Besser Kraulschwimmen – 3 einfache Tipps für müheloseres Kraulschwimmen


Besser Kraulschwimmen - 3 einfache Tipps für müheloseres Kraulschwimmen - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de - Schwimmzeit-Manufaktur
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Wenn du müheloser Kraulschwimmen willst und es nicht kannst, machst du zu viel falsch während du „versuchst“ locker und entspannt Kraul zu schwimmen. Und das gilt für dich egal ob du (Altersklassen) Triathlet, Freiwasserschwimmer, Fitness-Schwimmer oder Gesundheitsschwimmer bist.

Wenn du einen 2:00min/100m Pace* schwimmst und das ist anstrengend (= mühsam) für dich**, dann baust du pro Gesamtbewegung (in Kraul ganze Lage) zu viele Fehler in deine Kraultechnik ein.

* Pace = Durchschnittsgeschwindigkeit auf 100m über längere Strecken wie beispielsweise 1000m. Ein 2:00in/100m Pace bedeutet eine Schwimmzeit von 20 Minuten auf 1000m
** oder du kannst noch nicht einmal einen Pace von 2:00min/100m im GA1 schwimmen…

Willst du müheloser (und schneller?) Kraul schwimmen, dann mußt du nach deinen Kraultechnik-Fehlern suchen und diese abstellen. D.h. du mußt das, was du im Kraulschwimmen machst, verändern.

Alle Dinge in deiner Kraultechnik kannst und mußt du selbst verändern. Wenn du es nicht tust, wird es niemand für dich tun.*

* Ein guter Kraultechnikkurs kann dir dabei helfen, deine Kraultechnikfehler schneller zu erkennen und dir konkret zeigen, wie du diese Kraultechnikfehler tatsächlich abstellen könntest. Tun mußt immer du es.

Alles, was im Kraulschwimmen vor deinen Schultern passiert, kannst du sogar während dessen daß du es tust, visuell überprüfen. Das heißt: Einfach mal hinsehen, was du da machst.*

* „Einfach mal hinsehen“ bedeutet genau DAS. Und keinesfalls: Ständig nach vorn starren.

Hier drei einfache Tipps, die dir dabei helfen können mit weniger Anstrengung, d.h. müheloser Kraul zu schwimmen.

Diese drei Tipps lauten

Hier ein paar erläuternde Hinweise dazu, wie du vorgehen könntest.

Verbessere die Eintauchphase

Viele Athleten pressen ständig ihre Finger zusammen und verkrampfen so den ganzen Arm. Das ist Kraftverschwendung und überflüssiger Energieverbrauch. Zudem verschlechtert es den Bewegungsablauf, baut innere Widerstände auf und erhöht das Verletzungsrisiko. Um nur ein paar negative Folgen zu nennen…

Was wäre also statt dessen sinnvoll?

Tauche deine Hand entspannt ins Wasser ein. Das Gegenteil von „entspannt“ ist „verkrampft“.

Frage: Was solltest du also nicht tun?

Antwort: Deine Finger, Hände und deinen Arm verkrampfen.

Viele Athleten legen oder schlagen den ganzen Arm auf das Wasser (und drücken dann nach unten). Andere wiederum patschen mit einer Wucht auf die Wasseroberfläche, daß es aussieht, als wären sie auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen das Wasser.

Das ist Kraft zu einem völlig falschen Zeitpunkt eingesetzt. Und damit genauso Kraftverschwendung und überflüssiger Energieverbrauch.

Was wäre also statt dessen sinnvoll?

Tauche die Fingerspitzen deiner Hand zuerst ins Wasser ein. Nach den Fingerspitzen folgt die Hand. Nach der Hand folgt das Handgelenk. Nach dem Handgelenk folgt der Unterarm. Nach dem Unterarm folgt der Ellenbogen. Nach dem Ellenbogen folgt der Oberarm. Nach dem Oberarm folgt die Schulter mit dem Rest des Körpers.

Als ob du in einen Ärmel schlüpfen wolltest. Da versuchst du doch auch nicht deinen Arm quer durch das Ärmelloch zu pressen. Warum machst du das im Wasser?

Es geht immer – also auch in der Eintauchphase – darum so wenig Wasserwiderstand wie möglich zu erzeugen. Denn jeder zusätzlich erzeugte Wasserwiderstand erzeugt zusätzlichen Widerstand. Jeder zusätzliche Widerstand erfordert extra Kraft um ihn zu überwinden. Mehr Widerstand erfordert mehr Kraft. Weniger Widerstand erfordert weniger Kraft. Das sollte jedem intelligenten Athleten einleuchten.

Also wäre es für dich logisch den selbst erzeugten Wasserwiderstand so gering wie möglich zu halten, damit du so wenig Kraft wie möglich und nur so viel wie nötig aufwenden mußt. Das fängt mit der Eintauchphase an.

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Verbessere die Streckphase unter Wasser

Frage: Was kommt nach der Eintauchphase?

Antwort: Die Streckphase.

Auch hier geht es darum eine optimale Ausgangssituation für den weiteren Bewegungsverlauf im KraulSCHWIMMEN zu schaffen.

Gleichzeitig mußt du* dafür sorgen, daß deine Hüften, Beine und Füße möglichst knapp unter der Wasseroberfläche bleiben.

* als erwachsener Späteinsteiger ins Kraulschwimmen, als Altersklassen-Triathlet, als guter Radfahrer oder guter Läufer, bzw. alle Athleten mit ausgeprägter Oberschenkelmuskulatur

Das erreichst du, indem du bereits beim Eintauchen deiner Hand auf 50cm UNTER die Wasseroberfläche in Schwimmrichtung zielst.

So verbesserst du gleichzeitig deine Wasserlage.

Warum? Weil du das Gewicht deines Arms in Schwimmrichtung verlagerst. Dein Arm wiegt ca. 5-7kg*. Je nachdem wie du ihn im Wasser positionierst, wirkt er wie ein Gegengewicht zu dem Gewicht deiner Beine und Füße.

* immer in Abhängigkeit von Körpergröße/Gewicht/Geschlecht/…

Positionierst du ihn knapp unter der Wasseroberfläche, dann entstehen dir verschiedene Probleme.

Deine Hand (dein Arm) befindet sich über deiner unteren Schulter (Kipplage).

Folgen:

* deine Schulter ist tiefer unter Wasser als der gleichseitige Ellenbogen und die Hand unter Wasser.

Verbessere das Wasserfassen

Das nächste Problem ist das Wasserfassen.

Viele erwachsene Späteinsteiger nehmen sich Profis als Vorbilder. Dabei ist es egal ob Schwimmprofi oder Triathlonprofi.

Diese Spitzenathleten fassen das Wasser meistens knapp unter der Wasseroberfläche.

Um tatsächlich knapp unter der Wasseroberfläche Wasserfassen zu können, brauchst du eine extrem ausgeprägte Schulterbeweglichkeit und genauso gute koordinative Fähigkeiten. Weil genau in dem winzigen Moment des Wasserfassens sehr viel passiert.

Frage: Welcher Altersklassen-Triathlet verfügt über ausgeprägte Schulterbeweglichkeit und ausgeprägte koordinative Fähigkeiten?

Antwort: Die wenigsten.

Also wäre es logisch, genau diesen Ablauf so zu vereinfachen, daß …

  • weniger Belastung für die Schulter entsteht
  • weniger Schulterbeweglichkeit notwendig wird
  • weniger Koordinationsfähigkeit notwendig wird
  • die Wasserlage erhalten bleibt und evtl. sogar verbessert wird
  • der Wasserwiderstand so gering wie möglich gehalten wird
  • und der Athlet automatisch in eine Position kommt, wo er automatisch die korrekte Handhaltung und Handpositionierung hat, die es ihm ermöglicht tatsächlich das Wasser zu fassen und seine Hand im Wasser zu verankern
  • und auf diese Art und Weise mit deutlich weniger Krafteinsatz

Das gibt es nicht?

Doch.

Ich habe es dir unter der Streckphase bereits beschrieben. Wenn du es richtig machst, dann bist du automatisch in der optimalen Position für das Wasserfassen.

Du verstehst es nicht?

Dann kannst du hier Schritt für Schritt lernen deine Eintauchphase, Streckphase und das Wasserfassen so zu verbessern, daß es dir deine Wasserlage optimiert und schnellere Schwimmzeiten erst möglich macht:

Im 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1.1 (WS-1.1) von Veras Triathlon-Blog, Schwimmstudio.de und der Schwimmzeit-Manufaktur

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Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Lerne als erwachsener Athlet ohne Hilfsmittel tatsächlich „Kraul SCHWIMMEN“*

* anstatt mit Schwimmhilfen nur nicht „unter zu gehen“ oder „dich über Wasser zu halten“.

Lerne als erwachsener Anfänger im Kraulschwimmen die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich vorwärts bringt.

Lerne so entspannt und locker Kraul zu schwimmen.

Optimiere als Athlet mit Erfahrung im Kraulschwimmen die Grundlagen deiner Kraultechnik, damit sie dich müheloser und schneller vorwärts bringt.

Für bessere Leistungen in Training und Wettkampf.

Buche jetzt den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1.1 (WS-1.1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt. Schaffe dir deine Basis für bessere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen.

Lerne wie du die Inhalte deines Trainings so veränderst, daß sie deinem Zeitbudget gerecht werden und trotzdem bessere Schwimmergebnisse bringen. Lerne endlich richtig Kraul „schwimmen“ anstatt dich mit Schwimmhilfen nur über Wasser zu halten.

  • Du möchtest dein Verbesserungspotenzial im Kraulschwimmen im Detail kennenlernen? Konkrete Hinweise zu Ursachen, Folgen und Korrekturen?

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