunter) ist wie ein Schock für Körper und Geist.

    1) Der Wasserfilm Wasserfilm unter deinem Neo soll sich bereits erwärmt haben, wenn du startest.
    2) Dein Körper soll die Gelegenheit haben sich an das kalte Wasser zu gewöhnen, um optimal zu funktionieren.

    Du schwimmst locker ein paar Armzüge. Du stellst die gefühlte Wassertemperatur für dich fest. Spätestens jetzt stellst du auch fest, welchen Boden du unter den Füßen haben wirst, wenn es ein Landstart ist (ins Wasser laufen). Du schwimmst ein paar schnellere Armzüge (dein Wettkampftempo). Je nachdem welcher Platz für das Einschwimmen zur Verfügung steht, wiederholst du das ein paar mal. Hin und zurück oder im Kreis. Vielleicht machst du auch ein paar Übungen für dein Wassergefühl, ein paar Koordinationsübungen, schwimmst ein paar Züge alle Lagen (die du kennst und kannst).

    Versuche dich im Wasser wohlzufühlen und zu entspannen. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan in (16°C) kaltem Wasser. Freunde dich mit der vorhandenen Situation an. Betrachte sie positiv. Wenn du mit Widerwillen (kaltes Wasser, schlechtes Wetter) an eine Sache herangehst, wird sie komplizierter und unangenehmer als sie tatsächlich ist.

    Achte darauf, dass du locker bleibst. Auch bei den schnelleren Armzügen (in deinem Wettkampftempo). Deine Schnelligkeit ist immer abhängig von deiner Lockerheit.

    Bei einem Wasserstart sortierst du dich an deinem Startplatz ein. Bei Landstart gehst du rechtzeitig wieder an Land und sortierst dich dort an deinem Startplatz ein.

    Dauer der Aufwärmroutine

    Das ganze dauert bei den „Könnern“ insgesamt ca. 30-45 Minuten. Je kürzer der Wettkampf, desto länger das Aufwärmen. In jedem Fall sollte dein Aufwärmen mindestens 15-20 min. dauern, da dein Körper allein schon diese Zeit braucht, um auf Touren zu kommen.

    Ziel des Aufwärmens

    Das Aufwärmen soll dich warm machen und deinen Körper auf den Wettkampf vorbereiten. Vermeide es dich dabei zu ermüden. Die Intensität ist hauptsächlich locker. Die kleinen eingestreuten intensiven Intervalle sind sehr kurz (Antritte). In diesem Fall ist weniger mehr.

    Hinweise für den ersten Einsatz einer Aufwärmroutine

    Wenn du dich vorher noch nie vor deinem Wettkampf aufgewärmt hast, probierst du es in der Kurzversion aus oder du probierst es vor deinem nächsten Freiwasserschwimmen (kein Wettkampf!) aus (empfehlenswerter). Das bleibt dir überlassen. Wenn du dich vorher noch nie aufgewärmt hast, teste erst einmal ein kurzes Warm-up. Ein langes wird dich sonst ermüden.

    Oder du probierst es einfach mal „so“ – im Trockenen ohne nachfolgendes Schwimmen aus und vergleichst wie du dich fühlst. Dann kannst du entscheiden, ob du das Aufwärmen – ggfs. auch nochmals weiter für dich modifiziert – mehr/weniger Wiederholungen, länger/kürzer, andere Übungen, etc. – vor deinem nächsten Wettkampf einsetzen möchtest.

    Aufwärmen ist ebenfalls eine sehr individuelle Angelegenheit, bei der du letztendlich selbst herausfinden musst, ob, was und wieviel dir gut tut.

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