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Tipps und Tricks rund um das Laufen im Triathlon.

Laufen beginnt im Gehirn – Dein Gang läßt tief blicken

Laufen beginnt im Gehirn - Dein Gang läßt tief blicken - Veras Triathlon-Blog & Laufstudio.net
Laufen beginnt im Gehirn – Dein Gang läßt tief blicken – Veras Triathlon-Blog & Laufstudio.net

Gehen ist etwas, das jeder Mensch „automatisch“ macht.

Kaum ein Läufer denkt darüber nach WIE er geht.

Dabei ist GEHEN, die „SPORTART“, die (fast) jeder Läufer* tagtäglich am häufigsten, ausdauerndsten und in größtem Umfang betreibt.

* jeder Mensch – auch diejenigen ohne sportliche Ambitionen…also die Gassigeher, Wanderer, Spaziergänger, …

Du gehst den Weg vom Bett zur Toilette. Du gehst den Weg von der Toilette in die Küche. Du gehst zur Kaffeemaschine oder zum Herd, um dir Kaffee oder Tee zu kochen. Du gehst ins Bad zum Duschen. Du gehst ins Schlafzimmer zurück um dich anzuziehen. Du gehst in die Küche zurück um zu frühstücken. Du gehst in den Flur um deine Schuhe und deine Jacke anzuziehen. Du gehst in den Fahrradkeller, die Garage, auf den Parkplatz, zur Bushaltestelle oder zur S-Bahn. Du steigst (= gehst) in öffentliche Verkehrsmittel ein und aus. Du gehst zur Arbeit. Du gehst zum Schwimmen. … Und so setzt sich das den ganzen Tag fort.

Selbst wenn du dich nur in der Wohnung herum bewegst, kommst du so auf ca. 2.000 bis 3.000 Schritte pro Tag. Und das JEDEN TAG.*

Es gibt Leute, die schaffen weniger…, aber die lesen hier nicht auf dem Blog.

Bist du aktiver?

Oder hast du einen Hund mit dem du (tatsächlich!) Gassi gehst?

Dann schaffst du locker 5.000, 10.000 oder mehr Schritte pro Tag!

Da du hier liest, bist du eher ein aktiver Mensch.

Also gehe ich mal von einem etwas höheren durchschnittlichen Schrittpensum pro Tag aus.

Sagen wir mal: 8.000 Schritte pro Tag.

So.

Dann machst du (grob geschätzt) 7 x 8.000 Schritte = 56.000 Schritte pro Woche.

Jetzt überlege dir mal, wie viel du pro Woche läufst…

2 x pro Woche? Das ist das Minimum, um sich „Lauftraining“ nennen zu dürfen.

3 x pro Woche? Da bist du schon über dem Minimum…

4 x pro Woche?

Öfter?

Wenn du 3 x pro Woche 10km laufen würdest, dann wärst du – vereinfacht gerechnet – bei ca. 30.000 Schritten.

Das ist immer noch weniger als das, was du pro Woche GEHST.

Aber kein einziger Läufer kümmert sich um sein Gangbild!

Dabei ließe sich dein Gehen deutlich schneller und leichter verändern als deine Lauftechnik.

Denn du machst es jeden Tag und könntest jeden Tag üben!

Ohne an deinem Tagesablauf etwas verändern zu müssen!

Und ohne dein Lauftraining verändern zu müssen!

Würdest du besser Gehen, könntest du besser Laufen.

Denk mal darüber nach!

Dein Gang ist ein Abbild deiner Gehirnfunktionen.

Dein Gang läßt tief blicken.

Hast du erkennbare Abweichungen in deinem Gangbild zeigt dies bestimmte Unter- oder Überfunktionen in bestimmten Gehirnarealen an.

Diese Unter- oder Überfunktionen in deinem Gehirn hindern dich an deiner Leistungsentwicklung im Laufen.

So wie du gehst, läufst du.

Dein Gangmuster setzt sich in deinem Laufmuster fort.

Fehler in deinem Gangmuster setzen sich in Fehlern in deinem Laufmuster* fort.

* Lauftechnik, Laufstil

Glaubst du, daß deine Laufleistung* davon unbeeinflußt bleibt?

* Laufzeiten

Schalte doch mal dein Hirn ein!

Laufen beginnt im Gehirn - Dein Gang läßt tief blicken - Trainingsangebot - Veras Triathlon-Blog & Laufstudio.net
Laufen beginnt im Gehirn – Dein Gang läßt tief blicken – Trainingsangebot – Veras Triathlon-Blog & Laufstudio.net

Trainingsangebot

Du bist unzufrieden mit deinen Laufleistungen und würdest gern leichter, verletzungsfreier und schneller längere Strecken laufen?

Dann buche deine Teilnahme am Lauftechnik-Intensiv-Workshop. Und erfahre den Unterschied, den neurozentrisches Lauftechnik-Training für dich macht.

Oder buche eine Trainingseinheit neurozentrisches Lauftechnik-Training.

Laß uns gemeinsam die Ursachen deiner Laufprobleme finden.

Wir finden sie dort, wo du noch nie gesucht hast!

Für weitere Informationen zu Verfügbarkeit, Preisen und Buchung sende eine E-Mail an vera (dot) honoschenko (at) laufstudio (dot) net oder nutze das folgende Kontaktformular.

Schreib ein paar Sätze zu dir, deinen Laufleistungen und Laufproblemen.

Bitte beachte die E-Mail Etikette und achte auf die korrekte Schreibweise deiner E-Mail Adresse.

(c) 2020 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten.

Laufen beginnt im Gehirn – Wie du Laufzeiten ohne mehr zu laufen verbessern kannst

Laufen beginnt im Gehirn - Wie du Laufzeiten ohne mehr zu laufen verbessern kannst - Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net
Laufen beginnt im Gehirn – Wie du Laufzeiten ohne mehr zu laufen verbessern kannst – Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net

Letztens kam eine Langstreckenläuferin zu mir und klagte darüber, daß ihre Leistungen im Laufen immer schlechter werden.

Sie konnte die harten Intervalle nicht mehr in den gewohnten Laufzeiten laufen und sie fühlte sich schneller erschöpft als gewohnt.

Ihr Bewegungsablauf im Laufen allgemein fühlte sich unrund an.

Irgend etwas stimmte nicht, aber sie hatte keine Ahnung was es sein könnte.

Was war wohl mein erster Gedanke?

Übertraining!

Aber weder hatte sie nach eigenen Angaben mehr Stress im Leben, noch eine verschleppte Krankheit, noch sonstige größere Veränderungen. Auch das Trainingspensum oder die Intensität hatte sie nicht abrupt verändert. Herzfrequenz, Schlafqualität, Körpergewicht, etc. schien alles sonst im Normalbereich zu liegen.

Also wohl doch kein Übertraining…

Daraufhin haben wir ein paar Tests gemacht und siehe da (im wahrsten Sinne des Wortes), sie hatte ein Problem mit ihren Augen: Sie konnte ihren Blick nicht mehr stabilisieren.

Sie bekam ein paar einfache Übungen für die Augen, die sie über die nächsten Wochen gewissenhaft durchgeführt hat.

Und siehe da: Sie konnte wieder harte Intervalle laufen und ihre Bewegungen fühlten sich besser an als zuvor.

Sie erreichte wieder ihre alten Laufzeiten… – Nein, besser sogar: Sie lief neue persönliche Bestzeiten!

Sie hat ihre Bestzeit auf 10km um sage und schreibe mehr als fünf Minuten verbessert! (Pace-Verbesserung von 5:01 min/km auf 4:20min/km!)

Wie kann das sein?

Was haben Augen mit meiner Laufleistung zu tun?

Kann dir ein Problem mit deinen Augen deine Laufzeiten ruinieren?

Und dich daran hindern mögliche Laufleistungen zu erreichen?

Aber sicher doch!

Wie soll das gehen?

Ich erkläre es dir.

Dein Gehirn steuert zusammen mit dem Nervensystem ALLES – auch jede Lauf-Bewegung, die du tust.

Zwei Prioritäten hat das Gehirn

Das Gehirn hat zwei Prioritäten:
1. Überleben
2. Energie sparen

Die erste Priorität ist in diesem Fall von Bedeutung:

Das heißt, alles was du im Laufen tust, muß dein Gehirn als sicher für sein (und damit dein!) Überleben verstehen, sonst läßt es dich das nicht tun, was du tun willst: (beispielsweise) harte Intervalle trainieren und schnell laufen.

Drei Dinge macht das Gehirn

1. Informationen aufnehmen
2. Informationen verarbeiten
3. Bewegungen veranlassen

Was das Gehirn (hauptsächlich) vereinfacht gesagt macht, ist Informationen aus den körpereigenen Sensoren aufnehmen, die überall in deinem Körper verteilt sind.

Fast alle diese Informationen laufen über dein Rückenmark und landen in deinem Gehirn.

Wenn diese Informationen in deinem Gehirn ankommen, dann verarbeitet das Gehirn diese Informationen.

Es versucht anhand dieser Informationen eine sinnvolle Vorhersage über deine Umwelt zu treffen und auf Grund dieser Vorhersage veranlaßt es eine Bewegung als Antwort (deine Laufbewegungen).

Dein Gehirn selbst sitzt eingeschlossen und geschützt in deinem Schädel. Es hat nur Kontakt zur Außenwelt über deinen Körper, über deine Sinne und die Millionen von Rezeptoren in deinem Körper. Aber es muß dich (= deinen Körper) und sich sicher durch die Umwelt manövrieren. Deshalb ist es auf präzise Informationen angewiesen.

Sind die Informationen, die über die Sensoren über die Nervenleitungen an das Gehirn geleitet werden, (1) mangelhaft (2) unvollständig (3) bedrohlich (4) unbekannt (5) unpräzise …, dann verursacht das Verarbeitungsprobleme im Gehirn.

Die Vorhersage, die das Gehirn über die Umwelt treffen kann, wird ungenau.

Das ist für dein Gehirn (überlebens-)bedrohlich.

Und um schlimmeres (= Verletzungen, Energieverschwendung oder schlimmstenfalls: Tod) zu verhindern, hindert dich dein Gehirn daran dann (beispielsweise) Leistung im Sport (= Laufen) zu erbringen.

Wenn sich dein Gehirn zwischen Laufleistung und Überleben entscheiden muß, dann entscheidet es sich IMMER für das Überleben! Sein Überleben.

Wenn deine Augen ein Problem haben, weil sie beispielsweise unfähig sind den Blick ruhig zu halten und statt dessen ständig hin und her springen*, dann erhält dein Gehirn Informationen mit denen es nichts anfangen kann.

* das passiert unbewußt. Du kannst das nicht bewußt steuern. Du nimmst das in einer milden Ausprägung noch nicht einmal wahr. Aber es hat drastische Auswirkungen auf deine Leistungen in Alltag und Sport.

Das interpretiert das Gehirn als Bedrohung für sein Überleben.

Du erinnerst dich an des Gehirns erste Priorität? Überleben!

Also verändert das Gehirn seine Antwort: deine Laufbewegungen.

Es macht dich langsamer.

Es macht dich müde.

Warum?

Weil die Umgebungsinformationen, die das Gehirn erhalten hat, unsicher sind.

Es hindert dich am schnellen Laufen.

Es hindert dich daran, dich (und sich) mehr Gefahr auszusetzen.

Wenn du das ignorierst, ist die nächste Stufe, die dein Gehirn nutzen wird: Schmerzen.*

* Und zwar so lange, bis du nicht mehr laufen kannst.

In diesem Fall, war das Problem dieser Langstreckenläuferin ein Problem der Informationsaufnahme über ihre Augen.

Ihre Augen (ihr visuelles System) haben Informationen an das Gehirn gesendet, die so verändert waren, daß ihr Gehirn sie nicht richtig verarbeiten konnte und sich (sein Überleben) bedroht sah.

Sobald dieses Problem behoben war*, konnte sie nicht nur wieder ihre alten Laufleistungen erreichen, sondern diese sogar deutlich übertreffen.

* durch einfache Übungen, die sie selbst durchführen konnte

Bei manchen Läufern sind es die Augen. Bei anderen etwas anderes…

Laß uns gemeinsam die Ursachen finden.

Wir finden sie dort, wo du noch nie gesucht hast!

Wenn dein Laufproblem also nicht ein tatsächlicher Gewebeschaden (Zerrung, Riß, Verstauchung, Prellung, Bruch, etc.) in deinem Fuß, deinem Knie oder deiner Hüfte ist, dann wird es sinnvoll dich mal um andere Körpersysteme zu kümmern.

Und dann erreichst vielleicht auch du in ein paar Wochen neue persönliche Bestleistungen…

Laufen beginnt im Gehirn - Trainingsangebot - Neurozentrisches Lauftechnik-Training - Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net
Laufen beginnt im Gehirn – Trainingsangebot – Neurozentrisches Lauftechnik-Training – Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net

Trainingsangebot

Du bist unzufrieden mit deinen Laufleistungen und würdest gern leichter, verletzungsfreier und schneller längere Strecken laufen?

Dann buche deine Teilnahme am Lauftechnik-Intensiv-Workshop. Und erfahre den Unterschied, den neurozentrisches Lauftechnik-Training für dich macht.

Oder buche eine Trainingseinheit neurozentrisches Lauftechnik-Training.

Für weitere Informationen zu Verfügbarkeit, Preisen und Buchung sende eine E-Mail an vera (dot) honoschenko (at) laufstudio (dot) net oder nutze das folgende Kontaktformular.

Schreib ein paar Sätze zu dir, deinen Laufleistungen und Laufproblemen.

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(c) 2020 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten.

Laufen beginnt im Gehirn – Glaubst du es ist normal, wenn …

Laufen beginnt im Gehirn - Glaubst du es ist normal, wenn... - Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net - kostenloses Schnuppertraining am 25. und 26. Januar 2020
Laufen beginnt im Gehirn – Glaubst du es ist normal, wenn… – Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net – kostenloses Schnuppertraining am 25. und 26. Januar 2020

Stell dir mal vor, du hast ein Laufproblem. Und du weißt nichts davon.

Und dieses Laufproblem hindert dich daran

  • leichter zu laufen
  • müheloser zu laufen
  • verletzungsfreier zu laufen
  • längere Strecken zu laufen
  • schneller zu laufen

oder gleich leichter, verletzungsfreier und schneller längere Strecken zu laufen?

Glaubst du es ist normal, …

  • wenn deine Füße bei jedem Schritt nach innen gestellt sind?
  • wenn deine Füße bei jedem Schritt nach außen gestellt sind?
  • wenn du bei jedem Schritt schlurfst?
  • wenn sich deine Füße bei jedem Schritt streifen?
  • wenn du bei jedem Schritt mit dem Ballen bremst?
  • wenn sich deine Zehen ständig in den Boden krallen?
  • wenn du bei jedem Schritt in den Boden plumpst?
  • wenn du bei jedem Schritt auf dem Boden aufplatschst?
  • wenn deine Knie bei jedem Schritt nach innen knicken?
  • wenn deine Knie bei jedem Schritt nach außen knicken?
  • wenn deine Hände bei jedem Schritt vor deinem Körper kreuzen?
  • wenn deine Armbewegung links und rechts unterschiedlich ist?
  • wenn du zu viel oder zu wenig Armbewegung hast?
  • wenn du mit den Ellenbogen ruderst?
  • wenn du deinen Kopf beim Laufen schief hältst?
  • wenn du deine Energie bei jedem Schritt in den Boden hinein schickst?
  • wenn du deine Hüftgelenke und Fußgelenke im Abdruck nicht strecken kannst?
  • wenn deine Koordination im Laufen mangelhaft ist?
  • wenn du im Sitzen läufst?
  • wenn du bei jedem Schritt von links nach rechts schwankst?
  • wenn du bei jedem Schritt hoch und runter hüpfst?

Glaubst du das ist normal?

Laufen beginnt im Gehirn - Glaubst du es ist normal, wenn... - Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net
Laufen beginnt im Gehirn – Glaubst du es ist normal, wenn… – Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net – kostenloses Schnuppertraining am 25. und 26. Januar 2020

Dann schalte doch mal dein Hirn ein!

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes!

Denn Laufen beginnt im Gehirn.

Denn alle diese Dinge macht dein Gehirn. Und du kannst sie nur verändern, wenn du dein Gehirn benutzt, anstatt dich von deinem Gehirn benutzten zu lassen. Der Lauftechnik-Intensiv-Workshop zeigt dir wie.

Der Körper, den du jetzt hast, ist nicht nur die Summe deiner (positiven) Trainingserfahrungen, die du bisher gemacht hast.

Dein Körper ist auch die Summe deiner Verletzungen, Unfälle, Operationen, Krankheiten und anderer negativer Lebenseinflüsse, die du in deinem Leben gemacht hast. Wurden diese nicht aufgearbeitet und dein Körper einfach in seinem Zustand nach einer Verletzung belassen, dann wirkt sich dies auf deine Bewegungen und deine Leistungen aus.

Kleines Beispiel gefällig?

Nimm einmal an, du brichst dir einen kleinen Zeh. Wem das schon einmal passiert ist, der weiß wie höllisch das weh tut. Ein Arzt macht nichts.*

* Das ist meine mehrfache Erfahrung.

Das muß von allein heilen. Du humpelst jetzt für ca. 6 Wochen durch die Gegend. Der Fuß mit dem gebrochenem Zeh paßt in keinen Schuh mehr rein, weil jede Einengung durch den Schuh dich durch die Decke gehen läßt. Jetzt stell dir auch noch vor, das passiert dir im Winter…

Daran kannst du schon zwei Dinge erkennen: Du mußt dein Bewegungsmuster verändern. Ein Schuh (JEDER SCHUH) beengt und beeinflußt dein Geh- und Laufverhalten.

So.

Glaubst du 6 Wochen durch die Gegend humpeln, hätte keinen Einfluß auf das Bewegungsverhalten deines gesamten Körpers?* Deine Bewegungsmuster?

* das braucht noch nicht einmal 6 Wochen! Das geht viiiieel schneller!

Glaubst du 6 Wochen durch die Gegend humpeln, merkt sich dein Gehirn und dein Körper nicht? Glaubst du das hätte keinerlei Einfluß auf dein Laufverhalten? Deine Leistungen im Laufen?

Schalte mal dein Hirn ein! Denn Laufen beginnt im Gehirn.

Im Lauftechnik-Intensiv-Workshop zeigen wir dir, wie das in deinem Körper funktioniert und wie du deinem Körper helfen könntest, alte Verletzungen zu vergessen.

Nächstes Beispiel:

Viele Läufer wollen über das typische Lauftechniktraining bestimmte biomechanische Defizite (= Lauftechnikfehler) verbessern. Beispielsweise eine bessere Körperhaltung. Oder eine andere Armhaltung. Die meisten schaffen es nicht.

Warum nicht?

Du kannst zwar versuchen dich ständig auf eine Veränderung im Bewegungsablauf zu konzentrieren.

Aber das kostet dich ständig zusätzliche Energie = Konzentrationsarbeit.

Sobald deine Aufmerksamkeit nachläßt (= Ermüdung, Ablenkung) wirst du die Korrektur verlieren und wieder in die ursprüngliche Haltung/Bewegung zurück fallen.

Das funktioniert schon, aber die meisten Wochenendwettkampfhelden üben Veränderungen zu wenig, zu wenig häufig und zu wenig präzise.

Denn dein Gehirn hat einen Grund, warum es deinem Körper diese Haltung/Bewegung vorschreibt, die du so gern korrigieren willst.

Erfahre im Lauftechnik-Intensiv-Workshop warum das so ist und wie du das verändern könntest.

Wenn du nicht sicher stellen kannst, daß das, was du im Laufen machst im Gleichgewicht passiert, dann wird dein Gehirn deinen Körper über Ausgleichbewegungen stabilsieren, damit du laufen kannst. Und dann passieren viele der oben gelisteten Dinge.

Lerne im Lauftechnik-Intensiv-Workshop wie du deine Gleichgewichtsfähigkeiten verbesserst.*

* Wir machen keinen Blödsinn mit Balancepads, Kippelbrettern oder sonstigem Müll! Du brauchst nur deinen Körper UND dein Gehirn.

Die meisten Läufer konzentrieren sich auf die falschen Dinge. Ich nenne es Symptombehandlung – wie in der Medizin. Oder Reparaturtraining. Wie im Kraulschwimmen.

Im Lauftechnik-Intensiv-Workshop gehen wir den Dingen auf den Grund. Wir finden die Ursachen der Symptome und stellen die Ursachen ab. So daß die Symptome fast automatisch verschwinden.

Es gibt verschiedenen Lauftechniken – und alle haben ihre Berechtigung. Es gibt nicht die eine einzige richtige und wahre Lauftechnik, die für alle gleichermaßen gilt.

Es gibt Standards. Das ist die Beschreibung einer bestimmten Lauftechnik. Und es gibt für jeden einzelnen Läufer Abweichungen von diesem Standard. Das ist der individuelle Laufstil. Lauftechnik und Laufstil sind nicht gleichbedeutend!

Einen Fuß bei jedem Schritt nach außen zu drehen, ist kein Laufstil, sondern ein neuromechanisches Problem.

X-beinig zu laufen ist kein Laufstil, sondern ein neuromechanisches Problem.

Bei jedem Schritt zu schlurfen ist kein Laufstil, sondern ein neuromechanisches Problem.

Die meisten neuromechanischen Probleme* lassen sich korrigieren (= abstellen).

Anders als du denkst. Und schneller als du denkst.**

* nicht alle
** in den meisten Fällen

Wenn dein Laufen selbst bei einer langsamen Geschwindigkeit anstrengend ist, dann machst du zu viele Fehler pro Schritt. Da kannst du so viel Laufen wie du willst: Es wird anstrengend bleiben. Erst wenn du deine Lauftechnik verbesserst, wird dein Laufen leichter werden.

Wenn du mit deinen Laufzeiten unzufrieden bist und du deine Wettkampfstrecke bereits am Anschlag läufst, dann kannst du nicht mehr schneller laufen. Dazu brauchst du eine andere Lauftechnik, die es dir erlaubt mit einer geringeren Belastungsintensität die gleiche Zeit zu laufen… und schon hast du wieder Luft nach oben = du kannst schneller laufen. Das bedeutet schnellere Laufzeiten.

Die meisten Athleten verstehen nicht wirklich wozu harte Intervalle oder Sprints dienen…

Im Lauftechnik-Intensiv-Workshop erklären wir es dir. Und wir zeigen dir einen anderen Weg um zu den gleichen oder zumindest ähnlichen Ergebnissen zu kommen.

Neugierig?

Laufen beginnt im Gehirn - Glaubst du es ist normal, wenn... - Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net
Laufen beginnt im Gehirn – Glaubst du es ist normal, wenn… – Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net – kostenloses Schnuppertraining am 25. und 26. Januar 2020

Schnupper-Trainingsangebot

Wenn du herausfinden willst, ob der Lauftechnik-Intensiv-Workshop etwas für dich ist, dann hast du am 25. und 26. Januar 2020 kostenlos Gelegenheit dazu.

Allgemeine Teilnahmebedingungen

  • Mindestalter 18 Jahre (volle Geschäftsfähigkeit)
  • die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung
  • uneingeschränkte Sporttauglichkeit
  • keine akuten Verletzungen
  • keine ansteckenden Krankheiten
  • keine sonstigen Erkrankungen (akut/chronisch), die eine Teilnahme an einer Sportveranstaltung verbieten
  • Du hast keinerlei krankhafte Sehstörungen oder Gleichgewichtsstörungen
  • Du bist in der Lage konzentriert zu „arbeiten“

Das, was du im Lauftechnik-Intensiv-Workshop lernst, bildet die Basis dessen, was du in jedem anderen Laufkurs oder Lauftraining lernst oder machst. Denn Laufen beginnt im Gehirn.

Das, was du im Lauftechnik-Intensiv-Workshop lernst, kann dir

  • alles verbessern, was du bereits in deinem Lauftraining machst
  • deinen Laufstil automatisch verbessern
  • Laufbeschwerden von jetzt auf sofort abstellen
  • bereits in deiner nächsten Trainingseinheit deine Laufzeit verbessern

Am 25. und 26. Januar finden vier kostenlose Schnupperstunden statt

Veranstaltungsort: Neubiberg bei München (Südost)

Dauer: ca. 60 Minuten

Gruppengröße: Die Anzahl der Teilnehmer ist auf maximal 10 Teilnehmer pro Schnupperstunde begrenzt.

Samstag, 25.01.2020
1, SA1 08h-09h
2. SA2 10h-11h

Sonntag, 26.01.2020
3. SO1 08h-09h
4. SO2 10h-11h (ausgebucht)

Für weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Anmeldung zur Schnupperstunde Lauftechnik sende eine E-Mail an vera (dot) honoschenko (at) laufstudio (dot) net oder nutze das unten stehende Kontaktformular

Schreibe ein paar Sätze über dich:

  • Was für ein Läufer bist du? (Gesundheit, Triathlon, Laufwettkämpfe, Fitness)
  • Wie sieht dein Training aus? (Häufigkeit, Umfang, grobe Inhalte)
  • Was sind deine aktuellen Laufleistungen?
  • Was sind deine aktuellen Laufziele?
  • Welche Laufprobleme plagen dich?

Schreibe auch kurz für welche Schnupperstunde Lauftechnik du dich anmelden willst.
(= Entweder SA1 oder SA2 oder SO1 oder SO2)
Du kannst dich nur für EINE Schnupperstunde anmelden!

Bitte beachte: Eine Anmeldung zu dieser kostenlosen Veranstaltung ist verbindlich!

Bitte beachte die E-Mail Etikette. Und achte darauf deine E-Mail Adresse richtig zu schreiben.

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Die erstaunlichen Gemeinsamkeiten guter Kraultechnik und guter Lauftechnik – Teil 1

Die erstaunlichen Gemeinsamkeiten guter Kraultechnik und guter Lauftechnik - Teil 1: Haltung ist alles. Ohne Haltung ist alles nichts. Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net - Schwimmstudio.de
Die erstaunlichen Gemeinsamkeiten guter Kraultechnik und guter Lauftechnik – Teil 1: Haltung ist alles. Ohne Haltung ist alles nichts. Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net – Schwimmstudio.de

Wer hätte das gedacht?

Sowohl das Kraulschwimmen als auch das Laufen bestehen hauptsächlich aus einer einzigen Körperhaltung.

Und diese muß so lange wie möglich gehalten werden.

Und in diese muß so schnell wie möglich wieder zurück gekehrt werden.

Haltung ist alles. Ohne Haltung ist alles nichts.

„Geniale Dinge sind einfach.

Einfache Dinge sind genial.“

Inhalt

Kraultechnik und Lauftechnik – Eine korrekte Haltung … und alles wird leichter und schneller.

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Was ist eine korrekte Körperhaltung im Kraulschwimmen und Laufen?

Dies ist eine Körperhaltung, die dem Athleten jederzeit nahezu volle Kontrolle über seine Bewegungen ermöglicht. Mit dieser Haltung setzt ein Athlet den ganzen Körper mit nahezu 100% für den Vortrieb ein.

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Was ist eine inkorrekte Körperhaltung im Kraulschwimmen und Laufen?

Dies ist eine Körperhaltung, in welcher der Athlet teilweise bis keinerlei Kontrolle über seine Bewegungen hat. Diese Haltung verschwendet einen Großteil der eingesetzten Kraft und Energie für die Stabilisierung des Körpers und kann so nur einen geringen Teil der aufgewendeten Kraft und Energie für den Vortrieb einsetzen.

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Folgen einer inkorrekten Körperhaltung im Kraulschwimmen und Laufen

Dies sind die negativen Folgen, wenn diese Körperhaltung nicht hergestellt und gehalten wird:

  • Instabilität
  • mangelhafte Kraftübertragung
  • geringer Vortrieb
  • schwache Leistungen
  • mehr Krafteinsatz
  • höherer Energieverbrauch
  • höheres Verletzungsrisiko

Wer diese Körperhaltung nicht herstellen und halten kann, macht Fehler in jeder seiner Bewegungen – sowohl im Kraulschwimmen als auch im Laufen. Der Körper ist instabil. Das mag das Gehirn nicht. Also versucht es mit Ausgleichbewegungen in jeder Bewegung mehr Stabilität zu erzeugen. Das kostet mehr Kraft und verbraucht mehr körpereigene Energie. Die Kraft, die eigentlich aufgewendet werden sollte um Vortrieb zu erzeugen, wird dafür benutzt um Stabilität herzustellen. Durch die mangelhafte Körperhaltung und die deshalb notwendigen Ausgleichbewegungen werden Körperstrukturen (Sehnen, Bänder, Knochen, Gelenke, Muskulatur, …) belastet, die eigentlich nicht belastet werden sollten. Und andere Körperstrukturen, werden nicht belastet, die eigentlich belastet werden sollten. Und wieder andere werden überlastet. So entstehen Verspannungen, Sehnenreizungen, Gelenkschmerzen, Muskelfaserrisse, muskuläre Dysbalancen… in einem Wort: Verletzungen.

Das Kraulschwimmen und das Laufen bleiben anstrengend. Auch bei langsamer Geschwindigkeit. Die Bewegungen bleiben eckig und unrund.

Die erstaunlichen Gemeinsamkeiten guter Kraultechnik und guter Lauftechnik - Teil 1: Haltung ist alles. Ohne Haltung ist alles nichts. Veras Triathlon-Blog - Laufstudio.net - Schwimmstudio.de
Die erstaunlichen Gemeinsamkeiten guter Kraultechnik und guter Lauftechnik – Teil 1: Haltung ist alles. Ohne Haltung ist alles nichts. Veras Triathlon-Blog – Laufstudio.net – Schwimmstudio.de
  • Du möchtest müheloser Kraul schwimmen und laufen?
  • Du möchtest verletzungsfreier Kraulschwimmen und laufen?
  • Du möchtest schneller Kraul schwimmen und laufen?
  • Du möchtest neue persönliche Bestleistungen erreichen im Kraulschwimmen und Laufen?
  • Oder vielleicht sogar leichter, müheloser und verletzungsfreier längere Strecken Kraul schwimmen und laufen?

Dann lerne eine korrekte Körperhaltung im Kraulschwimmen und Laufen!

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Folgen einer korrekten Körperhaltung im Kraulschwimmen und Laufen

Dies sind die positiven Folgen, wenn diese Körperhaltung hergestellt und gehalten wird:

  • verbesserte Stabilität
  • verbesserte Kraftübertragung
  • mehr Vortrieb
  • bessere Leistungen
  • weniger Krafteinsatz
  • weniger Energieverbrauch
  • geringes Verletzungsrisiko

Wer diese Körperhaltung herstellen und halten kann, macht automatisch deutlich weniger Fehler in seinen Bewegungen. Der Athlet (Läufer oder Kraulschwimmer) hat Kontrolle über seinen Körper. Der Körper ist stabil. Das mag das Gehirn. Es erlaubt dem Athleten mehr Leistung, da es nicht ständig die mangelhafte Körperstabilität herstellen muß. Es öffnet Gelenke und sorgt für einen besseren Energiefluß. Die eingesetzte Kraft wird hauptsächlich genutzt um Vortrieb zu erzeugen. Der Körper arbeitet so wie es für einen optimalen Bewegungsablauf notwendig ist. Die Körperstrukturen, die dafür ausgelegt sind, übernehmen ihren Teil der Arbeit. Der ganze Körper kann sich an der Vorwärtsbewegung beteiligen. Das Verletzungsrisiko kann so bis auf Null sinken.

Das Kraulschwimmen und das Laufen werden leichter und müheloser. Auch bei schneller Geschwindigkeit. Die Bewegungen werden harmonisch und fließend.

So können sportliche Höchstleistungen entstehen.

Für jeden Athleten.

Auch für dich.

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Trainingsangebot

  • Du willst leichter laufen lernen?
  • Du willst müheloser laufen lernen?
  • Du willst länger laufen lernen?
  • Du willst verletzungsfreier laufen lernen?
  • Du willst schneller laufen lernen?

Veras Triathlon-Blog und Laufstudio.net haben die Technik dazu!

Buche jetzt deine Teilnahme am Lauftechnik-Intensiv-Workshop von Veras Triathlon-Blog und Laufstudio.net und lerne die Grundlagen einer Lauftechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt.

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Kontakt

Für weitere Informationen zu

  • Preisen
  • Verfügbarkeit
  • und Buchung

der Lauftechnik-Intensiv-Workshops kontaktiere mich per E-Mail unter vera (dot) honoschenko (at) laufstudio (dot) net oder benutze das Kontaktformular

Erzähle mir etwas über deine Lauferfahrung, deinen aktuellen Leistungsstand im Laufen, deine Erwartungen an den Lauftechnik-Intensiv-Workshop 1 und deine läuferischen Ziele.

Bitte beachte die E-Mail Etikette!

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Links


Trainingstipps (nicht nur) für Laufanfänger
Präventionstipps (nicht nur) für Laufanfänger
Ursachen von Laufverletzungen
Buche den Lauftechnik-Intensiv-Workshop von Veras-Triathlon-Blog & Laufstudio.net

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Besser Kraulschwimmen – Richtig ist oft falsch

Besser Kraulschwimmen - Richtig ist oft falsch - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Besser Kraulschwimmen – Richtig ist oft falsch – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

… wenn du deine Komfortzone im Kraulschwimmen nicht verlassen willst

Und falsch ist oft richtig, wenn du deine Komfortzone verläßt.

Hast du dich schon mal gefragt, warum es dir so schwer fällt deine Kraultechnik zu verbessern?

Warum es dir so schwer fällt Fehler in der Kraultechnik abzustellen?

Ich bin immer auf der Suche nach dem „warum“ (und wie) etwas so und so funktioniert und nicht anders.

Ich finde Lösungen zu Problemen im Kraulschwimmen, die du hast, aber nicht erkennst.

Und ich helfe dir dabei, wie du deine Probleme im Kraulschwimmen lösen kannst.

Damit du bessere Leistungen im Kraulschwimmen erreichst.

Das ist die Funktion eines guten Coaches.

Ein „WARUM“, das mich interessiert – und das dich betrifft – ist die Frage:

Warum schaffen es so viele Athleten nicht ihre Kraultechnik-Fehler abzustellen?

Obwohl sie behaupten es zu wollen.

Warum fallen so viele Athleten nach ein bis zwei korrekten Wiederholungen (= die zeigen, daß sie es richtig KÖNNEN) wieder in die gleichen fehlerhaften Bewegungsmuster zurück?

Meine Antwort auf diese Frage lautet:

Es ist keine Frage des KÖNNENS.

Es ist eine Frage des WOLLENS.

Sie wollen es nicht.*

* Da werden viele Athleten jetzt aufschreien und sagen: DOCH! Natürlich will ich besser (schneller, leichter, ….) Kraul schwimmen!

Das klingt erst einmal hart, aber es ist anders gemeint, als du es interpretierst.

Laß mich dir erklären wie und warum.

Dazu muß ich etwas weiter ausholen.

Im Kraulschwimmen brauchst du ein Gefühl für das, was du tust.

* Körpergefühl und Wassergefühl im Kraulschwimmen –> WS-1.1 –> WS-1.2

Weil du kannst dich nicht dabei beobachten, was du tust.*

* Bei den anderen Sportarten übrigens auch nicht.

Du brauchst dieses Gefühl (= Körpergefühl, Wassergefühl), damit du das, was du beim Kraulschwimmen machst, richtig machen kannst.

Hast du kein Gefühl für das, was du tust, kannst du nicht fühlen, ob das, was du im Kraulschwimmen machst, richtig oder falsch ist.

Weißt du nicht, was richtig oder falsch im Kraulschwimmen ist, kannst du nicht beurteilen, ob das was du tust richtig oder falsch ist.

Du kannst auch nicht beurteilen, ob das Gefühl (das du dabei hast) richtig oder falsch ist.

Das, was du im Kraulschwimmen machst, speicherst du zusammen mit einem Gefühl ab.

Wenn das, was du im Kraulschwimmen machst immer falsch (= fehlerhaft) ist, dann speicherst du Fehler (= fehlerhafte Haltungen, Bewegungsabläufe) zusammen mit einem Gefühl ab.

Dieses Gefühl etikettiert Kraultechnikfehler als „richtig“.*

* Stell dir das so vor: Du überkreuzt mit deinen Händen beim Eintauchen ins Wasser die gedachte Körpermittellinie. Das ist ein Kraultechnik-Fehler. Das machst du für die nächsten 10-20-30-40-…100 Trainingseinheiten im Schwimmen. Dann klebst du ein Etikett auf diesen Kraultechnikfehler. Darauf steht: RICHTIG. Das fühlt sich: GUT an. Obwohl es ein Fehler ist. Und die Bewegung falsch ist. Und zu fehlerhaften Bewegungsabläufen führt, die dich in deiner Leistungsentwicklung behindern.

Obwohl es Kraultechnik-Fehler sind, die du schwimmst, fühlen sie sich nach einer gewissen Zeit und Anzahl an Wiederholungen für dich „richtig“ und „gut“ an.

* und du kommst ja irgendwie vorwärts (Stolpern im Kraulschwimmen tut nicht weh) und du kommst ja irgendwie ans andere Ende der Bahn (Kraultechnik lernen & verbessern – Vergiß das Bahnende)

Das bedeutet für dich: Das, was du im Kraulschwimmen tust, kann falsch sein, obwohl es sich für dich richtig anfühlt.

Und hier liegt eines der großen Probleme, wenn es darum geht Kraultechnik-Fehler (selbst) zu korrigieren.

Jede Veränderung (= Korrektur = das Richtige) fühlt sich anders (= fremd, anders, neu, ungewohnt = „falsch“, „schlecht“) für dich an – obwohl sie „richtig“ ist.

Das ist ein weiterer Grund, warum viele Athleten lieber bei ihren eingeschliffenen (Kraultechnik) Fehlern bleiben.

Der Mensch (= der Athlet) bleibt gern beim Gewohnten*.

* = Routine, Gewohnheit, Altbekanntes, Vertrautes.

Der Athlet hält „das Richtige“ für falsch, weil es sich „ungewohnt“* anfühlt.

* = anders, neu, fremd = „falsch“

Zusätzlich kostet jede Veränderung* zuerst einmal mehr Energie, weil auch innere Widerstände überwunden werden müssen: Denkblockaden.

* = Korrektur, Verbesserung, Optimierung, neu lernen

In dem Wort „VERÄNDERUNG“ steckt das Wort „ÄNDERN“, steckt das Wort „ANDERS“.

Das heißt, wenn der Athlet etwas (tatsächlich) korrigiert, dann muss es sich anders anfühlen.

Fühlt es sich nicht anders an, dann hat der Athlet nichts korrigiert – er macht nichts anders.

Er macht weiterhin das Gleiche.

Eine Korrektur (= Veränderung) muß andere Ergebnisse bringen.

Sonst hat der Athlet nichts verändert.*

* Oder baut neue, weitere, andere Fehler zusätzlich ein, d.h. verändert zusätzlich Dinge, die er nicht verändern sollte. Oder macht zu wenig. Oder macht zu viel. Oder … Es gibt auch hier einige Variationen, die gern genutzt und als Ausreden benutzt werden.

Viele „reden“ davon, daß sie ihre Schwimmzeiten verbessern wollen, aber sie TUN NICHTS WAS EINE VERÄNDERUNG BEWIRKT.

* = Kraultechnik verbessern = verändern = korrigieren = neu lernen

Sie machen nur mehr vom Gleichen.

Sie machen weiter die gleichen Fehler in ihrer Kraultechnik.

Mehr Fehler wiederholen macht nichts „richtig“.

Fehler härter wiederholen, macht nichts „richtig“.

Ich kenne niemanden, der es geschafft hat seine Kraultechnik-Fehler dadurch abzustellen, daß er sie tausendfach wiederholt hat.

Aber das ist das Schwimmtraining, das die Athleten machen,

  • die sich im Kraulschwimmen schwer tun
  • deren Schwimmzeiten stagnieren
  • die gern schneller Kraulen wollen, es aber trotz Training nicht schaffen

Sie machen in jedem Schwimmtraining weiter die gleichen Fehler.

Weil sich diese Kraultechnik-Fehler „gut“ anfühlen.

Weil sie sich mit diesen Kraultechnik-Fehlern „wohl-fühlen“.

* „Wohlfühlen“ ist kein Trainingsziel!

Verändern* bedeutet die eigene Komfortzone (= das Wohlfühlen) verlassen.

* = verbessern, optmimieren, korrigieren, neu lernen

Es bedeutet sich auf etwas anderes EINZULASSEN.

Es bedeutet falsche Vorstellungen, schlechte Gewohnheiten, falsche Routinen LOSZULASSEN.

Es bedeutet OFFENHEIT für neue Erfahrungen.

Die meisten Athleten GLAUBEN, daß sie all das wären.

Und zeigen in ihren Handlungen, daß sie es nicht sind.

Es ist keine Frage des KÖNNENS.

Es ist eine Frage des WOLLENS.

Viele Athleten interpretieren falsch, was es heißt „die Komfortzone zu verlassen“ und wollen es genau dann nicht, wenn es notwendig wäre

Ein Beispiel.

9 von 10 Altersklassentriathleten überkreuzen im Kraulschwimmen oder übergreifen (die Körpermittellinie) mit den Händen beim Eintauchen.

Wenn der Athlet das abstellen will (= diesen Kraultechnikfehler korrigieren), dann gibt ihm sein Trainer eine Überkorrektur.

Diese Überkorrektur besteht darin, daß der Trainer den Athleten dazu auffordert mit den Händen deutlich (!) breiter (!) als schulterbreit ins Wasser einzutauchen.

Das fühlt sich für alle Athleten sofort „komisch“* an.

* = ungewohnt, anders, fremd, neu

Dieses Gefühl wird mit dem Wort „falsch“ assoziiert*, OBWOHL die Bewegung RICHTIG ist.

* = verbunden

Denn diese Überkorrektur führt in 99 von 100 Fällen dazu, daß der Athlet breiter als vorher mit seinen Händen ins Wasser eintaucht. Nicht: weit außerhalb der Schulter, sondern entweder etwas breiter als vorher. Dann sind weitere Überkorrekturen notwendig. Oder tatsächlich korrekt, d.h. schulterbreit.

Und DAS ist ein weiterer Grund WARUM es vielen Athleten so schwer fällt ihre fehlerhaften Bewegungen im Kraulen zu korrigieren, trotz dem, daß sie Korrekturen von außen (= einem Trainer) erhalten.

Der Athlet weigert sich auf das unbekannte* Gefühl einzulassen.

* = komische, andere, fremde, neue

Und er zieht es vor bei der gewohnten, bekannten – aber falschen – Bewegung mit dem „Wohlgefühl“ zu bleiben, daß er schon hundertausendmal im Training wiederholt hat.

Hinzu kommt Angst*.

* = Versagensangst, Angst sich zu blamieren, Angst vor Unbekanntem, Angst davor erst einmal langsamer schwimmen zu müssen, Unsicherheit, … = innere Widerstände

Und dann kommen so Aussagen wie: „Ich kann das nicht.“

Und diese Aussage ist falsch.

Sie ist eine Selbsttäuschung und eine Lüge.

JEDER Athlet KANN seine Kraultechnikfehler abstellen*

* = verbessern, korrigieren – entweder selbst oder mit Hilfe durch Trainer, Kraultechnik-Workshops etc.

Die richtige* Aussage ist: „Ich will das nicht.“

* = wahre, ehrliche, korrekte

Der Kontext, der dazu im Unterbewußtsein abläuft, lautet:

Ich will meine Komfortzone nicht verlassen.

Ich will zwar andere Ergebnisse, aber ich will mich dabei genauso fühlen wie mit meinen Kraultechnikfehlern.

Ich habe Angst vor Veränderungen.

Ich habe Angst vor dem Unbekannten, dem Fremden, dem Anderen.

Ich will nichts verändern.


Erst wenn der Athlet fähig ist, das zu erkennen und bereit ist sich anders, fremd, unbeholfen, etc. zu fühlen, …

… bereit ist sich auf Neues, Anderes, Fremdes EINZULASSEN…

… es ANZUNEHMEN…

… und Falsches LOSZULASSEN…

DANN kann der Athlet wirkliche Leistungsfortschritte* erreichen.

* = bessere Leistungen, Ergebnisse im Schwimmen (Kraulschwimmen), Laufen, Radfahren, … egal welche Sportart

Wenn du also deine Leistungen im Kraulschwimmen verbessern willst, dann mußt du zuerst dein Denken verändern.

Du tust, was du denkst.

„Wenn dein Horizont deine Grenze ist, dann erweitere deinen Horizont.“ ~ Vera Bleeke

Hier hast du Gelegenheit dazu…

Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Lerne als erwachsener Athlet ohne Hilfsmittel tatsächlich „Kraul SCHWIMMEN“*

* anstatt mit Schwimmhilfen nur nicht „unter zu gehen“ oder „dich über Wasser zu halten“.

Lerne als erwachsener Anfänger im Kraulschwimmen die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich vorwärts bringt.

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Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1.1 (WS-1.1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt. Schaffe dir deine Basis für bessere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen.

Lerne wie du die Inhalte deines Trainings so veränderst, daß sie deinem Zeitbudget gerecht werden und trotzdem bessere Schwimmergebnisse bringen. Lerne endlich richtig Kraul „schwimmen“ anstatt dich mit Schwimmhilfen nur über Wasser zu halten.

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Hast du Ziele oder nur fromme Wünsche im Triathlon?

Hast du Ziele oder nur fromme Wünsche im Triathlon? - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Hast du Ziele oder nur fromme Wünsche im Triathlon? – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Frage: Was willst du erreichen?

Wenn du sportlich etwas erreichen willst, dann werden die folgenden drei Punkte wichtig:

Planung – Versage in der Planung und du planst dein Versagen.
Übung/Training – Übung macht den Meister. (Aber Trainingsweltmeister sind keine Weltmeister.)
Vorbereitung – Gute Vorbereitung ist der halbe Wettkampf.

Dabei ist es egal,

  • ob du überlegst an einem ersten Volkstriathlon teilzunehmen
  • dir vornimmst eine neue persönliche Bestzeit auf deiner zehnten Olympischen Distanz zu erreichen
  • oder ob du dich für das Ironman Championship auf Hawaii qualifizieren willst

Es ist sogar egal, ob du ein blutiger Anfänger oder ein Vollprofi bist.

Jeder Athlet muß in der Lage sein sich Ziele zu setzen, wenn es darum geht etwas zu Lernen oder ganz allgemein etwas zu erreichen.


Es ist genauso unmöglich ein Ziel zu erreichen, das du nicht hast, wie es unmöglich ist von einem Ort zurück zu kehren, wo du noch nie gewesen bist.
~ Zig Ziglar

Und nicht alles, was du glaubst, daß ein Ziel ist, ist tatsächlich eins.

Viele Ziele sind nur fromme Wünsche.

Gute Ziele haben mindestens fünf Eigenschaften.

  • Präzision
  • Messbarkeit
  • Erreichbarkeit
  • Wichtigkeit
  • Zeitliche Begrenzung

Präzision

Das heißt, dein Ziel muß genau definiert sein. Keine allgemeinen Wischiwaschi-Angaben.

Messbarkeit

Das heißt, dein Ziel muß meßbar sein. In Zeit, Distanz, Anstrengung oder wasauchimmer. Nur wenn es meßbar ist, kannst du durch Vergleich beurteilen, ob du dein Ziel erreicht hast oder nicht.

Erreichbarkeit

Das heißt, dein Ziel muß realistisch genug sein, daß du es auch innerhalb des von dir gesetzten Zeitrahmens (und anderer Faktoren) erreichen kannst. Unerreichbare Ziele sind Träumereien.

Wichtigkeit

Dein Ziel muß wichtig genug für DICH sein. Sonst wirst du die Zeit, Arbeit*, das Geld etc. nicht investieren, um das Ziel zu erreichen.

* Arbeit = Training, Üben, Lernen

Zeitliche Begrenzung

Das heißt, dein Ziel muß einen zeitlichen Rahmen haben. Es muß einen Anfang und ein Ende haben. Das kann Sekunden oder Jahre bedeuten. Sogar dein ganzes Leben. Immer in Abhängigkeit von deinem jeweiligen Ziel.

Hier zwei Beispiele im Triathlon, um zu illustrieren, was das bedeutet.*

* Die Prinzipien lassen sich auf jede Sportart und alles im Leben übertragen.

Biancas Ziele im Triathlon

Bianca ist eine 35-jährige Altersklassen Athletin und betreibt Triathlon seit zwei Jahren als Hobby, aber ambitioniert. Sie möchte ihre Finisher Zeit in einem Olympischen Triathlon Mitte Juli (nächstes Jahr) verbessern, in welchem sie in diesem Jahr teilgenommen hat. Sie hat den Triathlon in diesem Jahr in 3:20h beendet. Sie möchte nächstes Jahr den Triathlon unter 3 Stunden finishen. Dieses Jahr wurde sie mitten in der Vorbereitung krank und konnte acht Wochen nicht trainieren. Ihre Kraultechnik ließ zu wünschen übrig und die Wechsel waren langsam. Sie möchte die 1500m in 30 Minuten schwimmen (also 10 Minuten schneller). Und ihre Wechselzeiten halbieren. Jetzt ist Mitte Oktober. Sie hat acht Monate Zeit sich auf ihren nächsten Triathlon vorzubereiten (von Mitte Oktober bis Mitte Juli).

Präzision

Bianca weiß genau an welchem Triathlon sie teilnehmen will. Sie kennt die Distanzen (Olympische Distanz).Sie kennt das Datum an welchem der Wettkampf stattfindet (Mitte Juli nächsten Jahres). Sie weiß wann sie mit dem Training anfangen will (Mitte Oktober). Sie weiß bis wann sie ihr Ziel erreicht haben will (Juli bis Mitte Juli nächsten Jahres). Sie weiß, was sie verbessern will (Kraultechnik, Wechselzeiten). Sie weiß um wie viel sie sich verbessern will (insgesamt mindestens 21 Minuten).

Messbarkeit

Sie hat ein konkretes Zeitziel. Sie hat eine Ausgangszeit: Die 3:20h. Sie hat eine Zielzeit: unter 3 Stunden. Das heißt Minimum 2:59:59h. Das heißt, sie möchte 21 Minuten schneller sein. Sie kennt ihre Schwimmzeit auf den 1500m (knapp 40 Minuten), die sie verbessern will. Sie kennt ihre Wechselzeiten (je 5 Minuten), die sie verbessern will. Sie kennt ihre Radzeit, die sie unterbieten will. Sie kennt ihre Laufzeit, die sie unterbieten will.

Erreichbarkeit

Das Ziel scheint erreichbar zu sein. Sie hat den gleichen Triathlon bereits einmal gefinished unter suboptimalen Voraussetzungen (8-wöchiger Trainingsausfall). Sie kennt ihre Hauptschwächen (Schwimmen und Wechsel). Sie versucht nicht alles gleichzeitig zu verbessern. Und sie weiß, daß sie besser Radfahren und Laufen kann, wenn sie die acht Monate trainieren kann ohne längere Zeit krank zu sein (Trainingsausfall).

Wichtigkeit

Es ist ihr wichtig genug. Triathlon macht ihr unheimlich Spaß, weil sie sich viel in der freien Natur bewegen kann. Sie möchte in ihrem Hobby gern besser werden. Sie ist bereit Zeit, Arbeit (Training) und Geld in ihr Hobby zu investieren.

Zeitliche Begrenzung

Sie hat sich einen Zeitraum von acht Monaten gesetzt. Sie kennt den Anfang (Mitte Oktober) des Zeitraums und das Ende (Mitte Juli des nächsten Jahres). Und sie gibt sich mit den 8 Monaten ausreichend Zeit um ihr Ziel erreichen zu können.

Ok.

Jetzt vergleiche Biancas Ziele mal mit denen von Lukas.

Lukas Ziele im Triathlon

Lukas ist Ende 30. Mitte Mai entscheidet sich Lukas dafür, daß er mit ein paar Freunden irgendwann im Sommer an einem Triathlon teilnehmen will. Brustschwimmen geht so lala. Er läuft nicht wirklich, sondern spielt lieber Fußball. Wenn das Wetter schön ist, fährt er mit dem Rad zur Arbeit (5km). Er hat kein Zeitziel für den Triathlon, aber er wäre gern besser als sein Kumpel Kevin. Außerdem würde er gern fitter sein und etwas Gewicht verlieren.

Präzision

Lukas hat sich für keinen konkreten Wettkampf entschieden. Noch weiß er die Distanz. Er möchte durchkommen, aber besser als sein Kumpel Kevin sein.

Es fehlen Informationen zur Triathlondistanz. Brustschwimmen mit mäßiger Technik im Volkstriathlon – Null Problemo. 3,8km Brustschwimmen ist etwas anderes. Er sollte die Cut-Off-Time* für seinen Zieltriathlon kennen. Am besten auch die Maximalzeiten für die einzelnen Disziplinen… Dann kennt er sein Minimumziel. Es fehlt die Info wie gut/schlecht sein Kumpelt Kevin ist, damit er abschätzen kann, wie gut/schlecht er sein muß, um besser als Kevin zu sein.

* Cut-Off-Time = die Maximalzeit, die du entweder insgesamt brauchen darfst um einen Triathlon zu finishen (beenden). Oder pro Disziplin. Pro Disziplin bedeuter für dich: Überschreitest du die Zeit (= bist du langsamer), wirst du aus dem Rennen genommen. D.h. der Wettkampf ist für dich zu Ende ohne daß du ihn beenden kannst.

Messbarkeit

Es gibt nichts zu messen und nichts zu vergleichen.

Auch hier bietet es sich an sich für einen Triathlon zu entscheiden und herauszufinden welche maximale Finisherzeit vorgegeben ist. Dann hätte er einen zeitlichen Rahmen und könnte abschätzen, ob er das schafft. Angesichts der dann zur Verfügung stehenden Zeit (hier fehlt auch die Info). Angesichts des Aufwandes, den er betreiben möchte (auch hier fehlen die Informationen).

Er weiß nicht wie gut sein Kumpel Kevin sein wird. Das ist ein weiterer Faktor.

Fitter werden und Gewicht verlieren fällt ebenfalls in den Bereich fromme Wünsche. Auch hier gibt es nichts, woran sich erkennen ließe, was erreicht werden soll.

Erreichbarkeit

Es gibt zu wenige Informationen um beurteilen zu können, ob er einen Triathlon beenden kann oder nicht. Und zu wenig Informationen was „fitter“ für ihn bedeutet (plus Zeitraum). Und auch keine Informationen darüber wie viel Gewicht er verlieren will (plus Zeitraum).

Wichtigkeit

Lukas hat mehrere Ziele, die er durch seine Teilnahme an einem Triathlon erreichen will. Er möchte durchkommen (finishen). Er möchte besser als sein Kumpel Kevin sein. Er möchte fitter werden. Er möchte etwas Gewicht verlieren. Ob er dazu unbedingt an einem Triathlon teilnehmen muß, sei mal dahin gestellt. Aber es gibt zu wenig Informationen um eindeutig sagen zu können, daß es ihm wichtig genug wäre. Daß er bereit ist die notwendige Zeit aufzubringen, die notwendige Arbeit (Training) zu leisten und das evtl. notwendige Geld zu investieren.

Zeitliche Begrenzung

Es gibt keinen konkreten Zeitraum, der eine konkrete und realistische Planung zuläßt. „Irgendwann im Sommer“ kann Mitte Juli oder Ende August sein. Lukas körperlicher Fitness-Zustand mag vielleicht für einen Volkstriathlon ausreichen, aber auch das läßt sich nur schätzen. Zudem ist Fußball (vor allem auf Freizeitkicker-Ebene) eine sehr unfallträchtige Sportart.

Lukas Ziele ließen sich in vielerlei Hinsicht präzisieren.

Er müßte für sich herausfinden, welche Strecken er in welcher Zeit jetzt schon bewältigen kann. Und zwar in allen drei Disziplinen. Dann kann er sich für eine Triathlondistanz entscheiden. Dann kann er sich anhand dessen für einen konkreten Wettkampf entscheiden (sofern noch Anmeldung möglich ist). Und er wüßte dann auch die Cut-Off-Times der einzelnen Disziplinen und der Endzeit. Er wüßte, was er schaffen müßte und innerhalb welchen Zeitraums.

Er könnte auch eine konkrete Anzahl an Pfunde oder Kilos festsetzen, die er innerhalb eines bestimmten Zeitraums (vielleicht bis zu dem Triathlon-Wettkampf?) verlieren will und wann er konkret mit dem Training und dem Abspecken anfangen will.

Alles zusammen erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß er diese Ziele erreichen wird.

* Bianca und Lukas sind willkürlich gewählte Namen.

Folglich frage dich immer konkret, was du erreichen willst.

Frage dich

  • Was willst du konkret erreichen? (Präzision, Messbarkeit)
  • Ist dein Ziel realistisch? (Erreichbarkeit)
  • Was ist deine Motivation? (Wichtigkeit)
  • Innerhalb welchen Zeitraums? (Zeitliche Begrenzung)

Trotzdem gibt es leider keine Garantie, daß du dein Ziel erreichst.

Es kann immer etwas dazwischen kommen. Wie Biancas längerfristige Erkrankung aus oben genanntem Beispiel. Viele scheinbar unvorhergesehenen Dinge lassen sich vermeiden. Andere wiederum nicht.

Wenn du merkst, daß du dein Ziel nicht erreichst, kannst du nachforschen warum nicht. Und oft ist es im zeitlichen Rahmen möglich gegen zu steuern und entweder andere Maßnahmen zu ergreifen oder das Ziel anzupassen. Und im schlechtesten Fall hast du Erfahrungen für deine nächsten Ziele gesammelt.

Viel Erfolg.

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Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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5 typische Vorbereitungs-fehler vor einem Triathlon-wettkampf

5 typische Vorbereitungsfehler vor einem Triathlon-Wettkampf - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
5 typische Vorbereitungsfehler vor einem Triathlon-Wettkampf – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Du möchtest doch sicher einen schönen und erfolgreichen Triathlon-Wettkampf haben?

Dann sorge in deiner Vorbereitung auch dafür, daß es dazu kommen kann.

Vorbereitung ist nicht nur dein Training von Schwimmen, Radfahren, Laufen, Wechseln.

Nein.

Vorbereitung sind noch ein paar Dinge mehr, die typischerweise gern vernachlässigt werden.

Und infolgedessen dafür sorgen, daß der Triathlon-Wettkampf weniger schön, weniger erfolgreich ist oder schlechtestenfalls im Disaster endet.*

* bis hin zum tödlichen Ausgang.

Ein schönes Beispiel brachte des öfteren (der leider verstorbene) Zig Ziglar:

Kommt ein Reporter zu Sir Edmund Hillary* und fragt ihn: Wie haben Sie es geschafft den Mount Everest zu besteigen?

* der Mann (Neuseeländer), der als erstes den Mount Everest bestiegen hat

Glaubst du, Sir Edmund Hillary hätte geantwortet: „Ach, ich hatte gerade nichts besseres vor. Ich bin da einfach herum gelaufen und bin dann mal den Mount Everest raufgeklettert.“

Das wäre absurd.

Aber genauso absurd sind manchmal die Fehler in der Vorbereitung auf einen Triathlon-Wettkampf.

Hier sind fünf beispielhafte, typische Fehler.

Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit…

1. Mangelhaftes Training unter Wettkampfbedingungen

Viele Athleten trainieren allein oder zu zweit, in klarem Wasser (oder nur im Schwimmbad), ohne Strömungen, ohne Salzwasser, bei schönem Wetter, ohne Wind, ohne Steigungen unmittelbar nach der Wechselzone, ohne steile Abfahrten, Laufen (oder Radfahren) nur bei angenehmen Temperaturen, ohne … (wasauchimmer), auf was sie dann aber im Wettkampf treffen.

Das nennt sich mangelhafte Vorbereitung.

  • Massenstart ist etwas anderes, als allein oder zu zweit im stillen Weiher zu paddeln.
  • Dunkles, trübes, kaltes Wasser ist etwas anderes als 24°C warmes Chlorwasser im Freibad.
  • Schwimmen im See ist etwas anderes als im Fluß oder gar das Schwimmen im Ozean.
  • Regenwetter ist etwas anderes als strahlender Sonnenschein.
  • Und in der Mittagshitze einen Marathon zu laufen ist etwas anderes als 20km morgens um 5h.

Kenne deinen Wettkampf! Und bereite dich entsprechend deiner Wettkampfstrecke, des zu erwartenden Wetters, etc. in deinem Training vor.

Triathlon ist ein reiner Wettkampfsport.

Deshalb sollte dein Training auch die anderen Bedingungen deines Wettkampfs wiederspiegeln.

2. Fehlende Erfahrung auf kürzeren Strecken

Heutzutage ist es ja „en vogue“ mit der Ironman Distanz (Langdistanz) einzusteigen, auch wenn der Athlet erst vor einem halben Jahr mit dem Training angefangen hat.

Das ist der sicherste Weg zu Überlastungsschäden, einem DNF und zur Aufgabe des Sports.

Deshalb sammle erst einmal Erfahrung auf den kürzeren Distanzen.

Gib deinem Körper die Gelegenheit sich langfristig an die immer länger dauernde Belastung zu gewöhnen.

Dann hast du verletzungsfreier und länger Freude und Erfolg im Triathlonsport.

3. Mangelhafte Streckenkenntnisse

Es gibt tatsächlich Athleten, die erscheinen völlig „grün“* zu einem Wettkampf.

* im Sinne von ahnungslos

Es ist sinnvoll dir rechtzeitig im Vorfeld die Wettkampfstrecken angesehen zu haben.

Damit du die Gefahrenstellen oder auch nur Besonderheiten kennst.

Streckenpläne findest du meistens zusammen mit der Ausschreibung auf der Webseite der Veranstalter.

Noch besser ist es, wenn du die Wettkampfstrecken vorher schon mal abschwimmen, abradeln und ablaufen kannst.

Das schafft Sicherheit und Selbstvertrauen.

Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll zur Wettkampfbesprechung zu gehen.

Denn es kann – beispielsweise aufgrund eines Wetterumschwungs – kurzfristige Änderung der Streckenlänge, Streckenführung, Gefahrenstellen etc. geben.

4. Mangelhafte gesundheitliche Selbsteinschätzung

Es gibt immer wieder Altersklassen-Athleten, deren Rennen bereits beim Schwimmstart tödlich endet. Herzversagen.

Besonders Männer, die im Alter von 35 Jahren oder älter zum ersten Mal mit Leistungssport anfangen (Midlife-Crisis?) sollten sich regelmäßig auf Herz-Kreislauf-Gesundheit untersuchen lassen.

Vor allem die Familie wird sich bedanken, wenn der Vater (oder Ehemann oder Lebenspartner) noch etwas länger erhalten bleibt, als bis zum ersten Ironman-Start.


Und das ist trotz aller in Foren, Büchern, Videos, Blogs zur Verfügung stehenden Informationen ein Klassiker:

5. Fehlender Ausrüstungstest im Training

  • Der neue 800EUR teure Neoprenanzug wird am Wettkampftag eingeweiht.
  • Die neue Schwimmbrille wird am Wettkampftag anprobiert.
  • Der Aerolenker wird zum ersten mal am Wettkampftag montiert.
  • Die Klickpedale werden zum ersten mal am Wettkampftag getestet.
  • Der auf der Triathlonmesse gekaufte Triathlonanzug wird dann im Wettkampf ausprobiert.
  • Das neue Fahrrad wird erst zwei Tage vor dem Wettkampf geliefert.
  • Usw. usf.

Hier die möglichen, aber vermeidbaren, Folgen:

  • Der Neoprenanzug ist zu eng. Du bekommst keine Luft und mußt das Schwimmen nach 200m abbrechen.
  • Die Schwimmbrille läuft ständig voll Wasser.
  • Du schwankst von links nach rechts jedes mal, wenn du dich auf den Aerolenker legst und wirst zu einer Gefahr für dich und andere.
  • Du bleibst beim Absteigen in den Klickpedalen hängen und stürzt.
  • Der Triathlonanzug scheuert dir die Brustwarzen auf.
  • Das neue Fahrrad ist schlecht eingestellt und führt zu Knieproblemen.
  • usw. usf.

Neue Ausrüstung am Wettkampftag zu testen, ist eine denkbar schlechte Idee. Der Wettkampftag ist nicht zum Materialtesten da. Dort solltest du zusammen mit dem von dir getesteten Material zur Hochform auflaufen.

Teste die Ausrüstung, die du im Wettkampf nutzen willst ausgiebig (und rechtzeitig vor dem Wettkampf) im Training. Dafür ist es da.


Gute Vorbereitung ist der halbe Wettkampf.

Und gut vorbereitet ist halb gewonnen.

Viel Erfolg.

Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Mach dich Kraultechnik-Fit für den Triathlon.

Lerne die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt.

In egal welchem Alter* und egal welchem Leistungsstand** im Kraulschwimmen. Die Prinzipien (= Grundlagen der Kraultechnik) sind für alle Athleten im Kraulschwimmen gleich.

* nur Erwachsene (Mindestalter 18 Jahre).
** erwachsene Einsteiger ins Kraulschwimmen und Athleten, die schon jahrelang Kraulschwimmen, aber ihre Kraultechnik verbessern wollen

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dir entspanntes Kraulschwimmen und schnellere Schwimmzeiten erlaubt.

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Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein (auch im Kraulschwimmen)

Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Heute gibt es mal einen sportphilosophischen Ausflug…

Wenn du auf dein Athleten-Dasein zurück blickst, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit Dinge geben, die du bedauerst gemacht zu haben.

Jeder trifft mal falsche Entscheidungen.

Glauben wir zumindest.

Aber sie stellen sich erst im Nachhinein, im Rückblick, als falsch heraus.

In dem Augenblick, in dem du die Entscheidung triffst, hältst du sie für richtig.

Sonst würdest du sie nicht treffen.

Ich kenne niemanden, der absichtlich falsche Entscheidungen trifft.*

* außer Berufslügner wie Politiker, Bankster und Konsorten.

Dein Athletenleben besteht aus ständigen Entscheidungen:

  • Gehe ich ins Frühschwimmen oder bleibe ich lieber in meinem warmen Bett liegen?
  • Mache ich diese Wiederholungen im Krafttraining bis zum Muskelversagen oder höre ich lieber vorher auf?
  • Achte ich kontinuierlich und konzentriert auf das was ich tue oder lenke ich mich lieber mit Musik im Ohr ab?
  • Mache ich noch eine extra Runde, die nicht auf dem Plan steht oder begnüge ich mich mit dem, was alle anderen auch tun?
  • Verlasse ich meine Komfortzone und wage etwas anderes (neues) oder bleibe ich in meiner Komfortzone und mache weiterhin dasselbe?
  • Suche ich nach Abkürzungen oder stelle ich mich der wirklichen Herausforderung?
  • Suche ich nach Ausreden oder suche ich nach Lösungen?
  • Fange ich an aus meinen Fehlern zu lernen oder bin ich gezwungen sie bis an mein Athleten-Lebensende zu wiederholen?*

* Du bist gezwungen die gleichen Fehler zu wiederholen, und zwar so lange, bis du sie tatsächlich abstellst. Wie im Sport so im Leben. Ausdauersport ist eine so schöne Metapher für das Leben… denn er besteht aus tausendfachen Wiederholungen der gleichen Bewegungen… Und du kommst nur wirklich vorwärts, wenn du die Fehler abstellst.

Egal, welche Entscheidung du triffst, es ist die einzige, die du treffen kannst.

Andernfalls würdest du dich anders entscheiden.

Alles, was du als Athlet tust, hast du dir selbst so ausgewählt.

Was gibt es also zu bedauern?

Nichts.

Du bist der Athlet, der du gewählt hast zu sein.

Und jede Entscheidung, die du getroffen hast, hat dich zu dem Athleten gemacht, der du heute bist.

Willst du morgen ein besserer Athlet sein?

Dann treffe heute bessere Entscheidungen.

Welcher Athlet willst du sein?


** Inspiriert durch Paul Ardens Buch „Whatever You Think Think The Opposite.“ Adaptiert durch mich.

Hier gibt es das Buch Whatever You Think, Think the Opposite (Englisch) bei amazon.de*, **

Und auf Deutsch: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil *, **

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** Das Buch hat NICHTS mit Sport zu tun!

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Triathlon Anfängerfehler am Wettkampftag – Vor dem Wettkampf

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Triathlon – Anfängerfehler am Wettkampftag (Veras Triathlon-Blog)

Die einfachste Regel für den Wettkampftag lautet: Halte dich an das, was du im Training ausreichend getestet und trainiert hast. Der Triathlon-Wettkampf ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt für Experimente. Hast du nicht für den Wettkampf trainiert an dem du teilnimmst, dann frage dich wofür du trainiert hast. Triathlon ist ein reiner Wettkampfsport.

Viele Fehler im Triathlon-Wettkampf kannst du vermeiden, wenn du die aktuelle Sportordnung (2015) gelesen hast. Die Sportordnung ändert sich im Laufe der Zeit, da sie ständig neuen Bedingungen angepaßt wird. Beispiel: Im Jahr 1980 kam noch niemand auf den dummen Gedanken im Wettkampf mit einem MP3-Player zu schwimmen/radfahren/laufen, denn da gab es sowas noch nicht.

Eine Übersicht aller geltenden Ordnungen im Bereich Triathlon findest du auf der Seite der DTU (Deutschen Triathlon Union).

Manche Fehler haben nur für dich einen Nachteil. Beispielsweise, wenn du bei Neoprenpflicht keinen Neoprenanzug dabei hast, dann ist dein Wettkampf für dich zu Ende, bevor du gestartet bist.

Andere Fehler führen zu einer Verwarnung oder Zeitstrafe, wenn dich ein Kampfrichter erwischt. Beispielsweise Windschattenfahren bei Windschattenverbot.

Wiederum andere Fehler führen zu deiner sofortigen Disqualifikation. Beispielsweise bist du nach zwei Verwarnungen durch einen Kampfrichter draußen. Oder fange im Triathlon-Wettkampf eine Diskussion mit einem Kampfrichter an und dein Wettkampf ist ebenfalls beendet.

Und die schlimmsten Fehler beenden nicht nur deinen Wettkampf, sondern auch den Wettkampf für andere Athleten. Beispielsweise, wenn du einen vermeidbaren Unfall verursachst, und andere Athleten (oder Zuschauer oder Helfer) verletzt.

Die Regeln sind manchmal etwas unterschiedlich, je nach Veranstaltung. Abweichungen und Besonderheiten findest du in der Ausschreibung deines Triathlon-Wettkampfes.

Die Einhaltung der Regeln wird unterschiedlich überwacht. Bei einem Wald-und-Wiesen-Volkstriathlon mit unter 200 Teilnehmern wird schon mal ein Auge zugedrückt bei Regelübertretungen. Bei größeren Veranstaltungen rate ich dir dein Glück nicht zu herauszufordern…

Nachfolgend findest du eine Auflistung von möglichen Fehlern, die dir unmittelbar vor dem Wettkampf unterlaufen können. Das Gegenteil davon hilft dir diese Fehler zu vermeiden.

Inhalt

Fehler vor dem Wettkampf

.

Nicht lesen der Wettkampfausschreibung

Folgen:

  • keine Ahnung von der Wettkampfstrecke
  • keine Ahnung von Sonderbestimmungen
  • keine Ahnung vom Ablauf

.

Späte Anreise an den Wettkampfort

Folgen:

  • Stau
  • Parkplatzprobleme
  • überflüssige/r Streß/Hektik

.

Ausrüstung vergessen, falsch oder defekt

Beispiele:

  • keinen Neoprenanzug dabei (Wassertemperatur!)
  • Neoprenanzug defekt
  • Radhelm defekt
  • keine Luftpumpe dabei
  • Schnürsenkel gerissen
  • Schwimmbrille defekt
  • keine wetterangepaßte Bekleidung (Wetterbericht!)
  • Getränkeflaschen vergessen
  • Badekappe vergessen (wenn der Veranstalter keine Badekappen stellt)
  • Chip-Band vergessen (wenn der Veranstalter kein Chipband stellt)

.

Neue, ungetestete Ausrüstung

Beispiele:

  • Triathlonanzug, Schuhe, Schwimmbrille, Neoprenanzug, Helm, Fahrrad, etc. zu klein/groß/eng/weit

Folgen:

  • Die Ausrüstung scheuert, verursacht Blasen/Abschürfungen, hindert dich an der Bewegung, schränkt deinen Spaß an der Sache ein, verursacht Schmerzen oder führt schlimmstenfalls zu Verletzungen.

.

Keine Teilnahme an der Wettkampfbesprechung

Folgen:

  • keine Ahnung von der Wettkampfstrecke
  • keine Ahnung von kurzfristigen Änderungen z.B. aufgrund der sich verändernden Wetterlage wie z.B. Streckenkürzungen.
  • keine Ahnung von neuen/alten Gefahrenstellen
  • .

    Krank oder verletzt an einem Wettkampf teilnehmen

    Folgen:

    • du bist eine Gefahr für dich und andere

    Bedenke, daß du nur diesen einen Körper hast. Triathlon-Wettkämpfe gibt es jedes Wochenende.

    .

    Zu späte Darm- und Blasenentleerung

    Folgen:

    • Streß und Hektik
    • Erwarte längere Schlangen vor den Toilettenhäuschen, deshalb gehe rechtzeitig VOR dem Start aufs Klo

    .

    Auskühlen vor dem Start

    Tipp:

    • An kalten Tagen: Halte dich warm vor dem Start (Wärmebekleidung).

    .

    Überhitzen vor dem Start

    Tipp:

    • an warmen Tagen: halte dich kühl vor dem Start (halte dich im Schatten auf, kühle Nacken und Handgelenke, trinke nach Durst)

    .

    Kein Aufwärmen der Muskulatur vor dem Start

    Folgen:

    • Ein Kaltstart erhöht dein Verletzungsrisiko und beeinträchtigt deine Leistungsfähigkeit.

    Tipp:
    Gewöhne dir bereits im Training eine Aufwärmroutine an, dann machst du sie automatisch im Wettkampf.

    .

    Diese Liste ist der erste Teil einer kleinen Serie über mögliche Fehler am Triathlon-Wettkampftag.

    Fazit

    Vor dem Wettkampf kann dein Triathlon-Wettkampf bereits beendet sein. Eine gute Planung ist der halbe Wettkampf. Den groben Ablauf eines Triathlons kennt jeder: Schwimmen – Radfahren – Laufen. Der Triathlon-Wettkampf-Fehler-Teufel steckt wie immer im Detail.

    Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn du weitere Fehler weißt, oder vielleicht selbst gemacht hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder schreibe ihn mir unter vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de.

    .

    Trainingsangebote

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    Der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) hilft dir Fehler in deiner Kraultechnik abzustellen oder von Anfang an zu vermeiden, die dir den Spaß am Kraulschwimmen verleiden oder deine Leistungen im Triathlon-Wettkampf beeinträchtigen. Lerne eine Kraultechnik, die dich schneller und leichter vorwärts bringt.

    .

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    Fordere weitere Infos zu Kraultechnik-Workshops, Kraultechnik-Videoanalysen und Kraultechnik-Trainingsplänen an unter vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de oder nutze das folgende Kontaktformular

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    Links

    Wechseltraining im Triathlon
    Wettkampfdistanzen im Triathlon – Eine Übersicht
    Was ist eine gute Zeit im Triathlon?
    Wettkampf im Triathlon – So wärmst du dich optimal for deinem Wettkampfstart auf
    Was tust du, wenn im Wettkampf deine Kraultechnik auseinander fällt
    Welche Schwimmstarts gibt es im Triathlon?
    Kraultechnik Filme und Präsentationen von Schwimmstudio.de
    Was bringt dir eine Videoanalyse für deine Kraultechnik?
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    Stärke JETZT deine Rumpfmuskulatur

    Du trainierst deine Rumpfmuskulatur nicht in den drei Triathlon-Ausdauersportarten. Aber du brauchst eine stabile Rumpfmuskulatur für die Haltearbeit in allen drei Disziplinen: Schwimmen, Radfahren, Laufen.

    Im Schwimmen hilft sie dir u.a. deine Körperspannung zu halten und unterstützt deinen Vortrieb in der Ganzkörperrotation des Kraulschwimmens. Ist deine Rumpfmuskulatur zu schwach, verlierst du deine Körperspannung und damit sofort an Schwimmgeschwindigkeit, denn Ausweichbewegungen finden statt, mit welchen du dich ausbremst.

    Im Radfahren trägt sie u.a. deinen Oberkörper, so daß weniger Gewicht auf deinen Sitzknochen und deinen Händen lastet. Ist deine Rumpfmuskulatur zu schwach, dann kann das Rückenschmerzen, Sitzbeschwerden oder eingeschlafene Hände zur Folge haben.

    Im Laufen hält sie u.a. deine Körperaufrichtung und erhält dir damit deine Schrittlänge und dein Lauftempo. Ist deine Rumpfmuskulatur zu schwach, verlierst du deine Aufrichtung und damit deine Schrittlänge. Das heißt du verkürzt deine Strecke pro Schritt, was sich sofort auf deine Laufgeschwindigkeit auswirkt. Zusätzlich veränderst du Hebelwirkungen in deinem Körper, was zu einem erhöhten Risiko für Verletzungen führt.

    In allen drei Disziplinen hilft sie dir in der Kraftübertragung bei jedem Bewegungszyklus um schneller zu sein und Verletzungen zu vermeiden. Du machst noch kein Training für deine Rumpfmuskulatur? Dann wird es aber Zeit…

    Hier findest du Links zu Competitor.com auf ein paar Videos mit Übungen in drei Schwierigkeitsvariationen für hauptsächlich – aber nicht nur – die Rumpfmuskulatur. Die meisten Übungen benötigen keine bis sehr wenig Hilfsmittel.

    Benötigte Hilfsmittel: Swiss Ball (= Pezziball, Gymnastikball), Kurzhanteln (leicht + schwer(er)), Matte.

    Der Platzbedarf ist sehr gering. Das bedeutet für dich du kannst die Übungen einfach in deinem Wohnzimmer durchführen.

    Der Zeitbedarf ist ebenfalls sehr gering: ca. 6 Minuten. 6 Minuten pro Tag solltest auch du finden und für eine Übung pro Tag reservieren.

    Die Schwierigkeitsgrade reichen von Anfänger über Fortgeschrittene zu Könner. Fang mit der leichtesten Übung an. Bereits die Fortgeschrittenen-Übungen haben es in sich.

    Die Sprache ist Englisch. Aber die Bilder sprechen für sich.

    Dauer der Videos: ca. 2 Minuten.

    Rückstütz mit Kicks
    6-minute-6-pack Reverse Plank With Kicks

    Frontstütz mit Armbewegung
    6-minute-6-pack Plank Reach

    Ausfallschritt-Wechselsprünge
    6-minute-6-pack Scissor Jumps

    Ausfallschritt mit Armen über dem Kopf (3 Variationen)
    6-minute-6-pack 3 Way Lunge Overhead

    Übung für die seitliche Rumpfmuskulatur
    6-minute-6-pack Oblique Abs

    Frontstütz auf Swiss Ball (Gymnastikball, Pezziball) mit Arm-(und Seit-)Bewegungen
    6-minute-6-pack Swiss Ball Walkout

    Du findest die Videos auch auf Vimeo (Übersicht der o.g. Videos auf Vimeo)

    6-Pack in 6 Minuten – schön wär’s. Um einen solchen Körper und eine solche Bauchmuskulatur wie eine Lesley Paterson zu bekommen, bedarf es leider ein bißchen mehr als nur diese 6-Minuten-Übungen. Aber um einen Anfang zu machen, und um deine Rumpfmuskulatur für die drei Disziplinen im Triathlon zu stärken, sind diese Übungen super.

    Lesley Paterson zeigt dir diese Übungen und bietet diese und weitere Übungsvideos kostenpflichtig als komplette Serie auf dem Videoportal Vimeo an. Die Schottin Lesley Paterson ist eine zweifache Gewinnerin der Xterra Weltmeisterschaften auf Maui (Vize in 2013) und die Gewinnerin der 2012 ITU Cross-Triathlon-Weltmeisterschaft (Vize in 2013). Für die Herren ist sie sicherlich eye-candy 😉 Es gab auch mal ein Fotoshooting für das Magazin Inside Triathlon.

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