Vibram Fivefingers „Sprint“ Testlauf 2


Das Wetter war so schön (= trocken, sonnig, warm), deshalb habe ich beschlossen meine Vibrams hervorzukramen und einen weiteren Lauf mit ihnen zu absolvieren. Da ich keine Fingersocken dazu habe, war mir das Laufen in den Vibram Fivefingers im Winter zu kalt. Aber heute mit einer Temperatur von ca. 15-19°C – in der Sonne! – kann ich die Vibrams auch barfuß (= ohne Socken) laufen. Das Anziehen ging relativ schnell und problemlos von statten.

Der Lauf hat mich an Orson Scott Cards Beschreibung in den Alvin Maker-Romanen erinnert, wenn Alvin und die Indianer im „Greensong“ laufen. Lautlos. Leicht. Geschmeidig. Nur das mit dem „endlos“ habe ich nicht so ganz hingekriegt ;o) Eine Stunde laufen hat mir erst eimal gereicht.

Meine Fußballen habe ich gegen Ende des Laufs etwas mehr gespürt, ohne das als „Schmerz“ bezeichnen zu wollen. Mit den Vibrams habe ich meinen Fußaufsatz eindeutig zuerst auf dem Fußballen. Meine Ferse touchiert allenfalls den Boden. Unmittelbar danach hat mir gar nichts weh getan. Nur nach ca. einer Stunde sitzen und danach wieder aufstehen, spürte ich meine Achillessehnen etwas deutlicher. Als Schmerzen würde ich auch das Gefühl nicht bezeichnen. Auch wenn ich zu Hause grundsätzlich barfuß bzw. strumpfsockig herumlaufe, richtig „gelaufen“ in Barfußschuhen bin ich seit längerem nicht mehr.

Knapp 60 Minuten. Untergrund: von Asphalt, über steinige-kiesige-festgetretene Forstwege, sandige Parkwege bis hin zu einem Grünstreifen, war alles vertreten. Das Tempo war locker bis ruhig.

Ich empfand die Vibram Fivefinger „Sprint“ als sehr angenehm an den Füßen. Trotz barfuß, keinerlei Reibung. Das Innenmaterial ist sauber verarbeitet (im Gegensatz zu den Kopien!). Etwas schwitzig waren meine Füße nach dem Lauf. Das ist der Grund, warum ich lieber kurze Socken oder Socklets beim Laufen trage.

Für einen Triathlon würde ich die Vibrams erst mal nicht empfehlen, da das Anziehen gewöhnungsbedürftig ist und die „Sprint“ geschnürt werden müssen. Vielleicht wären da die „Classic“ oder „KSO“ besser geeignet? Ich habe jedenfalls noch keinen Triathleten im Wettkampf damit laufen sehen ;o)

Hier noch ein paar Bilder von den Vibram Fivefingers – Modell „Sprint“

Vibram Fivefingers - Sprint - von oben
Vibram Fivefingers - Sprint - von oben
Vibram Fivefingers - Sprint - einzeln von oben
Vibram Fivefingers - Sprint - einzeln von oben
Vibram Fivefingers - Sprint - Seitenansicht innen
Vibram Fivefingers - Sprint - Seitenansicht innen
Vibram Fivefingers - Sprint - Seitenansicht aussen
Vibram Fivefingers - Sprint - Seitenansicht aussen
Vibram Fivefingers - Sprint - Sohlen
Vibram Fivefingers - Sprint - Sohlen

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2 Kommentare zu „Vibram Fivefingers „Sprint“ Testlauf 2“

  1. Hallo Vera! Da tun mir ja die Füße schon weh, wenn ich mir die Schuhe auch nur ansehe. Darin kann man laufen? Da spürt man doch jeden auch noch so kleinen Stein?!
    Na ja, ich werde bei meinen Kayanos bleiben in der Hoffnung, dass meine Knieprobleme doch noch mal weniger werden. Viele Grüße Dieter

    1. Hallo Dieter,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist schlimm, dass du immer noch unter den Knieproblemen leidest. Gerade da würde ich dir mal ab und zu einen Ausflug in die Welt des „Barfusslaufens“ empfehlen, da du automatisch deine Lauftechnik veränderst. Probiers doch mal mit den Beachwalkern von Aqua Sphere => kleine Investition => großer Effekt. Klar, spürst du jeden kleinen Stein. Du lernst auch automatisch deine Füße zu heben und dir einen idealen Laufgrund zu suchen ;o) Oder du suchst dir für den vorsichtigen Anfang eine Wiese (Fußballplatz) und machst etwas Lauf-ABC darin. Ich drück dir die Daumen für baldige Besserung deiner Knieprobleme. Viele Grüße. Vera

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