Kraulschwimmen – Das Schwimmbad ist so voll…18 Tipps, was du tun kannst


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„Ich kann nicht effektiv trainieren, weil das Schwimmbad so voll ist…“ quääk, quääk, quääk. Ich kann es nicht mehr hören, dieses Gejammer auf hohem Niveau.

Wenn du diesen Spruch losläßt,
1. bin ich davon überzeugt,daß du keine Ahnung davon hast, was das Wort „effektiv“ bedeutet.
2. bin ich davon überzeugt, daß du keine Ahnung hast, was für dich ein „effektives Training“ überhaupt ist.
3. haben wir beispielsweise hier in München ca. 10 öffentliche, städtische Hallenbäder, plus genauso viele Freibäder, plus unzählige Hallenbäder in Fitness-Studios und anderen Einrichtungen, plus ca. 5 Seen im näheren Umland. Das sind deine Wahlmöglichkeiten in Bezug auf Schwimmbädern in München. (Wenn du irgendwo JWD wohnst und nur ein Schwimmbad in 50km Umkreis hast, dann bist du unter diesem Punkt entschuldigt.)
4. glaube ich nicht, daß dein Training einen Deut anders (sprich: besser oder im „Manager-Sprech“: effektiver) wäre, wenn du einen ganzen Pool für dich allein hättest, als wenn du mit zehn anderen Triathleten und Fitness-Schwimmern auf einer 25m-Bahn schwimmst.

Jetzt werde ich dir eine unangenehme Wahrheit um die Ohren fetzen: Wenn du kein „vernünftiges“ Training schwimmen kannst – egal was die Umstände sind – DANN BIST DU SELBST SCHULD. Warum? Weil du unfähig bist etwas aus dem zu machen, was du hast.

Anstatt die unendlichen Möglichkeiten zu sehen in dem was du vorfindest, siehst du Probleme. Wenn du nach Problemen suchst, wirst du welche finden. Wenn du nach Möglichkeiten suchst, wirst du welche finden. Es ist deine Entscheidung, was du finden willst.

Anstatt ständig die anderen und äußere Umstände dafür verantwortlich zu machen, daß du nicht trainieren kannst, werde flexibel in dem, was du denkst und tust.

Du kannst andere nicht ändern. Du kannst die anderen „Schwimmer“ (Triathleten, Gesundheitsschwimmer, Fitness-Schwimmer, Wassertreter oder Wassersteher…) nicht aus dem Schwimmbad kicken, denn die haben wie du dafür bezahlt, daß sie hier schwimmen (oder sich bewegen) dürfen. Und oft kannst du die äußeren Umstände nicht (sofort) ändern. (Klar, du kannst einfach wieder gehen, und zu einer anderen Zeit wieder kommen. Oder du kannst es ganz lassen. Oder du kannst dir ein eigenes Schwimmbad bauen, kaufen, etc. wenn du über das nötige Kleingeld verfügst.)

Aber du kannst dich und deine Einstellung SOFORT ändern. Anstatt beleidigt auf dem zu beharren, was nicht ist und was du nicht hast, kannst du dir die Situation ansehen, und das Beste für dich aus der Situation machen, die du vorfindest. Wie? Dazu findest nachfolgend ein paar Hinweise…

Der einfachste Tipp, der immer gilt: Sei flexibel in deinem Denken und Handeln. Ist deine Bahn zu überfüllt für 10 x 100m auf 1:30min? Dann mach etwas anderes. Du hast keine Ahnung was? Ok. Hier sind 18 Tipps.

1. Achte zur Abwechslung auf jede Teilbewegung innerhalb jedes einzelnen Armzugs. Jedes einzelne Wasserfassen. Jede einzelne Zugphase. Deinen Abdruck am Oberschenkel. Deine Entspannung im Überwasserarmzug. Jedes einzelne Detail. ABER IMMER NUR EINE SACHE. Vergiß die Strecke und die Zeit. Arbeite an deiner Technik und verlasse den Pool als technisch, besserer Schwimmer als du hinein gestiegen bist. Und du wirst es nicht glauben: Du schwimmst schneller, wenn deine Technik besser ist.

2. Schwimme so langsam wie möglich. Du schwimmst schon langsam? Glaube ich nicht. Denke an Zeitlupe. Denke an Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskamera. S-o. L-a-n-g-s-a-m. S-o-l-l-s-t. D-u. S-c-h-w-i-m-m-e-n. Je langsamer du schwimmst, desto mehr zeigt dir das Wasser und dein Körper deine Fehler und das, was du richtig machst. Du mußt umso korrekter/richtiger schwimmen, um dein Gleichgewicht, deine Körperspannung/Streckung zu halten, ein exaktes Timing einzusetzen, den Rhythmus ohne Pausen zu halten etc. Für viele geht es wahrscheinlich vorrangig darum nicht unterzugehen…Daran kannst du erkennen, wie gut (bzw. schlecht) deine Kraultechnik ist.

3. Schwimme langsam und setze dir konkrete Fokuspunkte. Am besten nur einen einzigen für dein gesamtes Workout. Das bringt dir nicht nur etwas für deine Schwimmtechnik (Kraultechnik), sondern schult auch deine Konzentrationsfähigkeit und mentale Stärke. (Ich wette, du verkürzt dein Training freiwillig.)

4. Schwimme technische Übungen. Und schwimme diese Übungen so langsam und so korrekt wie möglich. Das gleiche wie unter 2. und 3. nur bei den (kraul)technischen Übungen. Je langsamer du diese Teilbewegungen ausführst, desto besser wirst du verstehen, was du tust. Desto mehr wirst du fühlen, was du tust. Desto eher wirst du Unterschiede feststellen in dem was du tust. Und erst dann kannst du etwas verändern. Es ist etwas wahres dran an dem Spruch: Schwimme langsam, um schnell zu schwimmen. Nur versteht das kein Triathlet.

5. Beschäftige dich zur Abwechslung mal mit den technischen Übungen, die du haßt, wie die Pest. Weil du sie nicht kannst. (Ich wette, du verkürzt dein Training freiwillig.) Du wirst es nicht glauben, aber das sind die Übungen, die dich weiter bringen (der Doppelsinn ist beabsichtigt).

6. Übe Wasserschattenschwimmen. Egal, wie langsam der Schwimmer vor dir schwimmt, du schwimmst hinter ihm (oder ihr) OHNE ihm auf die Füße zu tatschen! Wenn du die besondere Herausforderung liebst: Such dir den langsamsten Schwimmer. Du lernst deine Geschwindigkeit anzupassen. Wichtig bleibt dabei, daß du deine (hoffentlich vorhandene) Technik hältst. Auch Wasserschattenschwimmen ist nicht zum schlampig Schwimmen oder Ausruhen, sondern zum Schwimmen mit deiner bestmöglichen Technik da. Besonders gut übst du das Wasserschattenschwimmen bei einem 24h-Schwimmen …

7. Wenn du einen Trainingsplan hast, dann ändere ihn. Ändere den Umfang: Schwimme nur die Hälfte des Umfangs. Oder nur ein Viertel. Ändere die Intensität: Schwimme ein langsameres Tempo. Oder mache Kurzsprints. Übe das Überholen – ohne andere Schwimmer zu treten oder unterzutauchen. Mache längere Pausen. Schwimme ein lockeres Training anstatt ein intensives.

8. Verändere deine Sets. Auf einer 25m-Bahn können bei viel Betrieb bereits 50m-Intervalle unmöglich werden. Wenn du 10 x 100m auf dem Plan stehen hast, dann mach 4 x 10 x 25m daraus. Oder noch kürzer 4 x 20 x 12,5m.

9. Übe das technisch richtige Sichten und Atmen für das Freiwasserschwimmen.

10. Arbeite ausschließlich an deiner Kraulatmung. Auf deiner schwachen Seite. Oder übe eine 3er-, 5er-, 7er- etc. Atmung.

11. Nutze deine Zeit am Beckenrand – Teil 1 am tiefen Ende für vertikalen Beinschlag. Entweder Kraulbeinschlag oder Delfinbeinschlag. Delfinbeinschlag ist zusätzlich ein super Training für deine Rumpfmuskulatur. Gehst du unter, weißt du, daß dein Beinschlag schlecht ist und du zu wenig Vortrieb (in diesem Fall – Auftrieb) erzeugst. Wer die Arme und Hände benutzt um sich über Wasser zu halten, lügt sich selbst in die Tasche…

12. Du willst unbedingt ein hochintensives Training schwimmen? Dann schwimme Beinschlagübungen. Normalerweise sage ich, daß Beinschlag für Hobbytriathleten relativ unwichtig ist und nicht extra viel trainiert werden muß. Ausnahme: Dein Beinschlag behindert dich. Oder – zweite Ausnahme: Du brauchst ein kurzes, knackiges Training für dein Herz-Kreislaufsystem, aber hast keinen Platz für Sprints oder 100er auf 1:30min. Dann schnapp dir dein Spielzeug (Pullbuoy, Pullkick oder Brett; es geht auch ohne = die erschwerte Variante) und schwimme „Sprints“ mit Beinschlag. Schau mal ob du mit den langsamsten Schwimmern mithalten kannst…oder sie vielleicht sogar überholst?

13. Noch besser: Beschäftige dich ausgiebig mit den anderen Schwimmarten. Du wirst es nicht glauben, aber es gibt auch noch Brustschwimmen, Rückenkraul und Delfin. Und Rücken Altdeutsch.

14. Oder schwimme dein ganzes Training in Kombi-Übungen. Kombiübungen sind z.B.
Br-A/Kr-B = Brustarme mit Kraulbeinen
Br-A/D-B = Brustarme mit Delfinbeinen
Kr-A/Br-B = Kraularme mit Brustbeinen
Kr-A/D-B = Kraularme mit Delfinbeinen
(Ich glaube auch das Training verkürzt du freiwillig…)
Auch hier geht es darum eine sinnvolle, rhythmische, perfekt ge-timed-e Verbindung der jeweiligen Schwimmarten zu finden, die dich in fließdenden, gleichmäßigen Bewegung vorwärts bringt. Anstatt dich sinnlos durch das Wasser zu kämpfen. (Außer es macht dir Spaß dich sinnlos durch das Wasser zu kämpfen, dann steht es dir natürlich frei, das zu tun…)

15. Nutze deine Zeit am Beckenrand – Teil 2. Eine gute Übung für deine Armmuskulatur, für deine Technik im Unterwasserarmzug und dein Training als ganzes sind sogenannte „Press-Outs“. Im Prinzip eine Art Liegestütze im Stehen. Du legst – je nach Höhe des Beckenrandes – entweder deine Hände oder deine Unterarme mit deinen Händen etwas mehr als schulterbreit auf den Beckenrand. Dann drückst du dich (deinen Körper) über deine Hände (Unterarme) hinweg nach oben (über die Höhe des Beckenrands hinaus). Wenn du es richtig machst, hast du eine perfekte Übung um deinen Unterwasserarmzu zu simulieren und dein Muskelgedächtnis zu schulen. (Wenn du sie falsch machst, hast du Pech gehabt…) Wenn wieder genug Platz ist zum Schwimmen, dann schwimmst du wieder eine Bahn und setzt das Gefühl aus den „Press-Outs“ im Wasser um.

16. Oder mache deine technischen Übungen auf 2-5m. Einfach immer wieder umdrehen und auf dieser Strecke hin und her „schwimmen“. Das geht auch im kleinsten Pool und bei sehr wenig Platz.

17. Denke voraus und schreibe (oder besorge) dir einen (oder mehrere) Trainingsplan für den Fall, daß das Schwimmbecken voll ist und – ganz wichtig – habe diesen Plan immer mit dabei!

18. Oder mache einen bunten Mix aus allen Vorschlägen.

Wenn du die Tipps anwendest, wirst du nie mehr Probleme mit einem vollen Schwimmbad haben und dein „Training“ wird „effektiver“.

Das sind längst noch nicht alle Möglichkeiten, wie du das Beste für dich (und etwas weitaus sinnvolleres als nur ein HKS-Training) aus deinem Training in einem überfüllten Schwimmbad machen kannst. Ich wette, dir fallen – urplötzlich – noch weitere Möglichkeiten ein, wie du dein Training besser nutzen kannst. Hinterlasse sie im Kommentar…

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12 Kommentare zu „Kraulschwimmen – Das Schwimmbad ist so voll…18 Tipps, was du tun kannst“

  1. Hallo, Vera,
    schon recht bissig formuliert. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich fühle mich auch ein wenig ertappt. Wenn es im Becken so zugeht, wie es halt zugeht, bin ich manchmal auch eher angefressen, anstatt mich eben einzurichten… Leben und leben lassen wäre die Devise.
    Was Du hier schreibst, ergänzt passend die Sicht von der „anderen Seite“, Dein Artikel zu „Schwimmettikette“ ( https://janedoemuc.wordpress.com/2010/09/26/schwimmetiquette/ ). Irgendwo dazwischen sollten wir Schwimmbadbenutzer jeder Art uns eigentlich arrangieren können.
    So ähnlich wie bei der Straßenverkehrsordnung, wo mit genügend Menschenverstand und Rücksicht der §1 ganz alleine völlig genügen würde.

    lG Matthias,
    der sich trotzdem schon wieder auf die BUGA-See-Saison freut (die schönste 500m-Bahn in 10 Minuten Fahrradentfernung).

    1. Hallo Matthias,

      das hast du richtig erkannt: Nicht Ellenbogengesellschaft und „Nieder mit den Wassertretern“, sondern mit etwas mehr Verständnis füreinander und Rücksichtnahme aufeinander haben wir alle – die Wassertreter und die Sportschwimmer – mehr Nutzen von unserer Wasserzeit.

      Dabei schließe ich nicht aus, daß es neben den Triathleten mit der Mentalität „hier komm ich, und ihr schaut zu daß ihr mir aus dem Weg geht“, nicht auch Wassersteher mit dieser Mentalität gibt.

      Aber einer muß anfangen zu denken. Einer muß anfangen zu handeln. Und so zeigen, daß er Hirn hat, anstatt nur Instinkte. Der Klügere findet einen Weg des Miteinander (im Manager-Sprech: eine win-win-Situation), anstatt einer gewinnt und der andere verliert.

      Oft hilft es schon, die Augen aufzumachen und zu sehen, wie die Situation tatsächlich aussieht, anstatt nur die eigene Seite zu sehen. Oft hilft es schon, nur den Mund aufzumachen und mit den Leuten zu reden. Anstatt zu versuchen, den „Schwimmer“, der bereits auf der (nichtabgeleinten) Bahn schwimmt, zu verdrängen.
      Die meisten Leute werden es nicht glauben: Aber sie sind nicht allein auf der Welt.

      So, das war jetzt ein ethisch-philosophisch-verhaltenspsychologisch angehauchter Exkurs. Muß auch mal sein. Grüßle, Vera

    1. Hallo Kurt, danke für deinen Kommentar. Rollwenden üben ist eine prima Idee. Was meinst du mit „Schweben“? Und welche Übungen aus dem Synchronschwimmen machst du dann? Das ist wahrscheinlich nur etwas für die Triathleten mit gutem Körpergefühl, oder? ;). Grüßle. Vera

  2. Ich kann hier nichts negatives finden, was Vera auszeichnet ist Ihre klare unmissverständliche Art die Dinge auf den Punkt zu bringen.
    Toll geschrieben, hilft mir sicher weiter.
    Ich schwimme zu 98%, unter fast paradiesischen Bedingungen, die Langbahn, auf der Kurzbahn gehe ich fast unter (innere Einstellung?), hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.
    Freue mich über einen Hinweis.
    Gruss

    1. Hallo medelchen,
      danke für deinen Kommentar. Du Glückliche, mit deinen paradiesischen Zuständen auf der Langbahn.

      Unterschiedliche Bahnlängen beeinflussen meines Wissens und meiner Erfahrung nach nicht die Wasserlage (wenn du das mit „fast untergehen“ meinst. Falls nicht, dann hilf mir bitte auf die Sprünge…).

      Deine Einstellung kann durchaus eine Rolle spielen bzgl. dessen, was du machst. Erstelle dir eine eigene Checkliste. Du weißt ja, daß die Wasserlage aus verschiedenen Komponenten besteht (Kopfhaltung/Blickrichtung, Gewichtsverlagerung, Körperspannung, Beinschlag und ggfs. Unterwasserarmzug). Überprüfe, ob du auf der Langbahn und der Kurzbahn das gleiche machst oder etwas anderes. Wenn etwas anderes: Dann hast du deine Ursache. Wenn das gleiche, dann kann ich dir aus der Ferne leider nicht helfen, denn dann müßte ich sehen, was du machst. Wenn du magst, laß mich wissen, was bei deinem Experiment herauskommt. Viel Erfolg. Grüßle, Vera

  3. Hallo Vera,
    die 18 Tipps sind eine gute Idee, ABER bis dahin lässt Du nu Ärger ab und verstimmst Dir Dein Publikum mit Deinem negativen Schreibstil. Eigentlich willst Du doch die gute Nachricht verbreiten, dass es an solchen verflixten Tagen einen guten Plan B gibt.

    Viele Grüße, Klaas

      1. Hallo Vera,
        ich bin ganz sicher der Meinung, dass man zu Stoßzeiten und den falschen Zeitgenossen in öffentlichen Bädern derbe Schwierigkeiten haben kann Intervalle nach Plan zu schwimmen.
        Sicher kann ich zur Not nur Beine , Rückenkraul, Unco, 25 Tauchen / 25 Kraul oder Überholen üben. Irgendwas geht immer, man muss nur flexibel sein. Aber Langsamschwimmer, die an der Wende keinen Platz machen, beim Überholen doch Gegenhalten oder nicht direkt hinter Schnelleren Ihre Intervalle beginnen, können schon zur Nervenprobe werden. Zur Not kann ich in TShirt und Bermuda meine Geschwindigkeit verlangsamen oder mit Pully oder Flossen steigern. Mit gleich Schnellen ist es auf einer Bahn jedoch wesentlich angenehmer, da schwimmt man einfach den gleichen Plan, nur der ist oft auch nicht vorhanden.

        Mein Problempunkt sind die Brust schwimmenden Tratschtanten mit den trockenen Haaren und Realitätsverlust. Da kann ich nur noch Delphin und Arschbombe üben. Aber zum Glück gibt es hier die Sportbahn, für Problemschwimmer wie mich.

        Im Verein oder im See gefällt es mir schon am besten.

        Viele Grüße, Klaas

      2. „Each of us must be committed to maintaining the reputation of all of us. And all of us must be committed to maintaining the reputation of each of us.“ — Jim Rohn
        Grüßle. Vera

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