Kraulschwimmen – Sinkende Beine? – 10 Gründe! – Teil 2


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Wenn dir deine Beine im Kraulschwimmen absinken, liegt das möglicherweise nicht an deinen Beinen sondern an anderen Fehlern in deiner Haltung oder im Bewegungsablauf. Hier findest du die restlichen Gründe oder Ursachen, die dafür verantwortlich sein können, daß dir deine Beine im kraulschwimmen absinken.

Armhaltung

7) nach dem Eintauchen deiner Hand zielst du unter die Wasseroberfläche

Wenn du nach der Eintauchphase im Armzug erst nach oben unter die Wasseroberfläche zielst, schwimmst du bergauf und verlagerst Gewicht in Richtung deiner Füße und Beine. Infolge dessen, sinken deine Füße und Beine eher in Richtung Boden. Es wirkt das gleiche Prinzip wie unter 6) beschrieben.

Abilfe: Wenn du im Krauschwimmen deine Fingerspitzen ins Wasser eintauchst, ziele in Schwimmrichtung auf ca. 20cm UNTER die Wasseroberfläche. Und hake dich ab da – im Idealfall – ins Wasser ein.

8) du drückst dich in der Zugphase nach oben und ins Hohlkreuz

Du drückst mit deinem Arm – vielleicht auch noch komplett gestreckt – von der Wasseroberfläche nach unten. Fehlt dir Körperspannung (du kannst über Körperspannung etwas dagegen halten), dann drückst du dich ins Hohlkreuz und was dein Hohlkreuz nicht abfangen kann, drückt deine Beine und Füße in Richtung Boden. Bei jedem Armzug (bei dem du das machst). Du drückst dich selbst nach oben, anstatt nach vorn – in Schwimmrichtung.

Abhilfe: Verbessere deinen Unterwasserarmzug im Kraulschwimmen. Verbessere Körperspannung. Lerne dein Gewicht in Schwimmrichtung zu verlagern.

Beine, Füße

9) du ziehst deine Zehen zu deinen Schienbeinen

Wenn du Kraul schwimmst, ziehst du deine Zehen zu deinen Schienbeinen. Du mußt das noch nicht einmal mit beiden Füßen machen. Und du mußt das auch nicht die ganze Zeit über machen. ABER: Es bremst dich aus, als ob du einen Anker wirfst. Deine Zehen zeigen beim Schwimmen in Richtung Boden. Entsprechend sinken deine Beine und Füße in Richtung Boden.

Abhilfe: Laß deine Zehen immer mehr entgegen deiner Schwimmrichtung zeigen. D.h. in die Richtung aus der du kommst. Dazu brauchst du lockere Fußgelenke. Das erreichst du längerfristig über Dehn- und Mobilisierungsübungen.

10) dein Beinschlag ist zu breit und zu langsam

Deine Beinschlagamplitude ist zu groß. Entweder im Ausschlag nach oben und unten oder zur Seite oder eine Mischung. Gleichzeitig mit einer großen Beinschlagamplitude reduzierst du deine Beinschlagfrequenz. Bei jeder Bewegung im Wasser entsteht eine Sogwirkung. Zusätzlich bewirken Bewegungen (besonders von großen Körperteilen wie deine Beine), daß sich der Rest des Körpers in diese Bewegungsrichtung anschließt. Kraulschwimmen ist nicht tauchen. Im Tauchen hast du ausladendere Beinbewegungen. Im Tauchen geht es nicht darum so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Im Triathlon und im Schwimmsport dagegen schon. Je größer (ausladender) deine Beinbewegungen im Kraulbeinschlag, desto mehr Energie kosten sie dich, desto mehr bremst du dich aus und desto mehr sinken dir deine Beine ab, da du sie selbst in diese Richtung bringst.

Abhilfe: Halte deinen Beinschlag kompakt und locker. Als Triathlet ohne schwimmsportliche Vergangenheit: Mache so wenig Beinschlag wie möglich, denn du brauchst deine Beine noch für das Radfahren und Laufen. Lerne Körperspannung. Lerne Gewichtsverlagerung in Schwimmrichtung. Achte auf eine tiefere Kopfhaltung. Achte auf deine Arm- und Handhaltung. Dann hilft dir der Auftrieb des Wassers dabei deine Beine näher unter der Wasseroberläche zu halten.

Allgemein

11) du machst zwei, drei, einen Großteil oder alle der genannten Fehler

Ein Fehler kommt selten allein. Alles ist mit allem verbunden. Alles was du im Wasser tust, hat Konsequenzen auf deinen Vortrieb. Dein Vorteil: Korrigierst du einen Fehler, beseitigst du manchmal (aber nicht immer) mehrere Fehler gleichzeitig.

Buche deine Teilnahme am 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop und lerne an nur einem Tag die Werkzeuge (= Übungen), mit welchen du im Kraulschwimmen deine Hüften, Beine und Füße näher unter die Wasseroberfläche bringst. Damit du in Zukunft mehr Freude am Schwimmtraining hast. Und schnellere Schwimmzeiten im Wettkampf erreichst.

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