Allgemeine Hinweise, wie du erfolgreicher Schwimmen trainierst


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Hier findest du eine Liste allgemeiner Hinweise für erfolgreicheres Schwimmtraining. Was ist ein erfolgreicheres Schwimmtraining? Das ist ein Schwimmtraining, das DEINE Leistung kontinuierlich verbessert. Deine Leistungsverbesserung zeigt sich in schnelleren Schwimmzeiten in Training und Wettkampf.

Einige der Hinweise lassen sich auf JEDES Training übertragen (nicht nur das Schwimmtraining).

  1. Lerne deine Hände UND deine Unterarme im Unterwasserarmzug einzusetzen, anstatt nur deine Hände. Das erreichst du nur, wenn du dein Handgelenk feststellst und deinen Ellenbogen so lang wie möglich vorn stehen läßt.
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  3. Das, was du über Wasser machst (= Überwasserarmzug) bereitet das vor, was du unter Wasser machst (Unterwasserarmzug).
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  5. Alles beeinflußt alles. Wenn du an einer Stelle im Gesamtbewegungsverlauf etwas veränderst, wirkt sich das an anderen Stellen im Gesamtbewegungsablauf aus. Sowohl im Positiven als auch im Negativen.
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  7. Im Techniktraining – wenn du die jeweilige Übung ausführst – geht es nicht um Geschwindigkeit. D.h. es ist völlig egal in welcher Geschwindigkeit du von A nach B kommst. Geschwindigkeit in einer Übung ist das Resultat deiner Meisterschaft der jeweiligen Übung. Nicht des Krafteinsatzes. Je langsamer du eine Übung korrekt ausführen kannst, desto mehr wirst du von der Übung lernen, desto mehr wird dir das Wasser zeigen, was du falsch machst und desto besser und schneller wirst du lernen und vorwärts kommen.
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  9. Übungen sind Übungen und nicht Schwimmen. Übungen dienen dazu Teile aus dem Gesamten Bewegungsablauf zu isolieren und gezielt zu verbessern. Vermeide es Übungen und Schwimmen zu verwechseln.
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  11. Vermeide es Übungen um der Übung willen zu machen, wenn du nicht weißt, was du mit der Übung erreichst. Das ist Zeitverschwendung.
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  13. Vermeide Junkmiles. Junkmiles sind Meter und Kilometer ohne dem Ziel einer konkreten Leistungsverbesserung.
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  15. Nutze dein Grundlagenausdauertraining um deine Technik zu verbessern.
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  17. Lerne aus deinen Fehlern, anstatt die gleichen Fehler tausendfach zu wiederholen.
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  19. Jeder Fehler, den du machst, ist deine Chance etwas besser zu machen. Nutze diese Chance.
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  21. Ausdauer ist in den seltensten Fällen dein Leistungsbegrenzer. Das was deine Leistung begrenzt, ist eine mangelhafte Technik. Übe mehr und gezielter Technik, dann wird auch dein Ausdauertraining effektiver.
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  23. Du trainierst Ausdauer. Aber du übst Technik. Das ist ein Unterschied. Vermeide es Ausdauertraining mit dem Üben von Technik zu verwechseln.
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  25. Jede Übung hat mehrere Fokuspunkte. Was sind Fokuspunkte? Beispiel: Beim Üben einer tiefen Kopfhaltung kannst du dich darauf konzentrieren, direkt auf den Boden unter dir zu sehen ODER einen dünnen Wasserfilm über deinem Hinterkopf zu fühlen ODER die Entspannung in Nacken und Schultern ODER die Bewegungsrichtung deiner Hüften und Beine. Pick einen der genannten Fokuspunkte. Konzentriere dich immer nur auf einen Fokuspunkt in einer jeweiligen Übung.
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  27. Führe jede Übung so sauber und korrekt wie möglich aus. Wenn du nicht weißt, ob du sauber und korrekt schwimmst, dann hole dir Hilfe von außen.
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  29. Deine Konzentration und damit die Qualität deiner Übungsausführung bestimmen die Dauer deines Techniktrainings. Pausen sind erlaubt und erwünscht. So lang und so viele, wie DU brauchst.
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  31. 99% richtig ist 100% falsch.
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  33. Reflektiere nach jeder Bahn, was für dich funktioniert hat und kopiere es auf der nächsten Bahn. Beispiel: Wenn du eine Übung schwimmst und sie nur zwei Wiederholungen auf 25m geklappt hat, dann erinnere dich daran, was du in diesen zwei Wiederholungen richtig gemacht hast und kopiere das. Damit schaffst du auf der nächsten Bahn vielleicht drei oder vier korrekte Wiederholungen. Du kannst nur auf dem aufbauen, was bereits richtig ist.
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  35. Vermeide es nur das zu sehen, was nicht funktioniert hat. Überlege dir besser, was du besser machen kannst, um auf der nächsten Bahn zu verbessern, was nicht funktioniert hat.
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  37. Vermeide negative Selbstgespräche. Das unterminiert deine Motivation weiter zu machen und Spaß daran zu haben weiter zu machen.
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  39. Egal wo du bist – sei dort. Das heißt, sei präsent mit deinen Gedanken in der Bewegung, die du gerade ausführst, anstatt woanders. Du wirst mehr fühlen, wahrnehmen, verstehen und dadurch besser und schneller lernen und schneller schwimmen.
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  41. Ich höre und lese so oft: „Schwimmen ist so langweilig.“ „Laufen ist so langweilig.“
    Interessiere dich aufrichtig für das, was du tust, und du wirst dich (im Training) niemals langweilen.
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  43. Wenn du im Gruppentraining schwimmst, setze dir IMMER eigene Fokuspunkte bei egal, was du schwimmst. Mach dir die allgemeinen Trainingsvorgaben zu eigen. Mach etwas eigenes daraus, was DIR nutzt und DICH besser macht. Du kannst immer folgende eigene Schwerpunkte setzen und dir einen Fokuspunkt setzen: Kopfhaltung, Handhaltung, Eintauchpunkt, schulterbreit einstechen & bleiben, Streckung, Bewegungsausrichtung, Timing, Ellenbogenvorhalte, Abdruck am Oberschenkel, Entspannung, Atemvariationen, etc.
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  45. Setze und arbeite immer nur einen einzigen Fokuspunkt für mindestens 400 bis 500m! (für Fortgeschrittene; Anfänger weniger: ca. 100-200m), wenn du etwas verändern willst. Übe diese einzige Übung und diesen einzigen Fokuspunkt so lange, bis er sitzt bzw. du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Gehe erst dann zum nächsten Fokuspunkt über.
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  47. Übe die Übungen, Korrekturen, bzw. was du gelernt hast so lange bis du ein Gefühl dafür entwickelt hast und verstanden hast, was du tust und die ersten Erfolge bemerkst. Wenn du keine Erfolge bemerkst, machst du etwas falsch.
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  49. Wenn du nicht weißt ob und was du etwas falsch machst, dann hole dir Hilfe von außen. Du machst etwas falsch, wenn selbst langsames Schwimmen für dich anstrengend ist und/oder du maximal eine Bahn (oder zwei Bahnen) schaffst und dann eine Pause am Beckenrand BRAUCHST, weil du nicht mehr kannst.
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  51. Lerne dich (deinen Körper) nach vorn (in Schwimmrichtung) zu hebeln, anstatt die Hände & Arme nur durch das Wasser zu ziehen. Das gilt für JEDE Schwimmart.
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  53. Gehe mit dem Schwung, den du erzeugst, mit in Schwimmrichtung, anstatt dich ständig auszubremsen.
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  55. Hör auf zu „gleiten“ und fang an zu schwimmen.
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  57. Richte alles, was du tust in Schwimmrichtung aus. Überlege bei allem, was du tust: Bringt mich das in meine Schwimmrichtung? Erzeuge ich Vortrieb in meine Schwimmrichtung?
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  59. Vermeide überflüssige Bewegungen.
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  61. Lerne dich zu entspannen. Geschwindigkeit hat viel mit Entspannung zu tun. Entspannung ist das Gegenteil von Verkrampfen. Kein Gegenteil von Körperspannung!
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  63. Hab ein konkretes Ziel. Jedesmal wenn du ins Wasser steigst. Nimm dir vor, JEDESMAL das Wasser als ein besserer Schwimmer zu verlassen, als du hinein gegangen bist.
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  65. Erwarte nicht täglich Riesenleistungssprünge. Das ist illusorisch. Erwarte klitzekleine Verbesserungen, aber dafür jedesmal, wenn du nach einer Trainingseinheit wieder aus dem Schwimmbecken heraus kommst. Die Summe der klitzekleinen, täglichen Verbesserungen sind das, was einen Riesenleistungssprung – über ein Jahr gesehen – ausmacht.
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  67. Experimentiere mit den Übungen, die du kennst.
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  69. Suche den AHA-Effekt.
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  71. Jeder Fehler, den du machst, zeigt dir daß du dich weiter verbessern kannst. Und wenn du genau hinsiehst, dann zeigt dir jeder Fehler auch WIE du dich verbessern kannst.
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  73. Im Leistungstraining geht es immer um eine Leistungsverbesserung. Als Triathlet, der diesen Sport in seiner Freizeit betreibt, bist du nur ca. 2-3 x pro Woche im Wasser. Nutze diese Zeit sinnvoll, anstatt sie zu verschwenden.
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  75. Trainiere immer für deinen Wettkampf. Nie um des Trainings willen. Dafür hast du nicht genug Zeit.
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  77. Wenn du allein schwimmst, schwimme ein Schwimmprogramm, was für dich sinnvoll ist und zielgerichtet deine Leistung verbessert.

Wenn du nicht weißt wie, dann biete ich dir auf dich und deine Leistungsverbesserung abgestimmte Schwimmtrainingspläne. Das funktioniert natürlich nur, wenn ich dein Schwimmen und deine Fehler kenne.

Ich ergänze die Liste, sobald mir weitere Hinweise dazu einfallen.

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